Vor wenigen Wochen richtete der 20-jährige Kujtim Fejzulai in Wien ein Blutbad an. Ausgerüstet mit einem Sturmgewehr, einer Handfeuerwaffe, einer Machete und einer Sprengstoffattrappe zog er durch die Innenstadt, tötete vier ihm zufällig über den Weg laufende Menschen und verletzte dreiundzwanzig zum Teil schwer. Das eiskalt durchgeführte Morden dauerte neun Minuten, bis der wie ein Todesengel weiß gewandete Fejzulai von Sicherheitskräften erschossen wurde. Der junge Österreicher mit albanischen Wurzeln war ein Anhänger des Islamischen Staates (IS) und hatte noch am Morgen der Tat ein Treuegelöbnis zum Kalifen des IS auf Instagram gepostet.
Fejzulai war den Behörden bekannt. Er war im April 2019 von einem Wiener Gericht zu 22 Monaten Gefängnis wegen Zugehörigkeit zu einer terroristischen Organisation verurteilt worden. Er hatte sich dem IS anschließen wollen, war aber auf dem Weg nach Syrien in der Türkei verhaftet und nach Österreich zurückgeschafft worden.
Nach knapp acht Monaten kam er bereits wieder frei. Er hatte sich vor Gericht reuig gezeigt. Er sei leider schon früh in die „falsche Moschee“ geraten. Und er gab an, dass er sich beim IS lediglich „ein besseres Leben“ erwartet habe. „Eine eigene Wohnung, ein eigenes Einkommen.“ Ein typischer „Jugendlicher“ eben, fasste sein Anwalt zusammen, „der seinen Platz in der Gesellschaft gesucht hat.“ Wer könnte ihm deswegen einen Vorwurf machen?
Keine Hinweise auf die bevorstehende Bluttat
Als auch noch ein psychologischer Gutachter eine günstige Sozialprognose stellte, stand der vorzeitigen Entlassung nichts mehr im Wege. Auflage war, dass Fejzulai weiterhin an einem Deradikalisierungs-Programm teilnimmt, das er bereits im Gefängnis begonnen hatte, veranstaltet von einer NGO mit dem imponierenden Namen „DERAD – Netzwerk sozialer Zusammenhalt für Extremismusprävention, Dialog und Demokratie.“
Der Zwanzigjährige erschien pünktlich zu den Sitzungen und Workshops. Er „veränderte sich“, stellte sein DERAD-Betreuer fest, und entwickelte „starke Zweifel am eigenen rechten Glauben.“ Der letzte Zwischenbericht von DERAD an die Justiz, abgefasst einen Monat vor dem Terroranschlag, gab weitere Entwarnung. Fejzulai sei „gemäßigter“ als andere „Klienten“ im Deradikalisierungs-Programm. Er lehne gemäss eigener Aussage Demokratie und Rechtsstaat nicht grundsätzlich ab. Und der Gründer von DERAD, der Extremismusexperte und Fachmann für „interreligiöses Lernen“, Moussa Al-Hassan Diaw, bilanzierte, es habe „keine Hinweise auf die bevorstehende Bluttat gegeben“.
Fejzulai hatte sie alle getäuscht – die Richter, Psychologen, Sozialpädagogen, die Gewaltexperten, die Terrorsachverständigen. Er kooperierte scheinbar ernsthaft an den vierzehntäglichen Deradikalisierungs-Treffen mit seinem Betreuer, „nie emotional und aufbrausend“, während er gleichzeitig Kontakte zu anderen Radikalmuslimen in halb Europa pflegte. Er versuchte, in der Slowakei Munition für seine Kalaschnikow zu beschaffen, pumpte seinen Körper mit Gewichtstraining zur Kampfmaschine auf, posierte schwer bewaffnet und entschlossen vor der Kamera und stellte die Bilder ins Netz. Er hatte gegenüber den Autoritäten den einsichtigen, suchenden Jugendlichen gegeben und war in Wirklichkeit ein todesbereiter Krieger des Kalifats.
Wie ist es möglich, dass ein halbwüchsiger Schulabbrecher mit einem archaischen Weltbild aus dem siebten Jahrhundert eine ganze Phalanx akademischer Spezialisten und Stützen der Gesellschaft hinters Licht führen konnte? War er besonders raffiniert oder schlau?
Die Aussicht auf strafloses Töten entfesselt die Triebe
Dies war nicht nötig. Die mit ihm befassten Instanzen machten ihm die Maskerade leicht. Gemäss Extremismus-Experte und DERAD-Gründer Diaw reisen junge Männer zum IS, weil sie „Identitätsprobleme“ haben, um zu „helfen“, aus „Neugierde“, um „etwas Sinnvolles“ zu tun und weil sie sich „als muslimische Menschen abgelehnt fühlen.“ Sie sind Opfer der Umstände, orientierungslos wie ausgesetzte Hundewelpen. Fejzulai erzählte den Richtern und Betreuern lediglich, was sie hören wollten. Und um dies herauszufinden, musste man kein Genie sein.
Der flache Psychologismus der Deradikalisierer kennt keine Kategorie des Bösen, der Verworfenheit, der Sünde. Er ist blind für die Motive der Grausamkeit, des Blutdurstes, für das Geheimnis von Fejzulai. Die aus der halben Welt ins Kalifat geeilten Gotteskrieger waren keine Identitätstouristen. Sie beflügelte die Aussicht auf strafloses Töten, auf moralische Entgrenzung, auf Entfesselung der Triebe. Die Köpfungsvideos, die Nachrichten von der Frauenversklavung, das Theater eines sakralen Todeskultes hatten sie erregt. Und sie waren schuldig geworden, indem sie aus eigenem Entscheid den Kräften des Chaos und der Antizivilisation nachgegeben hatten, die in den Herzen aller Zivilisierten lauern.
Die Idee der „Deradikalisierung“ verhilft vielen Sozialberuflern und Vereinen wie DERAD in ganz Europa zu lukrativen Staatsaufträgen. Die Gesellschaft muss nüchtern untersuchen, ob deren Arbeit etwas nützt oder ob eine gefährliche Illusion finanziert wird. Der Fall Fejzulai ist nicht der einzige, bei dem Menschen tragisch starben, weil sogenannte Experten eine tödliche Gefahr systematisch verkannt hatten. Und es geht auch um die grundsätzliche Frage, wie sich eine freie Gesellschaft gegen deren Feinde wehrt. Es gibt unzählige weitere Fejzulais.
Zuerst erschienen in der Zürcher Weltwoche
Beitragsbild: Thomas Edwards Flickr CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

Ein schönes Beispiel dafür, dass die in westlichen Gesellschaften hoffnungslos aufgeblasenen Sozialwissenschaften (im weitesten Sinne) nicht nur einen Haufen Geld kosten (ohne einen erkennbaren Gegenwert zu liefern), sondern auch schlicht und ergreifend Leben.
Solange das mörderische Wesen des Islam mit dem Begriff „Islamismus“ verharmlost wird, ist die Selbsttäuschung der Gut- und Bessermenschen immanent. Kein Moslem kennt den Begriff „Islamismus“, das Töten Ungläubiger zum Erreichen des großen Ziels der Weltgemeinschaft aller Gläubigen ist Grundweden des Islam. Ein Zusammenleben ist daher lediglich mit säkularen Moslems überhaupt möglich, bei Strengläubigen besteht Lebensgefahr. Wer dies nicht begreift ist ein potentielles Opfer!
Ganz recht. Das wird natürlich weiter so gehen bis entweder Muslime den harten Kern ihres Glaubens aufgeben oder sie gewinnen und Deeskalierungsprogramme abgeschafft werden. Welcher der beiden Fällen ist wahrscheinlicher? Nur nebenbei. Im Polen leben seit Jahrhunderten Muslime die das Privileg hart erkämpft haben und jetzt Gewalt ablehnen. Sie sind eine kleine Gruppe in der polnischen Gesellschaft, die nicht auffällt, weil sie komplett integriert ist. Wieso gelingt es Polen, die wie wir wissen, alle fast faschistoiden Fremdengasser sind, und nicht den "Gutmenschen"?
Es geht nicht nur um die Fejzulais' selbst. Es geht um die, die ihre rotgrüne Gutmenschengeilheit auf Kosten (finanzielle, soziale und ideelle) ihrer Mitmenschen, ja sogar ihrer Nachkommen befriedigen. Jeder von denen ist ein Mittäter. Das nennt man Straftatsbegünstigung. § 257 StGB Begünstigung (1) Wer einem anderen, der eine rechtswidrige Tat begangen hat, in der Absicht Hilfe leistet, ihm die Vorteile der Tat zu sichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Die „freie Gesellschaft“ hat das Wissen vom real Bösen in dem Maße verloren, wie sie den Glauben und das Wissen um den einzig Guten, nämlich dem dreieinen Gott, aufgegeben hat. Darum wirft sie der Herr auf ihre eigenen menschlichen Methoden der Psychologie, Soziologie, Pädagogik etc. zurück, die zwar für (noch) zivilisierte Menschen teils hilfreich sein können, aber im Bereich der geistlichen Wirklichkeit untauglich sind. Der Kampf, der uns vom Islam aufgenötigt wird, ist aber ein geistlicher und ein polizeilich/militärischer Kampf. Das Geistliche findet im Herzen statt. Was da drin ist, kann und darf ein Jünger Mohammeds sehr gut verbergen. Stichwort Takiya. Den geistlichen Kampf können nur Christen führen, weil nur sie den Heiligen Geist im Herzen haben. Sie müssen 1. beten, 2. Muslimen Jesus bezeugen und 3. ihnen geistliche Heimat in ihren Gemeinden anbieten. Die grausamen Verbrechen, die sich aus der geistlichen Boshaftigkeit des Islam ergeben, können nicht geistlich, sondern nur mit staatlichen Machtmitteln bekämpft werden. Hier sind Polizisten, Soldaten und Richter gefragt und keine Psychologen! Und hier ist konsequente Abschiebung und Reduzierung des muslimischen Bevölkerungsanteils in unserem Land in Richtung ihrer Heimatländer angesagt! Zu dieser handfesten Konsequenz ist jedoch eine Gesellschaft, die die geistlichen Hintergründe nicht mehr erfassen kann, weil sie Jesus verworfen hat, nicht mehr in der Lage. Sie wird hier an ihren menschlichen Methoden (Psychologie etc.) gegenüber dem Islam scheitern! Wir brauchen dringend eine gesamtgesellschaftliche Umkehr zu Jesus um im Denken Heilung zu bekommen.
++ Die Gesellschaft muss nüchtern untersuchen...++ Wer oder was ist die Gesellschaft, die dagegen etwas tun muss? Die Gesellschaft als verbaler Notausgang, um nicht als Rassist zu gelten? Nicht die Gesellschaft ist angesprochen, sondern die Minderheit der politischen Akteure, welche die Gesellschaft auch propagandistisch dominieren. Die auf ihre Art solche Morde vorzubereiten helfen, aber Rassismus schreien, wenn gefordert wird die potenziellen Mörder einzusperren, die diese abschieben wollen und nicht wieder ins Land lassen wollen. Die solche religiösen Mutationen uns als verlassene, hilflose Hundewelpen in den Medien zu verkaufen trachten.
Die Taqiya ist auf das Gutmenschentum getroffen und die Taqiya hat gewonnen - wie so immer.