Gerd Buurmann / 01.07.2020 / 13:00 / Foto: achgut.com / 100 / Seite ausdrucken

„Der böseste Staat der Welt?”

1.080 Abgeordnete aus 25 europäischen Staaten haben in einem Gemeinsamen Brief an die Regierungen ihrer Länder appelliert, eine Annexion palästinensischer Gebiete durch Israel zu verhindern. Es gibt Bürger, die ihnen da entschieden widersprechen, beispielsweise mit diesem Brief:

Gemeinsamer Brief an alle Nahostexperten

Wir, die Unterstützerinnen und Unterstützer dieses Briefes, teilen ernsthafte Bedenken über jene Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus ganz Europa, die sich in den sogenannten israelisch-palästinensischen Konflikt einmischen. Wir sind zutiefst besorgt über all die Präzedenzfälle, die sie durch ihre Einmischungen schaffen und dadurch einen möglichen Frieden verhindern.

Die angesprochenen Parlamentarierinnen und Parlamentarier torpedieren teilweise seit Jahrzehnten eine Lösung des Konflikts, indem sie sich für eine Zwei-Staaten-Regelung einsetzen, die von großen Teilen der arabischen Welt abgelehnt wird. Sie erklären immer wieder selbstgerecht, im Einklang mit dem Völkerrecht und mit einschlägigen Resolutionen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zu stehen. Bedauerlicherweise erklären sie jedoch nicht, was dieser Einklang bedeutet.

Das kleine Land Israel wird seit seiner Gründung immer wieder mit Raketen angegriffen, abgefeuert von militanten Gruppen, Terrororganisationen und hasserfüllten Regierungen, deren erklärtes Ziel es ist, Israel auszulöschen und das jüdische Volk zu vernichten. Manche Länder finanzieren diese Gruppen, Organisationen und Regierungen. Keines dieser Länder wird von den Vereinten Nationen so kritisiert wie Israel. Der sogenannte Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat Israel stattdessen öfter verurteilt als alle anderen Länder der Welt zusammen.

Die Vereinten Nationen haben das Land Israel öfter in Resolutionen verurteilt als Afghanistan, Ägypten, Albanien, Algerien, Andorra, Angola, Antarktis, Antigua und Barbuda, Äquatorialguinea, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Äthiopien, Australien, Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belgien, Belize, Benin, Bhutan, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Botsuana, Brasilien, Brunei, Bulgarien, Burkina Faso, Birma, Burundi, Chile, China, Cookinseln, Costa Rica, Dänemark, Deutschland, Dominica, Dominikanische Republik, Dschibuti, Ecuador, Elfenbeinküste, El Salvador, Eritrea, Estland, Falklandinseln, Fidschi, Finnland, Föderierte Staaten von Mikronesien, Frankreich, Französisch Guayana, Gabun, Gambia, Georgien, Ghana, Grenada, Griechenland, Großbritannien, Guatemala, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Haiti, Honduras, Indien, Indonesien, Irak, Iran, Irland, Island, Italien, Jamaika, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Kamerun, Kanada, Kap Verde, Kasachstan, Katar, Kenia, Kirgisistan, Kiribati, Kolumbien, Komoren, Kongo, Kosovo, Kroatien, Kuba, Kuwait, Laos, Lesotho, Lettland, Libanon, Liberia, Libyen, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Madagaskar, Malawi, Malaysia, Malediven, Mali, Malta, Marokko, Marshallinseln, Mauretanien, Mauritius, Mazedonien, Mexiko, Mikronesien, Moldawien, Monaco, Mongolei, Montenegro, Mosambik, Myanmar, Namibia, Nauru, Nepal, Neuseeland, Nicaragua, Niederlande, Niger, Nigeria, Nordkorea, Nordzypern, Norwegen, Oman, Österreich, Pakistan, Palau, Palästina, Panama, Papua-Neuguinea, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Ruanda, Rumänien, Russland, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent und die Grenadinen, Salomonen, Sambia, Samoa, San Marino, São Tomé und Príncipe, Saudi-Arabien, Senegal, Serbien, Seychellen, Sierra Leone, Singapur, Simbabwe, Slowakei, Slowenien, Somalia, Spanien, Sri Lanka, Südafrika, Sudan, Südsudan, Südkorea, Surinam, Svalbard, Swasiland, Schweden, Schweiz, Syrien, Tadschikistan, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Togo, Tonga, Trinidad und Tobago, Tschad, Tschechien, Tunesien, Türkei, Turkmenistan, Tuvalu, Uganda, Ukraine, Ungarn, Uruguay, Usbekistan, Vanuatu, Vatikan, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten von Amerika, Vietnam, Weißrussland, Westsahara, Zentralafrikanische Republik und Zypern zusammen.

Dafür gibt es nur zwei mögliche Erklärungen: Entweder ist Israel ein Staat, böser, abartiger und verdammenswerter als alle anderen Länder der Welt zusammen oder die Vereinten Nationen haben ein Problem mit dem jüdischen Staat.

Viele Abgeordnete in Europa unterstützen diese international vereinbarten Parameter und Prinzipien und fördern damit effektiv die dauerhafte Aggression gegen Israel und geben den Feinden grünes Licht für ihren Hass. Dies ist für die Aussichten auf einen israelisch-arabischen Frieden fatal. Es wird daher Zeit, die grundlegendsten Normen internationaler Beziehungen einschließlich der Charta der Vereinten Nationen infrage zu stellen.

Wir sind zutiefst besorgt über die Auswirkungen der Worte und Taten mancher Parlamentarierinnen und Parlamentarier auf das Leben von Israelis und Arabern sowie über ihr destabilisierendes Potenzial in einer Region vor der Haustür Europas. Diese Besorgnis ist in einer Zeit, in der die Welt mit der COVID-19-Pandemie, dem größten kollektiven Notstand seit Jahrzehnten, kämpft, nicht weniger schwerwiegend. Zu den Parlamentarierinnen und Parlamentariern aus Deutschland, die den Frieden mit ihren Besserwissereien und Torheiten am meisten gefährden, gehören:

Luise Amtsberg, Grüne; Rasmus Andresen, Grüne; Ulrike Bahr, SPD; Margarete Bause, Grüne: Dietmar Bartsch, Die Linke; Franziska Brantner, Grüne; Leni Breymeier, SPD; Agniesza Brugger, Grüne; Karl-Heinz Brunner, SPD; Birke Buill-Bischoff, Die Linke; Udo Bullmann, SPD; Delara Burkhardt, SPD; Reinhart Bütikofer, Grüne; Dieter Dehm, Die Linke; Özdem Demirel, Grüne; Yasmin Fahimi, SPD; Sylvia Gabelmann, Die Linke; Kai Gehring, Grüne; Stefan Gelbhaar, Grüne; Sven Giegold, Grüne; Katrin Göring-Eckardt, Grüne; Erhard Grundl, Grüne; Gregor Gysi, Die Linke; Robert Habeck, Grüne; Anja Hajduk, Grüne; Heike Hänsel, Die Linke; Gabriela Heinrich, SPD; Anton Hofreiter, Grüne; Andrej Hunko, Die Linke; Dieter Janecek, Grüne; Ulla Jelpke, Die Linke; Achim Kessler, Die Linke; Katja Keul, Grüne; Katja Kipping, Die Linke; Cansel Kiziltepe, SPD; Sylvia Kotting-Uhl, Grüne; Sven Lehmann, Grüne; Sabine Leidig, Die Linke; Stefan Liebich, Die Linke; Tobias Lindner, Grüne; Erik Marquardt, Grüne; Christoph Matschie, SPD; Martina Michels, Grüne, Falko Mohrs, SPD; Niema Movassat, Die Linke; Claudia Müller, Grüne; Zaklin Nastic, Die Linke; Ingrid Nestle, Grüne; Hannah Neumann, Grüne; Cem Özdemir, Grüne; Aydan Özoguz, SPD; Tobias Pflüger, Die Linke; Bernd Riexinger, Die Linke; Claudia Roth, Grüne; Margit Stumpp, Grüne; Jürgen Trittin, Grüne; Sahra Wagenknecht, Die Linke; Gerhard Zickenheiner, Grüne; Sabine Zimmermann, Die Linke u.a.m.

Wir fordern die europäischen Staats- und Regierungschefs auf, sich entschlossen aus dem Konflikt rauszuhalten.

Europa hat den internationalen Akteuren in diesem Konflikt nicht zu erklären, wie sie sich zu verhalten und welche Lösung sie zu finden haben. Vor allem aber haben europäische Vertreterinnen und Vertreter zu akzeptieren, dass es nicht unangefochten vonstattengehen kann, dass die Hamas in ihrer Gründungscharta die Vernichtung Israels fordert und die Fatah großzügige Renten an Terroristen ausschüttet, die Juden ermordet haben. Da die Fatah von Geldern der Europäischen Union unterstützt wird, werden diese Terroristen indirekt auch von Europa finanziert.

Wir kritisieren dies voll und ganz: Die gewaltsame Rhetorik zur Vernichtung Israels und des jüdischen Volks hat im Jahr 2020 keinen Platz und muss entsprechende Konsequenzen haben. Die stetige Unterlassung einer angemessenen Reaktion ermutigt immer mehr arabische Politiker, grundlegende Prinzipien des Menschenrechts zu missachten.

Khaled Meshall, Vorsitzender der Hamas, sagte am 3. Februar 2006: „Bevor Israel stirbt muss es gedemütigt und erniedrigt werden!“

Der ehemalige libanesische Minister, Wiam Wahhab erklärte am 4. Juli 2010 auf Al-Jadid/New TV: „Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art, wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“

Abdallah Jarbu, stellvertretender Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, sagte am 28. Februar 2010: „Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Der Kleriker Muhammed Salah „Abu Rajab“ hielt am 9. Oktober 2015 folgende Predigt in der Al-Abrar Moschee in Rafah: „Unsere erste Phase soll lauten: Stecht die Juden ab! Sie haben keine Chance! Die zweite Phase soll lauten: Wir werden die Juden nicht mehr vertreiben! Wir werden sie allesamt abstechen und abschlachten!“

Mahmud Abbas von der Fatah erklärt: „In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach Mufti Muhammad Hussein, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hat, folgende Worte in die jubelnde Menge: „Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Die auf Regeln basierende globale Ordnung ist für Europas eigene langfristige Stabilität und Sicherheit von zentraler Bedeutung, wenn aber Judenhass zur Regel wird, dann müssen diese Regeln gebrochen werden.

Wir haben ein starkes Interesse daran und die Verantwortung dafür, Regeln, die die Diskriminierung, Verfolgung und Vernichtung von Juden regeln, zu bekämpfen. Eine dauerhafte Lösung des Konflikts muss dem Menschenrecht gerecht werden und Gleichberechtigung garantieren. Dies wird Juden jedoch bisher verwehrt.

Schon einmal hat Europa versagt, als Juden von Deutschen vernichtet wurden. Europa hat geschwiegen, weggeschaut und teilweise am Morden teilgenommen. Europa verfügt daher weder über die diplomatischen Instrumente noch über die moralische Berechtigung, um ein gerechtes Ziel in dem Konflikt des Nahen Ostens zu fördern.

Im Nahen Osten leben Araber, Israelis, Muslime, Juden, Drusen und Palästinenser. Sie sind einander Nachbarn, Arbeitskollegen, Lehrerinnen, Anwälte, Richterinnen, Abgeordnete, Polizisten, Feuerwehrmänner, Soldatinnen, Köche, Sexualpartner und vieles, vieles mehr. Sie lachen, leben, essen, weinen und streiten zusammen. Sie leben miteinander und teilen sich die selbe Heimat. Sie sind gemeinsam in Treue verbunden mit den Bäumen, Flüssen, Bergen, Meeren, Seen, Städten, Dörfern und Wüsten ihrer Heimat, die sie oft in ihre Gebete einschließen. Sie sind eine Familie! Manche sind entfernte Verwandte, andere wiederum frisch nah Vertraute. All diese Menschen sind in der Lage, einen Frieden zu schließen.

Wir kritisieren alle europäischen Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die durch ihre Einmischung von außen einen Friedensprozess torpedieren. Sie hetzen die beiden Seiten gegeneinander auf, indem sie die grausamen Taten der arabischen Seite verharmlosen oder verschweigen und die Taten der israelischen Seite dämonisieren. Das Problem vieler selbsternannter Nahostexperten besteht darin, dass sie bereits jauchzen, wenn ein Politiker in Gaza kein Hitler ist, sie aber garstig einen jüdischen Politiker in Israel in Grund und Boden stampfen, wenn er kein Nathan der Weise ist.

Wir fordern diese Parlamentarierinnen und Parlamentarier daher auf, dem Frieden zu dienen, indem sie sich zurücknehmen und sich aus dem Konflikt heraushalten.

Wir, das sind alle Menschen, die diesen Artikel öffentlich mit folgenden Worten teilen: Durch das Teilen dieses Artikels erkläre ich, Teil dieses gemeinsamen Briefs zu sein.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Gerd Buurmanns „Tapfer im Nirgendwo“.

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Leserpost

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Thomas Taterka / 01.07.2020

Ihr Protest wird vergeblich sein, aber ihn zu unterzeichnen, ist einfach eine Frage des vorbehaltlosen politischen Anstands.

Marc Blenk / 01.07.2020

Lieber Herr Buurmann, ich teile diesen Artikel und solidarisiere mich vollumfänglich mit dem Staat Israel und allen in der Welt bedrohten Juden. Der Antisemitismus der von Ihnen aufgeführten Partypolitiker ist beängstigend.

carl oenneken / 01.07.2020

was in diesem brief gesagt wird, hat meine volle unterstuetzung, mit einer ausnahme:  muss die gender-gerechte schreibweise sein? als ich sum ersten mal parlamentarierinnen und parlamentarier las, hatte ich nicht uebel lust, den artikel wegzudruecken

Heike Richter / 01.07.2020

Bedeutet Antisemitismus wörtlich genommen nicht,  gegen Semitismus zu sein oder verstehe ich das falsch? Wogegen und wofür stehen diese Parlamentarier eigentlich?

Alexander Mazurek / 01.07.2020

Ich habe eine merkwürdige Beziehung zu Israel. Nach dem Abi wollte ich (auch) dort tauchen, da kam mir aber der Jom Kippur Krieg dazwischen. In Vorbereitung habe ich bereits damals eine Menge gelesen. Das erste Mal war ich 1986 dort, mit Familie und einer 6-monatigen Tochter, von Eilat bis J-lem. Seither häufiger, zuletzt von J-lem bis zum Golan. Las zwischenzeitlich auch Maimonides, Levinas, Herzl und Leibowitz, wie “Der Rabbi von Rom” und “Wolkenbruchs wunderbare Reise in die Arme einer Schickse”, sah auch “Shtisel”, lernte ein wenig Ivrit und Talmud. Fühle mich dort gut und sicher, fast zuhause. Sehe natürlich DEN Konflikt mit dem Islam, wer den besser verstehen will, der/die/das sehe “Nur für meinen Vater”, “Britz” oder “Fauda”. Das Böse kommt nicht von “den Juden”. Was aber Staaten angeht, lande ich notgedrungen häufig genug bei Nietzsche ...

M.-A. Schneider / 01.07.2020

Danke für diesen Beitrag, zeigt er doch sehr deutlich die Scheinheiligkeit und Doppelmoral all derer, die diesen “Gemeinsamen Brief” unterzeichnet haben, allen voran die Grünen und Linken, in Gedanken vermutlich auch von Vertretern der anderen Parteien wohlwollend begleitet, denkt man an so manche Äußerungen und Abstimmungen in UN-Sitzungen, wenn es um Israel geht.

S. Marek / 01.07.2020

EINSPRUCH ! Auch wenn es keinen von den 1.080 Abgeordneten aus 25 europäisch interessiert. Israel ist bestrebt ihm nach dem Völkerrecht zuständen Territoriums, das nach dem Sechstagekrieg wiederbefreit wurde, nur 30% unter seine berechtigte Souveränität zu stellen - Israels Aktion ist nicht einseitig!  Diese Aktion komm in Übereinstimmung mit US Präsident Trump - Israel wird “besetzte “palästinensische”” Gebiete nicht völkerrechtswidrig annektieren!  “Annexion der besetzten palästinensischen Gebiete” bedeutet die Einnahme von Gebieten, die jemand anderem gehören und auf die Israel keinen Anspruch hat.  “Im Widerspruch zum Völkerrecht”: Israel wendet die Souveränität in 30% von Judäa und Samaria an, gemäß den verbrieften gesetzlichen Rechten zur Wiederherstellung des Jüdischen Nationalen Hauses in diesem spezifischen Gebiet, das dem jüdischen Volk durch das Gesetz verliehen wurde: • Die San-Remo-Resolution und der Vertrag von Sevres 1920   Bestimmungen des Mandats bezüglich der Errichtung des Jüdischen Nationalheims im gerammten Territorium des Mandatsgebiets, beinhaltet Israel bis Fluß Jordan und das Staatsgebiet des heutigen Jordanien. • Das Mandat des Völkerbundes für Palästina 1922 Artikel 25 des Mandats für Palästina - genehmigt am 24. Juli 1922 - sah vor, daß die Bestimmungen des Mandats bezüglich der Errichtung des Jüdischen Nationalheims “in den Gebieten zwischen dem Fluß Jordan und der östlichen Grenze Palästinas, wie endgültig festgelegt”, aufgeschoben oder zurückgehalten werden sollten ( Den Briten sei Dank, die verscherbelten es an die Haschemiten Dynastie ).  78% des Mandats für Palästina Territoriums, das 1920 ursprünglich für die Wiedererrichtung des Jüdischen Heims, auch östlich des Flusses Jordan, vorgeschlagen worden war, wurde dem jüdischen Volk bis 1922 verweigert.  51 Nationalstaaten waren Mitglieder des Völkerbundes, die einstimmig Judäa und Samaria als Teil des für die Wiedererrichtung des jüdischen Heims vorgeschlagenen Gebietes billigten.

S. Marek / 01.07.2020

(2) Die 20 EU-Mitgliedsstaaten, die 1922 tatsächlich für die Schaffung dieser jüdischen Rechte stimmten, waren: Österreich, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Spanien, Schweden. • Artikel 80 der Charta der Vereinten Nationen 1945                               Diese Staaten, die jetzt Mitglieder der Vereinten Nationen und/oder der Europäischen Union sind und die die gegenwärtige Kakophonie der “flagranten Verletzung des Völkerrechts” unterstützen, müssen ihren Kopf in kollektiver Scham hängen lassen. Sie fördern eine Atmosphäre des Judenhasses und der Anstachelung zur Gewalt.  Diese Gründe erklären jedoch auch den heftigen Widerstand der EU gegen den israelischen Souveränitätszug:  “Erstens, [Israel] ist stolz nationalistisch; zweitens - dank der ideologischen Tarnung durch die Propagandaoffensive des KGB in den 1960er und 70er Jahren - kann [Israel] fälschlicherweise als kolonialistisch und rassistisch dargestellt werden, wodurch den Europäern eine Möglichkeit geboten wird, ihre Schuld für ihre eigene kolonialistische und rassistische Vergangenheit zu lindern; drittens sind [Israels] lokale Feinde Muslime, was Europa eine Möglichkeit bietet, seinen eigenen unruhigen muslimischen Minderheiten Jizya zu bezahlen; und schließlich ist [Israel] ein jüdischer Staat - und hier ist keine weitere Erklärung notwendig. ”  Europas Antipathie gegen Juden kommt wieder einmal in Mode. Da Umbenennungen von Rassistischen Staaten, Städten und Gemeinden gerade ihre Siegeszüge feiern beantrage ich somit offiziell die Umbenennung der EU (Europäische Union )  in   EIW entsprechend Europistan Islamischer Welt !

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