Der Christopher Street Day (CSD) gehört mittlerweile fast schon überall in den bundesrepublikanischen Amtskalender. Ein Problem für Nichteingeweihte sind höchstens die vielen verschiedenen CSDs in den verschiedenen Städten. Das bringt wahrscheinlich die neue Vielfalt so mit sich. Und da in der Bundesrepublik während der CSD-Saison an kaum noch einem Regierungs- oder Amtsgebäude die Regenbogenflagge fehlt, drängte es offenbar so manch einen der Organisatoren von Deutschlands größtem CSD in Köln, sich im Gegenzug zur Bundesrepublik zu bekennen. Im Geiste eines solch regenbogenbunten Patriotismus wurde Ende des letzten Jahres auch das Motto für den diesjährigen Kölner CSD festgelegt: „Einigkeit! Recht! Freiheit!“ mit einem großen regenbogenbunten Ausrufungszeichen im Logo. Dieser Anklang an die Nationalhymne war fortan Stein des Anstoßes in der Szene, obwohl noch nicht einmal ein schwarz-rot-goldener Farbtupfer Verwendung fand.
Dabei haben die Motto-Befürworter in der Weihnachtszeit versucht, ihrer Communitiy zu erklären, dass die Verwendung dieses Nationalhymnen-Zitats keinesfalls anstößig ist. So hieß es beispielsweise auf queer.de:
„Wer denkt, die Hymne sei ein Symbol der Nazis, ist geschichtsvergessen. Hoffmann von Fallersleben dichtete „Einigkeit und Recht und Freiheit“ im Jahr 1841. Sein „Lied der Deutschen“ war ein Symbol der deutschen Nationalbewegung. Und die kämpfte gegen die Monarchie, für Parlamentarismus und Demokratie. Werte, die für LGBTI auch heute noch unverzichtbar sind. Ohne diese Nation hätten wir heute keine Ehe für alle, kein Recht auf Adoption in Regenbogenfamilien und keine Staatsanwaltschaften, die transphobe Beleidigungen strafrechtlich verfolgen.
Queere Menschen brauchen den demokratischen Staat, weil nur dieser Staat ihre Rechte schützen kann. Wenn zwei Frauen aufs Standesamt gehen, dürfen sie heiraten, auch wenn es dem Standesbeamten nicht passt. Einfach weil das Gesetz sie vor Willkür schützt. Diesen Schutz, den sogenannten Rechtsstaat, haben die Nazis 1933 als erstes abgeschafft. Gerade weil der Rechtsstaat Minderheiten schützt, brauchen ihn LGBTI so dringend.“
Der wohlmeinende kleine Nachhilfeunterricht für Geschichtsvergessene half nicht. Ideologen zeigen sich gegenüber Fakten erfahrungsgemäß lange Zeit äußerst resistent. Statt ihnen deshalb nachzugeben, hätte man das tun sollen, was mit dem inflationär abgenutzten „Haltung zeigen“ an dieser Stelle passend beschrieben wäre. Aber im regenbogenbunten Deutschland wird die Disziplin Haltung zeigen zumeist nur in eine Richtung gepflegt, weshalb man vielleicht bei heutigen Verantwortungsträgern gar nicht mehr auf den Gedanken kommt, dass es sich auch bei nichtrechten Ideologen anböte.
Kurz gesagt: Am Montag konnte man die Meldung lesen, dass der CSD-Veranstalter eingeknickt sei:
„Der Kölner Lesben- und Schwulentag (KLuST) zog am Sonntagabend den Motto-Stecker, zog den Slogan zurück: statt „Einigkeit! Recht! Freiheit!“ heißt das Motto nun am 5. Juli auf dem Kölner CSD „Für Menschenrechte“.
Wir lassen uns „nicht von Populisten vor den Karren spannen“, hieß es in einem Statement der Veranstalter. In sozialen Netzwerken hatte die „Werte-Union“ und der Ortsverband der AfD die Wahl begrüßt, was Gegner als rechte Vereinnahmung bezeichneten.
Das alte Motto habe zudem zur Spaltung der LBGQT-Community beigetragen: „Wir wünschen uns einen für alle Menschen angstfreien, sicheren und respektvollen CSD, den alle Demokraten gerne unterstützen“.
Der queerpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Sven Lehmann (40), begrüßt die Änderung des Mottos. Lehmann zu BILD: „Ich bin froh, dass es jetzt ein neues CSD-Motto gibt, hinter dem sich alle versammeln können. Das Motto ‚Für Menschenrechte‘ ist schnörkellos, inklusiv und international. Es ist kraftvoll in einer Zeit, in der Menschenrechte immer mehr in Frage gestellt werden.“
Wir wollen uns gar nicht mit der Frage aufhalten, wer denn tatsächlich glaubt, dass Begriffe wie Einigkeit, Recht und Freiheit etwas spalten können, das nicht ohnehin schon Bruchlinien aufweist. Viele derer, die erfolgreich gegen das geplante CSD-Motto gekämpft haben, zeigen in ihren Verlautbarungen, dass sie mit einer solchen Frage womöglich überfordert wären. So habe es auf einem Flugblatt der Motto-Gegner geheißen: „Diese kapitalistische, rassistische, cis-hetero-patriarchale Gesellschaft kann uns keine Freiheit geben. Wir wollen nicht in sie eingegliedert werden, wir wollen diese Ordnung zerstören! Nicht unser Land! Nicht unsere Nationalhymne! Nicht unser Grundgesetz!“
Wer „diese Ordnung zerstören“ will, dem sollte man nicht nachgeben. Auch, wenn es um eine solch marginale Frage wie ein Veranstaltungsmotto geht. Aber gegenüber nichtrechten Radikalen und Extremisten versucht man es im neuen Deutschland ja lieber weiterhin mit Appeasement.
Der Beitrag erschien auch hier auf sichtplatz.de

Die neue "Nationale Front" der Nazibekämpfer wird ihrem Hassobjekt immer ähnlicher. Im Grunde jagen sie sich selbst, wie ein Hund der seinen Schwanz jagt. Das ist so deutsch. PS.: Geschichtswissen ist grundsätzlich revisionistsch, verschwörungstheoretisch und natürlich Nazi. Das ist so blöd, dass man sich fragt, wie man mit dem Quatsch durchkommten kann. Zum 3.ten Mal in 100 Jahren, wobei man den Hiltlerschen nationalen Sozialismus und den nationalen "keiner rein, keiner raus" Sozialismus der DDR ja wohl konsensfähig als gescheitert betrachten kann. Aber heidewitzka immer wieder rein in die gleiche Jauchgrube. So deutsch. Unlängst las ich von WDR-Nazisau Danny Kollek (oder so),er sei ein Antideutscher. Das ist zwar auch so deutsch, aber wenn man es ein wenig anders betrachtet: Er hat ja recht. Denn ein Antideutscher ist kein Deutscher, er ist ein schwarzes Loch, germanische Antimaterie. Das so zu sehen, dürfte voll Nazi sein. Es beißt sich in den Schwanz. Jeden Tag
Nun - die linken Schwulen und Lesben werden sich noch wundern, was in ein paar Jahren auf sie zukommt, wenn der Islam noch mehr Einfluss in Deutschland gewinnt. Bereits vor ca. 15 Jahren - als wir diese Einwanderungswelle durch Muslime noch nicht hatten, gab es im Fernsehen eine Sendung über Homosexuelle (beiderlei Geschlechts), die schon damals von Rechtsradikalen, aber besonders auch von Muslimen bespuckt und körperlich angegriffen wurden. Heute wird dieser schlimme Alltag von damals - der nur schlimmer geworden sein kann - tunlichst verschwiegen. Warum eigentlich? Ich finde die Kölner so unsäglich feige - dafür habe ich nur noch Verachtung übrig! Die müssen doch auch ihre Erfahrungen machen/gemacht haben. Und bei den CSDs sorgen die Leute doch bei der breiten Bevölkerung nur für Belustigung wie bei einem Karnevalsumzug - aber ob sie und ihre Anliegen durch ihr exhibistionistisches Auftreten ernstgenommen werden, wage ich sehr stark zu bezweifeln. Nun - ich denke, in spätestens 7 Jahren wird es diese Umzüge mit Rücksicht auf die Gefühle unserer muslimischen Gäste ohnehin nicht mehr geben - oder sie werden durch "kleine Zwischenfälle" unmöglich gemacht. Vielleicht geht - wenn es dann aber leider zu spät ist - der ersten linken extrem toleranten Lesbe oder dem Schwulen ein Lichtlein der Erkenntnis auf, wenn sie/ er - bevor am Kran baumelnd - sich zusammengeschlagen in einer "No-go- Area" wiederfindet - die es schon vor 2015 für Homosexuelle gab. Irgendwann werden die feigen Einknicker von Köln vielleicht begreifen, dass "Einigkeit und Recht und Freiheit" Werte sind, für die es sich einzutreten lohnt und die gerade ihnen Lebensformen ermöglichen, die ihnen in den meisten anderen Ländern nicht annähernd möglich sind. Ansonsten finde ich es unsäglich, wie sich hier Minderheiten aufspielen - und vor allem auch, wie denen Massen wie die Lemminge hinterherrennen und sie hofieren.
Lieber Herr Grimm, man muss sich wohl daran gewöhnen, dass für etliche Leute im Land die Demokratie als etwas gilt, was man gerne solange in Anspruch nimmt, solange es einem nützt, aber sogleich über den Harz kickt, wenn es dem Fortgang eigener ideologischer Interessen irgendwie hinderlich ist. „Diese kapitalistische, rassistische, cis-hetero-patriarchale Gesellschaft kann uns keine Freiheit geben. Wir wollen nicht in sie eingegliedert werden, wir wollen diese Ordnung zerstören!" Aber natürlich, "Wir wünschen uns einen für alle Menschen angstfreien, sicheren und respektvollen CSD". Zwischen beiden Zitaten klafft ein Widerspruch. Es sei denn, die Angstfreiheit soll nur für queere und homosexuelle Bürger gelten. Mir scheint es geht längst nicht mehr um das selbstverständliche Recht von nicht heterosexuellen Menschen, einfach völlig offen und frei so leben zu können, wie sie möchten, denn die autochthone deutsche Gesellschaft hat im großen und ganzen kaum mehr ein Problem mit nicht heterosexuellen Menschen. Abneigungen und Risiken für die Freiheit homosexueller Orientierung kommen von ganz woanders... Die Szene war viele Jahre sehr unpolitisch. Vielleicht fehlt ihr deswegen die Erfahrung, die verhindern könnte, sich von linksfaschistischen Politirren vereinnahmen zu lassen. Und welche politische Orientierung übrigens Homosexuelle haben, sollte in einer demokratischen Gesellschaft völlig offen sein. Doch die Linke duldet diese Freiheit offensichtlich nicht. Die klugen Aussagen der Mottobefürworter waren schlüssig. Sie bezeugen einen demokratischen Geist, der für alle gelten soll und ohne den Selbstbestimmung für Minderheiten wie Mehrheiten nicht möglich ist. Nun haben sich die durchgesetzt, welche sich das Recht herausnehmen, diese Freiheit nach ihrem Gusto zu verleihen. Wer ihrer würdig ist, möchten sie selbst bestimmen. Sie selbst sind die Spalter.
Die Abstimmung in der Bild zu dem Thema ist auch fragwürdig. Neben Zustimmung zum Beschluss oder "weiss nicht" kann man den Beschluss falsch finden, weil man die Begriffe unserer Hymne nicht den Rechten überlassen dürfe. Also nur Linke dürfen von Recht, Freiheit und Einigkeit reden. Das ist er wieder, der Wahnsinn der Massen.
Was machen solch gebildeten Leute, wenn sie erführen, dass die AFD im Bundestag sitzt? Den Bundestag ablehnen? Bundestagswahlen ablehnen?
Von mir aus kann jeder Mensch leben wie er möchte aber dieses „ queer „-Gerede spricht für mich gegen die menschliche Vernunft. Man sollte diesen Leuten nun wirklich keine Aufmerksamkeit schenken und schon gar nicht Steuermittel für ihren Unfug zukommen lassen. Tut mir leid, hier hört mein Verständnis auf.
Man sollte dieser Minderheit, die ihre Macht und Einfluss über alle Gebühr ausdehnen will, ein Stück Land , auf welchem sie dann frei von unserem Wertesystem ihre Existenz selbst bestreiten können. Die Tageszeitung ist nach meinem Empfinden überfüllt mit Themen der Szene. Man könnte meinen, die Normalbürger sind in der Minderheit, zumindest haben sie die Deutungshoheit verloren. Der linksgrüne Sumpf breitet sich unhaltsam aus. Am Ende geht es darum, dass herrschende Staatssystem zu zerstören, so dass eine Elite eine demokratieferne Herrschaft errichten. Die dafür kämmpfenden Truppen sind ja schon aufgestellt. Die ganze heulende Meute inclusive FFF oder Extinction Rebellion hat nur noch nicht erkannt, dass sie zum Äußersten missbraucht wird. Es ist so gut, dass es achgut gibt.