Angela Merkel und ihr Konkubinat von zweiter (exekutiver) Gewalt und der sogenannten vierten (den Medien) Gewalt haben ganze Arbeit geleistet.
Die vormalige 40-Prozent-Union aus CDU/CSU liegt mit 24 Prozent bei einem fiktiven Psychiater auf der Couch. Er diagnostiziert schnörkellos: „Sowas kommt von Sowas. Merkels grünlinker CDU/CSU-Umbau mittels moralinsaurer Plattitüden zulasten der demokratischen Institutionen weidete diese beiden Parteien aus, destabilisierte die Bundesrepublik und stärkte die Zentrifugalkräfte in der Europäischen Union.
CDU/CSU müssen sich von Angela Merkel und ihren Gefolgsleuten lösen. Anders ist Heilung nicht möglich. Angela Merkel wird als Gefährderin Europas in die Geschichte eingehen. Aktuelle Elogen auf diese Politikerin besitzen keine lange Haltbarkeitsdauer. Ob die Botschaft in CDU/CSU ankommt, scheint allerdings fraglich. Viel wird davon abhängen, ob Armin Laschet doch noch Bundeskanzler oder ob er Oppositionsführer wird und welche parteiinternen Kräfte besser CO2 zu Sauerstoff photosynthetisieren können.
Die SPD dagegen kam wie Phönix aus der Asche. Über 25 Prozent sind nicht die früher ebenfalls gewohnten 40 Prozent, aber immerhin. Noch vor zwei Monaten sah es nach vernichtenden 15 Prozent aus. Wie kam es zu diesem Scholz-Wunder? Olaf Scholz’ größte Leistung in den zurückliegenden Monaten war das Schweigegelübde seiner linksgrünen Funktionäre. Die verzichten aus Gründen der Geschlossenheit und im Gefühl, mit dem Rücken an der Wand zu stehen, auf ihre üblichen so närrischen wie abgehobenen ideologischen Deutschland-Umbau-Dummheiten.
Lohn des Vergessens
Vor dem Hintergrund des ungeschickten Wahlkampfes von Armin Laschet wirkte die ebenfalls blutleere SPD plötzlich als kleiner Anker im Meer der Unsicherheit. Gemäß den Abläufen in miteinander kommunizierenden Röhren stieg der SPD-Pegel in dem Maße, wie der Union-Pegel sank. Vergessen der Import der Probleme der Welt nach Deutschland, vergessen die Scholzsche Idee einer europäischen Arbeitslosenversicherung, die faktisch von den deutschen Beitragszahlern finanziert werden würde, vergessen der SPD-Anteil am Frontalangriff auf die Automobilindustrie, vergessen der SPD-Angriff auf die deutsche Energiewirtschaft und so weiter und so fort. Lohn des Vergessens: Olaf Scholz könnte Bundeskanzler werden. Das Leben kann ein Tollhaus sein.
Die Grünen starteten vor Monaten ihren Wahlkampf mit Hilfe der medialen Agitprop-Truppe aus öffentlich-rechtlichen Medien und großen Teilen des Feuilletons im Wahn, ein Wahl-Ergebnis von bis zu 28 Prozent zu erreichen und die Bundeskanzlerin zu stellen. Diese Blase zerplatzte immer deutlicher. Plakate wählen nun mal keine Plakate, und vielen deutschen Medien trauen ohnehin nur noch Hartgesottene. Dennoch, mit 14,8 Prozent werden die Grünen, mit Ausnahme einer weiteren großen Koalition von SPD und Union, die wenig wahrscheinlich ist, in allen anderen Regierungsoptionen mitspielen. Olaf Scholz braucht die Grünen, Armin Laschet braucht die ebenfalls. Trübe Aussichten, grün getüncht.
Christian Linder zog mit der FDP das zweite Mal hintereinander gestärkt in den Bundestag ein. Ihm gelang der Anschein von marktwirtschaftlicher Einbettung der Klimareligion. Auch er sieht den großen umweltsündigen Menschen in höherer Verantwortung hier unten als die kleine kalte Sonne da oben. Ob er aus unkontrollierter Zuwanderung eine kontrollierte und an unseren Gesetzen haftende Zuwanderung durchzusetzen gewillt ist, ist nicht klar. Geschmeidigkeit besitzt er genug. Damit ist er für Olaf Scholz und für Armin Laschet möglicher und notwendiger Koalitionspartner. Lediglich die Eifersüchteleien zwischen Grünen und FDP könnten Stolpersteine werden. Die auszutarieren, müssten Scholz wie Laschet gleichermaßen leisten. Was die Lagerordnungsfarbe Grün angeht, wird die auf jeden Fall die Anstrichfarbe der nächsten Bundesregierung, egal ob SPD- oder Unionsgeführt, werden.
Die AfD ist wie ein Fieberthermometer des Patienten Bundesrepublik
Die AfD ist 2017 im Ergebnis des Versagens von Union und SPD in den Bundestag gekommen, um zu bleiben. So viel ist vorläufig sicher. Die 10,3 Prozent vom 26.9.2021 sind nicht das AfD-Traumergebnis, doch dürfte es genügen, die anderen Parteien die eigene Bevölkerung nicht zu sehr vernachlässigen zu lassen. In Sachsen und Thüringen räumte die AfD ab, wie zu ihren besseren Zeiten CDU oder SPD. In den kommenden Jahren wird sich die AfD entscheiden müssen, die kohlsche CDU zu beerben oder radikaler zu werden. Wird sie kohlscher und damit erfolgreicher, wird das Leben für CDU/CSU nicht einfacher. Die AfD ist wie ein Fieberthermometer des Patienten Bundesrepublik. Grünlinke Unvernunft lässt die Kurve steigen, weniger Experimente lassen die Kurve fallen.
Die Linksaußenpartei, vormals SED, ist nach der Union der größte Verlierer des Wahlabends. Die Partei rutschte unter die 5-Prozentmarke und kommt nur durch den Gewinn von drei Direktmandaten nochmals in den Bundestag. Von dieser Sonderregelung profitierte diese Partei 1994 schon einmal. Für eine Koalition mit SPD und Grünen reicht das zum gefühlten einhundertsten Male nicht. Was für die Bundesrepublik und die Europäische Union ein kleines Glück in merkelschen turbulenten Zeiten ist.
Wie geht es nun weiter? Alles hängt von der FDP und den Grünen ab. Die müssen aufeinander eifersüchtig sein, dem anderen keinen Vorsprung geben und doch müssen sie zueinander finden. Sonst kommt die nächste große Koalition, Deutschland ohne Regierung ist nicht möglich. Eine weitere große Koalition würde das deutsche Parteiensystem zermürben, ohne starke Pole in der Mitte ist weiterer Verfall angesagt. Es ist eine Wahl zwischen Pest oder Cholera. Große Koalition wäre sehr schlecht, Koalitionen mit den Grünen sind auch verhängnisvoll.
Für die Ungarn von Interesse (Dieser Text erscheint auch in Ungarn bei Magyar Nemzet. Anm. d. Red.): Die ungarische Regierung wird mit Armin Laschet und mit Olaf Scholz besser reden können als mit Angela Merkel. Laschet und Scholz sind bodenständige, verlässliche Typen. Regeln bedeuten beiden etwas.
Besitzt diese gefährliche Frau Chancen auf das Amt?
Aber, es könnte ein Riesenproblem auf die EU, Ungarn, Polen, Balten, Dänen, Griechen zukommen. Die grüne Politikerin Katrin Göring-Eckardt möchte gern Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsidentin nachfolgen. Sie ist vom chauvinistischen Schlage Katarina Barleys. Mit ihr würden die Ungarn und die anderen statt einer Partnerin eine ideologische Gegnerin bekommen. Göring-Eckardt könnte die Sprengladung bedeuten, die die EU auseinandertreiben würde.
Besitzt diese gefährliche Frau Chancen auf das Amt? Olaf Scholz ist an Frank-Walter Steinmeier gebunden, der eine weitere Amtszeit beansprucht. Ob Scholz seinen Freund in Koalitionsverhandlungen mit den Grünen fallen lässt, ist nicht sicher. Es sei denn, Steinmeier hätte die Einsicht in die Notwendigkeit. Links genug dafür ist er.
Anders sähe es für Göring-Eckardt in Verhandlungen mit Armin Laschet aus. Sein Interesse am SPD-Mann Steinmeier dürfte nicht groß sein. Ihm könnte eine Amtszusage für die Grünen und Göring-Eckardt leichter fallen.
Eine kleine Nachlese zu interessanten Direktkandidaturen: Im Wahlkreis 196 gewann der SPD-Bewerber Frank Ulrich gegen den CDU-Mann und Ex-Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen. Die aufkommende Stimmung für die SPD bei gleichzeitigem Abschwung der CDU wirkte Maaßen entgegen. Viele Thüringer sagten „Maaßen wäre gut im Bundestag, aber wir wählen nie wieder CDU“. Hans-Georg Maaßen wird der CDU in den kommenden Diskussionen fehlen. Das Wahlvolk hat das so entscheiden.
Angela Merkel und ihr Kombinat haben ganze Arbeit geleistet
Im Falle der SPD Sachsen entschieden das die Wähler im Wahlkreis 162 etwas anders. Der einzige SPD-Direktwahlsieger ist Detlef Müller und von Beruf Lokomotivführer. Er wird die klimareligiös vertrottelte SPD nicht retten können. Aber der SPD gönne ich den Facharbeiter Detlef Müller aus Chemnitz von Herzen. Ein kleines Stück Normalvolk und Bodenständigkeit sollten die SPD und der Deutsche Bundestag aushalten können.
Deutschland hat gewählt. Wer einen funktionierenden Staat metaphysisch umbaut, die tragenden Wände multikulturell gendert und diese zu Jalousien umfunktioniert, lässt sein Haus zusammenbrechen und die Akteure von den Trümmern plattmachen. Angela Merkel und ihr Konkubinat von zweiter (exekutiver) Gewalt und der sogenannten vierten (den Medien) Gewalt haben ganze Arbeit geleistet. Der Versuch, die 2015er Völkerwanderung mittels der deutschen Weltrettung vergessen zu machen, gelang.
Das Ergebnis ist ein Deutschland, welches, wie anno dunnemals die kommunistischen Staaten, Angst vor dem nächsten Winter und Stromausfällen haben muss. Der Fortschritt ist eine Schnecke. Grüner Fortschritt ist ein Zurück in arme Zeiten. Liebe Ungarn, schauen Sie aufmerksam nach Deutschland und ziehen sie ihre Schlüsse. Hüten Sie sich vor den Grünlinken. Bleiben Sie autark, friedlich und kooperativ in und mit der Europäischen Union. Klappt das, haben beide was davon: Die EU und die Ungarn.
Zur Erinnerung, was die Grünen uns vorschreiben wollen:
- wann und ob wir fliegen dürfen
- welches Auto wir fahren und ob wir überhaupt ein Auto haben dürfen
- wie wir unsere Häuser zu beheizen haben
- zu welchen Tageszeiten wir heizen dürfen
- ob wir überhaupt ein Haus haben dürfen
- was wir zu Essen haben
- wie wir schreiben und reden sollen (Genderstern)
- dass wir unkontrollierte Zuwanderung hinnehmen sollen
- dass wir den teuersten Strom haben sollen
- wer demonstrieren darf und wer nicht
- wer Meinungsfreiheit besitzen und wer diese nicht besitzen darf
- wer immer recht und wer niemals recht haben darf
- wie wir leben, arbeiten, feiern, lieben und Freundschaften pflegen sollen und wer unsere Freunde sein dürfen. Die Ungarn, die Viktor Orban wählen, dürfen beispielsweise niemandes Freund sein dürfen. Merken Sie sich das bitte.
Angela Merkel führt die jetzige Bundesregierung bis zur Wahl der neuen. Das kann noch lange dauern. Die merkelsche Hängepartie in der EU wird vorerst weitergehen.
Dieser Text erscheint auch in Ungarn bei Magyar Nemzet.

Bei Konkubinat sind mir sofort die zwei Haremswächter Braun und Altmaier eingefallen. Aber nicht mal das könnten die beiden.
@Christian Feider: „Das beide Regierungsmöglichkeiten(mal abgesehen von der dritten theoretisch möglichen CDU/AFD/FDP) für die Bürger eine wirkliche Schocktherapie werden, ist jetzt schon absehbar. Beste Zeiten für eine klare AFD!“ So sehe ich das auch! Und man könnte sagen: Der „Sächsisch- Thüringische Weg“ ist der Kompass! MfG
Das asiatische Jahrhundert hat begonnen bzw das wichtigste Thema, das „alles“ finanziert: Die Wirtschaft.
Dass Europa ins wirtschaftliche Abseits rutscht, da wo die kleine Halbinsel an Asien dran inzwischen hingehört, ist eine Katastrophe. Vor allem, weil sich das Ganze schon seit 20 Jahren ankündigt und seit 10 Jahren konkretisiert:
Ein paar Schlagzeilen aus Obamas Zeit (ja, der war’s schon !!!), von 2011:
Der Spiegel vom 17.11.2011:
Obamas Asien-Strategie: Amerika startet das Projekt Pazifik: Die USA verstärken ihre Präsenz im asiatisch-pazifischen Raum, Europa ist als Handelspartner nur noch zweite Wahl.
Oder auch die Zeit vom 17. 11 2011: Obama erklärt Pazifikraum zur Priorität Nummer Eins.
Freihandel, Militärkooperation, Asean-Gipfel: Die USA sichern sich Einfluss in einer geopolitisch wichtigen Region. Der Westen alter Ordnung ist nur noch zweite Wahl.
Focus 25.02.2016: Obama und APEC wollen pazifische Partnerschaft. Die USA, Japan, China und ihre Nachbarstaaten wollen die Partnerschaft in der Pazifikregion stärken. Das betonten die Staats- und Regierungschefs zum Auftakt des Gipfeltreffens des asiatisch-pazifischen Wirtschaftsforums APEC. Die 21 APEC-Länder produzieren 55 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung.
Das heißt nicht, dass „noch“ deutsche Firmen da außen vor sind, wenn sie sich bewegen in diese Handelszonen hinein. Viele Firmen haben da schon Niederlassungen. Sie müssen nur schön brav und schön langsam ihr Gewicht vom deutschen auf das andere Bein verlagern. So überleben sie.
Übrigens: Wer erinnert sich noch an TTIP? Selbst Obama war dafür aber bei Biden spielt das alles keine Rolle mehr, denn asiatische Jahrhundert hat begonnen.
In dem Zusammenhang ist die Kernfrage: Stärkt grüne Politik die Wirtschaft oder schwächt sie diese? Im letzteren Fall werden im zurückbleibenden Deutschland viele grüne Wünsche unfinanzierbar, schon gleich im aktuellen Abwärtstrend der europäischen/deutschen Wirtschaft in die weltwirtschaftliche Zweitrangigkeit.
Ich halte dagegen, lieber Flori@n Bode. Merkel wird weder am 1. Advent noch in den kommenden Jahren Geschichte sein. Die macht auch ohne offizielles Amt in Dummland weiter, denn ihre Machtgeilheit kennt keine Grenzen. Das ist auch ihre einzige, zumal äußert negative Eigenschaft. Irgendwo wird sie schon wieder auftauchen – vielleicht in der EU oder gar am East River. Sie ist ja soooooo beliebt im Ausland, weil sie die von fleißigen Menschen generierten Steuergelder großzügig über den ganzen Erdball verteilt wie Kamelle im Karneval. Da folgt sie dem Steine schmeißenden Joseph mit dem Taxischein auf dem Fuße. Der war ja auch der Meinung, unser Geld solle überall hin fließen, nur nicht in die Taschen des deutschen Bürgers und Steuerzahlers. Noch Fragen?
Alles und jeden schlagen die Grünen über die Klimaleisten. Sie können keinen Satz ohne Klima und Klimawende, ihre Eindimensionalität ist so offensichtlich, dass es weh tut. Wobei sie keine Ahnung haben, was das Klima überhaupt ist. Die M-Medien stimmen Freude schöner Götterfunken an, schreiben den Habeck hoch, bis er Kanzler ist, hieven die Schwurbeltante Katrin ins Schloss, wo sie endlich ihren imaginierten Status ausleben kann, weil ihr das auf den Leib geschrieben steht in diesem Land, das nun muslimisch wird „und ich freue mich darauf“. Am Ende der kommenden Legislaturperiode hat Angela im Hintergrund noch immer die Fäden in der Hand und es wird noch ersichtlicher sein, zu welcher Bananenrepublik Deutschland verkommen ist.
Was auch immer für Koalitionen geschmiedet werden, unsere politische Laienspielerschar wird schon dafür sorgen, dass es zwar grauenvoll aber durchaus interessant für die Autoren der Achse wird, wenn man sie denn noch lässt. Auch der gallige Humor wird ebenso zunehmen, wie die Staatsverschuldung, die Asylantenströme, die Leistungsempfänger und die Bediensteten in den öffentlichen Verwaltungen. Die Moral der Unmoralischen wird siegen und wenn Katrin Göring-Eckert von den Grünen dann endlich Bundespräsidentin wird, dann kann endlich eine klaffende Lücke geschlossen werden: Sie würde dann einem Reichskanzler, einem Außenminister und einer Bundestagsvizepräsidentin folgen, die alle nie eine Ausbildung abgeschlossen haben. Großzügig und warmherzig wie sie aber nun einmal ist, würde sie ihre Untertanen dann jedes Jahr zu Weihnachten mit immer neuen Menschen beschenken.
Der Großen Vorsitzenden, oder besser, der Ex-Großen Vorsitzenden, wird es ergehen wie „Väterchen“ Stalin. So lange er Macht hatte, jubelten die Menschen ihm zu, unterstützt von der Staatspresse. Erst nach seinem Tod 1953, wurden seine Verbrechen aufgearbeitet und 1956 die Entstalinisierung eingeleitet, welche bis 1961 anhielt. Stalins Macht endete mit seinem Tod, die von der Großen Vorsitzenden mit ihrem Rücktritt. Ich hoffe nur, dass sie bei der Entmerkelisierung mit dabei sein darf.