Der grüne Politiker Omid Nouripour – seit kurzem Mitglied im Beirat der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft e.V. – hat auf seiner FB-Seite ein drei Minuten langes Statement veröffentlicht, in dem er wortreich und verschwurbelt erklärt, warum er "bei allem großen Respekt" für die Arbeit der tollen Leute, die BILD machen, nicht mehr mit der BILD reden will. Weil BILD "unsere Vize-Präsidentin des Bundestages" beleidigt hat.
Dabei hat sie, Frau Roth, der Diplomatie einen großen Dienst erwiesen, weil sie mit dem Präsidenten des iranischen Parlaments geredet und damit einen Krieg verhütet hat. Im Ernst, das sagt er, der Omid Nouripour, ohne rot anzulaufen. Und dewegen steht er der BILD für Interviews nicht mehr zur Verfügung. Was der BILD natürlich ganz, ganz weh tun wird, weil der Omid Nouripour so ein toller Nahost-Experte ist.
Außerdem kennt er sich beim Antisemitismus aus. Und deswegen weiß er, dass das, was BILD gemacht hat, "den Antisemitismus übel ausleiert". Er, Omid Nouripour, hätte es gerne etwas enger. Auch für Omid Nouripour reimt sich Antisemitismus auf Auschwitz, alles drunter sind eher Petitessen aus der Abteilung "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit".
Und wenn "unsere Vize-Präsidentin des Bundestages", die total integre und voll kompetente Vielfliegerin Claudia Roth, mit Leuten poussiert, die den letzten Holocaust leugnen und den nächsten vorbereiten, dann hat das mit Antisemitismus nichts zu tun – "es darf keinen Platz geben für Antisemitismus in diesem Land" – es dient nur dem Ziel, den "Gesprächsfaden" zu halten, der sofort abreißen würde, wenn Frau Roth sich nicht dermaßen für das Existenzrecht Israels einsetzen und jede Gelegenheit wahrnehmen würde, den Vertretern des Iran die Leviten zu lesen.
Und weil BILD die tapfere Claudia so runtergeschrieben hat, will der gute Omid mit der BILD nicht mehr sprechen. Außerdem hat er inzwischen neue Freunde gefunden, die sich ebenso entschieden wie er für das Existenzrecht Israels einsetzen. Sie sitzen mit ihm im Beirat der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft. Christine Buchholz, Udo Steinbach, Norman Paech, Rolf Verleger, echte Israel-Freunde, die auch dafür einstehen, dass "es keinen Platz für Antisemitismus in diesem Land" geben darf.
Beitragsbild: Gerd Seidel CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Einer der Gründe, warum ich nicht bei den Grünen sein kann, ist der, daß ich bisher noch nicht herausfinden konnte , in welcher mir unbekannten Sprache der politisch notgeilen Verblödung man sich dort ins Stammbuch der Geschichte einzutragen gedenkt. Mir ist die ganze Zeremonie dieser Truppe einfach zu ... flach.
Ich hatte gleich zu Beginn des Textes einen lustigen "Verleser" , ich hatte erst gelesen (Herr Nouripour) "Mitglied in Beirut". O.k., von Beirut (Hisbollah) im übertragenden Sinne bis zum Antisemitismus ,wäre es ja gar nicht mehr so weit gewesen...…….
Omid - warum rennen ihr Linksgrünen nur immer ins Minenfeld? Das ist kein idyllischer Platz Leute. Könnt ihr nicht mal innehalten, zuhören und versuchen zu verstehen? Und das alles auch noch wegen unserer bezaubernden Claudia von der Muppet Show! Das lohnt sich doch nun wirklich nicht. Also Omid höre auf damit, sonst gibst du demnächst dort den Kermed! Kermed Nouripour klingt doch garnicht schlecht und grün und linkisch ist der Typ auch noch. Passt schon.
Redet der edle Herr Nouripour dann ab jetzt auch nicht mehr mit dem Spiegel, weil der die arme Claudi jedes einzelne Mal beleidigt, wenn sie hineinblickt?