Das renommierte Cochrane-Netzwerk hatte eine Meta-Studie veröffentlicht, die den Nutzen kollektiven Maskentragens bezweifelt. Nun habe die Chefredakteurin die Kernaussage zurückgenommen, verkünden öffentlich-rechtliche Medien irreführend.
Wieder soll alles ganz anders sein, als es ursprünglich den Anschein hatte, hätten „Querdenker“ Unwahrheiten in den sozialen Medien verbreitet. Dass die Masken keine oder nur wenig Wirkung gehabt haben, soll eine unzulässige Interpretation sein, die von den Studien-Autoren sogar selbst verschuldet wird. „Cochrane entschuldigt sich für missverständliche Masken-Studie“, titelte der Bayrische Rundfunk. Um die Alltagsverhüllung zu retten, führt der Beitrag „Beobachtungsstudien auf der ganzen Welt“ an. Diese Studien, die vom Cochrane-Netzwerk aufgrund dessen hoher wissenschaftlicher Standards nicht berücksichtigt werden, seien „zwar nicht randomisiert-kontrolliert, aber trotzdem aussagekräftig. Masken schützen also vor Corona-Infektionen, wenn sie korrekt getragen werden. Das ist Konsens in der Wissenschaft“. Soso.
Auch beim Deutschlandfunk atmete man erleichtert auf: „Cochrane Collaboration räumt Fehler ein“, nachdem die Studie „in die Kritik geraten“ sei, weil ein „Kernsatz“ in der Zusammenfassung nahelege, dass Masken „wirkungslos sein könnten“ – könnten! Das konnte die DLF-Journalistin so nicht stehenlassen. Dass sich die Cochrane-Autoren, wie diese resümieren, „nicht sicher [sind], ob das Tragen von FFP2-Masken dazu beiträgt, die Verbreitung von Atemwegsinfektionen zu verlangsamen“, sei zu pauschal gewesen, wie ihr die hauseigene Wissenschaftsredakteurin im Interview mitteilt.
Eingeräumt wird dann aber doch, dass der Nutzen von Masken auf der Bevölkerungsebene tatsächlich nicht nachweisbar ist. Allerdings sei die Wirkung am Individuum gut belegt, sofern die Maske nur ordentlich sitzt und richtig getragen wird, und deswegen, so wird suggeriert, dürfe man eben nicht einmal daran zweifeln, dass auf Bevölkerungsebene Atemwegsinfektionen durch Alltagsverhüllung eindämmbar seien. Ganz und gar nicht pauschal soll aber sein, derart auftrumpfend zu schließen: „Masken schützen vor Corona, das stellte die Cochrane Collaboration jetzt klar“.
„Ergebnisse uneindeutig“
Unklar bleibt indes, wie man ernsthaft glauben kann, damit ohne Glaubwürdigkeitsverluste durchzukommen. In dem Statement heißt es jedenfalls konträr dazu:
„Korrekt wäre es zu sagen, dass in der Übersichtsarbeit untersucht wurde, ob Maßnahmen zur Förderung des Tragens von Masken dazu beitragen, die Verbreitung von Atemwegsviren zu verlangsamen, und dass die Ergebnisse uneindeutig (!) [inconclusive] waren.“
Nicht sicher waren sich die Autoren demnach wegen „uneindeutiger Ergebnisse“. Der Sache nach bestätigt die Chefredakteurin damit besagten Kernsatz, für den sie sich angeblich entschuldigt hätte. Aus Gründen, die vor allem mit politischem Druck zu tun haben dürften, bauscht sie folgenden Unterschied auf, der von Maskenapologeten dankbar aufgegriffen wird: Der Nachweis für den Nutzen sei zwar nicht gegeben, dies dürfe jedoch nicht als Beweis für den Nichtnutzen verstanden werden. Ihre rein negativen Aussagen verkehrt der DLF wiederum irreführend in eine positive: „Masken schützen vor Corona“, was dem Statement offensichtlich nicht zu entnehmen ist. Im Gegenteil:
„In Anbetracht der eingeschränkten primären Evidenz ist die Studie nicht in der Lage (!), die Frage zu beantworten, ob das Tragen von Masken selbst das Risiko einer Ansteckung oder Verbreitung von Atemwegsviren verringert.“
Die Maskenfrage entschied sich nie an der abstrakten Fragestellung, ob Masken wirken oder nicht, weil aus diesem „Fakt“ allein gar nichts Wichtiges folgt. Hieran zeigt sich, dass Fakten vermittelt, Teil einer Position werden müssen, die sie aufnimmt und überschreitet. Fakten müssen gewichtet, gedeutet und in Relation gesetzt werden, um ihren Platz in einer gedanklichen Konstellation zu finden, aus der sie geltend gemacht werden.
So entschied sich die Maskenfrage dann auch nicht am Nutzen, sondern am Verhältnismäßigkeitsprinzip. Diesem rechtstaatlichen Grundsatz gemäß müssen Grundrechtseingriffe einen legitimen Zweck verfolgen sowie geeignet, erforderlich und verhältnismäßig im engeren Sinne sein. Die Frage nach dem Nutzen betrifft nur die Geeignetheit und hätte lauten müssen: Gibt es hinreichend Evidenz für die Wirksamkeit von Masken auf Bevölkerungsebene? Mithin: Ist die Wirksamkeit nicht der einzelnen Maske, sondern der Maskenpflicht erwiesen? Ergebnisse von Versuchen unter Laborbedingungen, gar durch „tierexperimentelle Studien“ mit Hamstern, lassen sich selbstredend nicht auf die Gesellschaftsebene übertragen.
Das Atmen mit Scham und Schuld beladen
Es existieren keine Datensätze, die die Wirksamkeit einer Maskenpflicht auf hohem Evidenzniveau nachweisen. Das ist die Quintessenz der Cochrane-Metastudie. Damit ist der Nachweis für die Geeignetheit dieser Maßnahme, die das Recht auf körperliche Selbstbestimmung außer Kraft setzt, nicht erbracht. Sie ist somit verfassungswidrig.
Drei Jahre kollektives Masken-Tragen mit all seinen Nebenwirkungen bilanzieren sich auf der Nutzenseite bestenfalls in einem großen Fragezeichen, das Kritiker dieser Maßnahme als Beweis für ihre Unwirksamkeit gelten lassen. Durchaus mit Recht: Mangelnde Evidenz für Hexen und Geister ist für uns ebenfalls Grund genug, ihre Existenz gänzlich auszuschließen, anstatt sie nur für unbewiesen, aber möglich zu halten.
Unbestreitbar wirksam war die in der Regel brav eingehaltene Maskerade allerdings als Herrschaftsinstrument, das bezweckte, eine sich im Alltag nirgends bemerkbar machende Pandemie „sichtbar“ zu machen, was hier und dort auch offen ausgesprochen wurde: „Die MNS-Pflicht soll besonders Schutzbedürftige schützen. Aber das Tragen einer Maske hat auch eine symbolische Wirkung. Je mehr sie aus unserem Alltag verschwindet, desto mehr wird die Sorglosigkeit [zurückkehren]“, so der damalige Bundeskanzler Österreichs.
Auf der Kostenseite haben wir: Behinderung am Atmen mit möglicherweise gesundheitlichen Folgeproblemen, gerade bei den Jüngsten; Uniformierung; Spaltung der Gesellschaft durch die unvermeidlich entstehende Zwietracht; Markierung gesunder, vollkommen ungefährlicher Menschen als Virengefäße, in denen jederzeit Krankheit und Tod lauern könnte; Verhässlichung des Menschen.
Eine lebendige Demokratie, die sich über unverbrüchliche und unveräußerliche Grundrechte definiert, hätte vor der Einführung von Masken eine kontroverse, ergebnisoffene Debatte zugelassen, in der nicht der Nutzen, sondern die Legitimität von Maskenpflichten im Mittelpunkt gestanden hätte. Weil diese ausblieb, wurde die „unfreieste Lebensäußerung, der meist unbewusste Zwang, ein- und auszuatmen, mit Scham und Schuld beladen“, so Thomas Maul. Diese Erkenntnis bedarf keiner Studienergebnisse und zieht unmittelbar eine weitere nach sich: Die Alltagsmaskierung war und ist inakzeptabel und wird dies immer sein.
Felix Perrefort ist Redakteur und Autor der Achse des Guten.
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@BKKopp. Eine Scheinplausibilität ersetzt keine Beweisführung. Und wer Grundrechte einschränkt, muss die Erforderlichkeit, Geeignetheit und Verhältnismäßigkeit der Maßnahme belegen./ Ihre Scheinplausibilität wird bereits dann offenbar, wenn Sie Viren und Bakterien (Größenunterschiede!) ohne weiteres gleichsetzen./ Länder mit Maskenpflicht sind nicht besser durch die Pandemie gekommen als solche ohne -> Kein praktischer Nutzen feststellbar!/ Medizinische Masken und FFP2-Masken haben Poren von bis zu 100 µm Größe. Die Größe von Coronaviren liegt dagegen um 0,1 µm./ Diese Masken sind bereits nicht zum Schutz vor Viren gedacht./ Schauen Sie sich an, welche Schutzausrüstung dagegen in Laboren, in denen mit Viren gearbeitet wird, getragen wird./ Eine Reduktion der Virenlast ist bestenfalls ein kurzeitiger Effekt: Weil sich die Virenkonzentration hinter der Maske erhöht, nähert sich die Anzahl der pro Atemzug ausgeatmeten und durch die Maske gelangenden Viren mit zunehmender Anzahl von Atemzügen an die Viruslast an, die sich bei Ausatmen ohne Maske ergäbe. / Eine – unterstellte – Filterwirkung läßt jedenfalls mit der unvermeidbarer Durchfeuchtung der Maske rasch nach./ Ein hygienischer Gebrauch ist im Alltag nicht möglich./ Bei unsachgemäßem Gebrauch – und der ist die Regel – sind Masken kontraproduktiv. Das Infektionsrisiko erhöhnt sich durch die Kontamination./ Selbst bei sachgemäßem Gebrauch verringert sich die Sauerstoffzufuhr einerseits, während sich andererseits die CO2-Konzentration erhöht./ Welcher – belegbare – Nutzen steht der Einschränkung des freien Atmens und der Einschränkung der offenen Kommunikation gegenüber?/ Weiterführend: KRiStA vom 08.04.22 „Körperverletzung durch Masken?“…
Bertrand Russel „Ich behaupte, dass eine Teekanne den Jupiter umkreist. Wenn Sie mir nicht das Gegenteil beweisen können, dann heißt das noch lange nicht, dass diese Teekanne existiert.“ Ich habe die Cochrane Meta-Studie nicht gelesen und würde sie auch nicht erfassen können. Dennoch vermute ich das generell von nagelneuen sterilen Masken in einem Reinraum ausgegangen wird. D.h. jeder Bürger hätte sofort nach kurzer Benutzung eine neue Maske nehmen müssen, je nach Raumluftqualität wie z.B: Luftfeuchtigkeit und Temperatur in den Tropen. Ich bitte daher einmal die physikalischen Bedingungen der Studie genauer zu betrachten. ---Es ist widerlich mit welcher panisch operativen Rhetorik der GEZ Güllejournalismus argumentiert, als wären sie Fachleute. Gerade der DLF ist für seine Jesuiten etc. bekannt. Der geimpfte Papst schickt da schon seine Opus Dei Geheimarmee los. Der finanzielle Verlust wäre zu groß.
Wer Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der verdient weder Freiheit noch Sicherheit. In den letzten drei Jahren hat eine kleine Clique die ganze Welt belogen, verängstigt, drangsaliert und schikaniert. Wie in vergangenen dunklen Zeiten haben Viele mitgemacht und können sich heute an so gar nichts mehr erinnern. Die Angstkonditionierung funktioniert immer noch, wenn man die vielen Maskengesichter (teilweise ganze Familien) im öffentlichen Leben beobachtet. Aber glaubst du, die Gestalten, die das alles verbrochen haben bekommen ein schlechtes Gewissen oder ändern ihr Verhalten, weil man ihnen Stück für Stück ihre Lügen nachweist… ? Nein! Im Gegenteil! Man zündet die Feuerwerksraketen: „Klimawandel – die Erde verbrennt!“ „Ukraine – laßt uns das korrupteste Land Europas mit Geld und Waffen überschwemmen!“ und „Ihr Männlein aus aller Welt flüchtet in den rassistischsten und fremdenfeindlichsten Kontinent der Erde – Wir haben Platz, willige Frauen und die vielen gebratenen Tauben können wir nicht allein aufessen!“ Sie geben unser sauer verdientes Geld für Blödsinn und Hirnfürze aus, als gehörte es ihnen anstatt sich an ihren Amtseid zu halten! Früher war nicht alles besser, aber Einiges!
damals zirkulierte doch der etwas ordinäre Spruch: „ wenn sich ein Furz durch einen Unterhose, eine eng anliegende Jeans, den ganzen Raum und letztlich durch eine Maske den Weg bahnt und immer noch stinkt, wie soll da eine einzelne Maske vor Viren schützen“?
Manche Dinge sind so einfach und so offensichtlich, die braucht man nicht extra zu verkomplizieren!
Ps: Wenn wir (so) etwas riechen, sind das in der Regel Partikel die um das x-tausenfache grösser sind als Viren!
Das alles war so unlogisch dass man zum Schluss kommen musste, es geht um etwas ganz anderes: Unterwerfung, Unterdrückung, Machtmissbrauch.
@BKKopp / 20.03.2023 -
Die Cochrane-Veröfffentlichung wurde schon einmal falsch interpretiert. Wenn man anerkennt, und das bezweifelt eigentlich niemand, dass sich die Viren (und auch Bakterien ) über die Atemwolke, bestehend aus Wasser und Aerosolen verbreiten können, dann ist einfach plausibel und wissenschaftlich nachweisbar, dass ein Mundschutz die Atemwolke reduziert. (…) Es war schon immer klar, dass der einfache Mundschutz nicht mich als Träger schützt, sondern meine Atemwolke reduziert, und damit andere für den Fall, dass ich Viren ausscheiden sollte.„ --- Sebst wenn das wahr wäre, so würde es nach spätestens 30 Minuten nicht mehr wahr sein, weil die Maske dann mit virenhaltiger Feuchtigkeit gesättigt wäre und beim Ein- und Ausatmen soger mehr aerosolähnliche Partikel entstünden als ohne Maske. Die Maskenporen wirken wie ein Vaporisateur, da durch den notwendig erhähten Atemdruck größere Partikel in feinere umgewandelt werden. Große Partikel fallen realtiv schnell zu Boden, während aerosolähnliche Partikel umso länger in der Umgebungsluft verbleiben, je kleiner sie sind. Außerdem setzt die Vermehrung von Bakterien in der Maske schon nach wengen Minuten ein. Auch Pilze wachsen und vervielfältigen sich schnell in diesem warmfeuchten Versklavungsinstrument. Diese Masken heißen auch “Staubschtzmasken„ und nicht “Virenschutzmasken„. Interessant ist auch, dass ab 2020 die bei europaweit geltenden Regeln zu den Atmenschutzmasken pözlich nicht mehr relevant waren. So wie es bei den toxischen mRNA-Substanzen es nicht mehr wichig war, ob sie vielleicht nicht doch toxisch sein könnten. Ich erwähne jetzt mal das Wort “Lebenswertminderung„ … …
Wie hatte es doch eine Politikerin so schön gesagt. Die Maske ist ein Symbol,sie soll den Menschen jeden Tag ins Bewusstsein rücken, daß es eine ansteckende Krankheit gibt. Vor der sie Angst haben müssen. Aber das galt ja nur für den Pöbel, wie man an vielen Beispielen gesehen hat.
„Der Nachweis für den Nutzen sei zwar nicht gegeben, dies dürfe jedoch nicht als Beweis für den Nichtnutzen verstanden werden.“- Alles klar: Der Nachweis, daß es sich bei der Bundesrepublik Deutschland noch um einen demokratischen Staat handelt ist zwar nicht gegeben, aber dies darf nicht als Beweis für den Nichtnutzen des derzeitigen Parlaments verstanden werden. Dieses Parlament ist quasi die Maske, die uns vor dem Virus des Despotismus schützt. … wohl eher die Maske, hinter der sich der Despotismus versteckt.