Achgut-Podiumsdiskussion mit Simone Schermann, Chaim Noll und Tom-David Frey über die Situation in Israel. Moderation: Gerd Buurmann
Der Hass und die Gewalt gegen Juden haben eine Jahrtausende währende Tradition. Der 7. Oktober 2023 war insofern ein Stereotyp aber auch ein Ausbruch blindwütiger Gewalt neuer Qualität. Denn vor den Augen der Weltöffentlichkeit wurden maßlose Verbrechen begangen, weil Judenhass wieder salonfähig ist. So nährt sich der Wunsch nach Vernichtung der Juden und deren „Legitimation“ nicht nur aus dem Koran, sondern auch durch üppige Geldflüsse an die Terroristen aus Deutschland und das Zulassen von moral-ideologischen Narrativen, die die Täter zu Opfern und die Selbstzverteidigung Israels zum Genozid verdrehen. Das Geld und der Hass kommen wieder aus Deutschland, allen politischen Sonntagsreden und Beistandsbekundungen zum Trotz. So wird die deutsche Gedenkkultur zur verlogenen Farce, wenn palästinensische Demonstranten und linke Aktivisten auf deutschem Boden gemeinsame Sache machen.
Der angesprochene im Westen verbreitete Selbsthass ist eine Folge der dauerhaften Propaganda gegen die funktionstüchtigen Institutionen und gesellschaftlichen Konzepte durch extreme Gruppen, die auf einen Macht- und Systemwechsel hinarbeiten, ohne selbst ein attraktives Gegenkonzept zu besitzen oder innerhalb des Systems durch eigene Leistungen zu überzeugen. Diese Gruppen stellen die Konzepte und Institutionen fundamental in Frage, machen sie schlecht und behaupten deren komplette Immoralität. Diese Art der Politik wird seit mindestens den 80ern permanent betrieben und in einer dauerhaften Berieselung über die Leute ausgeschüttet: Kampf gegen die Konsumgesellschaft, gegen die Leistungsgesellschaft, gegen Atomkraft, gegen Konzerne, Kapitalismus usw. Es werden immer neue Ungerechtigkeiten des Systems ins Feld geführt. Damit wird der Boden bereitet für eine Ablösung der alten Eliten und Errichtung eines neuen Systems. Als Folge setzt sich eine Geisteshaltung, die überall Ungerechtigkeiten erkennen will, immer mehr durch. So zerstören diese machthungrigen Gruppen den Westen. Weil Israel eine leistungsorientierte, liberale, westliche Gesellschaft besitzt und ein von äußeren Feinden gefährdeter Staat ist, ist es den Angriffen besonders ausgesetzt. Denn linke Extremisten sehen in Israel einen westlichen Staat, den sie leicht zum Fallen bringen können. Helmut Kohl zur Beschreibung dieser Gruppen gelegentlich die Wendung „Diese Leute wollen eine andere Republik“ verwendet. Der Prozess ist seitdem ungehindert weitergegangen und steigert sich sichtbar ins Irrsinnige. Der Untergang des römischen Reiches ist durch Bürgerkriege begleitet worden. Erfolgreiche Systeme leben in der Gefahr, dass sie im Innern von Gruppen geschwächt oder sogar zerstört werden, denen es wichtiger ist, die Herrschaft dauerhaft an sich zu reißen als dass das ganze Staatswesen funktioniert.
Ist Hass nicht eine Eigenschaft (Sünde), in den Menschen unabhängig von ihrer politischen, geographischen oder religiösen Zugehörigkeit??? Die Folgen davon werden früher oder später für jeden der diesen Zustand in seinem Leben zugelassen hat, bitter bereuen.
Guten Sonntag!
„Auf den Machtlosen herumzuhacken, um sich bei den Mächtigen einzuschmeicheln, ist das, was in elitären Kreisen als Zivilcourage bezeichnet wird; wenn es sich bei den Machtlosen auch noch um die “eigenen Leute„ handelt, um so besser.“ Norman G. Finkelstein Ich würde sagen, da ist man wohl falsch abgebogen? Über die I.G. Farben wollte man nicht reden, über die Konzentrationslager der Sowjets wollte man nicht reden, über den amerikanischen Einfluß auf das 3. Reich wollte man nicht reden, über die stigmatisierenden und völlig verdrehten neu aufgelegten Kampagnen für die Gratismutigen gegen die Deutschen wollte man nicht reden, über den Kriegsgrund, nämlich die Großraumwirtschaft, wollte man nicht reden, über den Einfluß der Bilderberger auf die EU wollte man nicht reden; hat sich mal einer mit den omnipräsenten Stickern und Wandschmiererein befaßt? Man hat in dieselbe Kerbe gehauen, sich damit begnügt, überall Nazis zu wittern und den enervierenden Kult auf die Spitze zu treiben. Norman Finkelstein war einer der wenigen, die harsche Kritik an dem Kult geübt haben und seinen Job darüber verlor. Und jetzt sind sie halt da. Würde Merkel sagen. Nach der Kapitulation ist der Plan gefaßt worden, Deutschland zu entnationaliseren. Darüber wird sogar in den Talk Shows gesprochen. Ich hatte das schon mal gesagt, Israel verliert nicht nur in Deutschland und Europa, sondern auch in den USA seine Rettungsanker. Das Mahnmal ist unser Grabmal. Irgendwo weiß das auch jeder. Wir werden rund um die Uhr drangsaliert. Afrika soll Hoffnung haben, und was ist mit den Deutschen? Wie viele Gedanken machen sich die Israelis um uns? Wir gehen gemeinsam unter. Ende Gelände. „Ja, man muss dem Deutschen Volk sagen, dass es den Tod gewählt hat, und dass der Tod des großen und intelligenten Deutschen Volkes der Tod Europas ist und das Unglück der Welt.“ Pierre Chaunu; Französischer Historiker
Sehr lehrreich. Jedoch, wie ich wiederholt schrieb, stimmt d. „Aussage“ dass Israel allein dastünde nicht. Sie ist kontraproduktiv iu. wird ferner jenen Nicht-Juden, z.B. Evangelikalen die sich Tag für Tag für Israel einsetzen. nicht gerecht. All diese Dinge einfach zu übergehen als existierten sie nicht scheint mir auch nicht kompatibel mit dem jüdischen Glauben soweit ich ihn kennen lernen durfte. Es bedeutet auch nicht „Gleichgültigkeit“ wenn man sich d. die letzten Details v. Grausamkeiten vom Leib hält. Es gibt Verbrechen die so schwer sind dass selbst noch jene die sie z. Kenntnis nehmen müssen zu Opfern werden (wie zahlreiche Kräfte v. Zaka, ja sogar jene die es nur lesen müssen. Wenn ichs richtig im Kopfe habe war es die franz. Autorin Madeleine Chapsal die i. d. Zusammenhang Detailbeschreibungen von allerlei Grausamkeiten brilliant hinterfrägt wie diverse Forscher zum Holocaust auch. Ich teile Chapsale’s These, dass Detailbeschreibungen v. Gräueln,desensibilisieren, auch im kritischen Kontext , u. dadurch ,die Gewaltbereitschaft allgemein erhöhen (siehe hierzu auch den sleeper effect) Ich meine es war Chapsal die in diesem Zusammenhang auch zu Recht sinngemäß frägt, was d. minitiösen Details v. Jesu Leiden in Bild u. Wort mit einer Glaubensgemeinschaft letztlich machen. Mormonen meinten in diesem Zusammenhang mir gegenüber einst sinngemäß:: wir stellen diese Qualen in unseren Gebetsräumen nicht aus, Allenfalls verhüllt. Woraus ich nicht schließen würde dass man d. man Folter also solche nicht zur Kenntnis nehmen will.In diesem Sinne würde auch ich mich weigern eine „Ausstellung“ d. Hamas auf Facebook zu besuchen. Die allgemeinen Aussagen d. Forscher zu damals bzw.von Zaka über die Schwere der Vergehen genügen mir vollauf.
Ich glaube keine Millisekunde lang, dass eine CDU geführte Bundesregierung in Sachen Finanzierung von UNRWA und Hamas anders handeln würde als jetzt die Ampel. Viel zu tief sind die finanziellen und politischen Verstrickungen mit den islamischen Ölstaaten. Merkel hat 2015 die Grenzen für Araber geöffnet und keineswegs für „Flüchtlinge“. Die Sonntagsreden von Steinmeier würde auch ein Kanzler Merz nahezu wortgleich halten.
Nachtrag: Sacharja 4,6: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.“ ||| Vorschlag: 2. Chr. 20,12: „Unser Gott, willst du sie nicht richten? Denn in uns ist keine Kraft gegen dies große Heer, das gegen uns kommt. Wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern unsere Augen sehen nach dir.“
Das Hin und Her von Argumenten fand ich durchaus interessant, mir fehlte aber eine Struktur, die es mir erlauben würde, über die angesprochenen Aspekte anschließend gründlich nachzudenken. Ein Kommentar von mir dazu würde also eher wirr ausfallen, da mir zu vieles gleichzeitig durch den Kopf schwirrt. Deshalb beschränke ich mich auf etwas, das leider auch kein Gehör findet: Das Volk Israel scheint seinen Gott (den Gott der Väter – Abraham, Isaak und Jakob) komplett aus seinem Leben ausgeschlossen zu haben. Der unverfälschte Glaube ist den Juden abhanden gekommen. Im Buch Sacharja [Zechariah] heißt es in Kapitel 1,3: „Kehrt euch um zu mir, spricht der HERR Zebaoth, so will ich mich zu euch kehren, spricht der HERR Zebaoth.“ Es lohnt sich, das Buch Sacharja sorgfältig und komplett durchzulesen und darüber nachzudenken. Es geht darin um die Zukunft Israels und die „Endzeit“, der wir uns offensichtlich in großen Schritten nähern. Das Buch ist reich an Prophezeiungen zu Jesus Christus und die messianische Ära und Querverweisen zu anderen Bibelbüchern (Propheten) im AT und NT. Israel wird nicht untergehen, auch wenn es durch schwere Zeiten gehen muss. Gott hat interessante Pläne mit seinem Volk und Land!