Eine britische Stiftung gegen Gebärmutterhalskrebs empfiehlt in einem Glossar die Begriffe „Bonusloch“ und „Vorderloch“, um die Vagina eines Transmannes korrekt zu bezeichnen. Ein Bericht auf derselben Homepage liefert einen schrägen Einblick in die gynäkologische Realität.
Momentan herrscht Aufregung um die britische Stiftung „Jo’s Trust“, deren selbsterklärtes Ziel es ist, Frauen über Gebärmutterhalskrebs aufzuklären und sich für „die beste Prävention, Diagnose und Behandlung“ einzusetzen. Sie wurde im Jahr 2000 vom britischen Geschäftsmann James Maxwell in Erinnerung an seine Frau Jo gegründet, die ein Jahr zuvor im Alter von 40 Jahren an Gebärtmutterhalskrebs gestorben war. Neben allerlei Informationen rund um das Thema Gebärmutterhalskrebs findet sich auf der Website der Organisation auch ein Glossar, das sich offenbar an medizinisches Personal richtet, das Transmänner und „nicht-binäre Personen“ frauenärztlich behandelt. Es entstand in Zusammenarbeit mit der ebenfalls britischen „LGBT foundation“. Zur Erläuterung heißt es auf der Homepage:
„In diesem Glossar werden einige der Wörter erklärt, die wir in unseren Informationen verwenden oder die Sie von einem Patienten hören könnten. Es handelt sich nicht um eine endgültige Liste, und wir wissen, dass manche Menschen andere Wörter bevorzugen. Sie müssen dennoch prüfen, welche Wörter oder Ausdrücke Ihr Patient bevorzugen würde.“
Unter den behandelten Begriffen befinden sich zum Beispiel „Cisgender“ („Eine Person, deren Geschlechtsidentität mit dem Geschlecht übereinstimmt, das ihr bei der Geburt zugewiesen wurde“), „Geschlecht“ („Eine bei der Geburt zugewiesene Bezeichnung, die auf den Geschlechtsmerkmalen einer Person beruht“), „Mikroaggression“ („Kurze verbale oder sonstige Verhaltensweisen, die absichtlich oder unabsichtlich Voreingenommenheit oder Vorurteile offenbaren und bei der Zielperson Unbehagen oder Ängste auslösen“) oder „Transphobie“ („Eine Reihe von negativen Gefühlen, Einstellungen oder Handlungen gegenüber transsexuellen oder geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Menschen“).
„Eine Auslöschung der weiblichen Sprache“
Für ein öffentliches Ärgernis sorgte die Auflistung der Wörter „Bonusloch“ („bonus hole“) sowie „Vorderloch“ („front hole“). Das Glossar beschreibt diese Begriffe jeweils als „ein alternatives Wort für die Vagina. Es ist wichtig zu prüfen, welche Wörter jemand lieber verwenden würde“. Die britische „Daily Mail“ zitierte Vertreter von Frauenrechtsorganisationen, die den Vorschlag als „misogyn“ und „zutiefst entmenschlichend“ bezeichneten. So bezeichnete etwa Kellie-Jay Keen, Gründerin der Organisation „Standing for women“ das Glossar teilweise als „eine Auslöschung der weiblichen Sprache“.
Wie die BILD berichtete und wie es ja auch der Eigenbeschreibung auf der Website entspricht, möchte die Krebs-Organisation die Hürden für Trans-Männer, also Frauen, die als Männer leben, damit abbauen. Es geht also um keine grundsätzliche Ablehnung des Begriffs „Vagina“ – was die Sache trotzdem keinen Deut besser macht. Interessant ist nicht zuletzt, dass die Geschichte ausgerechnet jetzt hochkochte, denn das Dossier ist in dieser Form bereits seit September 2020 online.
Auf der Seite des Glossars stieß ich auf einen weiteren Aspekt, der illustriert, welche abenteuerlichen Züge der Diskurs um Transmänner in der Praxis annehmen kann. Um die Tragik der biologischen Frauen, die sich aber nicht als solche identifizieren, darzustellen, wird die Geschichte des Transmannes Seb erzählt. Er hofft, damit „andere Trans-Männer und nicht-binäre Personen“ zu ermutigen, die entsprechende Vorsorge-Untersuchung zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs vornehmen zu lassen. Zu diesem Zweck wird beim Frauenarzt ein Zellabstrich des Gebärmutterhalses vorgenommen, was zum Beispiel in Deutschland einmal im Jahr empfohlen wird. Diese im Grunde unkomplizierte Prozedur ist nicht unbedingt schmerzhaft, aber auch nicht gerade angenehm. Im Gegensatz zu Deutschland findet der Abstrich in Großbritannien oft nicht beim Frauenarzt, sondern durch eine Krankenschwester beim Allgemeinmediziner statt.
Seb jedenfalls konnte sich erst im Alter von 28 Jahren zu dieser Untersuchung überwinden, bis dato ignorierte er entsprechende postalische Einladungen. Das Ganze habe ihm viel Angst gemacht, nicht zuletzt weil er „trans-männlich und nicht-binär“ sei. „Nicht-binär“ bezeichnet gemeinhin die Wahrnehmung, sich keiner der beiden „Geschlechtsidentitäten“ zuordnen zu wollen. Seb hat jedoch seinen weiblichen Geschlechtseintrag beim Hausarzt bislang nicht verändern lassen, da dies „Komplikationen“ auslösen könne. Man werde zum Beispiel nicht mehr zu bestimmten geschlechtsspezifischen Vorsorgeuntersuchungen eingeladen – in diesem Fall also nicht mehr zu gynäkologischen.
„Sie benutzte sofort die richtigen Pronomen“
Seb erhielt nach wie vor seine Einladung zum Abstrich, empfand die Ansprache zwar „relativ inklusiv“ jedoch den „klinischen und nicht sehr warmen“ Ton des Schreibens als nicht sehr einladend. Da er nach wie vor einen sehr weiblichen Vornamen trägt, sei die Anmeldung in einer Arztpraxis grundsätzlich schwer für ihn, da sie stets für Irritationen sorge. Den Fotos auf der Homepage nach zu urteilen, sieht Seb ein bisschen aus wie ein pubertierender Junge. Leichter Bartwuchs deutet auf die Einnahme von Hormonen hin, da jedoch an ihm immer noch ein Gebärmutterhals-Abstrich vorgenommen werden kann, scheint zumindest seine Vagina als weibliches Geschlechtsmerkmal noch vorhanden zu sein. Ob er sich seine Brüste hat amputieren lassen, ist nicht ersichtlich.
Seine Partnerin sprach im Vorhinein mit der Klinik, sodass Seb die Anmeldung im Wartezimmer umgehen konnte und ihm peinliche Szenen erspart blieben. Die Rede ist in diesem Zusammenhang außerdem von „spezifischen Problemen von Transmännern, die Hormone einnehmen, die z.B. Veränderungen an der Vagina verursachen können“, was offenbar bestätigt, dass Seb einen weiblichen Körper hat, aber männliche Hormone einnimmt.
Die Krankenschwester, die den Abstrich vornahm, war „nett und verständnisvoll“. Seb berichtet: „Sie benutzte sofort die richtigen Pronomen. Ihre Terminologie war nicht perfekt, da sie einige veraltete Begriffe verwendete, aber wenn sie Fehler machte, korrigierte sie sich selbst, und dadurch fühlte ich mich viel besser verstanden.“
Als Transperson fühlt sich Seb beim Thema Gebärmutterhals-Krebsvorsorge grundsätzlich nicht widergespiegelt. Es wäre interessant, zu erfahren, warum er es für erforderlich hält, dass seine biologische Beschaffenheit im medizinischen Bereich nicht korrekt benannt wird. Es wird zwar nicht explizit erwähnt, dass er sich den Begriff „Vagina“ verbittet, aber der Text insinuiert es jedenfalls. Im Grunde geht es um die Verpflichtung zur Lüge. Eine Krankenschwester soll bei einer Untersuchung die Scheide einer Patientin nicht mehr als solche bezeichnen. Transpersonen bestehen darauf, dass ihre Geschlechtsidentität sich von ihrem biologischen Geschlecht unterscheidet. Warum ist es dann ein Beinbruch, ihre körperlichen Geschlechtsmerkmale nach wie vor als solche zu bezeichnen, wenn sie sich (noch) nicht haben umoperieren lassen? Inwiefern sollte das ihre Geschlechtsidentität beeinträchtigen?
Seb scheint überdies gut zu wissen, dass sein Körper nach wie vor eine frauenspezifische medizinische Versorgung fordert, auch wenn seine Geschlechtsidentität davon abweicht. Sofern der Bericht authentisch und repräsentativ ist, vermittelt er einen interessanten Einblick in die komplizierten seelischen und körperlichen Befindlichkeiten, die Transsexualität mit sich bringen kann. Er offenbart außerdem die Gefahren jedweder Verniedlichung des Themas durch den Zeitgeist. Und zeigt, dass sich im Zweifel die Mehrheit nach der Minderheit richten muss. Und dann wird eine Vagina eben zum „Bonusloch“, wenn ihre Trägerin dies für erforderlich hält. Ein Blick nach Deutschland offenbart übrigens ähnliche Betrachtungsweisen. In einem Artikel auf der Homepage von Deuschlandfunk Nova sprach sich schon vor vier Jahren ein Transmann für „genderneutrale“ Frauenarztpraxen aus.
Ulrike Stockmann, geb. 1991, ist Redakteurin der Achse des Guten. Mehr von ihr finden Sie auf ihrem YouTube-Kanal.

dieser ganze Wahnsinn wurde von langer Hand der Links-Grüner Ideologen kreiert um unsere um unsere Westlich-soziale Gesellschaft zu zerstören. Lesben und Homo’s hat es schon immer gegeben, bereits seit Jahrzehnten ist es keine negative Stigma. aber daraus eine Art Kult aufzubauen und diesen durch Paraden usw, zu zelebrieren finde ich persönlich obszön und übertrieben. Alles andre sind Erfindungen Korrupter Ärzte die ein wahnsinniges finanzielles Potential sehen um junge Menschen im biologischen Entwicklungsstadium negativ zu beeinflussen und sich selber als moderne anti Humanisten aka Dr. Mengele zu versuchen. Das sollte Kriminell sein und die s.g. „medizinische“ Genetalverunstalltung und „medikamentöse“ Einflußnahme auf normale Entwicklung strafbar sein und verfolgt werden.
Es ist doch ganz einfach: fühlt Seb sich als Mann, geht er zum Hautarzt oder Urologen, fühlt er sich als Frau, geht er zum Gynäkologen. Fühlt er sich als weder noch, dann hilft ihm auch der Passeintrag und irgendeine Quote oder sogar ein Offenbarungaverbot (Outing des früheren Geschlechts) nicht: er muss sich trotzdem für einen entscheiden.
Seb ist also ein Transmann. Ich bin nicht wirklich vertraut mit psychischen Krankheiten, mir war daher nicht klar, was das genau bedeutet, aber ich glaube so langsam zu verstehen, daß es sich um eine Frau handelt, die denkt ein Mann zu sein, sich entsprechend kleidet, verhält(?) und darüberhinaus bis ans Ende ihres Lebens einen täglichen Hormoncocktail zu sich nehmen darf. Und vor allem fordert, das scheint das Wichtigste in der Angelegenheit zu sein, daß ihre Wahrnehmung zwingend von allen geteilt werden muß. Tolle Sache, aber ich finde, man hätte Seb auf jeden Fall eine Prostata Untersuchung anbieten müssen.
Erklärt mir lieber, wie es sein kann, dass eine männliche Transe, die sich als Frau definiert, weiter mit einem Penis herum laufen kann?
Wenn er eine Frau sein will, dann muss als erste Maßnahme dieses überflüssige Ding ab. Dann darf er auch unbehelligt in die Frauen-Sauna.
Falls sich dazu niemand traut, einfach melden. Ich habe eine scharfe Heckenschere. Da geht das ruck zuck.
Notfalls mache ich auch Hausbesuche.
Himmel! Ich stelle mir gerade die Gesichter meiner gleichaltrigen, internetlosen Freundinnen vor – wir sind alle so um die 80 – wenn ich ihnen morgen, während unseres Cafétrinkens, mit dem „Bonusloch“ komme. Und man muß sich das alles natürlich archivieren, sonst glaubt einem das später niemand mehr.
Aber mein Rabbiner wird natürlich keine Miene verziehen, er kennt sich schon aus, hier in Deutschland.
Was wäre, wenn so ein durchgeknalltes Sensibelchen vom Arzt oder Sprechstundenhilfe fordert, mit irgendwelchen abnormen Pronomen angesprochen zu werden, vom Arzt den Konter bekommt, dass dieser wegen der absurden, aber empfindlichen Strafen, die ihm bei „falscher“ Ansprache drohen, aus Selbstschutz jegliche Kommunikation mit diesem Weder-Nöcher abbricht? Der/die/das kann dann zusehen, wo er/sie/es behandelt wird! (Ist das eine strafbare Verweigerung einer Hilfeleistung?)
Bei denen, die das alles ernst meinen, kann man garantiert in ein Ohr rein und durch das andere wieder rausschauen. Das Meisenheim dazwischen dürfte vollkommen unbewohnt sein. +++ Genug des Ernstes. Ein Witz muss her. Zwei Freundinnen unterhalten sich. „Mal ganz diskret gefragt – habt ihr auch schon mal das andere Loch probiert?“ „Nein, nie. Ich möchte nicht schwanger werden.“