Die Klimakrisen-Propaganda hat so gut gewirkt, dass kaum noch jemand die wissenschaftlichen Prämissen der gegenwärtigen Politik in Deutschland hinterfragt. Das ist um so erstaunlicher, als es hervorragende Materialien und Bücher dazu gibt.
Seit fast drei Jahrzehnten wird der Westen mit einer Dauer-Klimapropaganda überzogen. Demnach würde menschengemachtes CO2-Klimagift den Planeten so aufheizen, dass es zur „Selbstverbrennung“ (Joachim Schellnhuber – Klimaberater von Ex-Kanzlerin Merkel) käme, wenn die Politik nicht weltweit Schritte unternähme, um die Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Wer Zweifel anmeldet, weil er, wie ich, noch eine solide naturwissenschaftliche Grundbildung genossen hat, wird zum „Klimaleugner“ erklärt und aus der Gemeinschaft der Rechtgläubigen ausgestoßen.
Das geht so weit, dass mit diesem Etikett auch Nobelpreisträger belegt werden und zwar von Leuten, die für die CO2-freie Gesellschaft kämpfen, und die nicht einmal wissen, dass CO2 ein unverzichtbares Element des Pflanzenwachstums ist. Kohlendioxid (CO2) ist ein Reaktionspartner bei der Photosynthese, die in den Blättern von Pflanzen stattfindet. Durch die Photosynthese wandeln Pflanzen CO2 in Zucker um und gewinnen daraus Energie. Ohne CO2 keine Photosynthese.
Die Holländer setzen CO2 in ihren Gewächshäusern ein, um ihre Ernten zu vergrößern. Für die Untergangspropheten ist CO2 eine sprudelnde Geldquelle, weil ein Preis festgesetzt wurde, den Unternehmen für CO2-Emissionen zahlen müssen. Das ist eine moderne Form des von der Kirche erfundenen Ablasshandels, von Mönch Johann Tetzel, der es darin zur Meisterschaft gebracht hat: “Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt.“
Angeblich herrscht eine fast hundertprozentige Einigkeit unter den Wissenschaftlern weltweit, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Auch dies ist Propaganda, denn es gibt jede Menge seriöse, unabhängige Wissenschaftler, die das nicht mittragen. Sie werden aber von den meinungsmachenden Medien kaum berücksichtigt, ganz zu schweigen von den politischen Verantwortungsträgern, zumindest hierzulande (in den USA beginnt sich das zu ändern).
Ötzi stört das Narrativ
Die Übersicht über die Pro & Contras in Bezug auf anthropogene Verursacher der steigenden Temperaturen zu behalten, ist schwer möglich. Noch schwieriger ist es, in der erhitzten Debatte einen kühlen Kopf zu bewahren. Beides ist dem Physiker Werner Huber in seinem neuesten Buch „Klima-Wahrheit“ gelungen. Er gibt einen hervorragend recherchierten Überblick über den ewigen Klimawandel, den es schon vor Erscheinen des ersten Menschen gegeben hat, über die Geschichtsmacht und die Klima- und Energiezukunft. Dabei gelingt es dem Autor, die wissenschaftlichen Fakten so zu präsentieren, dass es ein reines Lesevergnügen ist.
Das Buch beginnt mit einem Abriss, wie der Klimawandel die Entwicklung der Menschheit beeinflusst hat. Wir konnten Ötzi nur kennenlernen, weil er am Ende einer extremen Warmperiode, ohne menschengemachtes CO2, die Ötztaler Alpen überquerte. Er wurde in der Todeszone der Dreitausender vor etwa 5.300 Jahren in der Steinzeit ermordet und im September 1991, bäuchlings auf dem nackten Felsen liegend, gefunden – in 3.210 m Höhe. Nach seinem Tod setzten Schneefall und Gletscherbildung ein, die ihn geschätzte 5.300 Jahre konservierten und verbargen. Auch Hannibals spektakuläre Alpenüberquerung mit Elefanten war nur möglich, weil die Alpen weitgehend eisfrei waren.
In den spannenden Eingangskapiteln erinnert Huber daran, dass es die Kaltzeiten waren, die der Menschheit mit Hunger, größter Not und Kriegen zu schaffen machten. In den Warmzeiten blühten die Menschen auf und entwickelten Hochzivilisationen. In der Mittelalterlichen Warmzeit entstanden tausende Kirchen und Siedlungen, die bis heute bestehen, sofern sie den Dreißigjährigen Krieg überstanden haben, der während der kleinen Eiszeit zwischen 1300 und 1850 stattfand. In dieser Zeit gab es dann die grausamen Hexenverfolgungen.
Kampf gegen die Erderwärmung wird ein Billionen-Geschäft
Ich bin alt genug, um mich genau an die Angst vor einer neuen Eiszeit, die in den 1960er und 70er Jahren herrschte, zu erinnern. „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“, sang man damals aus vollem Herzen. In den 80er Jahren machte diese Furcht dann der Angst vor der Erderwärmung Platz.
Die Schlagzeilen wurden beherrscht von „Ozon-Loch“, „Pol-Schmelze“, „Treibhaus-Effekt“, „Klimakatastrophe“. Der „Spiegel“ erschien 1986 mit einem Titelbild, das den Kölner Dom zu zwei Dritteln in Wassermassen versunken zeigt. Die Klimaerwärmungspropaganda, die uns bis heute begleitet, nahm Fahrt auf.
Wie konnte es dazu kommen? Huber wirft dafür einen Blick hinter die Kulissen. Er belegt eine kleine Versammlung im Pilot House in Key Largo, wo 28 Teilnehmer aus Politik, Medien und Wirtschaft den angenommenen Treibhaus-Effekt diskutierten. Dann kommt die entscheidende Frage: „Why don’t we convert climate change into a business attraction?“ Egal, ob das genauso stattgefunden hat, fest steht, dass in den folgenden Jahren genau das geschieht. Der Kampf gegen die angebliche Erderwärmung wird ein Billionen-Geschäft, das die Steuerzahler aller beteiligten Länder finanzieren müssen. Dazu war es nötig, den Menschen einzureden, dass das Klima politischen Beschlüssen folgen würde – ein voraufklärerischer Aberglaube.
Huber untersucht die Argumente pro & contra menschengemachter Klimawandel sehr genau und mit gebotener wissenschaftlicher Zurückhaltung. Wie es gelingen konnte, den gewaltigsten Klimamotor Sonne aus dem Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und durch die Erzählung vom menschengemachten Klimawandel zu ersetzten, ist eine propagandistische Meisterleistung – allerdings eine, die beunruhigt. Offenbar kann man zu vielen Menschen auch die absurdesten Dinge glauben machen, wenn man sie nur oft genug wiederholt.
Reinhardswald ein Opfer des Klimawahns
Wir befinden uns jetzt in einer Phase, da die katastrophalen Folgen des Kampfes gegen den anthropogenen Klimawandel immer sichtbarer werden. Das hindert die Klima-Ideologen nicht daran, eisern an ihrem Irrglauben, der ihnen märchenhafte Einkünfte bringt, festzuhalten. In Deutschland wird die Landschaft großflächig durch immer höhere Windräder zerstört. Jetzt werden sie sogar in Wäldern, die natürliche CO2-Senken sind, errichtet, was eine großflächige Abholzung, eine Bodenverdichtung durch Baufahrzeuge und eine Erwärmung des nackten Erdbodens zur Folge hat. Der legendäre Reinhardswald der Gebrüder Grimm ist so zum Opfer des Klimawahns geworden.
Noch-Wirtschaftsminister Habeck, von Umweltschützern gefragt, wie er das verantworten könne, antwortete flapsig, der Wald wäre wegen des Borkenkäfers sowieso im Eimer. Wobei man daran erinnern muss, dass es die Grünen mit ihrem Verbot, Totholz, auch vom Borkenkäfer befallenes, aus dem Wald zu entfernen, um neue „Waldwildnisse“ zu schaffen, regelrechte Borkenkäfer-Brutstätten geschaffen haben. Die schädlichen Folgen des Windkraftausbaus, wie Zerschreddern von Vögeln, Insekten und Fledermäusen, Infraschall, der auch Menschen schädigt, Abrieb des Kunststoffes an den Rotorflügeln, der Boden und besonders Meere verseucht, werden der Öffentlichkeit verschwiegen.
Aber nicht nur die Umwelt ist aktiv bedroht, auch unsere Freiheit. Inzwischen ist das Ziel, dass Deutschland bis 2045 „klimaneutral“ sein soll, in der Verfassung festgeschrieben worden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen alle anderen Belange zurückstehen. Jeder kann wissen, dass dieses Vorhaben unbezahlbar ist – das wird die Befürworter nicht davon abhalten, der Bevölkerung alle Zumutungen, auch extreme Verarmung aufzuerlegen.
Hubers Buch ist ein Appell, diesen Irrweg nicht mitzugehen. Er liefert alle nötigen Argumente für die nötige Auseinandersetzung. Deshalb sollte sein Buch größtmögliche Verbreitung finden.
„Klima-Wahrheit“, Gerhard Hess Verlag, 2025
Vera Lengsfeld, geboren 1952 in Thüringen ist eine Politikerin und Publizistin. Sie war Bürgerrechtlerin und Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR. Von 1990 bis 2005 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages zunächst bis 1996 für Bündnis 90/Die Grünen, ab 1996 für die CDU. Seitdem betätigt sie sich als freischaffende Autorin. 2008 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.
Vera Lengsfelds aktuelles Buch „Ist mir egal – Wie Angela Merkel die CDU und Deutschland ruiniert hat“, Achgut Edition, ist hier im Achgut-Shop bestellbar.
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In Südspanien und auf der Krim hat es gerade geschneit. Die neue Zauberformel der „Klimafolgenforscher“ um Rahmstorf und ihrer Nachläufer in den BRD-Medien sind jetzt „Extremwetterereignisse“, welche natürlich „eindeutig“ auf der „Klimaerwärmung“ beruhen. Daß Trump vor allem auch deren Lehrstühlen samt derjenigen für Genderstudien in den USA den Stecker zieht, geht in der Kritik unter. Germoney nimmt die geschaßten Forscher dann wohl mit Kußhand.
@Tobias Budke: Die Autorin hat aber insofern recht, da es oft eine gewisse Korrelation zwischen Missernten und der Intensität der Hexenverfolgung zu geben scheint. Als Ursache für schlechte Ernten oder für Hagel, der Ernten vernichtete, wurde oft die Tätigkeit von vermeintlichen Hexen und Zauberern gesehen (dies wurde auch im berüchtigten, 1487 erschienenen Buch „Hexenhammer“ behauptet, auf das sich viele Juristen bei ihrer Verfolgung von Hexen stützten). Die Autorin hätte aber vielleicht erwähnen sollen, dass die große Zahl der Hexenverfolgungen erst in der Frühen Neuzeit, also ab ca. 1500 stattfand. Im Mittelalter gab es zwar auch schon „Zaubereiprozesse“, doch waren diese eher vereinzelt und als Konsequenz für die unterstellte Hexerei gab es oft „mildere“ Strafen wie die Ausweisung aus einer Stadt, nicht den Tod durch Verbrennen. Erst die weite Verbreitung des Buchs „Der Hexenhammer“ durch den Buchdruck führte zu einer Zunahme der Prozesse, und auch die regelmäßige Anwendung von Folter, mit der man Geständnisse erpresste. Folter war bei Hexenprozessen im Mittelalter noch nicht im selben Maß angewandt worden wie später ab ca. 1500.
Die Eisbären haben tatsächlich sehr deutlich zugenommen – weil sie weniger gejagt werden dürfen. Mit dem Klima hat das gar nichts zu tun – aber passend ausgedrückt: da es jetzt viel mehr sind als früher, können viel mehr aussterben.
Der „menschengemachte Klimawandel“ als Glaubensbekenntnis einer Sekte aus Politikern und Wissenschaftlern mit ihrem Gefolge in den Mainstreammedien und deren Massenpropaganda. Der Bürger wird zum Ablaßhandel (CO2-Zertifikate) gezwungen, um eine gigantische Umverteilungsmaschine von Unten nach Oben, von Nord nach Süd, von Weiß nach Bunt zu vollziehen.
Die Gate-Keeper in den Schlüsselpositionen stopfen sich die Taschen, die kleinen Helferlein erarbeiten sich ihre Brot- und Wasserration.
Stichhaltige Argumente, wie der Hinweis auf Ötzi, für jeden erkennbar und nachvollziehbar ohne Klimaforscher zu sein, verfangen nicht, werden von der Propagandamaschine ignoriert oder Plattgewalzt.
„Klimaschutz“ welch widersinnige Wortschätzung, genauso wie Sonnenschutz! Man schütz nicht die Sonne, sondern die eigene Haut vor Verbrennung durch die Sonne. Der Klimawandel kommt und geht unabhängig vom Menschen, der Mensch kann sich aber daran anpassen.
„Er belegt eine kleine Versammlung im Pilot House in Key Largo, wo 28 Teilnehmer aus Politik, Medien und Wirtschaft den angenommenen Treibhaus-Effekt diskutierten“ . „Wannseevilla-Konferenz“ im Florida des Ron DeSantis ? Eine verpaßte Chance für das „mRNA“ (mediales Recherche Netzwerk Achgut) im Stile von Correctiv mit verdecktem Ermittler und Richtmikrofon vor Ort !
Klimawandel – ♦Datenfälschung: In den Jahren 2010-2012 wurden die seit 1881 gemessenen Temperaturen im Nachhinein verändert. Der Nachweis wurde erbracht durch Prof. Dr. Friedrich Karl Ewert –Achse-Artikel vom 18.11.2015 (!) „Sind die Klimadaten manipuliert“?, der leider nicht mehr aufrufbar ist. Am 19.10.2023 berichtete achgut über „Die Jahrhundertpanne des Weltklimarates IPCC“. Dieser Beitrag ist noch zu finden. – - Von mir kopierte Ausschnitte aus Dr. Ewerts Befund: >>>Mit dieser methodischen Gründlichkeit hat er nach seiner Pensionierung begonnen, den Klimawandel zu hinterfragen. Er begann, wie im Studium gelernt, die Temperaturmessungen der üblichen Warm- und Kaltphasen auszuwerten. Seit 1880 gab es schon ein weltweites Netz. Die so ermittelten Daten werden vom Goddard Institut of Space Studies (GISS) einer Abteilung der NASA verwaltet und im Internet angeboten. Von den mittlerweile 7365 Stationen liegen auswertbare Datenreihen von 1153 Stationen für die Zeit ab 1881 vor. Diese Zahlen sind auch die Grundlage, mit denen die NASA das IPCC, den sogenannten Weltklimarat beliefert. Und aus diesen öffentlich zugängigen Daten hat Ewert eine eher unglaubliche Entdeckung gemacht: Zwischen den Jahren 2010 und 2012 wurden die seit 1881 gemessenen Temperaturen massiv im Nachhinein verändert, so dass sich vor allem für den Zeitraum ab 1950 eine deutliche Klimaerwärmung ergibt, die es vorher so nicht gab.<<< \\\ Der gefährlichste Klimawandel fand und findet in der Gesellschaft statt – von langer böser „Hand“ vorbereitet und mit teuflischem Elan mit Hilfe der linken Sturmtruppen, de sich „Antifa“ nennen, politisch implementiert. CO2-Zertifikatehandel-Profiteure und Klimawandel-Panikschürer wie B.H. Obama und Al Gore bewohnen übrigens luxuriöse Anwesen in unmittelbarer Strandnähe. Die haben null Angst vor dem ansteigendem Meeresspiegel.
Werte Frau Lengsfeld, vielen Dank für Ihr Vorhaben, Betonköpfe aufbrechen zu wollen. Das wird aber auch Ihnen nicht gelingen, weil – wie Sie ja selbst feststellen, von wenigen viel zu viel Geld mit dem „Klima“ verdient werden kann. Auch stört nicht nur Ötzi stört das Narrativ. Wenn ich mir viel Zeit nehmen und mein persönliches Archiv durchstöbern würde, könnte ich viele Beiträge zur Entzauberung des Narrativs leisten. Es ist eben genau das, was der Begriff besagt: eine Erzählung für NARREN.