Berlin war mal „arm, aber sexy", heute ist es ein Tummelplatz für kriminelle Clans und gewaltaffine Autonome. Eine 50 Minuten lange Doku auf WELT TV leuchtet die dunklen Ecken der Hauptstadt aus.
Geahnt haben wir es schon eine Weile, jetzt wird der Verdacht zur Gewissheit: Berlin ist ein „failed state“.
Abgesehen von der Parkraumbewirtschaftung, d.h. dem Verteilen von „Knöllchen“, funktioniert fast nichts in der Hauptstadt. Die Bürgerämter sind überlastet, die Polizei ist überfordert, jede Fahrt mit der U- oder S-Bahn ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Es kommt auch vor, dass Feuerwehr und Ambulanzen zeitweise nicht zu erreichen sind, weil die Telefonanlagen den Geist aufgeben. Die Digitalisierung der Verwaltung ist auf dem Stand von vor dem Mauerfall stehengeblieben. Und die Politik tut so, als wäre sie für die Missstände weder verantwortlich noch zuständig.
Die Regierende Bürgermeisterin, Franziska Giffey, wirft allen Ernstes anderen Bundesländern „Neid“ auf Berlin vor, obwohl Berlin ohne die Zuwendungen aus dem Länderfinanzausgleich, vor allem von Baden-Württemberg, Bayern und Hessen, längst hätte Bankrott anmelden müssen.
Bettina Jarasch, grüne Senatorin für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz, möchte gerne die Nachfolge von Franziska Giffey als Regierende Bürgermeisterin antreten. Sie wünscht sich „mehr Bullerbü“ in Berlin und droht: „Wir wollen die Stadt umbauen. Es geht dabei nicht darum, etwas wegzunehmen, sondern den Menschen etwas zu geben. Mehr Lebensqualität.“ Soll heißen: radikaler Rückbau der individuellen Mobilität zugunsten des ÖPNV, verkehrsberuhigte Zonen und Spielstraßen zum Feiern und Flanieren.
Hauptstadt am Abgrund
Und dann sind da noch die Problembezirke zu beiden Seiten der ehemaligen Grenze. Im Westen, vor allem in Kreuzberg und Neukölln, gehen „kriminelle Clans und Islamisten“ ihren Geschäften und Machenschaften nach, im Schatten von „Parallelgesellschaften, die den Sozialstaat abschöpfen und den Rechtsstaat offen herausfordern“.
Im Osten hat sich die „autonome Szene“ festgesetzt, die „den Kiez zur No-Go-Area für Journalisten, Anwälte und Polizisten" erklärt hat und dabei „auch vor Angriffen und Bedrohungen nicht zurückschreckt". Hier wie dort hat der Rechtsstaat kapituliert. Berlin, einst arm aber sexy, ist heute eine „Hauptstadt am Abgrund“.
Das ist auch der Titel einer 50 Minuten langen Doku, die WELT TV produziert hat und die heute um 20.05 Uhr im WELT-TV-Kanal gezeigt wird. Sie wird am 10.2. um 20.05 und am 12.2. um 19.05 wiederholt.
Eine echte Alternative zum Polizeiruf im Ersten und dem Melodrama „Flüsternde Geister“ im Zweiten. Das andere Berlin, wie es in keinem Reiseführer steht.

Das einzige, was ich an Berlin nicht verstehe, ist, wieso Bayern dämlich genug ist, sich dafür das Geld aus der Tasche ziehen zu lassen.
Ich werde mir die Doku auf WELT TV nicht anschauen.
Was man über Berlin liest, ist schon deprimierend genug, leider müssen Bürger anderer Bundesländer für diese
„Hauptstadt“ mit bezahlen.
Aber die Berliner wollen es doch offensichtlich genau so, auch die nächste Wahl wird nichts wesentliches ändern.
Wie wäre es mal mit Sanktionen gegen Berlin. Darin sind wir doch geübt.
Letzte Hochrechnung zur Senatswahl in Chicago – Berlin (vielleicht? ich will ja Chicago nicht beleidigen) nächsten Sonntag? Wie bestellt, so geliefert?
Das gerechte am Untergang von Lost City ist, dass die Geister die sie riefen nun zur Qual werden. Schmutzig, vollgekleckert, beschmiert und asozial, mit anderen Hauptstädten nicht zu vergleichen. Ein abschreckendes Beispiel für die Welt, wie bildungsferne ideologie-bekiffte Quotenapparatschicks die Bewohner in Geißelhaft nehmen. Rette sich wer kann!
Die Kriminalität kam nicht etwa erst mit dem Mauerfall, sondern exakt mit dem Start des von der SED gewollten SPD/AL-Senats 1989, der zwar durchaus auch den Mauerfall wollte, aber eben zur anderen Seite. Die Kriminellen hatten von der Justiz nichts zu befürchten, denn die Ermittlungsbehörden arbeiteten für den Papierkorb, wie sie öffentlich beklagten und die Justizsenatorin Limbach fand „Täter sowieso interessanter als Opfer“. Dafür wurden – ich habe das bereits mehrfach erwähnt- nach einem Strategiepapier mit gefälschten Vorschriften!!! und unzutreffenden Gründen unbescholtene Bürger unter schlimmstem Missbrauch der Verwaltungsgesetze wie Verbrecher gejagt. Alle machten damals mit, die immer mitmachen, der Missbrauch der Verwaltungssesetze war bereits durch NSDAP und SED erprobt und auch die Tätergruppen waren eigentlich die gleichen. Mit rechts oder links hatte das damals gar nichts zu, da auch die wie heute die AfD als rechts beschimpften Republikaner in diesen sorgfältig vorbereiteten Verbrechen mit eingebunden waren. Kriminelle übrigens gab es nach den Vorstellungen der Grünen (in Berlin AL) nicht, „sondern gesellschaftlich Gestörte, denen gegenüber die schuldige Gesellschaft äusserste Milde anzuwenden hat. Der Strafvollzug sollte total abgeschafft werden und diese Menschen müssten bevorzugt mit guten, billigen Wohnungen, gut bezahler Tätigkeit in gehobenen Positionen versorgt werden, sozusagen als Wiedergutmachung für die an ihnen begangenen Verbrechen. Steuern sollten für Arbeitnehmer abgeschafft werden, die Unternehmer sollten jedoch, sofern ihr Eigentum nicht längst vergesellschaftet ist, heftigst zu Kasse gebeten werden.“ Davon ist doch schon eine ganze Menge umgesetzt worden, oder?
Als geborener Berliner, bin ich mittlerweile sehr froh von dort weggezogen zu sein. Die Wahlergebnisse sind eindeutig, aber warum sich der Rest der Republik diese Dekadenz bieten lässt, weiterhin dafür zahlt und die Stadt nicht einem Insolvenzverwalter unterstellt, ist mir ein Rätsel.