Der Islamfunktionär Aiman Mazyek führt mit einem Artikel im Tagesspiegel die Instrumentalisierung des Mordes im Dresdener Gericht zu islamisierenden Zwecken fort und kann sicher sein, dass aufgrund des schrecklichen Vorfalls und des Leides der Familie kaum Widerspruch gegen seine Schlussfolgerungen formuliert werden wird: „Besorgt schaute sein Bruder, der neben uns stand, mir in die Augen mit einem verzweifelt fragenden Blick: Was hat er Deutschland angetan, dass er nun so was erleben musste?“
Er hat es nicht gefragt, nur so geschaut. Es ist Mazyek, der sich zu dieser Niedrigkeit aufschwingt. Das Leid des Bruders ist ihm natürlich nicht völlig gleichgültig,
jedenfalls nicht, soweit es sich ausnutzen lässt. Man geniert sich fast, so eine miese Art zu durchschauen.
Der Text bietet weitere Beispiele unzivilisierten Verhaltens gegen Verhüllte und Verschleierte durch mutmaßlich rechtsradikal Gesinnte, und nach dem Intro fragt man natürlich nicht danach, wie es denn bei denen zu Hause zugeht, was umgekehrt los ist, nein, hier ist ja nichts gegenzurechnen, und es sind ja die Rechten und zu denen gehören wir nicht. „Renommierte Wissenschaftler beschreiben schon lange islamophobe Geschwüre in unserer Gesellschaft.“ Geschwüre? Da sind wir mal lieber ruhig.
„Wer allein die Straftaten Rechtsradikaler in den letzten Jahren gegen Muslime zählt, zusätzlich die Moscheeanschläge berücksichtigt, wird erkennen: Wir müssen alle etwas gegen diese Islamfeindlichkeit in unserem Land tun.“ So, hier haben wir den Kern der Mazyekschen Sicht. Es geschehen inakzeptable Dinge, und alles, worum es ihm geht, ist der Islam.
Das genau ist Islamismus, und das ist rundweg abzulehnen. Die Benutzung der Person als Mittel, auch die der Moslems für den Islam, ist eine Entwürdigung, der wir kategorisch widersprechen müssen, auch wenn der Tagesspiegel dazu nicht in der Lage ist.
„,Marwa war nicht vollends in Deutschland sozialisiert, denn sonst hätte sie es erst gar nicht versucht, den beschwerlichen Weg des Gerichtes zu gehen’, sagte eine Frau vor einigen Tagen im muslimischen Frauenzentrum Köln zu mir.“ Hallo? Der Staat war gerade dabei, den Typ zu verurteilen. Muslimisches Frauenzentrum Köln.
Aiman Mazyek hat vermutlich eine alternative Rechtsordnung anzubieten, vielleicht vorerst für die von Islamfeindlichkeit bedrohte Minderheit, später dann für alle.