Mehr als nur einen Vorgeschmack auf die Kontrollzwänge der Regierungen und ihr notorisches Misstrauen gegenüber den von ihnen Regierten liefert derzeit der von den Demokraten regierte US-Bundesstaat Kalifornien mit seinem Gesetz AB-1043: Ab dem 01. Januar 2027 sollen alle Computer-Betriebssysteme der automatischen Alterskontrolle ihrer Benutzer unterworfen werden, unter der Ägide und Überwachung der dortigen Landesregierung. Erste Anbieter solcher Betriebssysteme, allerdings nicht Microsoft oder Apple, sondern die quelloffenen Linux-Distributionen und BSD ("Berkeley Software Distribution", als UNIX einst in Kalifornien entwickelt) überlegen bereits im Gegenzug, Kalifornien die Nutzungsrechte für ihre Betriebssysteme zu entziehen, was praktisch einem Ende nahezu aller Server in Kalifornien entsprechen dürfte, auch solcher der Landesregierung. Hier bahnt sich ein massiver Konflikt um quelloffene, also von den Bürgern – und nicht von Konzernen – einseh- und entwickelbare Betriebssysteme und ihre Software an. So berichten es seit einigen Tagen auch die einschlägigen Blogger.
Kalifornien ist weit weg? – Nein. Es ist keineswegs ohne Bedeutung für die EU. Auch hier gibt es bereits seit mindestens einem Jahr ähnliche Bestrebungen, noch nicht bezogen auf Betriebssysteme, sehr wohl jedoch auf Instant Messenger, spricht die Kontrolle über jene sozialen Medien, die sich staatlicher Kontrolle bislang noch mehr oder minder erfolgreich entziehen können. Hier wie dort soll unter dem Deckmantel des Jugendschutzes die digitale Kontrolle staatlicher Institutionen über jede Form der elektronischen Informationsbeschaffung und Kommunikation ausgeweitet, ja, komplettiert werden. Ich zitiere absichtlich jene Quellen, denen eine Nähe zu einem konservativ-liberalen – und dem Dialog aller Stimmen verpflichteten – Blog wie diesem zumindest nicht unterstellt werden kann, nämlich den Chaos-Computer-Club und Campact.
Diese staatlichen Bestrebungen gehen tatsächlich alle an, egal, ob sie sich als links, rechts, liberal oder einfach nur als unpolitisch definieren; denn es geht um die digitale Überwachung oder die digitale Freiheit aller Beteiligten. Hier soll den Bürgern die Freiheit der unüberwachten Kommunikation im Netz komplett entzogen werden. Wenn sich Kalifornien und die EU mit ihren Bestrebungen durchsetzen, dann wird es auch keine Whistleblower mehr geben, keinerlei Anonymität mehr im Netz und auch keinen legalen Weg, diese zu wahren oder wiederherzustellen. Während der Iran sein Internet abschaltet, plant und betreibt der "freie" Westen dessen totalitäre Überwachung.
Höheren Ortes arbeitet man weiter am Ende der liberalen, subsidiären Demokratie und ihrer Graswurzeln, der unüberwachten Meinungsäußerung und Kommunikation ihrer Bürger, bahnt man bereitwillig den Weg in den totalen Überwachungsstaat.
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„Diese staatlichen Bestrebungen gehen tatsächlich alle an, egal, ob sie sich als links, rechts, liberal oder einfach nur als unpolitisch definieren“ -> Stimmt grundsätzlich, allerdings mit folgender evidenten Einschränkung: Nur die „Rechten“, also die freiheitlich-konservativen, empfinden solcherlei Maßnahmen als massive Grundrechtsverletzung. Die anderen sprechen sich dagegen im Zweifel pro solcherlei Gängelung aus, weil es ja dem „Guten“ dient. Siehe dazu schon die Parallele hinsichtlich der überwiegenden Zustimmung in der Bevölkerung zum staatlich organisierten, in der Sache völlig unnützen Corona-Terror.
Wer braucht Freiheit, wenn er in der Sklaverei (noch) gut lebt?
Jesus Christus hat durch seinen Sühnetod am Kreuz die Menschheit von der Sklaverei der Sünde (die seit dem Sündenfall im Paradies in der Welt ist) befreit.
Dies ist ein Geschenk, das der Mensch lediglich dankbar annehmen muss, um davon zu profitieren.
Das Geschenk an die Menschheit hat Jesus viel Leid und Schmerz und das Leben gekostet.
Ohne seine Auferstehung wäre es nichts wert, aber er ist auferstanden und hat den Tod auf ewig besiegt, damit wer an ihn glaubt nach dem fleischlichen Tod ewig im Himmel in Herrlichkeit weiterleben darf.
Wer ablehnt, lebt nach dem fleischlichen Tod trotzdem ewig weiter, aber nicht im Himmel in Herrlichkeit.
Außer unserer Zustimmung kostet Jesu Geschenk uns nichts.
Trotzdem lehnen unfassbar viele Menschen (geschätzt 80%) Jesu Freiheitsgeschenk ab und geben sich mit Ersatz-Glaubenslehren (Religionen, Ideologien, Narrative…) zufrieden.
Und der eine oder andere Achse-Forist wundert und/oder empört sich, dass 80% der Michels und Michelinen keinen „politischen“ Durchblick haben und bei dem beharren, was ihnen vertraut ist.
Nicht nur unsere Kommunikation soll ununterbrochen überwacht werden, sondern unser ganzes Leben. Fünfzehn-Minuten-Städte (Oxford steht kurz vor dem Start) sind ein Element der umfassenden Kontrolle und Beschränkung, die Überwachungselektronik in modernen Autos ein weiteres und die im UK geplante „Pay-per-mile“ Steuer eins, das ganz schnell den Kanal überqueren kann. An Millionen von Kameras plus Gesichtserkennung haben „wir“ uns schon gewöhnt. Hinzu kommen unzählige „Apps“, die der moderne Kunde bei seinem Einkauf einscannen lässt, um ein paar Cent zu sparen und Big Brother das Datensammeln zu erleichtern.
Ist es Zufall, dass die lückenlose Menschheitskontrolle im letzten Bibel-Buch, der „Offenbarung“, die entscheidende Rolle in der totalitären Herrschaft der beiden antichristlichen Gewalthaber („Tier aus dem Nationen-Meer“ und „Tier aus der Erde“) spielen wird?
Die absolute Gegenposition gegenüber diesem Überwachungsfaschismus ist der Ansatz die Grundrechte auch in dem digitalen Raum auszuweiten und zu stärken. Diese Bewegung kommt aus der Schweiz, heißt „Digitale Integrität“ (Suchbegriff) und hat zur Aufnahme dieser Grundrechte in verschiedene Kantonsverfassungen geführt. – In diese Richtung müssen wir hier in D/EU auch gehen und entsprechende Forderungen stellen anstatt wie die Maus auf die Kontroll-Katze zu starren.
„überlegen bereits im Gegenzug, Kalifornien die Nutzungsrechte für ihre Betriebssysteme zu entziehen“
Dabei tut Kalifornien immer so links, alternativ und frei. Alles Fassade.
Stelle mir das aber schwierig vor. Die GPL z.B. vom Linux-Kernel macht keine Aussagen zur Nutzung, sondern zur Veränderung und Weitergabe. Weitere Dienste für big Brother sind da nicht betroffen.
Der Nachfolger des TPM, mit dem sich jegliche Zensur und Überwachung direkt auf Hardwareebene des Prozessors einrichten und nicht umgehen läßt, nennt sich Pluton und stammt von Microsoft. Läuft als Hardware mit Betriebssystem unabhängig vom anderen Betriebssystem, welches dem dann untergeordnet ist.
Ist die kritische Masse und System vorhanden, kann der Machthaber es scharf stellen und niemand kann mehr dagegen angehen.
Die Sache muß von oben initialisiert und durchgesetzt sein, sonst würden nicht fast alle Pluton seit einiger Zeit bereits einbauen – sowohl Intel als auch AMD, ARM und demnächst auch RISC-V. Apple hat mit T2 eine ähnliche Hardware seit einigen Jahren am Start.
Windows 11 funktioniert de facto nicht ohne, und nicht ohne online-Benutzerkonto, und Pluton kann direkt aus dem Netz „aktualisiert“ werden.
So ein Zufall, daß praktisch alle CPU-Hersteller das seit einigen Jahren klammheimlich einbauen und niemand darüber spricht. Haben wohl alle einen passenden „Brief“ bekommen.
Und als nächstes dann: „Unsichere“ Systeme werden vom Router und ISP nicht mehr akzeptiert.
Whistleblower? Kleinstes Problem, man lese die heutige Presse, bzw. was eben nicht in der Presse steht.
Ich nehme an, dass es so laufen wird wie bei MSOffice, also versenden sog. Telemetrie, deren Inhalt der User nicht kennt und nicht beeinflussen kann. Dafür braucht es keine Daten des Betriebsystems, ein Browser oder App reicht völlig.