Ende März berichtete die "Tagesschau" noch unverdrossen, dass der Rückgang des Meereises sich fortsetzt. Die Daten zeigen indes das Gegenteil. Wann gibt es hierzulande einen Paradigmenwechsel in der Klimapolitik – und der Klimaberichterstattung?
Schaut man auf die Klima-Website der Helmholtz-Gesellschaft mit dem anspruchsvollen Namen "Klimafakten" unter Antarktis nach, so liest man Folgendes: "Das wichtige Festland-Eis der Antarktis schwindet, und zwar in zunehmendem Tempo". Dies hätte, so die Helmholtz-Gesellschaft, eine große Bedeutung für den steigenden Meeresspiegel. Und tatsächlich ist der durch das schmelzende Eis der Antarktis steigende Meerespiegel eines der zentralen Argumente der Klimapolitik, die die Menschen beunruhigt haben.
Umso überraschender ist das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie, wonach sich seit 2021 das Bild gewandelt hat: Das Festlandeis der Antarktis nimmt wieder zu. Chinesische Forscher der Tongji-Universität um Prof. Shen und Dr. Wang ermittelten, dass seit 2021 die Eismassen der Antarktis in sehr starkem Maße zugenommen haben. Die ausgewerteten Daten des NASA-Satelliten GRACE hatten von 2002 bis 2010 einen jährlichen Verlust von 74 Milliarden Tonnen pro Jahr festgestellt. Von 2011 bis 2020 verdoppelte sich die Menge sogar. Nun nahm das Eis Jahr für Jahr um etwa 108 Milliarden Tonnen zu. (siehe diese Grafik Science China Press)
Da das Abschmelzen der antarktischen Gletscher mit etwa 20 Prozent zum Meeresspiegelanstieg beitrug, stellt man nun seit 2021 eine Abschwächung des Anstiegs fest. Wäre diese gute Nachricht es nicht wert, in der Tagesschau verbreitet zu werden? Bislang Fehlanzeige.
Eine zweite gute Nachricht wird ebensowenig von der Tagesschau und dem politischen Berlin verbreitet: Seit über 10 Jahren nimmt das arktische Meereis nicht mehr ab. Darauf aufmerksam gemacht hat eine kürzlich erschienene Veröffentlichung von Mark England von der Universität Exeter und Lorenzo Polvani von der Columbia Universität in New York. Die Forscher berichten von einer zu erwartenden jahrzehntelangen Pause des Rückgangs des arktischen Meereises. Sie erwarten es zumindest für die nächsten 5–10 Jahre.
Noch im Jahre 2009 hatte John Kerry, US-Klimabeauftragter, Alarm geschlagen, dass in 2013 die Arktis eisfrei werden würde. Die Realität entwickelte sich anders (siehe diese Grafik der NASA).
Durch Satellitenmessungen ist der Rückgang des arktischen Meereises bis 2012 gut dokumentiert, aber ebenso die anschließende Stabilisierung und leichte Erholung. Zum Vergleich wird jeweils das jährliche Septemberminimum herangezogen. Nach der starken Erwärmung der letzten Jahre war ein erneuter Rückgang erwartet worden. Aber das Meereis bleibt stabil. Diese eindeutigen Messdaten hinderten die Tagesschau am 28. März 2025 nicht daran, zu berichten, dass sich der Rückgang des Meereises fortsetzt, mit schwerwiegenden Folgen für das Klimasystem. Und für solche Falschinformationen, die offenbar politischen Zwecken dienen, bezahlen wir immer noch Rundfunkgebühren.
Die Klimawissenschaft in der Krise?
Immer häufiger weichen die Prognosen der Klimamodelle von der Realität ab. Axel Bojanowski hat zwei Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg zu Wort kommen lassen. Prof. Bjorn Stevens und Prof. Jochem Marotzke sprechen von einer Krise der Klimawissenschaften. Marotzke: "Die gegenwärtige Klasse von Klimamodellen gerät in zu viele Widersprüche mit der Wirklichkeit". Kopfzerbrechen macht Marotzke die große Unsicherheit der Modelle. Als Beispiele führt er an: "In großen Teilen der Welt widersprechen sich die Modelle in der Frage, ob es künftig mehr oder weniger regnen wird. Die Erwärmung der Erdoberfläche zwischen 1998 und 2012 verlief deutlich langsamer als von den Modellen vorhergesagt (“Hiatus”). Seit 1979 hat sich der tropische östliche Pazifik abgekühlt, entgegen den Erwartungen aller Modelle, die dort eine Erwärmung simulieren." Marotzke spricht mit Blick auf die Klimawissenschaft von "der anderen Klimakrise". "Dies sei der Moment für einen Paradigmenwechsel".
Mein Eindruck ist: Einige kluge Wissenschaftler merken jetzt, dass sie die Politik mit dem Hinweis auf die unerschütterlichen Aussagen der Klimamodelle dazu gebracht haben, viel Unglück über ihre Völker zu bringen, weil man zu schnell, mit völlig unangemessenen Maßnahmen, die vor der Tür stehende Katastrophe vermeiden wollte. Man wird sich an die Aussagen der UNO erinnern: "Nur erneuerbare Energien seien die Ausfahrt vom Highway zur Klimahölle“ (Guterres). Oder "Emissionen von Treibhausgasen haben eindeutig die globale Erwärmung verursacht, wobei die globale Oberflächentemperatur 2011–2020 um 1,1°C über den Wert von 1850–1900 lag. (Weltklimarat IPCC 2023, Synthesis report A1).
Basis dieser Aussagen sind Klimamodelle, für die wir jetzt, laut Marotzke, einen Paradigmenwechsel benötigen, weil sie die Realität schon nach wenigen Jahren nicht mehr hinreichend genau wiedergeben.
Wann gibt es hierzulande einen Paradigmenwechsel in der Klimapolitik ?
Fritz Vahrenholt ist Honorarprofessor an der Universität Hamburg im Fachbereich Chemie und war bis 1997 Umweltsenator der Freien und Hansestadt Hamburg. Von 1998 bis 2013 war er in Vorstandsfunktionen im Bereich der Erneuerbaren Energien bei der Deutschen Shell AG, der Repower Systems AG und der RWE Innogy. Er war bis Ende 2019 Alleinvorstand der Deutschen Wildtier-Stiftung. Zuletzt ist von ihm bei Langen-Müller der Spiegel Bestseller „Die große Energiekrise“ erschienen.
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Beitragsbild: Pixabay
AUS UND VORBEI! --- Watt nu? Ich weiß, watt nu! Die AfD und Trump sind schuld an der anthropogenen Klimaerwärmung, die uns alle umbringen wird! --- Absolut alles, was mit „Klimawandel“ zu tun hat, ist einfach gelogen. Die Machthaber gehen über Leichen. Sie beuten uns nach Strich und Faden aus und sie werden bei nächster Gelegenheit wieder ein paar Dutzend Millionen von uns umbringen. Seit Corona MUSS man wissen,, dass wir Menschen vom elitären Abschaum gehasst werden, weil wir Menschen Menschen sind! Die sog. Eliten sind niemandem Rechenschaft schuldig. Sie brechen Kriege vom Zaun, drucken wertloses Fiatgeld, bringen immer wieder massenweise Menschen um und werden niemals bestraft oder selbst umgebracht, weil wir uns nicht wehren können oder wollen. Unsere Todfeinde zu hassen, haben wir Dehostilisierten verlernt! Die Machthaber wissen, dass wir Verhausschweinten zu feige und zu faul sind, uns zu wehren! Wir schlucken die abstrusesten Lügen und kriechen unseren Schlächtern dazu noch in die warme Höhle, aus der wir final ausgeschissen werden. Wenn Deutschland islamisiert wurde, dann ist es aus und vorbei!
Erst wenn die SPD unter 10 und die Grünen unter 5 Prozent sind, kann sich das Land von all den angerichteten Schäden erholen. Erholen bedeutet allerdings auch, den EU-Klüngel zu beseitigen und eine die europäischen „Völker“ verbindende Struktur zu schaffen, die ein friedliches Miteinander absichert, jedoch den einzelnen Staaten die größtmögliche Freiheit gewährt, auf eigenen Wegen, die immer neuen Herausforderungen zu bewältigen. Die frühere EWG war schon eine gute Sache. Aber zurück zum Klima, je mehr das Eis in der Antarktis, weil es dort kälter wird, wieder zunimmt, desto mehr geht den Klimachaoten bei der SPD und den Grünen der „Arsch“ auf Grundeis. Mit Recht, denn sie haben mit ihrem dämlichen Klimagefasel ein ganze Land vor den Augen der Welt der Lächerlichkeit preisgegeben und nebenbei noch gewaltige Summen an Steuergeld verschleudert. Freilich ist auch die CDU, „CO2 geschädigt“ im Klimaboot unterwegs, aber da besteht noch eine gewisse Hoffnung, dass diese einst konservative Partei endlich den Mut findet, die Realitäten und Fakten bezüglich dem Klimaschwindel zur Kenntnis zu nehmen. Übrigens, der CO2 Gehalt ist in der Erdatmosphäre rund um den Globus mehr oder weniger gleichmäßig verteilt und trotzdem wird es in der Antarktis plötzlich kälter. Dumm gelaufen. Was ist, wenn man eingestehen muss, , dass CO2 überhaupt keine nennenswerten Auswirkung auf das Erdklima hat. Wird dann die CO2-Steuer wieder zurückgezahlt?
Varenholt erwähnt die Achillesferse des ganzen Klima-Voodoos leider nicht: CO2 ist nicht die Ursache der Ozeanerwärmung, sondern die Folge! Dieses physikalische Gesetz wird in Gymnasien in der 7. Klasse erwähnt. Es ergeben sich so zahlreiche Ungereimtheiten. Den Zusammenhang beschrieb ich hier https://polpro.de/mm19f.php#kl7 . Es sollte für jeden Abiturienten beschämend sein, solche grundlegenden physikalischen Gesetze zu ignorieren. Wozu machten diese Ignoranten den ihr Abi?
Neues Wort im Mainstream: „Der Alleswisser“ (SWR)… egal, um was es geht… lol
Der Deutsche lässt sich doch nicht durch schnöde Fakten von seinen Weltrettungsphantasien abbringen. Der totale Kampf gegen den Klimawandel muss weitergehen, bis zum Endsieg.
How dare you, Herr Professor?
War der Artikel mit Greta abgesprochen?
Nun zeigt der Klimaterrorismus seine wahre Bestimmung und Gesicht. Es geht darum, dass hoheitliche Aufgaben dem Bürger wie Blei in die Schuhe geschoben werden, nachdem sie Steuern gezahlt haben. Schweden „Eine von der Regierung in Auftrag gegebene Untersuchung hat vorgeschlagen, dass schwedische Kommunen die Befugnis erhalten sollten, Grundstückseigentümer zu finanziellen Beiträgen für lokale Klima-“Schutzmaßnahmen„, darunter kostspielige Hochwasserschutzmaßnahmen, zu verpflichten.“ Es gibt dort ein Klimaanpassungsbeauftragten. Für Sylt und andere Inseln dürfte es sehr teuer werden. Das also nennt sich Fortschritt, wie im Mittelalter als der Sonnenkönig in Frankreich eine Tür- und Fenstersteuer erhob. Die Gier kennt keine Grenzen, erst recht nicht in der korrupten Simulacrum Wissenschaft.