Manche Texte sollen heutzutage ja mit einer Triggerwarnung versehen werden. Hier also: Wer sein Urteil gern vorschnell aufgrund von scheinbar vielleicht unpassenden Vergleichen bildet, ohne selbige in den Gesamtkontext des Textes einzuordnen oder einordnen zu können, sollte nicht weiterlesen.
Wir sind im Krieg gegen das Virus. Von China, das bereits im Februar 2020 zum „Volkskrieg“ übergegangen war, über Europa, wo Macron im März 2020 verkündet hatte, man sei gegen das Virus „im Krieg“, bis nach Amerika, wo Donald Trump im März 2020 rhetorisch an die großen Kriege der Vergangenheit anschloss und erklärte, der Kampf gegen SARS-CoV-2 sei „unser großer Krieg“, und zuletzt bis hin zur weltumspannenden WHO, die das Virus zum „Kombattanten“ erklärte, der zu kombattieren sei, stellte man zunächst rhetorisch und dann auch politisch auf den durch Ausgangssperren gekennzeichneten Belagerungszustand um, aus dem die überragenden Coronaführer das Volk dank der Wunderwaffe der Impfung zu befreien versprachen.
Doch daraus wurde nichts. Die Wunderwaffe versagte, der Belagerungszustand blieb. Aber zum einen sorgte die Abnutzung durch die Notwendigkeiten des Alltags dafür, dass die kriegerische Rhetorik allmählich an Mitnahmekraft verlor, und zum andern zwang das Desaster der kriegsbedingten Planwirtschaft mit ihren überall aufbrechenden Mangeleffekten und politisch-administrativen Fehlsteuerungen zu einem Umlenken. So wurde aus dem staatlichen Krieg allmählich ein Fall für die bürgerliche Selbstwehr, und immer mehr Länder gingen schließlich zu einem Frieden mit dem Virus über. Aber weil es ein in der Regel nicht wirklich proklamierter Friede ist, lauert im Hintergrund immer noch die von irgendeiner Mutation getriggerte medizinisch-staatliche und über Nacht verfügte kriegerische Totalmobilisierung des Volkes.
So kommt es, dass der herrschende Friede ein asymmetrischer ist. Man erkennt das zum einen daran, dass viele die Kriegsflagge immer noch sichtbar um Mund und Nase tragen und also bereit sind, im Alltag als Partisanen weiterzukämpfen, auch wenn der Staat den viralen Belagerungszustand mehr oder weniger für beendet erklärt hat. Zum anderen aber ist nicht zu übersehen, dass der Krieg auf Nebenschauplätzen unverdrossen fortgesetzt wird, wohl um die Schmach, dass die Wunderwaffe versagt hat und damit der ganz große Sieg auf dem Hauptschlachtfeld ausgeblieben ist, zu überdecken und wenigstens auf einem Nebenkriegsschauplatz noch einen kleinen Teilsieg zu erringen.
Verheizt beim Versuch, den viralen Endsieg zu erringen
Dieser Nebenkriegsschauplatz ist nicht an einer Front weit im Osten oder Westen zu finden, sondern mitten in unserem Alltag, überall dort, wo ein Kindergarten oder eine Schule steht. An diesen Orten herrscht weiterhin ein kriegsbedingtes Corona-Regime und vor allem ein Maskenregiment, von dem man den Eindruck gewinnt, es gehe darum, die Kinder und Jugendlichen als antivirale Truppe zum Schutz der Erwachsenen einzusetzen. Nachdem die Impfung als Wunderwaffe nichts taugte, sollen die Kinder und Jugendlichen nun den Schutzschild bilden, der für die Erwachsenen das Virus auf Distanz hält.
Es ist Wahn und Wahnsinn, aber es hat eine Logik. Es ist die Logik des verlorenen Krieges, die auf die Gesundheitspolitik übergegriffen hat.
Dort, in den realen Kriegen, sehen wir, dass der faktisch verlorene Krieg von den verantwortlichen Militärs und Politikern nur noch deshalb fortgesetzt wird, weil sie in dem Moment, da sie die Niederlage eingestehen würden, abtreten müssten und Gefahr liefen, zur Verantwortung gezogen zu werden: Napoleon war nach dem gescheiterten Russlandfeldzug von 1812 militärisch-politisch bereits am Ende, bevor er nach der Schlacht bei Waterloo drei Jahre später endgültig abdanken musste; Ludendorffs Frühjahrsoffensive von 1918 misslang in großem Maßstab und führte nach einem quälenden halben Jahr zum Zusammenbruch des deutschen Kaiserreichs; und nach der militärischen Katastrophe von Stalingrad im Winter 1942/43 hielt sich das Hitlerregime nur noch rund zweieinhalb Terrorjahre an der Macht, ehe es unterging und ein zivilisatorisches Trümmerfeld hinterließ.
Hier, im medialen Totalkrieg gegen das Virus, führt der pharmazeutisch-politische Apparat mit propagandistischer Unterstützung der Kartellmedien eine antivirale Maßnahmenpolitik fort, die längst keinen Sinn mehr macht, weil der Feind durch Ausgangssperren und bunte Gesichtswimpel, die optisch von ferne an die Gasmasken des Ersten Weltkriegs erinnern, nicht zu besiegen ist. Aber je weniger Sinn die nichtpharmazeutischen Maßnahmen machen, desto verbissener werden sie fortgeführt, desto mehr mobilisiert man noch die letzten Kräfte, um sich und anderen einzureden, man habe den Krieg gar nicht verloren, sondern sei immer noch handlungskompetent und -fähig. In Wahrheit sind die pharmazeutisch-politischen Akteure schon lange nicht mehr handlungskompetent und -fähig – und genau besehen waren sie es nie –, aber der Wahn, der sie umtreibt und den die Propaganda als sinnvolles Tun verkauft, verbraucht, nachdem die Erwachsenen bei dem Versuch, den viralen Endsieg zu erringen, versagt haben, zuletzt die Jugendlichen und Kinder.
Das Kindeswohl wird auf dem Altar des Selbstschutzes geopfert
Sie sind das allerletzte Aufgebot, das nach der verlorenen Entscheidungsschlacht eingesetzt wird, um das längst als unmöglich Erkannte doch noch zu erreichen: dass der PCR-Test keinen viralen Feind auf dem Schlachtfeld mehr anzeige. Daher schickt man sie als kleine Corona-Werwölfe täglich an die Kindergarten- und Schulfront, wo sie anstelle der kriegsmüden Erwachsenen, die im Alltag auf den Straßen, aber immer mehr auch in Bussen und Bahnen den Kampf mit der Maske beendet haben, den viralen Krieg weiterführen müssen: Fünf, sechs oder acht lange Stunden am Tag kämpfen die Kinder mit der Maske auf dem Gesicht dafür, dass die Erwachsenen sich geschützt fühlen dürfen. Und im unmittelbaren Kampfgebiet des Klassenzimmers schreiten ihnen die maskentragenden woken Lehrer als Jungscharführer voran, um die Pimpfe tagtäglich zu instruieren, wie sie die Maske anzuwenden haben. Keiner darf maskentragend zurückbleiben, der Feind kann überall sein, alle haben freiwillig mitzumachen, so will es der Krieg um den gesunden Volkskörper.
Napoleon plagte bei Borodino eine Erkältung, und bei Waterloo waren es die Hämorrhoiden, die den klaren Blick des Feldherrn trübten und in die militärische Niederlage führten. Helmut von Moltke brach schon nach einer Woche Erster Weltkrieg nervlich zusammen, als es nicht so lief, wie die Aufmarschpläne und Modellrechnungen vorhergesagt hatten. Und Hitler war am Ende des Zweiten Weltkriegs bekanntlich ein zitterndes Wrack, nachdem er vermeintlich auf der Basis höheren Wissens und ebenso vermeintlich unterstützt von der Vorsehung jahrelang versucht hatte, die Welt judenrein zu machen. Sie alle, Napoleon, von Moltke, Ludendorff, Hitler und wie sie alle heißen, haben nicht gezögert, ganze Jahrgänge junger Männer an die Front zu schicken und zu verheizen, Jahr um Jahr. Und wenn das nicht mehr genügte, mussten eben die Kinder ran, denen man noch einmal die Wange tätschelte, bevor sich die Hölle öffnete.
Da mag man sich als Politiker noch so sehr gegenseitig auf die Schultern klopfen und eine UN-Kinderrechtskonvention unterzeichnen, die das Wohl des Kindes als vorrangigen Gesichtspunkt nennt, der bei Maßnahmen, die das Kind betreffen, zu berücksichtigen ist. Sobald es ernst wird und das Leben der Erwachsenen bedroht scheint, findet niemand mehr etwas dabei, das Kindeswohl auf dem Altar des Selbstschutzes zu opfern. Konkret: den Kindern eine Impfung anzutun, die sie nicht schützt, wohl aber krankmacht, und sie zum stundenlangen Tragen von Masken zu zwingen, die alsbald von Viren und Mikroben dicht besiedelt sind und in Verbindung mit dem erhöhten Atemwiderstand und der CO2-Rückatmung auf Leib und Seele des Kindes verheerend wirken.
Lausige Zeiten für wehrlose Kinder und Jugendliche
Natürlich: Heutzutage brüllt kein Fliegenbartträger oder smartes Hinkebein in einem Stadion so lange, bis das Volk ihm begeistert in den totalen Krieg folgt. Heutzutage sind es bubenhafte Virologen und mädchenhafte Virologinnen, die im Fernsehvolksempfänger die Köpfe der Zuschauer so lange mit der Drohung des Volkstodes massieren, bis alle von der Zero-Covid-Strategie so begeistert sind, dass sie willig mitlaufen. Oder es ist die „Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V.“, die im Verein mit dem „Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.“, der „Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie e.V.“ und der „Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V.“ ohne allen pädagogischen Eros daran festhält, dass Kinder in den Schulen Masken tragen sollen.
Oder es ist das Duo infernal Lauterbach/Buschmann, das den Ländern per neuem Infektionsschutzgesetz ermöglichen will, im Herbst an den Schulen eine Maskenpflicht einzuführen, wenn anders kein geregelter Präsenzunterricht möglich wäre. Dass die deutschen Schulpädagogen darob aufbegehrten und sich schützend vor ihre Schüler stellten, wurde nicht berichtet. Wohl aber, dass der Chef des Deutschen Lehrerverbandes die Schaffung einer rechtlichen Grundlage forderte, auf deren Basis ab dem Herbst an den Schulen eine Maskenpflicht für Lehrer und Schüler verbindlich angeordnet werden könne.
Das sind lausige Zeiten. Für Kinder und für Jugendliche, die sich nicht wehren können und im System der Kartellparteien und -medien keine Anwälte mehr finden. Unsäglich ist, was man ihnen in den vergangenen zweieinhalb Jahren genommen hat und offenbar weiterhin mit dem besten Gewissen der Welt nehmen will. Wer dennoch zu sagen versucht, was zu alldem zu sagen ist, findet in einem uralten Text einen Hinweis. Er lautet wie folgt: „Von deinen Nachkommen sollst du keinen hingeben und ihn dem Moloch darbringen. Du sollst den Namen deines Gottes nicht entweihen.“ So steht es im Buch Leviticus, Kapitel 18, Vers 21. Und schärfer noch ebenda in Kapitel 20, Vers 1: „Jeder von den Israeliten oder von den Fremden, die in Israel leben, der einen seiner Nachkommen dem Moloch hingibt, muss getötet werden. Das Volk des Landes soll ihn steinigen.“
Ich höre den Schrei, das sei Hassrede. Ich wollte, wir alle würden die falsche Wokeness, die dieses Geschrei triggert, bleibenlassen und auf jene Schreie hören, auf die es wirklich ankommt. Ich meine die Schreie der durch Ausgangs- und Kontaktsperren, durch Maskenpflicht und Impfnötigung gequälten Kinderseelen, die sich seit Monaten in einem von uns Erwachsenen errichteten Moloch befinden.
@Thomin Weller, guten Abend und danke für die Rückmeldung. Ganz kurz, ich werde bei Frau Lohmann ‚reinschauen. – Eltern, Herr Weller, tragen immer noch den roten Faden in sich da trotz gesellschaftlichemVersuch, eine andere Sichtweise auf Heranwachsene zu bekommen, es in diesem Lande einfach nicht klappen will. Die Zuwendung und Empathie scheinen Fremdwörter zu sein, denn sie verlangen Vertrauen und Liebe zu den eigenen Kindern. Politik und Erziehungswissenschaften haben oder wollten diese Veränderung nicht schaffen oder konnten es nicht. Es wären dann nämlich mündige Bürger mit Rückgrat geworden. Nein, das geht gar nicht. Deutschland ist vom rechten Winkel besessen, d.h. nur entweder -oder und nicht sowohl-als auch. In jeder Maßnahme steckt es, immer gepaart mit einer Portion Angst… „ …wenn du nicht , dann …. “ – So wachsen sie auf, das ist vertraut, alles andere macht Angst. Mein Land tut mir leid, soviel kreative Talente, die sich nicht trauen oder das Weite suchen müssen – wegen ein paar ängstlich und wütend erzogenen großen „Kindern“, die ihr Rückgrat in diesen mörderischen Zeiten suchen wollen, weil ihr Ich sonst verschwindet. MfG
Nun gedenkt zumindest der deutsche Homo sapiens sapiens(?) doch tatsächlich, einen weiteren Verhaltenskodex der Natur auszuhebeln, ja auf den Kopf zu stellen. Keine, aber auch keine, andere Säugetier-Spezies auf diesem Planeten, käme auf die Idee, ausgerechnet seine Nachkommen als Schutzschild für die Älteren einzusetzen, sie auf diese Weise quasi zu missbrauchen. Man ist anscheinend bereit, seine Kinder für für das Wohl, bzw. das Überleben der Älteren zu „opfern“. – Wittert eine Gruppe erwachsener Tiere tödliche Gefahr (beispielsweise durch einen unmittelbar bevorstehenden Raubtier-Angriff), so versammeln sich alle Mitglieder der Gruppe in Windeseile und bilden einen Schutzwall mit Verteidigungslinie um all ihre Jungtiere. Eine ebenso perfekte wie bewährte Strategie, das Überleben der jeweiligen Art zu sichern. Umso verwunderlicher, dass sich der Mensch es wagt, diese uralten Regeln und Prinzipien zu brechen, indem er ihnen zuwider handelt. Ob der kühne Entschluss zur Abkehr vom Bewährten letztlich ein vorteilhafter, also weiser gewesen ist oder nicht, wird sich irgendwann in der Zukunft erweisen. Soviel ist sicher; mehr nicht.
Ich lasse einfach mal den heutigen Tag Revue passieren. Da haben die „Bläck Föös“ in Köln vom WDR übertragen Jubiläums-Konzert. Außerdem war Bundesliga-Spieltag, alles bei schönstem Wetter. Somit stehen überall Tausende dicht bei dicht geknubbelt zusammen, mit offenen Gesichtern. Und das sind vielfach die selben „mündigen Bürger“, die beim Einkauf im Markt nebenan maskiert auflaufen und Gesicht zeigende Mitbürger schon mal ängstlich angucken und Abstand halten. Und das sind die selben Figuren, die ihren Kindern der Gehorsamslappen verordnen. Wenn sie nicht böswillig agieren, muß man annehmen, daß geistige Unterbelichtung sie leitet. Dann sollten sie Kinder aber nur noch begleitet erziehen dürfen. Das gilt im übrigen auch für sog. „Pädagogen“, die seit fast 3 Jahren vor allem von der Angst vor den ihnen anvertrauen Kindern geleitet sind. Das Land scheint mehrheitlich zunehmend neurotisch.
@Ulrike Rotter, zu: „kann ich sagen,: seid froh, wenn ihr jetzt keine Kinder habt“. Das habe ich mir schon oft gedacht.
Zu: „Nur ein allerletzter Punkt, der ist bei mir unverhandelbar: meine Kinder werden niemals gegen corona geimpft. Da kann kommen was will, meinetwegen auch knast.“ Kann ich gut nachvollziehen.
Zu: „Das Schweigen, das ich zu hören bekam, war ohrenbetäubend.“
Ist so, wenn geglaubt wird, dass alles doch nicht so schlimm ist und(!) man selbst(!) davon kommen wird – ganz sicher.. Opportunisten?
Zu: „Seitdem weiß ich: auf andere kannst du niemals zählen. Sie selbst zu, wie du zurecht kommst“.
So ist das leider.
War früher auch nicht Gold, aber jetzt ist das leider gesellschaftlich akzeptierte Norm.
Es war ganz sicher eine beharrlich angestrebte und sicher nicht zu unterschätzende Anstrengung, diese Norm zu etablieren.
Respekt, den Anstands-, Gewissen- und Lieblosen.
@ Richard Loewe, was faseln sie da „.. Mengele hat ganz fest an das Gute seiner Forschung geglaubt und wurde ja auch von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt, … “ ?! NICHT mal zu akzeptieren nach 2-tem Booster !!!
Wollte nochmal etwas hinzufügen, was ich vorhin vergessen habe. Es gibt nicht nur Zeugen Coronas und Covidioten. Natürlich gibt es noch ein paar Zwischenstufen. Ich schrieb vorhin, dass es mich seit langem immer wieder wundert, dass die nicht 100%ig linientreuen Eltern ihre Kinder nicht besser geschützt haben. Es gibt einfach noch immer erstaunlich viele Leute, die der Medizin, der Politik, der Wissenschaft, der Journallie usw. noch immer vertrauen. Dass man sie anlügen, betrügen, missbrauchen oder ihnen und sogar ihren Kindern ernsthaft schaden könnte übersteigt ihr Vorstellungsvermögen. Naiv? Selbstverständlich! Aber das macht die Schandtaten der Verantwortlichen nicht minder verwerflich. Doch auch wenn man die Impfung ablehnt, ist die Sache sicherlich nicht einfach wenn man Kinder hat. Die von mir durchaus geschätzte Birgit Kelle berichtete vor einigen Monaten in einer Diskussionsrunde, dass ihr Sohn mittlerweile geimpft sei, obwohl sie der Impfung kritisch gegenüberstehe. Sie tat es, weil ihr Sohn von fast allen Aktivitäten ausgeschlossen wurde. Somit sah sie sich irgendwann genötigt ihn doch noch impfen zu lassen, damit er wieder dazugehört. Aber sie merkte an, dass sie den Staat deswegen hasse! Ich lehne die Impfung aus voller Überzeugung ab. Ich glaube, dass ich mein Kind -wenn ich denn eins hätte- davor bewahrt hätte. Aber wie ich vorhin schon sagte: Vielleicht habe ich gut reden. Sehr enttäuscht bin ich hingegen von den Schulen, den Kinderärzten und Kinderschutzorganisationen, die den eher kritischen Eltern ja sogar noch das Leben schwergemacht und die Kinder nicht vor drohendem Schaden bewahrt haben. Die haben wirklich Schuld auf sich geladen.
In dem Papier „Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen“ vom März 2020, verfasst von im Auftrag des Bundesinnenministeriums gezielt ausgewählten Wissenschaftlern, heißt es: „Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden: (…) Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern. Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann“ (zitiert nach Alexander Christ, Corona-Staat, 2022, S. 217). Das ist der Schlüsseltext für alles, was danach kam. Bis dahin kannte man verrückt gewordene, geltungssüchtige Wissenschaftler, die sich ein solches Szenario ausdenken, höchstens aus Stephen-King-Romanen. Noch unvorstellbarer war, dass demokratisch gewählte Politiker so etwas als Handlungsanweisung ernst nehmen und über Jahre das Leben aller Kinder in brutalster Weise verkrüppeln würden. Aber statt diese Irren in ihre Schranken zu weisen, haben die allermeisten Lehrer und Eltern gläubig mitgemacht und sind zu willigen Vollstreckern einer zutiefst unmenschlichen Politik geworden. Das hat mein vorher schon skeptisches Menschenbild noch weiter verdüstert.