Heute antworte ich erneut auf Leserfragen zu den Themen Wirksamkeit der Impfung, alternative Impfstoffe und „Verstärkt die Impfung die Krankheit?”
Ist die Impfung vielleicht doch wirksam?
Es gibt zahlreiche Zeitungsberichte, in denen behauptet wird, dass unter den wegen COVID hospitalisierten Patienten die gegen SARS-CoV-2 Geimpften in der Minderheit sind. Andere behaupten, der Anteil der Geimpften an den Hospitalisierten sei so hoch wie ihr Anteil an der Bevölkerung. Wieder andere behaupten, der Anteil der Geimpften sei höher als der der Ungeimpften, was bedeuten würde, dass die Impfung die Krankheit befördert. Auf die dritte Behauptung kommen wir im letzten Abschnitt noch einmal zurück, sie lässt sich derzeit noch sicher ausschließen. Aber was ist denn nun richtig?
Richtig ist, dass nur prospektive Studien oder sehr gut gemachte retrospektive Studien die Frage nach der klinischen Wirksamkeit der Impfung beantworten können. Derzeit gibt es solche Studien nicht, da die Hersteller der zugelassenen Impfstoffe ihre großen prospektiven, kontrollierten, einfach verblindeten Studien entblindet haben, als sie im Dezember 2020 die Notzulassung bekamen. Dadurch wurden die Probanden des Placebo-Arms geimpft, wodurch man nun keine Vergleichsgruppe mehr hat. Es ist ein Skandal, dass die Behörden dies zugelassen haben.
Es gibt aber auch keine nennenswerten prospektiven Kohortenstudien, bei denen man repräsentative Gruppen über die Zeit beobachtet. Stattdessen gibt es lediglich retrospektive Beobachtungsstudien, bei denen aber die Effekte, die man ermitteln will, fast immer von Kovariablen verdeckt werden. Ein gutes Beispiel ist eine neue CDC-Untersuchung (das CDC der Vereinigten Staaten ist in etwa das institutionelle Äquivalent unseres RKI). Sie geht der Frage nach, ob die Impfung gegen die sog. “Delta-Variante” weniger wirkt als gegen die im Frühjahr zirkulierenden SARS-CoV-2-Varianten. “Delta” ist nur eine von tausenden Mutanten des Virus, die aufgrund von Mutationen aber der Kreuzimmunität teilweise entkommt und sich deshalb endemisch verbreitet hat; ihre IFR liegt unter oder auf dem Niveau derjenigen Varianten, die wir letzten Herbst beobachtet haben – diese hatten eine Mortalität (IFR) von 0,05%, etwa so hoch wie der gemeine Schnupfenerreger.
Die CDC-Untersuchung beruht auf retrospektiven Beobachtungen von Pflegekräften aus zwei Zeiträumen, vom 1. März bis zum 9. Mai und vom 1. Juni bis zum 21. August dieses Jahres. Dabei kommt ein Rückgang der relativen Risikoreduktion ("Wirksamkeit") der Impfstoffe heraus. Abgesehen davon, dass dieser Wert klinisch irrelevant ist (die relevante absolute Risikoreduktion liegt deutlich unter 1 Promille), ist aufgrund des Charakters der Studie gar nicht klar, woran der Rückgang der Wirksamkeit liegt. Da nämlich zwischen den beiden Zeiträumen einige Monate vergangen sind und es sich nicht um eine kontrollierte Studie handelt, können zahlreiche andere Phänomene das Ergebnis erklären, beispielsweise das prinzipielle, variantenunabhängige Nachlassen der an sich schon sehr geringen Wirksamkeit des Impfstoffs, eine Veränderung der untersuchten Population, eine Veränderung des Berichtsstils der Krankenschwestern oder nicht ermittelte Komorbiditäten bei den Patienten wie das Zirkulieren eines anderen Grippevirus.
Der Aufbau der Studie ist also derart gestaltet, dass die Hypothese des Nachlassens der Impfstoffwirkung aufgrund der Erregermutation nicht ausreichend belegt wird, weil zahlreiche andere Effekte die erhobenen Daten ebenso gut erklären können. Ähnlich ist es auch mit anderen retrospektiven Beobachtungsstudien. Die Forschungsförderung scheint derzeit prospektive Kohortenstudien nicht zu fördern. Dabei käme zweifelsohne wie bei den prospektiven kontrollierten Studien heraus, dass kaum jemand an COVID stirbt (in der Zulassungsstudie von Pfizer war es kein einziger von zehntausenden von Probanden) und dass die Impfstoffe wirkungslos und toxisch sind. Genau das soll aber nicht herauskommen.
Die Antwort auf die Frage lautet daher: Aus den besten Daten, die wir haben, den Zulassungsstudien von Pfizer und Moderna vor der Entblindung der Studien im Dezember 2020, geht hervor, dass die Impfstoffe bei den Varianten des Herbsts 2020 zu einer absoluten Risikoreduktion der Hospitalisierung von etwa 2 Promille führen. Eine Wirkung gegen den Tod an COVID konnte hingegen nicht gezeigt werden. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass die Impfung gegen Varianten wie Delta wirkt, die ja auch der viel stärkeren natürlichen Immunität, die bei der Auseinandersetzuing mit der Infektion entsteht, entgehen und sich deswegen verbreiten; allerdings ohne nennenswerten Schaden anzurichten.
Wann gibt es alternative Impfstoffe? Sind sie empfehlenswert?
Eine Zeit lang habe ich gehofft, man könne sich eventuell mit Hilfe klassischer Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 “frei impfen”, wie es neuerdings heißt. Denn die in den USA und der EU zugelassenen Impfstoffe beruhen alle darauf, große Mengen des SARS-CoV-2-SPIKE-Proteins im Körper zu exprimieren oder, wie die Impfstoffe von Stöcker oder der Impfstoff NVX-CoV2373 von Novavax, auf der Injektion des in vitro hergestellten SPIKE-Proteins. Dieses ist aber ein Toxin, wie sich gezeigt hat. Es wäre also denkbar gewesen, dass die Injektion von attenuierten oder inaktivierten Ganzviren oder Virustrümmern (sog. Lebend- und Totimpfstoffe) weniger toxisch sind als die SPIKE-Impfstoffe. Doch nun zeigt sich, dass diese Hoffnung sich nicht erfüllen wird.
Bei einer neuen Studie aus Singapur, wo der chinesische attenuierten Impstoff Sinovac zugelassen ist, kam heraus, dass eine der toxischen Nebenwirkungen der COVID-Impfstoffe, die Fazialisparese, bei Sinovac noch häufiger ist als bei dem Pfizer-Impfstoff BNT162b, der dort auch zugelassen ist. Da die Fazialisparese, bei der die Gesichtsmuskulatur aufgrund eines Nervenschadens meist halb-, selten auch beidseitig gelähmt ist, ein sehr guter Indikator der Impfstofftoxizität ist, ist davon auszugehen, dass die klassischen COVID-Impfstoffe nicht sicherer sind als die SPIKE-Protein-basierten.
Das bedeutet, dass es auf absehbare Zeit nicht gelingen wird, einen sicheren Impfstoff gegen SARS-CoV-2 zu entwickeln. Denn da offensichtlich weder das SPIKE-Protein noch das ganze Virus ohne schwere Nebenwirkungen als Impfprinzip eingesetzt werden können, muss man – unter Umständen vergeblich – immer andere Proteine des Virus ausprobieren, um vielleicht einen sicheren Impfstoff zu finden. Das kann Jahrzehnte dauern und dennoch scheitern. Das ist in der Impfstoffentwicklung nichts Besonderes; für hunderte von Viren haben wir keine Impfstoffe. Zum Glück sind die meisten davon so ungefährlich wie SARS-CoV-2. Bei HIV ist es anders, dort und auch bei dem Parasiten Plasmodium falciparum, dem Erreger der Malaria, einer Plage der Menschheit, an der jedes Jahr mehr als 200 Millionen Menschen erkranken und die jährlich hunderttausende qualvoll tötet, wäre es großartig, Impfstoffe zu haben. Leider ist es in vielen Jahrzehnten der Forschung nicht gelungen.
So scheint es sich auch bei SARS-CoV-2, wie auch bei den Vorgängern SARS-CoV-1 und MERS, abzuzeichnen. Wir müssen damit leben, dass wir gegen diesen Erreger, der seit Herbst 2020 laut WHO so tödlich ist wie ein normales Schnupfenvirus, nichts ausrichten können. Und das ist gar nicht schlimm, bis März 2020 haben wir das seit der Entstehung unserer Spezies auch gut ausgehalten. Die Antwort auf die Frage lautet: Die bisher verimpften alternativen Impfstoffe sind nicht sicherer als die bisher zugelassenen und sind daher nicht zu empfehlen.
Verstärkt die Impfung die Krankheit?
Jüngst wurden sensationsheischende Artikel zum Phänomen des Antibody-dependent-enhancement (ADE) veröffentlicht. Bei ADE bewirkt der Impfstoff eine Beschleunigung der Infektion, die zu schwereren Krankheitsverläufen und mehr Todesfällen bei Geimpften führen kann; ob das Phänomen bei der COVID-Impfung auftreten wird, ist noch nicht klar, ich habe die wichtigsten Aspekte hier untersucht. Angeblich, so die Redaktion um den Theologen und Philosophen David Berger, dessen Blog nach einem scholastischen Philosophieideal benannt ist, könnte die Impfung durch ADE zum Tod aller Geimpften in den nächsten fünf Jahren führen. Theologen waren für apokalyptische Botschaften schon immer gut, das Neue Testament, das ja Theologen geschrieben haben, ist voll davon.
Doch was ist von diesen Meldungen zu halten? Es ist im Wesentlichen unsinniger Sensationsjournalismus, wie eine Analyse der verfügbaren Evidenz zeigt. Es gibt schon längere Zeit Arbeiten, die auf die Möglichkeit von ADE bei COVID hinweisen, sie sind hier verlinkt.
Nun sind weitere hinzugekommen. Diese Arbeit aus Marseilles behauptet anhand rein theoretischer bioinformatischer Modelle, die Impfung könne dazu führen, dass Antikörper, die das SPIKE-Protein der Delta-Variante neutralisieren, von ihren Bindungsstellen durch “vermittelnde” (facilitating) Antikörper verdrängt werden. Diese vermittelnden Antikörper führten dann über eine Interaktion mit der Zellmembran (den lipid rafts, das sind wichtige Bestandteile der Membran) zu einer schnelleren Aufnahme des Virus in die Zellen. Diese Arbeit ist vollkommen spekulativ und hätte ohne zusätzliche in-vitro-Experimente nicht von der Zeitschrift angenommen werden dürfen, sie genügt wissenschaftlichen Standards nicht.
Eine weitere von Berger zitierte Arbeit behauptet, die Impfung mit BNT162b induziere eine “komplexe funktionale Reprogrammierung der angeborenen Immunantwort” (was, nebenbei gesagt, jede Impfung tut) und schwäche die zelluläre Antwort auf Signale der Toll-like-receptors, die in Zellen der angeborenen Immunität (das ist ein Immunsystem neben den T- und B-Zellen) auf Krankheitserregerstrukturen ansprechen (Berger schreibt “Tool-like” – was Wittgensteins Satz "Worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen" bestätigt.). Schaut man sich die Studie genau an, erkennt man, dass sie vollkommen underpowered ist (viel zu kleine Stichproben wurden verwendet) und lediglich Surrogat-Parameter, aber keine klinischen Outcomes (Morbidität oder Mortalität) untersucht. Somit ist diese Studie wertlos.
So lange wir keine klinischen Studien haben, die im direkten Vergleich geimpfter und ungeimpfter ansonsten gleicher Kohorten prospektiv und statistisch signifikant zeigen, dass unter den Geimpften mehr schwerere Verläufe zu verzeichnen sind, wissen wir nichts über ADE bei der SARS-CoV-2 Impfung. Wenn der Effekt so stark ist, dass er sich aus einfachen retrospektiven Beobachtungen zwingend ergibt (beispielsweise durch eine starke Erhöhung der IFR bei Geimpften um den Faktor 3 bis 5 oder höher, also von 0,05% auf 0,15% oder mehr), wären auch sorgfältig ausgewertete Beobachtungen gut genug.
Doch erst wenn wir (1.) solche Studien haben, und (2.) auch molekulare Hinweise auf ADE aus Zellen haben, die Geimpften und Nichtgeimpften entnommen wurden und bei denen ADE nachgewiesen ist, können wir von ADE sprechen. Vorher nicht. Davor möge uns, um in der Sprache Bergers zu sprechen, Gott bewahren, denn bei ADE könnten tatsächlich zweistellige Prozentanteile der Geimpften sterben. So war es bei der RSV-Impfung, anhand derer man ADE entdeckte.
Die Antwort auf die Frage lautet: Wir wissen noch nicht, ob die Impfung zu ADE führt, werden es aber in den nächsten 6 bis 12 Monaten erfahren.
Den ersten Teil dieses Lexikons finden Sie hier.
Beitragsbild: Pixabay
@W Nirada. „Wie wird (zuverlässig und nachprüfbar) festgestellt ob ich Grippe Covidl oder gar die pöse Delta-Mutunte habe?? “Professor Milton von d. Univ. of Maryland der ziemlich viel zum Verständnis des Themas Luftübertragene Viren /Covid beiträgt meint dass wenn man die ersten Anzeichen einer Grippe erkennt, ( d.h. egal ob Delta Variante oder Influenza,) man daheim bleiben sollte. Ihre Frage erübrigt sich von daher. Ferner gebe ich Folgendes zu bedenken: Selbst wenn sie am 1. September 2021 um 10:30 erfahren dass es nicht die Delta Variante ist, die sie bis 10:30 in der Nase kitzelte ,könnte sich das doch um 10:31 auch schon ändern, denn man atmet ständig und das Virus überlebt bis zu 3 STunden in der Luft, wie die meisten Influenza Viren. Es könnte aber auch noch länger sein, denn ich las dass die Messungen halt nicht länger als 3 STunden währten. D.h. dass Sie eine gefürchtete Variante von was auch immer, unmittelbar nach Ihrem Test und in geschwächtem Zustand beim Verlassen der Arztpraxis,je nachdem an welchem „Grippemonster“ sie vorbeilaufen ereilen könnte. So betrachtet nützt die Gewissheit die Sie suchen von vornherein nichts sondern stellt eher die Gefahr einer falschen „Sicherheit“ dar. Man sollte sich schonen, desinfizieren, ruhen und in „Quarantäne“ das scheint mir eigentlich die erste Empfehlung, die leider nicht von der WHO sondern Dr. Milton getrommelt wird. PS: hab extra geprüft obs möglich ist an 2 verschiedenen Viren zu erkranken, anscheinend der Fall lt Internet Foren. Sollte ich mich irren hoffe ich auf Korrektur d. die Experten
Wie von A. Weber schon gesagt, kann bzgl des absoluten Corona Risikos von Älteren nicht der Gesamtdurchschnittswert von 1 Promille zugrunde gelegt werden.
Der Effekt der Impfung kann bei diesen also weit größer sein.
Ebenso ist der von Foristen eingebrachte Hinweis, wonach mehr Geimpfte als Ungeimpfte an oder mit Corona sterben ohne Betrachtung von Alterskohorten und ihrer jeweiligen Impfquoten völlig irrelevant und widerlegt nicht im geringsten eine Effektivität der Impfung.
Die Ausführungen von Dr Ziegler oder Foristen überzeugen hier in keinster Weise.
Es wäre gut, wenn Dr Ziegler weniger auf einer Wirkungslosigkeit der Impfung beharren würde (vorsichtige Andeutungen sind in dieser Richtung ja schon zu vernehmen) und sich auf eine statistische Aufarbeitung der Impffolgen, Todesfälle usw in Zukunft fokussieren. würde.
Heinz@Kirchhof hahahaha! Ist doch ein alter Hut, den Frau Kuhn hier anführt. Es sind nur 6%. übrigens. 6% der angeblichen Coronatoten sind wirklich an SARS-CoV-2 verstorben. Ich gebe Ihnen jetzt noch die GARANTIE, daß diese Fakten stimmen. Correktiv, die berühmten Faktenchecker, meistens ein paar arbeitslose Studienabbrecher mit Zeitvertrag, stellten die 6% gleich als Fake dar! Das ist quasi eine Mega- Peer- Review-Auszeichnung! Nichts fuchst das Mainstream- Narrativ mehr als die Wahrheit. Es gab keine Übersterblichkeit auf dieser Welt im Jahr 2020. Alles Pille- Palle. Überall wurde „Covid“ bezahlt. In USA sterben täglich mit und ohne Covid etwa 9000 Menschen. Und ganz besonders viele sterben immer bei den „anderen“. Was muß man Euch eigentlich noch antun, bevor Ihr nachdenkt?
Habe mir gerade Covid eingefangen und kriege dadurch einen 6monatigen Aufschub für die Impfung. Ich hoffe, in dieser Zeit die Risiken noch besser einschätzen zu lernen. Ich nehme an, ungefähr im Oktober/November dürften die ersten von Geimpften gezeugten Babys geboren werden, dann wird sich die Frage der Auswirkungen auf die Fertilität hoffentlich klären.
Wie sieht es jetzt eigentlich genau aus mit Thrombosen, inkl. Mikro-Thrombosen? Was ist von der Hypothese zu halten, diese Mikrothrombosen seien eine permanente Belastung fürs Herz und würden deshalb irgendwann bei vielen Betroffenen zu Herzinfarkten oder Ähnlichem führen? Verschwinden diese Thrombosen wieder, wenn die Spike-Proteine wieder abgebaut worden sind?
Also: (1) Der Vergleich von Corona-Viren mit HIV(retro) und dann mit Plasmoiden ist unseriös. (2) Kein Impfstoff möglich? Kann ich mir einzig bei HIV gut vorstellen. Da kommt aber noch die Möglichkeit einer Therapie. (3) Solche Innovationen werden (und wurden) durch besondere Einzelleistungen geschaffen. Nicht durch Geld und noch mehr Geld. Eine neue Entdeckung ist was anderes als der Bau einer neuen Flugzeugturbine. Vielleicht sollte man auch überlegen, warum es in der Natur überhaupt ADE gibt. (4) Theologen haben nicht die Bibel geschrieben. (5) Für ADE bei aktuellen C Impfstoffen gibt es derzeit keine Beweise. Bedeutet aber auch nicht, dass so etwas auf anderem Wege dann doch noch mal kommt. (5) Der Zeitraum von 6 bis 12 Monate wird das entscheiden. Ist das nicht zu kurz?
Sehr geehrter Herr @ Ferdinand, die Daten des Public Health England, Technical Briefing 21, Stand 15.8.21, geben beweisen nicht, dass die Impfung unwirksam, oder sogar noch schädlicher für die Älteren sein könnte.
Ich könnte auch folgende Daten daraus entnehmen: Cases with emergency visit overnight admission <50 years : geimpft- 366, ungeimpft- 3044. Tote <50 years: geimpft-27, ungeimpft-72.
Bei den über 50-Jährigen muss natürlich auch berücksichtigt werden, dass der Prozentsatz der Ungeimpften in der Bevölkerung sehr klein ist.
A.Weber: „Immer wieder spielt Herr Ziegler die IFR herunter. Diese ist ca. 0.3 – 0.5 %, nicht 0.05%, bitte den Abstract von Ioannidis bei WHO bis zum Ende lesen“ Ich finde im Text bei Ioannidis keine anderen Werte für *U70* als 0.05 IFR. Zitat Ioannidis („Findings“): „ In people younger than 70 years, infection fatality rates ranged from 0.00% to 0.31% with crude and corrected medians of 0.05% “ Was habe ich verpasst?