Zitiert aus nordschleswiger.dk:
“…Wie lange wird es für die Kleinen in dänischen Kindergärten noch Frikadellen, Würstchen oder Leberpastete geben? Landesweit nehmen immer mehr Kindergärten Schweinefleisch von den Speiseplänen. In Kopenhagen gibt es sogar Einrichtungen, die neben einem Verbot von Schweinefleisch an Kindergärten auch nur Fleisch von Tieren anbieten, welche durch einen Halsschlagader-Schnitt getötet wurden. Mit dem neuen Angebot soll allen Kinder das gleiche Essen zugänglich gemacht werden. Kein Kind muss aus religiösen Gründen beispielsweise auf das eine oder andere Gericht verzichten.
Laut Kindergartenleiterin Helle Jensen aus Ishøj sei dies die einzig richtige Entscheidung, um Ungerechtigkeit zu vermeiden.
„Die gemeinsamen Mahlzeiten sind ein wichtiges Element in Alltag jedes einzelnen Kindes. Wenn man zum Essen zusammen an einem Tisch sitzt, ist dies für die Kinder ein besonderes Erlebnis. Es ist daher von unserer Seite aus wichtig, dass wir alle Kinder gleich behandeln und alle Kinder das gleiche bekommen. Es soll sich niemand benachteiligt oder gar ungerecht behandelt fühlen“, sagt Helle Jensen. Die Richtlinien einer Ernährungspolitik werden von den jeweiligen Kommunalverwaltungen beschlossen und sind von Kommune zu Kommune unterschiedlich. Ein Trend hin zum Verbot von Schweinefleisch in Kindergärten lasse sich aber dennoch landesweit feststellen, heißt es…”