Bei einem Schusswaffenangriff auf eine Chanukka-Feier am Bondi Beach in Sydney sind mindestens 15 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Unter den Opfern befanden sich ein Chabad-Rabbiner, ein junger französischer Staatsbürger, ein Holocaust-Überlebender sowie ein israelischer Staatsbürger. Ein Schütze wurde am Tatort getötet, ein zweiter festgenommen. Die australischen Behörden stuften die Tat als terroristischen, antisemitisch motivierten Angriff ein. Zudem hätten Spezialkräfte einen mutmaßlichen Sprengsatz in einem Fahrzeug in Tatortnähe entschärft, hieß es. Nach Informationen aus israelischen Sicherheitskreisen hatte der Mossad Australien zuvor vor iranisch unterstützter „Terror-Infrastruktur“ gewarnt, die Angriffe auf jüdische Ziele plane; australische Ermittler prüfen, ob die Täter Teil eines solchen Netzwerks waren.
Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Australien reicht bis in die Zeit der britischen Kolonialisierung am Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Bereits mit der „First Fleet“ von 1788 kamen jüdische Strafgefangene nach New South Wales, später folgten freie Einwanderer aus Großbritannien und Irland. Im 19. Jahrhundert wuchs die Gemeinde durch Zuzug aus Europa – insbesondere während des Goldrausches – und etablierte Synagogen, Wohlfahrtsorganisationen und Schulen. Einen weiteren prägenden Zuwachs erlebte sie durch jüdische Flüchtlinge aus Europa vor und nach dem Holocaust. Heute leben rund 120.000 Juden in Australien, vor allem in Melbourne und Sydney. Die Gemeinde gilt als gut integriert und institutionell stark organisiert und war lange Zeit vergleichsweise wenig von Antisemitismus betroffen – insbesondere im Vergleich zu jüdischen Gemeinden in Westeuropa.
Gewaltsame antisemitische Vorfälle blieben jedoch nie völlig aus. Bereits 1991 wurden in Sydney mehrere Synagogen bei koordinierten Brandanschlägen beschädigt, eine Person wurde verletzt. In den folgenden Jahrzehnten kam es immer wieder zu Drohungen, Vandalismus sowie einzelnen Brand- und Sprengstoffdelikten gegen jüdische Einrichtungen.
Eskalation nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023
Seit den frühen 2020er-Jahren verschärfte sich das Klima spürbar. 2022 verabschiedete die Studentenvertretung der Universität Melbourne eine Resolution, die von der Universitätsleitung als antisemitisch bezeichnet wurde. Darin wurde Israel „ethnische Säuberung“ und „Apartheid“ vorgeworfen; der Zionismus wurde als „rassistische, koloniale Ideologie“ bezeichnet.
Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 wurden die Spannungen offener sichtbar. Australien beleuchtete an diesem Tag das Sydney Opera House in den Farben der israelischen Flagge; bei anschließenden Demonstrationen riefen Teilnehmer Parolen wie „Fuck the Jews“ und verbrannten israelische Fahnen. Kurz darauf gerieten auch Synagogen ins Visier: Im November 2023 evakuierte die Polizei während eines Schabbatgottesdienstes eine Synagoge in Melbourne, da Demonstrationen vor dem Gebäude die Sicherheit der Besucher gefährdeten.
Am 6. Dezember 2024 erreichte die Eskalation einen neuen Höhepunkt. In Melbourne wurde die Adass-Israel-Synagoge Ziel eines Brandanschlags. Unbekannte Täter drangen in das Gebäude ein, setzten im Inneren Feuer und verursachten erhebliche Schäden; ein Gemeindemitglied wurde verletzt. Die Polizei stufte die Tat als gezielten, antisemitisch motivierten Angriff ein. Der Anschlag löste landesweit Entsetzen aus und führte zu verstärkten Sicherheitsmaßnahmen für jüdische Einrichtungen. Sicherheitsbehörden bewerteten die Tat als qualitativ neue Eskalationsstufe, da erstmals seit Jahrzehnten wieder ein aktives Gotteshaus gezielt angegriffen wurde.
„Diese Gemeinde wurde von Leuten wie meinem Vater gegründet, der nach den Kristallnacht-Anschlägen aus Deutschland geflohen ist“, schrieb der Journalist Yossi Aron von den Australian Jewish News. „Es liegt in unserer DNA, dass es ein schlechtes Zeichen für das jüdische Volk ist, wenn man eine brennende Synagoge sieht.“
Ermittlungen deuteten auf eine koordinierte Tatserie hin
Es gab viele weitere Vorfälle: Am 25. Mai 2024 wurden an der jüdischen Schule Mount Scopus Memorial College in Melbourne antisemitische Schmierereien angebracht, darunter der Schriftzug „Jude stirb“. Im Oktober 2024 kam es in Sydney zu zwei Brandanschlägen: Zunächst wurde die Curly Lewis Brewing Company in Brand gesetzt, offenbar irrtümlich anstelle des nahegelegenen koscheren Feinkostgeschäfts Lewis’ Continental Kitchen, das wenige Tage später selbst Ziel eines antisemitischen Brandanschlags wurde. Ermittlungen deuteten auf eine koordinierte Tatserie hin; australische Behörden erklärten später, es gebe glaubwürdige Hinweise auf eine mögliche Beteiligung des iranischen Staates an dem Anschlag auf das koschere Geschäft.
Im Januar 2025 wurden zwei Synagogen in Sydney mit Hakenkreuzen beschmiert; Täter versuchten zudem, die Gebäude in Brand zu setzen. In Bahnhöfen, Wohnvierteln und an jüdischen Einrichtungen tauchten Parolen wie „Vergast die Juden“ und „Fuck the Jews“ auf. Eine Kindertagesstätte in der Nähe einer Synagoge wurde in Brand gesteckt und antisemitisch beschmiert.
Im Februar 2025 sorgte ein Video zweier arabisch-stämmiger Krankenpfleger aus Sydney für Entsetzen: Darin drohten sie offen damit, israelische Patienten zu töten oder nicht zu behandeln. Beide wurden suspendiert, strafrechtliche Ermittlungen wurden eingeleitet. In derselben Zeit wurden jüdische Frauen am Bondi Beach mit Eiern beworfen, Häuser und Autos in jüdisch geprägten Vierteln beschmiert und weitere antisemitische Vorfälle in mehreren Städten gemeldet.
Nach Angaben des Exekutivrats des Australischen Judentums wurden in den zwölf Monaten bis Oktober 2025 1.654 antisemitische Vorfälle registriert – eine der höchsten Zahlen seit Beginn der Erfassung. Dazu zählen Bedrohungen, körperliche Angriffe, Brandstiftungen, Schmierereien und systematische Einschüchterung. Beobachter sprechen inzwischen von einer Antisemitismus-Krise, die nicht nur zahlenmäßig, sondern auch in ihrer Radikalität zugenommen habe.
Besonders erschütternd war für die jüdische Gemeinde die „Doxing-Affäre“ Anfang 2024. Rund 600 australische Juden aus der Kunst- und Kulturszene hatten sich in einer WhatsApp-Gruppe gegen Antisemitismus zusammengeschlossen. Die antiisraelische Schriftstellerin Clementine Ford veröffentlichte Namen, Berufe und Chatverläufe und verlinkte die Inhalte am 7. Februar als „durchgesickerten zionistischen Gruppenchat“. Die Schikanen setzten unmittelbar ein; eine Familie schloss ihr Geschäft und tauchte unter, nachdem sie bedroht worden war.
Iranische Täterschaft?
Es gab wiederholt Spekulationen über ein von Iran gesteuertes Netzwerk hinter einzelnen antisemitischen Anschlägen in Australien. Sicherheitsbehörden erklärten, man gehe entsprechenden Hinweisen nach; in mindestens einem Fall sprachen australische Stellen von „glaubwürdigen Erkenntnissen“ über eine mögliche iranische Beteiligung. Premierminister Anthony Albanese erklärte im August, der Inlandsgeheimdienst ASIO verfüge über „glaubwürdige Geheimdienst-Informationen“, wonach die iranische Regierung hinter mindestens zwei antisemitischen Brandanschlägen stehe. Australien wies daraufhin den iranischen Botschafter aus und schränkte diplomatische Aktivitäten ein. Diese Einschätzung wurde von ASIO-Chef Mike Burgess und weiteren Regierungsvertretern öffentlich unterstützt.
Vertreter jüdischer Organisationen begrüßten die Maßnahmen. Der Präsident der Zionist Federation of Australia sprach von „beunruhigenden Enthüllungen“; der Präsident des NSW Jewish Board of Deputies bezeichnete die mutmaßliche iranische Beteiligung als „beängstigend“ und als Angriff eines fremden Staates auf Australien, primär gegen die jüdische Gemeinschaft.
Der Iran gilt nach Einschätzung argentinischer Ermittlungsbehörden und internationaler Strafverfolger als Drahtzieher des Bombenanschlags auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA in Buenos Aires im Jahr 1994, bei dem 85 Menschen starben. Argentinische Staatsanwälte werfen iranischen Staatsfunktionären vor, den Anschlag geplant und über die libanesische Hisbollah ausgeführt zu haben.
Anschläge in Deutschland
Hinweise auf ein vom Teheraner Regime gesteuertes Terrornetzwerk gegen jüdische und pro-israelische Ziele gab es auch in Deutschland. Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Reinhold Robbe, von 2010 bis 2015 Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, wurde über ein Jahr hinweg von iranischen Agenten ausgespäht; als iranischer Spion wurde der Pakistaner Haider Syed M. 2017 in Berlin verurteilt. Ein Verfassungsschutzmitarbeiter sagte während des Prozesses als Zeuge aus, dass der Iran die Informationen gesammelt habe, um im Fall eines Krieges eine Liste leicht zu treffender Anschlagsziele vorliegen zu haben. Solche Anschläge könnten als Mittel der asymmetrischen Kriegsführung dienen. Robbe äußerte später den Verdacht, Ziel einer Entführung oder Ermordung gewesen zu sein.
Wie das ARD-Magazin Kontraste im Dezember 2022 berichtete, halten Ermittler zudem eine Beteiligung der iranischen Revolutionsgarden an Anschlägen auf Synagogen in Essen, Bochum und Dortmund für möglich. Als mutmaßlicher Mittelsmann galt der Deutsch-Iraner Ramin Yektaparast aus dem Rockermilieu, der 2021 in den Iran floh. Er wurde im April 2024 dort erschossen; die genauen Umstände seines Todes sind nicht abschließend geklärt.
Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Sinan Selen, erklärte am 8. Dezember 2025 beim 21. Symposion des BfV in Berlin, die Ereignisse der vergangenen Monate zeigten „überdeutlich“, dass jüdische und israelische Ziele in Deutschland weiterhin im Fokus des Iran, aber auch von Akteuren wie der Hamas stehen.
Israelische Behörden prüfen, ob staatliche Akteure – insbesondere der Iran – in den Terroranschlag von Bondi Beach verwickelt waren. Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter sagte dem Sender Fox News, sollte sich eine direkte Anordnung aus Teheran bestätigen, würden die Vereinigten Staaten Israels Recht anerkennen, militärisch gegen den Iran zu reagieren. Parallel untersuchen Sicherheitsbehörden mögliche Verbindungen zu Hisbollah, Hamas und der in Pakistan ansässigen Gruppe Lashkar-e-Taiba.
Beweise für eine iranische Urheberschaft gibt es bislang nicht. Auch dass die Tat in Australiens antisemitischen Milieus selbst geplant wurde, ist zum jetzigen Zeitpunkt denkbar. „Ich bin entsetzt und zutiefst erschüttert darüber, dass das passiert ist – aber nicht überrascht“, sagte Lynda Ben-Menashe, Präsidentin des National Council of Jewish Women Australia, gegenüber der Times of Israel. „In den vergangenen zwei Jahren ist der Antisemitismus von Monat zu Monat angestiegen, und die Regierung hat unsere Hilferufe nicht gehört. Wenn Aufstachelung ohne sichtbare Konsequenzen bleibt, folgt immer Gewalt.“
Beitragsbild: Nick Ang - Own work, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der amerikanische Autor Tom Clancy hat in seiner „Jack Ryan“-Serie mehrere Romane geschrieben, die sich mit iranischen/islamischen Anschlagsplänen bzw. konkreten Aktionen gegen „den Westen“ befassen. Interessant daran ist vor allem die Beschreibung der Denkweisen der Drahtzieher, ihre absolute Skrupellosigkeit, die Hinterhältigkeit und Bösartigkeit der Vorgehensweisen, und auch die Benutzung der „Religion“ als Rekrutierungsmittel für potentielle Attentäter, denen das Paradies versprochen wird, wenn sie minderwertige, verhasste Nichtmuslime in großer Zahl töten. Und dabei ist das Ziel, größtmöglichen Terror zu verbreiten, durch quasi wahllose Tötung möglichst vieler sog. „Unschuldiger“ (wie geschehen am 07.10. und jetzt am Bondi Beach). Und ebenso beschreibt er die verblendeten Sichtweisen der westlichen Sympathisanten, die die vermeintlich „armen, unschuldigen“ Täter unterstützen, sie mit Anwalten und Rechtshilfe befreien wollen, während diese lügen nach Strich und Faden, und ihre Unterstützer eigentlich verachten und nur als willige Werkzeuge betrachten, die sie genauso töten würden, wie ihre vorherigen Opfer, sobald sie als Helfer wertlos geworden sind. Und auch die Drahtzieher betrachten ihre eigenen, verblendeten „Märtyrer“ nur als minderwertiges „Fußvolk“, das höheren Zielen geopfert wird. Vor allem wird deutlich, was für eine hasserfüllte, gefährliche Ideologie im Islam steckt, eine als Religion getarnte Allmachts-und Eroberungs-Programmatik.
Eine schwierige Situation, denn wie kommt man da wieder heraus? Kriegerische Auseinandersetzungen mit dem Iran gab es schon. Ergebnis: Es geht weiter. Ich begrüße die Schritte von Donald Trump hier im nahen Osten. Gab es nicht Mal eine Zeit des Friedens zwischen Arabern und Juden?
In den erwartbaren Stellungnahmen der deutschen classe dirigeante fehlte zwar der Hinweis auf die AfD. Das Problem beim Namen genannt wurde aber nicht.
Die australischen Sicherheitsbehörden scheinen deutsche Wurzeln zu haben:
– sie wissen nichts
– sie ermitteln nichts
– Präventionsmaßnahmen gibt es nicht.
– Gefahrenabwehr findet nicht statt.
– alle Ermittlungen mit „der Staatsschutz/die Sicherheitsbehörden ermitteln“ sofort ergebnislos eingestellt.
– Informationen fremder Geheimdienste führen nur dann zu Aktivitäten, wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt.
– Antisemitismus wird nur als Wort-Floskel gebraucht, tatsächlich aber gerne gesehen.
– der nur aus Gewalt bestehende Islam als andere Ausgabe des herrschenden Sozialismus verehrt und gefördert
-die in Deutschland seit Merkel betriebene Täter-Opfer-Umkehr ist auch in Australien längst etabliert
-die sogenannte Freie Welt gibt es nicht mehr. Spätestens mit der Corona-Krank- und Totspritzerei haben sich die dazu gezählen Länder als kriminelle, sozialistische Gewaltsysteme selbst offenbart. Nur die USA, durch ihre besonders geschütze (resiliente) Verfassung, verblieb.
-die „Braunen Nächte“ sind jetzt als „Bunte Nächte“ längst wieder gewollter Alltag in Deutschland.
Das ist also das neue Branding. Statt ausgehend von der Grundideologischen Motivation „islamistisch“ heißt es nun ausgehend von der (hauptsächlichen, nicht ausschließlichen) Opferreligionsangehörigkeit „antisemitisch. Alles eine Frage der Perspektive. Aber passt so besser zum Zeitgeist.
In dem Zusammenhang mögen man dann konsequenter Weise anläßlich unserer traditionellen Weinhnachtsmarkt-Festivitäten bitte auch von “antichristlich„ sprechen. Vielen Dank.
„Wenn Aufstachelung ohne sichtbare Konsequenzen bleibt, folgt immer Gewalt“. Das stimmt, und es lässt sich auf alltägliche Mobbing-Fälle übertragen, bei denen es nicht zu physischer Gewalt, wohl aber zur Ausgrenzung und zu immer krasseren Verleumdungen kommt. 1999 gab es einen derartigen Fall direkt an meinem Arbeitsplatz. Das Opfer, ein junger Mann namens Lothar, hatte einen winzigen Dosenöffner geliefert, von dem die meisten Mobber wahrscheinlich gar nichts wussten. Lothar kündigte nach einem halben Jahr Mobbing. Er wäre schon früher gegangen, wenn nicht einige Leute, darunter ich, sich hinter ihn gestellt hätten. Die Mobber waren auf den Geschmack gekommen und fingen an, eine junge Frau namens Gerda zu mobben, die nicht im Geringsten dazu beigetragen hatte, nicht mal so minimal und zufällig wie Lothar. Diesmal stellten Christian und ich uns viel früher und viel lauter dagegen – und das Mobbing hörte auf, noch bevor es voll ausgebrochen war. Die Fälle waren relativ harmlos, unpolitisch und hatten keinen ethnischen oder religiösen Aspekt. Aber das Muster war dasselbe wie im Fall antisemitischer Hetze – einige Leute grenzen jemanden aus, erzählen Bösartigkeiten über ihn, und schon kommen die angelaufen, die eigentlich immer schon mal Frust an Schwächeren abtrampeln wollten. Vorher lässt sich nur begrenzt einschätzen, wer alles mitmacht. Organisiert ist die diese Art von Hetze in alltäglichen Fällen nicht. Die antisemitischen Delikte in Australien dürften zum Teil von israel- und judenfeindlichen Agenten islamistischer Staaten und nicht-staatlicher Gruppen ausgehen, aber wahrscheinlich gibt es auch spontan-zufällige Pogromisten mitten aus der Bevölkerung, für deren Mitmachen es schon reicht, dass überhaupt „Vorbilder“ gesetzt worden sind.
What goes around, comes around… Der Notwehrexzess seit dem 7. Oktober hat bereits 39‚000 Palästinensern das Leben gekostet. In der Ukraine wurden seit dem Angriffskrieg Russland 9‘000 Zivilisten getötet. Moskau wurde also für weniger Opfer viel stärker sanktioniert und dämonisiert als Israel. Und das auch Juden in Australien oder Südafrika mitkolonialisierten macht es kaum besser. Viel Feind, viel Ehr’…