Jochen Ziegler / 15.09.2021 / 06:12 / Foto: Pixabay / 109 / Seite ausdrucken

Covid: Kleines Lexikon zu häufigen Leserfragen (Teil 3)

Heute zu STIKO, Rohdaten, ADE und alternativen Impfstoffen.

Seit der letzten Ausgabe dieses kleinen Lexikons haben mich erneut zahlreiche Leserfragen erreicht, von denen ich hier einige wichtige beantworte, andere auf die Fortsetzung verschiebe.

„Warum hat die STIKO die Empfehlung der Impfung für Schwangere und Stillende angekündigt?”

Wie achgut.com berichtete, entscheidet die STIKO voraussichtlich, die Impfung Schwangerer und Stillender gegen SARS-CoV-2 zu empfehlen. Gibt es dafür eine medizinische Grundlage?

Sicherlich nicht. Die neueste Studie von Cathrine Axfors und John P. A. Ioannidis zeigt für die Altersgruppen der Jungen folgende Ergebnisse zur Infection Fatality Rate (Anteil der Toten unter den Infizierten):

Altersgruppe / Anteil der Toten unter den Infizierten (IFR)

0–19 J. / 0,0027%

20–29 J./ 0,014%

30–39 J. / 0,031%

40–49 J./ 0,082%

Das bedeutet, die Chance einer Person zwischen 40 und 49 (dem Maximalalter einer werdenden Mutter), an einer SARS-CoV-2-Infektion zu sterben, liegt unter 1 Promille, bei den jüngeren Gruppen noch viel geringer. Dabei muss berücksichtigt werden, dass der von John Ioannidis verwendete Schätzer wahrscheinlich noch zu hohe Raten erzeugt, weil sein Nenner zu klein ist. Denn der Nenner wird mit Hilfe des Antikörpertiters gegen SARS-CoV-2 bestimmt. Bestimmte man den Nenner mit Hilfe von T-Zell-Epitopen gegen den Erreger, fände man noch deutlich mehr genesene Infizierte. So oder so ist die Infektion in dieser Gruppe so gefährlich wie jeder andere Erkältungserreger auch. Gegen solche Erreger impfen wir im Westen normalerweise nicht. 

Die Impfung gegen SARS-CoV-2 erzeugt bei jedem 1.000sten Impfling ein schweres Syndrom, bei jedem 5.000sten ein lebensbedrohliches oder schweres neurologisches Syndrom. Wir wissen nicht, wie hoch der Anteil der dauerhaft Geschädigten oder Toten ist, ich schätze ihn aufgrund der spontan gemeldeten Daten derzeit auf 1 Promille. Da die Impfung gegen die derzeit zirkulierenden Varianten offenbar unwirksam ist und wir nichts darüber wissen, wie sich der Impfstoff auf Embryo, Fetus und gestilltes Kind, die allesamt vom Virus genauso wenig gefährdet sind wie Mütter, auswirkt, entbehrt die Zulassung oder Empfehlung der Impfung für werdende oder stillende Mütter der Grundlage. Die STIKO muss daher nicht-medizinische, mir unbekannte Kriterien für ihre Empfehlung verwenden. Dies gilt auch für die Impfung aller gesunden Menschen unter 70.

„Was kann man aus den Rohdaten aus Israel, England (PHE), USA (CDC) und unseren Daten (RKI, PEI) ablesen?”

Die meisten Daten, die uns in den Zeitungen präsentiert werden, sagen nichts über die Gefährlichkeit von SARS-CoV-2, die Risiken der Impfung oder die Wirksamkeit der Impfung.

Die Daten des RKI sind wertlos, weil das RKI invalide Kriterien zur Diagnose von “SARS-CoV-2 Fällen” oder “COVID-Toten” verwendet. Ein Fall im Sinne der Medizin ist eine nachgewiesene symptomatische Pneumonie durch SARS-CoV-2 ohne Hinweis auf bakterielle Infektion (Linksverschiebung, Procalcitonin-Bestimmung), idealerweise sollten anderen virale Erreger im schon lange verfügbaren PCR-Panel getestet werden, um eine Mehrfachinfektion zu erkennen. 

Ein COVID-Toter ist ein Patient, der an einer SARS-CoV-2 Infektion in der Regel durch Pneumonie gestorben ist, und nur daran. Ein mehrfach infizierter Patient, ein bakteriell infizierter Patient oder ein Patient, der gleichzeitig ein anderes schweres Leiden hat und daran gestorben ist, ist kein COVID-Toter. 

Diese medizinisch korrekte Definitionen verwendet das RKI nicht. Unter den “Fällen” des RKI sind maximal 5 Prozent infiziert und maximal 1 Prozent krank, unter den Toten des RKI sind 80–85 Prozent nicht an COVID gestorben, sondern allenfalls mit dem Virus oder auch Wochen nach dem Nachweis der Nukleinsäure des Virus auf der Nasen-Rachen-Schleimhaut des Patienten.

Hingegen liegt laut RKI ein “Impfdurchbruch vor, wenn bei einer vollständig geimpften Person eine PCR-bestätigte SARS-CoV-2 Infektion mit Symptomatik festgestellt wird.” Bei Geimpften wird also die medizinische Diagnostik korrekt angewendet. Diese unterschiedliche Anwendung der diagnostischen Kriterien können keinen medizinischen Grund haben.

Die Daten des Paul-Ehrlich-Instituts zur Sicherheit der Impfstoffe sind ebenfalls weitgehend wertlos, weil das PEI keine Kohortendaten veröffentlicht, sondern nur spontan gemeldete Nebenwirkungsberichte. Dabei scheinen nur unter 5 Prozent der Nebenwirkungen und Toten der SARS-CoV-2-Impfkampagne gemeldet zu werden.

Die Daten von Public Health England sind ebenfalls wertlos für aussagekräftige Analysen, weil darin keine relevanten Kovariablen auftauchen und daher eine saubere Kohortenbildung nicht möglich ist.

Ich habe es schon oft geschrieben: Menschliche Populationen sind komplexe Systeme, die aus komplexen Systemen bestehen. Sie erzeugen keine Daten wie ein kontrolliertes Experiment, sondern total chaotische Daten, die hinsichtlich zahlreicher Kovariablen kontrolliert werden müssen, um etwas auszusagen. Valide Daten entstehen nur, wenn man prospektive, doppelt verblindete kontrollierte prospektive Studien mit einer ausreichenden Anzahl von Probanden oder prospektive Kohortenstudien durchführt oder sehr große kontrolliert-randomisierte retrospektive Kohorten betrachtet. Immer, wenn solche Daten erscheinen, werte ich sie hier aus. So machen es im größeren Stil auch John Ioannidis oder Matthias Schrappe, und nur so kann man zu brauchbaren Hypothesen und Aussagen gelangen.

„Was ist denn nun dran an ADE?"

Ein Leser bezieht sich auf meine Aussage, an ADE könnten auch im zweistelligen Prozentbereich Geimpfte sterben. Weiter schreibt er: “Zur Vermeidung von Massenpanik durch Unwissenheit wäre eine Präzisierung angebracht, zumal in einigen Gruppen schon seit längerem von Massensterben geschrieben wird.” Außerdem stellten dieser Leser und andere weitere Fragen zu ADE, die ich hier beantworte.

ADE ist ein Syndrom, bei dem Antikörper gegen ein Virus bei einer erneuten Infektion zu schlimmeren Verläufen führen können, indem sie die Vermehrung des Virus im Körper beschleunigen. ADE kann durch natürliche Infektion oder nach einer Impfung auftreten. Bevor ich mit der Beantwortung der Fragen beginne, muss ich zuerst ADE von einer anderen Impfstoffwirkung abgrenzen.

Denn gerade ist ein ganz neuer Aufsatz des über 90-jährigen Impfstoff-Veteranen Scott Halstead erschienen. Darin beschreibt er Vaccine‐Associated Enhanced Viral Disease (Impfstoff-verbundene Viruskrankheit, VAEH), worunter er neben ADE auch Vaccine‐Associated Hypersensitivity (VAH), die Impfstoff-induzierte Hypersensitivität, subsumiert.

Während bei ADE Antikörper gebildet werden, die später die Aufnahme von Viruspartikeln in die Zielzellen des Virus beschleunigen, kommt es bei VAH zu einem der Arthus-Reaktion (Serumkrankheit) ähnlichen Syndrom, das noch nicht gut verstanden ist. Dabei wird das Immunsystem durch die Impfung so konditioniert, dass es bei erneutem Kontakt mit dem Impfantigen (dem Virus oder Virusfragment, mit dem geimpft wird, oder seinem genetischen Nachfolger), zu einer Bildung von Immunkomplexen aus Antigen und Antikörpern führt. Sie bilden sich dort, wo das Virus auf natürliche Weise hingelangt, also bei Atemwegserregern wie SARS-CoV-2 in der Lunge. Diese Immunkomplexe führen nicht zu einer beschleunigten Vermehrung des Virus wie bei ADE, sondern zu inflammatorischen Lungenschäden, die oftmals tödliche Krankheitsverläufe verursachen. Der Mechanismus, durch den die Impfung dem Impfling zum Nachteil wird, ist also eine anderer als bei ADE, aber die Wirkung ist ebenso toxisch.

„Wie hoch war die Sterblichkeit durch ADE bei anderen Viren? Wie hoch wird die Todesquote unter ADE sein?”

Dies fragte ein Leser zu den in meinem vorletzten Artikel zum Thema ADE genannten zweistelligen Todesquoten, die bei der Impfung von Kindern mit durch Formalin inaktivierte RSV Partikel (Respiratory syncytial virus) auftraten. Diese wurden laut Halstead aber nicht durch ADE, sondern durch VAH verursacht. Die Formalininaktivierung der Impfviren scheint eine Antigenkonstellation des Virus zu erzeugen, bei der VAH entsteht. Doch VAH kann auch durch andere Arten der Antigengewinnung bei der Impfstoffherstellung, wie sie heute verwendet werden, entstehen. Haltstead berichtet über zahlreiche Tierversuche, bei denen in Mäusen, anderen Versuchstieren und Nutztieren durch die Impfung mit SARS-CoV- oder MERS-SPIKE-Protein (beide sind enge Verwandte von SARS-CoV-2) oder anderen Antigenpräparationen VAEH hervorgerufen wurde, meistens als VAH, aber bei Katzen und dem Coronavirus, das die feline infektiöse Peritonitis (Bauchfellentzündung) erzeugt, auch ADE.

Eine Übersichtsarbeit von Jieqi Wang und Kollegen klassifiziert die Schäden, die bei Reinfektion nach der Impfung gegen SARS-CoV und MERS an Versuchstieren beobachtet wurden, weiterhin als ADE.

Doch wie auch immer man es klassifiziert, die greifbaren Daten zu ADE oder PAH nach Impfung gegen Betacoronaviridae stammen aus Tierexperimenten, die zur Unterbrechung der Impfstoffentwicklung gegen SARS-CoV und MERS geführt haben. Es soll auch bei Tierversuchen zur Immunizierung gegen SARS-CoV-2 zu ADE gekommen sein, doch habe ich keinen Zugang zu den Daten.

Leider geben Tierversuche keine Auskunft darüber, wie hoch der Anteil der Opfer unter den Impflingen sein wird, falls es bei der Massenimpfung von Menschen (derzeit sind über 2 Millilarden Menschen gegen SARS-CoV-2 geimpft) zu ADE oder VAH kommt.

Falls das Phänomen sich im Winter als bedeutsam erweist, wird man es jedenfalls im Kreis der Menschen, die einem persönlich bekannt sind, beobachten können und keine RKI-, PEI- oder PHE-Zahlen dafür benötigen. Man wird einfach sehen, dass am Arbeitsplatz, an der Uni, im Verein, der Kirchengemeinde, der Schule oder im größeren Bekanntenkreis Geimpfte häufig schwer an SARS-CoV-2 erkranken oder daran sterben, während Ungeimpfte aller Altersklassen sehr selten (U60) oder selten (Ü60) schwere Verläufe aufweisen – wie bisher vor der Impfkampagne.

„Wer wäre betroffen?"

Von ADE oder VAH sind diejenigen Impflinge betroffen, die sich mit einem Virus infizieren, das sehr ähnliche Antigene wie die aufweist, mit denen geimpft wurde. Im Fall der Wuhan-Variante von SARS-CoV-2 also deren Nachfolgemutanten.

„Beträfe ADE denn eigentlich auch ältere Varianten von Corona?"

Nein, denn ältere Varianten des Virus sind längst durch die kollektive Herdenimmunität gegen SARS-CoV-2 ausgerottet. Was wir heute messen, sind samt und sonderns genetische Nachfahren der Wuhan-Variante.

„Sind geimpften Personen dann wie Immunsupprimierte? Und müssten sie dann die Hygienemaßnahmen für Immunsupprimierte beachten (das wäre ja irre)?”

Wenn es zu ADE oder VAH kommt, müssen die Impflinge, die sowieso schon immungeschwächt sind, sich wie Immunsupprimierte verhalten. Ob sich das Verhalten der Menschen dann durch rationale Argumente steuern lässt, bleibt abzuwarten, denn das Vertrauen in staatliche Gesundheitsbehörden und diejenigen gesundheitspolitischen Akteure, die den Impfdruck aufgebaut haben, wäre dann sicherlich weg und würde in “blindes Misstrauen” (Scheler) umschlagen.

„Wie viele würde es denn nun treffen? Wäre die IFR von COVID kleiner als die von COVID mit ADE Effekt, damit die Impfung gefährlicher als die Erkrankung?”

Mit Sicherheit wäre die IFR von COVID-Ungeimpften weiterhin sehr klein, im Bereich der 200 anderen Erkältungserreger, die wir kennen (siehe neueste Daten oben), die der Geimpften jedoch 3-, 5-, 10- oder 50-mal höher. Wenn die IFR der Geimpften nicht mindestens 2- bis 3-mal höher ist als die der Ungeimpften, kann man nicht von ADE oder VAH sprechen. Um wie viel höher, wissen wir nicht, genauso wenig, wie wir wissen, ob es überhaupt zu ADE oder VAH kommt.

Schützt die 3. Impfung gegen ADE?

Es gibt Studien, die für RSV zeigen, dass die Gabe monoklonaler Antikörper (Passivimpfung) Geimpfte vor ADE schützt. Man bräuchte dann aber sehr viel Material, da ja sehr viele Menschen geimpft wurden (über 50 Millionen in Deutschland). Die „Auffrischimpfung” mit Pifzer/BioNTech, Moderna oder AZ, die nicht zugelassen ist, schützt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht vor ADE, sondern erzeugt Autoimmunsyndrome wie vermutlich in dem Pflegeheim in Oberhausen.

„Wie sieht es mit alternativen Impfstoffen aus?”

Die Daten zur Toxizität von „Coronavac“ (Hersteller Sinovac) lassen nicht hoffen, dass man sich mit alternativen Impfstoffen behelfen kann, um ohne Gefahr dem impliziten Impfzwang zu entgehen.

Ich gebe aber einige kurze Kommentare zu einigen neuen Impfstoffen gegen SARS-CoV-2:

  • Valneva VLA2001 ist ein Impfstoff gegen SARS-CoV-2 aus inaktivierten Ganzviren plus zwei Adjuvantien. Sein Profil könnte ähnlich sein wie das von Sinovac.
  • Abdala ist ein im Juli in Kuba per Notfallausnahme zugelassener und auch dort entwickelter Impfstoff, der aus Untereinheiten von aufbereiteten Proteinen des Erregers besteht (klassischer Totimpfstoff). Kuba hat eine gute Impfstoffentwicklungskultur, dort hat man viel aus dem RSV-ADE-Debakel gelernt. Wie toxisch er sein wird, wissen wir noch nicht.
  • Ein weiterer in Kuba entwickelter und notfallzugelassener Impfstoff ist Soberana-2, das ist ein konjugierter Impfstoff, wobei das SARS-CoV-2 Spike-Protein mit Tetanustoxoid (TT) konjugiert worden ist. Der Vorteil ist die Lagerung bei 2 bis 6 Grad und die sehr hohe Antigenität (durch Konjugation, ein klassisches Verfahren). Damit gehen aber wegen der Toxizität des Spike-Proteins auch erhöhte Risiken einher. Er wird mindestens so toxisch sein wie BNT162b von Pfizer/BioNTech.

Das mittelfristige Risiko-Profil dieser neuen Impfstoffe ist unbekannt, das kurzfristige Risiko ist wie bei den zugelassenen SARS-CoV-2 Impfstoffen mindestens 100 mal höher als bei erprobten Impfstoffen, die vor Dezember 2020 zugelassen wurden. Die Gefahr chronischer Autoimmunerkrankungen und der ADE/VAH Risiken sind dabei nicht eingerechnet.

Aus der Kritik an den übereilten SARS-CoV-2-Impfstoff-Zulassungen sollte keine generelle Impfskepsis entstehen, mit sorgfältig geprüften Impfstoffen kann und sollte man sich hingegen weiterhin impfen lassen.

Foto: Pixabay

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Frank Lucas / 15.09.2021

Gestern bei NDR Info (im Netz auch als RND-Meldung zu finden): lt. RKI gemeldete Grippefälle in D 2019/2020: 188.000; 2020/2021: 562. Warum wird Covid nicht auch so einfach beendet? Einfach umbenennen! Wobei: die neue “Pandemie” könnte noch dystopischer werden. Wenn ich’s mir gerade recht überlege, findet es ja jetzt auch schon statt: wenn die Angst etwas nachlässt, kommt die nächste Alpha-Omega-Supermutante um die Ecke.

Frank Lucas / 15.09.2021

Was ich als naiver Laie nicht verstehe: man findet Aussagen im www, dass das Virus bisher von keinem Labor vollständig isoliert wurde. Wie kann ein Pharmaunternehmen dann einen Totimpfstoff herstellen, bei welchem dem Immunsystem das Virus präsentiert wird? Weiß jemand eine Erklärung?

Frank Lucas / 15.09.2021

@ Tom Tompson, wenn nicht nur Spahn’s 95% sondern sogar die Maximalquote von 100% Nichtgespritzten auf ITS liegt, ist doch alles in Butter! Die Geimpften sind geschützt und die anderen sterben als gerechte Strafe auf der Intensivstation und werden im nächsten Winter nicht wieder die Kliniken überlasten. Als Folge können noch mehr Krankenhäuser geschlossen und Geld gespart werden, da die Geimpften mit ihrer inzwischen x-ten Auffrischung das ewige Leben injiziert bekommen haben. Also: auf geht’s, nur zu!

Chris Kuhn / 15.09.2021

Es werden schon immer nur 5-10% der Impfschäden erfaßt, und die Gründe dafür liegen völlig klar auf der Hand. Wenn das PEI also 1159 Impftote zugibt,. dann muß von einer 10- bis 20-mal höheren tatsächlichen Zahl ausgegangen werden, sprich 12 bis 25.000 Toten. Bezogen auf die 55 Mio. mindestens einmal in der BRD Geimpften macht das ein Risiko von mindestens 1 : 5000. Man kann gern noch Komorbiditäten rausrechnen, dann wird man immer noch in der Größenordnung 1 : 20.000 verbleiben. Und die ist skandalös hoch unter immerhin überwiegend Gesunden. Nichts anderes verbreitet Dr. Ziegler hier seit Monaten. Mit den neuesten IFR-Angaben von Ioannidis dürfte sich also keiner unter 50 impfen lassen. Da sich aber bekanntlich höchstens 10-20% symptomatisch an Covid infizieren, während die Durchimpferei sich auf inzwischen schon über 60% der Bevölkerung bezieht, rückt der altersmäßige Kippunkt wohl auf 70 Jahre hoch. Für unverändert krimninell halte ich es, mit der Spritze auf junge Menschen, ja Jugendliche und Kinder loszugehen. Nachdem eine Aids-Erkrankung bei Prominenten ja am Schluß ein Ausweis für Diversität und Weltoffenheit war, werden ja auch die wenige Handvoll angeblicher Covid-Toter aus diesen Kreisen allen anderen als Menetekel hingestellt. Wenn man sich aber erlaubt, bei anderen promionenten Toten wie unlängst ein bekannter Fußballer (mit 75 im heim gestorben) oder gerade einem Ex-BRAVO-Girl (plötzlicher Herztod mit 62) nach dem Impfstatus zu fragen, den man sonst in diesen Kreisen gern vor sich her trägt, dann ist man auf einmal so etwas wie ein Grabschänder…

Heinrich Wägner / 15.09.2021

Ja mich,H.G.@Schäfer,Ü80.Deutschland ein Opfer seiner Arroganz,  Dekadenz und seinem Übertruss,  sich selbst gegenüber ist ein sterbendes Land. Wir haben das was die Göbbelsharfe und sein Chef Adolf uns hinterlassen haben wieder Aufgebaut.  Man konnte es sehen und es war reparabel.  Das was man Heute in den Köpfen hinterlässt, sie werden Jahrzehnte brauchen, wenn überhaupt, meine Enkel und Urenkel.  Keiner wird es vermissen dieses Deutschland wenn seine Resorsen aufgebraucht sind. Die Ingenieure und die fleißigen Facharbeiter . Und das Deutsche Geld an dem die Welt genesen soll nicht mehr in Strömen fließen kann. An meiner Jahrezahl kann man ersehen und davon gibt es auch nicht mehr so viele. Die Nazis überlebt und auch die Roten in der DDR überlebt. Und nun erlebe ich es wieder, dass sich die Einen über die Anderen überheben. Sie grüßen dich freundlich auf der Straße, den Blockwart geben sie erst wenn du außer Sichtweite bist. Mit und ohne Stern ,der damals gelb war. Genosse oder Nicht Genosse.  Heute Geimpfter oder nicht Geimpfter. Alles hatte seinen Anfang. Und wir sind es noch, die diese Anfänge erlebt haben, viele auch das Ende,wenn sie Glück hatten. Die Nerven in meinen Beinen sind gelähmt.  Ein Überbleibsel der DDR “Erziehungsanstalt” Berndshof, bei Ückermünde ,für Ungehorsame . Ich wohl wieder der Ungehorsame sein so lange es mir vergönnt ist. Also ,Herr Schäfer, dann werden wir mal die Haare wachsen lassen .

Franz Klar / 15.09.2021

@Michael Braun” Welche Erkenntnisse haben Sie über eine Impfung mit Novovax oder LubecaVax, die Prof. Stöcker mit entwickelt hat bzw. publiziert?” Antwort :  “Denn die in den USA und der EU zugelassenen Impfstoffe beruhen alle darauf, große Mengen des SARS-CoV-2-SPIKE-Proteins im Körper zu exprimieren oder, wie die Impfstoffe von Stöcker oder der Impfstoff NVX-CoV2373 von Novavax, auf der Injektion des in vitro hergestellten SPIKE-Proteins. Dieses ist aber ein Toxin, wie sich gezeigt hat. Es wäre also denkbar gewesen, dass die Injektion von attenuierten oder inaktivierten Ganzviren oder Virustrümmern (sog. Lebend- und Totimpfstoffe) weniger toxisch sind als die SPIKE-Impfstoffe. Doch nun zeigt sich, dass diese Hoffnung sich nicht erfüllen wird.”  Steht so im Teil 2 vom 26.08 .

Paul Franklin / 15.09.2021

@ Johan Adriaansens: Ihr Bekenntnis als “Impfskeptiker” in Ehren, aber selbst als Teil einer Herde Ungeimpfter, der Geimpfte tatsächlich nur als Arbeitskollegen oder entfernte Bekannte kennt, weiß ich aus erster Hand von den teils heftigen Nebenwirkungen der neuartigen Impfungen, die in ebenjenem geimpften Kreis vorgekommen sind. Kollegen von mir haben sogar vor der 2. Dosis bereits angekündigt, dass sie wahrscheinlich am nächsten Tag nicht arbeiten können, “da die zweite Spritze ja richtig reinzieht”, um es mal im O-Ton zu sagen. Und sie zog richtig rein. Mehrere direkte Arbeitskollegen waren zwischen 1 und 3 Tagen krank. Dazu mehrere, die trotz Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Schlappheit gearbeitet haben. Bei den Grippe Betriebsarztimpfungen der letzten Jahre war kein(e) einzige(r) auch nur einen Tag danach krank. Ich kenne auch einen Todesfall 8 Tage nach der 2. Spritze. (Und so viele Nachrufe “plötzlich und unerwartet” verstorbener Kollegen habe ich in all den Jahren im Unternehmen nicht mitbekommen, wie sie jetzt fast wöchentlich erscheinen.)  Mein Fazit: wenn selbst ich, dessen direktes Freunde- und Familienumfeld komplett ungeimpft ist, trotzdem genügend direkte Beispiele der Nebenwirkungen der Impfung habe, dann nehme ich Ihnen einfach nicht ab, dass Sie die nicht auch haben, wenn Sie die Augen und Ohren aufmachen. Dazu können Sie sich ja mal die offiziellen Datenbanken der gemeldeten Impfnebenwirkungen anschauen und “vor 2021” mit “seit 2021” vergleichen. Oder einfach mal nach Artikeln der Mainstream Medien suchen mit Überschrift “Ich hatte keine Nebenwirkungen nach der Impfung, bin ich trotzdem geschützt?” Eine Grippeimpfung wurde in den 70ern vom Markt genommen nachdem 54 Todesfällen bei ca. 50 Mio Impfungen auftraten (USA). Wir haben jetzt schon über 1000 offiziell gemeldete auf diese Anzahl Impflinge. Sie können die Impfung persönlich für sich ja trotzdem noch als sicher einschätzen - im Vergleich zu allen Impfungen vor 2021 ist sie es nicht.

Michael Palusch / 15.09.2021

@Tom Tompson “Er sagt, dass alle Impfdurchbrüche, die er kennt Menschen mit einem sind. Bei denen gibt es aber sehr selten schwere Verläufe.” Da scheinen ja die Daten aus Israel und GB alle gelogen und frei erfunden zu sein. Erstaunlich dabei ist, dass ein “stark geschwächtes Immunsystem” immer noch einen hochwirksamen Impfschutz ausbilden kann.  “...mit irgendwie passenden Symptomen auf Covid getestet”, genau das ist das Ding. Ein Ungeimpfter wird immer getestet, ein Geimpfter eben nur bei “...irgendwie passenden Symptomen”. Der Infektiologe mit dem Sie vorhin gesprochen haben scheint Ihnen verschwiegen zu haben, dass nicht auf “Covid” getestet wird sondern auf SARS-CoV-2, genauer, auf Teile davon.

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