Die “Deutsche Presseagentur (dpa)” meldet:
“Der Informations- und Dokumentationsort am Berliner Holocaust-Mahnmal zieht immer mehr Besucher an. Im Sommer 2009 wurde die Marke von 2000 Gästen am Tag mehrfach überschritten. Mitte August kam der zweimillionste Besucher seit Eröffnung im Mai 2005 in den Ort der Information, der sich unter den 2700 Stelen des Holocaust-Mahnmals befindet.”
Da sage noch einer, nur die Juden würden Geld mit dem Holocaust machen. Nein, auch die Täter von einst wissen offenbar, wie man mit 6 Millionen jüdischen Opfern der Shoah Geld macht. Zwar ist der Eintritt zu besagtem Informations- und Dokumentationszentrum im Herzen Berlins kostenlos. Dennoch bringen natürlich 2000 Besucher pro Tag einen wesentlichen Umsatz für die in der Nähe des Holocaust-Mahnmals angesiedelte Berliner Gastronomie, zumal es bis heute unmittelbar neben dem Mahnmal keine wirklich ordentliche Currywurst-Bude gibt, an der man im Anschluß an die Begehung der insgesamt 2700 Stelen den kleinen Hunger zwischendurch stillen könnte.
Bleibt die Frage, was denn der zweimillionste Besucher des Informations- und Dokumentationszentrums am Berliner Holocaustmahnmals als kleinen Dank bzw. Anerkennung in Empfang nehmen durfte.
Jedenfalls ist aus dem im Jahre 2005 eingeweihten Holocaust-Mahnmal in Berlin inzwischen offenbar in der Tat das geworden, was sich der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder gewünscht hatte:
“Ein Denkmal, zu dem man gerne hingeht!”
Und was bekommt denn wohl der sechsmillionste Besucher des Berliner Holocaust-Mahnmals?
Eine vom Autor signierte Ausgabe von “Mein Kampf”, einen Eventurlaub in Auschwitz all inclusive oder doch nur eine Currywurst am Potsdamer Platz?