Fundstück / 18.07.2013 / 10:25 / 17 / Seite ausdrucken

Das Ende des dänischen Schweinesystems

Zitiert aus nordschleswiger.dk:

“…Wie lange wird es für die Kleinen in dänischen Kindergärten noch Frikadellen, Würstchen oder Leberpastete geben? Landesweit nehmen immer mehr Kindergärten Schweinefleisch von den Speiseplänen. In Kopenhagen gibt es sogar Einrichtungen, die neben einem Verbot von Schweinefleisch an Kindergärten auch nur Fleisch von Tieren anbieten, welche durch einen Halsschlagader-Schnitt getötet wurden. Mit dem neuen Angebot soll allen Kinder das gleiche Essen zugänglich gemacht werden. Kein Kind muss aus religiösen Gründen beispielsweise auf das eine oder andere Gericht verzichten.
Laut Kindergartenleiterin Helle Jensen aus Ishøj sei dies die einzig richtige Entscheidung, um Ungerechtigkeit zu vermeiden.
„Die gemeinsamen Mahlzeiten sind ein wichtiges Element in Alltag jedes einzelnen Kindes. Wenn man zum Essen zusammen an einem Tisch sitzt, ist dies für die Kinder ein besonderes Erlebnis. Es ist daher von unserer Seite aus wichtig, dass wir alle Kinder gleich behandeln und alle Kinder das gleiche bekommen. Es soll sich niemand benachteiligt oder gar ungerecht behandelt fühlen“, sagt Helle Jensen. Die Richtlinien einer Ernährungspolitik werden von den jeweiligen Kommunalverwaltungen beschlossen und sind von Kommune zu Kommune unterschiedlich. Ein Trend hin zum Verbot von Schweinefleisch in Kindergärten lasse sich aber dennoch landesweit feststellen, heißt es…”

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Leserpost

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Lea Plüss / 20.07.2013

Da sich ja einige Kinder auf Würstchen mit Schweinefleisch stürzen, sind halt die einfach benachteiligt. Aber das macht gar nichts, hauptsache man huldigt dem Islam. Leute probt doch endlich den Aufstand.

Doderich von Schwarzen / 19.07.2013

Eine schöne neue Welt! Meine wirrsten Träume aus Kindertagen werden wahr: Damals waren mein bester Freund und ich die einzige Brillenträger in der Grundschulklasse. Wie habe ich es mir damals ausgemalt, dass die “doofen Ziegen”, die ohne Brille durch das Leben laufen konnten auch einmal dieses wunderbare Kassengestell “Herbert Wehner” tragen müssen! Jetzt! Endlich! In Zeiten der “Gerechtigkeit” wird mein Traum nun wahr? Ich kann es kaum erwarten, Heidi Klum, Til Schweiger, Nena, Hannes Jaennicke, Claudia Roth, Sebastian Schweinsteiger, Renate Künast, Tim Bendzko, Sarah Wagenknecht und viele viele mehr in der “Herbert-Wehner-Zwangsgerechtigkeitsbrille” durchs Leben eilen zu sehen. Vielleicht kan der Gesetzgeber mir dann noch einen Traum erfüllen und Besucher Deutschlands, wie z.B. Paris Hilton, George Clooney usw. müssen sich - der Gerechtigkeit wegen - auch diese Brille aufsetzen….

Klaus Holbers / 19.07.2013

Wenn ein Kind in einem islamischen Land aus religiösen Gründen NUR Schweinefleich essen dürfte, würde sich denn dann auch der islamische Kindergarten daran anpassen?

Katja Triebel / 19.07.2013

Wieviele Rindfleischesser müssten in Indien einwandern, um dort Rindfleisch einzuführen? Werden 5% reichen? Mit Sicherheit nicht. In Deutschland sind 3% der Bevölkerung islamischen Glaubens. 38 Prozent der Deutschen befürworten eine rechtliche Gleichstellung des Islam mit dem Christentum! Welche Argumente sprechen dafür? Ich kenne keine. Der Islam ist eine Minderheitenreligion, die privat ausgeübt werden darf. Doch er darf nicht das öffentliche Leben hier bestimmen. Wer als streng gläubiger Moslem nicht damit klar kommt, dass sein Kind in einem christlichen Land mit Schweinefleisch aufwächst, der kann das Land wechseln.

Manfred Westphal / 18.07.2013

Das ist doch auch in deutschen Kindergarten Praxis. Grillfeier: keine Würstchen erlaubt, nur Geflügelfleisch, wegen Rücksicht auf die Minderheit der muslimischen Kinder.

Dieter Müller / 18.07.2013

Wenn Sie glauben, dass es in deutschen Kindergärten - zumindest in den großstädtischen Ballungsräumen - anders zugeht, dann sind Sie schief gewickelt.

Johannes Torker / 18.07.2013

Und ich möchte, dass “Nicht-Christen” Sonntags und an Christlichen Feier- und Trauertagen arbeiten müssen. Denn einerseits den Christen bei jeder Gelegenheit schaden und andererseits von der Geschichte profitieren ist auch sehr unfair. Und ich könnte noch weiter gehen, Freitags kein Fleisch, 40 Tage Fastenzeit für alle, Fasten während der Adventzeit; Nein verlangt man als Christ in Europa im 21. Jahrhundert natürlich nicht, es sei denn man will verbal gekreuzigt werden. Aber diese Diskussion wird erst interessant wenn man auch an sämtliche Vegetarierer (kein Fleisch), Veganer (nichts Tierisches), Frutarier (nur “tote/s” Früchte und Gemüse), Hindus (keine Kühe) usw. denkt.

Ralf Hammer / 18.07.2013

Religion ist doch dazu da, den Menschen glücklich zu machen. Und wenn man permanent Neid empfindet, weil man aus religiösen Gründen etwas nicht (essen) darf, die anderen aber schon, dann macht das nicht glücklich. Vielleicht wäre da ein Religionswechsel angezeigt..

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