Jochen Ziegler / 26.08.2021 / 06:15 / Foto: Pixabay / 138 / Seite ausdrucken

COVID: Kleines Lexikon zu häufigen Leserfragen (2)

Heute antworte ich erneut auf Leserfragen zu den Themen Wirksamkeit der Impfung, alternative Impfstoffe und „Verstärkt die Impfung die Krankheit?”

Ist die Impfung vielleicht doch wirksam?

Es gibt zahlreiche Zeitungsberichte, in denen behauptet wird, dass unter den wegen COVID hospitalisierten Patienten die gegen SARS-CoV-2 Geimpften in der Minderheit sind. Andere behaupten, der Anteil der Geimpften an den Hospitalisierten sei so hoch wie ihr Anteil an der Bevölkerung. Wieder andere behaupten, der Anteil der Geimpften sei höher als der der Ungeimpften, was bedeuten würde, dass die Impfung die Krankheit befördert. Auf die dritte Behauptung kommen wir im letzten Abschnitt noch einmal zurück, sie lässt sich derzeit noch sicher ausschließen. Aber was ist denn nun richtig?

Richtig ist, dass nur prospektive Studien oder sehr gut gemachte retrospektive Studien die Frage nach der klinischen Wirksamkeit der Impfung beantworten können. Derzeit gibt es solche Studien nicht, da die Hersteller der zugelassenen Impfstoffe ihre großen prospektiven, kontrollierten, einfach verblindeten Studien entblindet haben, als sie im Dezember 2020 die Notzulassung bekamen. Dadurch wurden die Probanden des Placebo-Arms geimpft, wodurch man nun keine Vergleichsgruppe mehr hat. Es ist ein Skandal, dass die Behörden dies zugelassen haben. 

Es gibt aber auch keine nennenswerten prospektiven Kohortenstudien, bei denen man repräsentative Gruppen über die Zeit beobachtet. Stattdessen gibt es lediglich retrospektive Beobachtungsstudien, bei denen aber die Effekte, die man ermitteln will, fast immer von Kovariablen verdeckt werden. Ein gutes Beispiel ist eine neue CDC-Untersuchung (das CDC der Vereinigten Staaten ist in etwa das institutionelle Äquivalent unseres RKI). Sie geht der Frage nach, ob die Impfung gegen die sog. “Delta-Variante” weniger wirkt als gegen die im Frühjahr zirkulierenden SARS-CoV-2-Varianten. “Delta” ist nur eine von tausenden Mutanten des Virus, die aufgrund von Mutationen aber der Kreuzimmunität teilweise entkommt und sich deshalb endemisch verbreitet hat; ihre IFR liegt unter oder auf dem Niveau derjenigen Varianten, die wir letzten Herbst beobachtet haben – diese hatten eine Mortalität (IFR) von 0,05%, etwa so hoch wie der gemeine Schnupfenerreger.

Die CDC-Untersuchung beruht auf retrospektiven Beobachtungen von Pflegekräften aus zwei Zeiträumen, vom 1. März bis zum 9. Mai und vom 1. Juni bis zum 21. August dieses Jahres. Dabei kommt ein Rückgang der relativen Risikoreduktion ("Wirksamkeit") der Impfstoffe heraus. Abgesehen davon, dass dieser Wert klinisch irrelevant ist (die relevante absolute Risikoreduktion liegt deutlich unter 1 Promille), ist aufgrund des Charakters der Studie gar nicht klar, woran der Rückgang der Wirksamkeit liegt. Da nämlich zwischen den beiden Zeiträumen einige Monate vergangen sind und es sich nicht um eine kontrollierte Studie handelt, können zahlreiche andere Phänomene das Ergebnis erklären, beispielsweise das prinzipielle, variantenunabhängige Nachlassen der an sich schon sehr geringen Wirksamkeit des Impfstoffs, eine Veränderung der untersuchten Population, eine Veränderung des Berichtsstils der Krankenschwestern oder nicht ermittelte Komorbiditäten bei den Patienten wie das Zirkulieren eines anderen Grippevirus.

Der Aufbau der Studie ist also derart gestaltet, dass die Hypothese des Nachlassens der Impfstoffwirkung aufgrund der Erregermutation nicht ausreichend belegt wird, weil zahlreiche andere Effekte die erhobenen Daten ebenso gut erklären können. Ähnlich ist es auch mit anderen retrospektiven Beobachtungsstudien. Die Forschungsförderung scheint derzeit prospektive Kohortenstudien nicht zu fördern. Dabei käme zweifelsohne wie bei den prospektiven kontrollierten Studien heraus, dass kaum jemand an COVID stirbt (in der Zulassungsstudie von Pfizer war es kein einziger von zehntausenden von Probanden) und dass die Impfstoffe wirkungslos und toxisch sind. Genau das soll aber nicht herauskommen.

Die Antwort auf die Frage lautet daher: Aus den besten Daten, die wir haben, den Zulassungsstudien von Pfizer und Moderna vor der Entblindung der Studien im Dezember 2020, geht hervor, dass die Impfstoffe bei den Varianten des Herbsts 2020 zu einer absoluten Risikoreduktion der Hospitalisierung von etwa 2 Promille führen. Eine Wirkung gegen den Tod an COVID konnte hingegen nicht gezeigt werden. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass die Impfung gegen Varianten wie Delta wirkt, die ja auch der viel stärkeren natürlichen Immunität, die bei der Auseinandersetzuing mit der Infektion entsteht, entgehen und sich deswegen verbreiten; allerdings ohne nennenswerten Schaden anzurichten.

Wann gibt es alternative Impfstoffe? Sind sie empfehlenswert?

Eine Zeit lang habe ich gehofft, man könne sich eventuell mit Hilfe klassischer Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 “frei impfen”, wie es neuerdings heißt. Denn die in den USA und der EU zugelassenen Impfstoffe beruhen alle darauf, große Mengen des SARS-CoV-2-SPIKE-Proteins im Körper zu exprimieren oder, wie die Impfstoffe von Stöcker oder der Impfstoff NVX-CoV2373 von Novavax, auf der Injektion des in vitro hergestellten SPIKE-Proteins. Dieses ist aber ein Toxin, wie sich gezeigt hat. Es wäre also denkbar gewesen, dass die Injektion von attenuierten oder inaktivierten Ganzviren oder Virustrümmern (sog. Lebend- und Totimpfstoffe) weniger toxisch sind als die SPIKE-Impfstoffe. Doch nun zeigt sich, dass diese Hoffnung sich nicht erfüllen wird.

Bei einer neuen Studie aus Singapur, wo der chinesische attenuierten Impstoff Sinovac zugelassen ist, kam heraus, dass eine der toxischen Nebenwirkungen der COVID-Impfstoffe, die Fazialisparese, bei Sinovac noch häufiger ist als bei dem Pfizer-Impfstoff BNT162b, der dort auch zugelassen ist. Da die Fazialisparese, bei der die Gesichtsmuskulatur aufgrund eines Nervenschadens meist halb-, selten auch beidseitig gelähmt ist, ein sehr guter Indikator der Impfstofftoxizität ist, ist davon auszugehen, dass die klassischen COVID-Impfstoffe nicht sicherer sind als die SPIKE-Protein-basierten.

Das bedeutet, dass es auf absehbare Zeit nicht gelingen wird, einen sicheren Impfstoff gegen SARS-CoV-2 zu entwickeln. Denn da offensichtlich weder das SPIKE-Protein noch das ganze Virus ohne schwere Nebenwirkungen als Impfprinzip eingesetzt werden können, muss man – unter Umständen vergeblich – immer andere Proteine des Virus ausprobieren, um vielleicht einen sicheren Impfstoff zu finden. Das kann Jahrzehnte dauern und dennoch scheitern. Das ist in der Impfstoffentwicklung nichts Besonderes; für hunderte von Viren haben wir keine Impfstoffe. Zum Glück sind die meisten davon so ungefährlich wie SARS-CoV-2. Bei HIV ist es anders, dort und auch bei dem Parasiten Plasmodium falciparum, dem Erreger der Malaria, einer Plage der Menschheit, an der jedes Jahr mehr als 200 Millionen Menschen erkranken und die jährlich hunderttausende qualvoll tötet, wäre es großartig, Impfstoffe zu haben. Leider ist es in vielen Jahrzehnten der Forschung nicht gelungen.

So scheint es sich auch bei SARS-CoV-2, wie auch bei den Vorgängern SARS-CoV-1 und MERS, abzuzeichnen. Wir müssen damit leben, dass wir gegen diesen Erreger, der seit Herbst 2020 laut WHO so tödlich ist wie ein normales Schnupfenvirus, nichts ausrichten können. Und das ist gar nicht schlimm, bis März 2020 haben wir das seit der Entstehung unserer Spezies auch gut ausgehalten. Die Antwort auf die Frage lautet: Die bisher verimpften alternativen Impfstoffe sind nicht sicherer als die bisher zugelassenen und sind daher nicht zu empfehlen.

Verstärkt die Impfung die Krankheit?

Jüngst wurden sensationsheischende Artikel zum Phänomen des Antibody-dependent-enhancement (ADE) veröffentlicht. Bei ADE bewirkt der Impfstoff eine Beschleunigung der Infektion, die zu schwereren Krankheitsverläufen und mehr Todesfällen bei Geimpften führen kann; ob das Phänomen bei der COVID-Impfung auftreten wird, ist noch nicht klar, ich habe die wichtigsten Aspekte hier untersucht. Angeblich, so die Redaktion um den Theologen und Philosophen David Berger, dessen Blog nach einem scholastischen Philosophieideal benannt ist, könnte die Impfung durch ADE zum Tod aller Geimpften in den nächsten fünf Jahren führen. Theologen waren für apokalyptische Botschaften schon immer gut, das Neue Testament, das ja Theologen geschrieben haben, ist voll davon. 

Doch was ist von diesen Meldungen zu halten? Es ist im Wesentlichen unsinniger Sensationsjournalismus, wie eine Analyse der verfügbaren Evidenz zeigt. Es gibt schon längere Zeit Arbeiten, die auf die Möglichkeit von ADE bei COVID hinweisen, sie sind hier verlinkt.

Nun sind weitere hinzugekommen. Diese Arbeit aus Marseilles behauptet anhand rein theoretischer bioinformatischer Modelle, die Impfung könne dazu führen, dass Antikörper, die das SPIKE-Protein der Delta-Variante neutralisieren, von ihren Bindungsstellen durch “vermittelnde” (facilitating) Antikörper verdrängt werden. Diese vermittelnden Antikörper führten dann über eine Interaktion mit der Zellmembran (den lipid rafts, das sind wichtige Bestandteile der Membran) zu einer schnelleren Aufnahme des Virus in die Zellen. Diese Arbeit ist vollkommen spekulativ und hätte ohne zusätzliche in-vitro-Experimente nicht von der Zeitschrift angenommen werden dürfen, sie genügt wissenschaftlichen Standards nicht.

Eine weitere von Berger zitierte Arbeit behauptet, die Impfung mit BNT162b induziere eine “komplexe funktionale Reprogrammierung der angeborenen Immunantwort” (was, nebenbei gesagt, jede Impfung tut) und schwäche die zelluläre Antwort auf Signale der Toll-like-receptors, die in Zellen der angeborenen Immunität (das ist ein Immunsystem neben den T- und B-Zellen) auf Krankheitserregerstrukturen ansprechen (Berger schreibt “Tool-like” – was Wittgensteins Satz "Worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen" bestätigt.). Schaut man sich die Studie genau an, erkennt man, dass sie vollkommen underpowered ist (viel zu kleine Stichproben wurden verwendet) und lediglich Surrogat-Parameter, aber keine klinischen Outcomes (Morbidität oder Mortalität) untersucht. Somit ist diese Studie wertlos.

So lange wir keine klinischen Studien haben, die im direkten Vergleich geimpfter und ungeimpfter ansonsten gleicher Kohorten prospektiv und statistisch signifikant zeigen, dass unter den Geimpften mehr schwerere Verläufe zu verzeichnen sind, wissen wir nichts über ADE bei der SARS-CoV-2 Impfung. Wenn der Effekt so stark ist, dass er sich aus einfachen retrospektiven Beobachtungen zwingend ergibt (beispielsweise durch eine starke Erhöhung der IFR bei Geimpften um den Faktor 3 bis 5 oder höher, also von 0,05% auf 0,15% oder mehr), wären auch sorgfältig ausgewertete Beobachtungen gut genug.

Doch erst wenn wir (1.) solche Studien haben, und (2.) auch molekulare Hinweise auf ADE aus Zellen haben, die Geimpften und Nichtgeimpften entnommen wurden und bei denen ADE nachgewiesen ist, können wir von ADE sprechen. Vorher nicht. Davor möge uns, um in der Sprache Bergers zu sprechen, Gott bewahren, denn bei ADE könnten tatsächlich zweistellige Prozentanteile der Geimpften sterben. So war es bei der RSV-Impfung, anhand derer man ADE entdeckte.

Die Antwort auf die Frage lautet: Wir wissen noch nicht, ob die Impfung zu ADE führt, werden es aber in den nächsten 6 bis 12 Monaten erfahren. 

Den ersten Teil dieses Lexikons finden Sie hier.

Foto: Pixabay

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Leserpost

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Sabine Schönfelder / 26.08.2021

Hr. @ Dr. Müller, Sie glauben, es gibt für jede pharmakologische ´Sauerei ˋ eine „passende Publikation“. Das ist mit Sicherheit der Fall, denn die Pharma-Lobby ist finanziell fett gepolstert, gut vernetzt und einfallsreich. Sparen Sie sich Ihre Scharmützel auf den Nebenschauplätzen immunologischer Spitzfindigkeiten. Sie sollten lernen, Realitäten zu akzeptieren. Nahezu eine halbe Millionen impfgeschädigter Kinder bedürfen keiner Publikation. Die Pharmaindustrie agiert schamlos und ohne jegliche Kontrolle für ihre maximale Gewinnoptimierung. GAVI ist ein Monopol und läßt Regierungsvertreter für sich arbeiten über staatlich verordnete Impfzwänge, MIT ANKÜNDIGUNGEN von Billi-Boy. Freunde in Afrika berichten mir ebenfalls von den skrupellosen Menschenversuchen im Namen der Gatesˋschen Stiftung. Von den Wohltätern des Schreckens. Bin immer wieder über Ihre Kaltblütigkeit erstaunt und Ihre Bereitschaft, Tote und Nebenwirkungen wegzudiskutieren; Sie stellen die Thesen des Autors in Frage unter der Prämisse des offenen medizinischen Disputs, den Sie, als Impfanhänger,  Kritikern in sämtlichen Mainstreammedien verwehren. In vielen Ländern brachen Epidemien aus, nachdem Gates seine Impfprogramme durchgezogen hatte. Ein Größenwahnsinniger benutzt Menschen wie Tiere. Die Welt als Spielplatz. Sie sollten Ihre ethischen Prinzipien einmal überdenken und an Ihrem Mitgefühl arbeiten.

Chris Kuhn / 26.08.2021

@Andreas Holhlfeld: Stimmt, Ältere sterben nun mal häufiger. Über 90-Jährige in der BRD mit 23% (Frauen) und 28% (Männer) Wahrscheinlichkeit pro Jahr. Will sagen, wenn Sie als Mann oder Frau schon ehrenhafte 90 geworden sind, überleben Sie statistisch noch 3 bis 5 Jahre. Die Covid-Sterblichkeiten machen davon aber nur 1/20 (Frauen) bzw. 1/5 (Männer) aus, und das nach offiziellen Coronatotenzahlen, die ich für dreifach überhöht halte. Tatsächlich dürften die kausalen Covid-Todesfälle also nur weniger als 1/10 aller anderen Todesursachen ausmachen. Und auf dieser Basis wollen Sie die gesamte Bevölkerung durchimpfen lassen? Das ist doch wohl nicht Ihr Ernst…!

Dr. Albert Müller / 26.08.2021

Hallo Frau Schönefelder, ich behaupte ja gar nicht, dass nur die relativen Risikoreduktion das heilige Maß für Risikoabwägungen sei.  Da verstehen Sie mich falsch. Die Sache mit der Polioimpfung in Indien ist leider etwas komplexer, als dass man sie so einfach auf kriminelles Versagen von WHO oder Gates herunterbrechen kann. Ich empfehle Ihnen zwei Publikationen, die Ihnen vielleicht ein Gefühl dafür geben: Correlation between Non-Polio Acute Flaccid Paralysis Rates with Pulse Polio Frequency in India und Non-Polio Enteroviruses from Acute Flaccid Paralysis Surveillance in Korea, 2012–2019.

Stanley Milgram / 26.08.2021

@Sabine Schönfelder: 0,05 % sind an “Covid-19” gestorben. Sie starben, weil das Leben vorbei war, ob mit oder ohne irgendeine Erkältung, heute unter dem Namen “Corona” propagandiert. Nur mal zum Verhältnis, wer wieso stirbt: “2019 zählte das Statistische Bundesamt bundesweit 239.591 Tote aufgrund von Krebs und anderen Neubildungen. Damit waren Krebserkrankungen die zweithäufigste Todesursache und für nahezu jeden vierten Todesfall in diesem Jahr verantwortlich. Lediglich an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben jährlich mehr Menschen in Deutschland.” Also Krebs plus HKE etwa 500.000 sowieso. “Covid” angebliche 92.000, oh, fast keiner an Grippe, und die kann ich mir doch aus den 500.000 plus locker rausexpolieren, wenn der finanzielle Anreiz stimmt. UND DER STIMMT. Ganz sicher. Aber bitte benutzen sie nur unseren “Gold-Standard-PCR”... passt schon.

Stanley Milgram / 26.08.2021

Meiner Meinung nach geht es um die Installation eines “sozialen Kreditsystems” ähnlich China. Und zwar über den Umweg “Impfpass” bzw. “Gesundheitsausweis”, damit man den Frosch nicht gleich ins heiße Wasser wirft. Hört sich doch erstmal gut an. Wer Müll auf die Straße wirft, auf Achgut schreibt oder bei rot über die Ampel geht, wird dafür mit Punktabzug bestraft. Bei den heutigen Rechner- und Speicher-Kapazitäten hat der Polizist nur noch eine VR-Brille auf und erkennt sofort, wer da bereits unter dem Soll ist. Mittels Bargeldabschaffung kann derjenige dann ganz am Ende nicht einmal mehr Lebensmittel kaufen. Dafür kommt dann bald erstmal die Hyperinflation. Nie vergessen, das alles ist genau so geplant und die Akzeptanz wurde mit Maskenzwang und Impfung bereits genauestens getestet. Natürlich wird dieses System irgendwann wieder durch ein anderes ausgetauscht, aber jetzt stürzen wir erstmal in dieses Loch. Man kann nicht für 10 Jahre Lebensmittel einlagern und am Ende wird sich kaum noch jemand finden, der einen versteckt und versorgt. Man wird ein gejagtes “Virus” sein, um nicht veraltete Begriffe zu verwenden. Ganz vorne dabei sind Australien und Neuseeland. Abwarten, was am 31.08. in Australien passieren wird. Wird man im Mainstream allerdings nichts von sehen oder hören. Es bleibt spannend, oder besser: DYSTOPISCH.

Chris Kuhn / 26.08.2021

@Wolfgang Pfeiffer: zur IFR hatte Prof. Streeck (wo ist der eigentlich?) in seiner sensationell frühen Heinsberg-Studie bereits nur höchstens 0,34% gefunden, was dann später glaube nochmals reduziert wurde. Und das zu einer Zeit, als die Paniktreiber Drosten und Wieler noch zehnmal höhere Werte behaupteten und daraus 100 Tsd. bis Millionen Tote folgerten. Mit dieser kapitalen Fehleinschätzung sollten Sie sich doch befassen! Wenn bei Ioannides der Median der IFR für unter 70-Jährige bei 0,05% liegt, dann ist das doch für 90% der Bevölkerung der BRD die relevante Zahl.  Gesunder Menschenverstand und auch destatis.de könnten Sie lehren, daß diese Covid- sprich Grippe-IFR dann in den Alterskohorten zw. 70 und 90 halt sukzessive auf 0,2 bis 1% pro jahr ansteigt. Ja, Entschuldigung, das gewöhnliche Sterberisiko in diesen Kohorten liegt bei 2-10% pro Jahr, ist also zehnmal höher. Also was wollen Sie uns denn nun eigentlich sagen, etwa für diese Kohorten das ewige Leben mit der Impfung ausrufen!?

Boris Kotchoubey / 26.08.2021

“Wir wissen noch nicht, ob die Impfung zu ADE führt, werden es aber in den nächsten 6 bis 12 Monaten erfahren” Ich würde diesen letzten Satz gaaanz vorsichtig umformulieren: “Wir wissen noch nicht, ob die Impfung zu ADE führt, einige von uns werden es aber in den nächsten 6 bis 12 Monaten erfahren”

Gabriele Klein / 26.08.2021

@Dominik Kaufmann:  ich empfehle zu dieser Frage die Videos von Dr. Campbell , spricht sehr klares Englisch,

F.Bothmann / 26.08.2021

@ Harald Hotz: die Gegenbewegung oder Szene/Subkultur ist längst existent. Strukturen werden aufgebaut. Da ist viel in Bewegung drin.

Eugen Karl / 26.08.2021

@Henri Braun - Ihr Beitrag ist hier der wichtigste. Seit Monaten verschärfen sich die Schikanen, Menschen werden nach Lust und Laune diskriminert, ihrer Menschenrechte beraubt und massiv erpresst. Jeder weiß inzwischen, daß die Impfungen nichts taugen, die Diskussion der Kritiker verläuft nur auf der Linie: Bringen sie wenig oder bringen sie nichts und wie gefährlich sind sie außerdem? Seit Monaten wissen wir, daß Covid19 keine gefährliche Krankheit ist. Immer wieder lesen wir neue Variationen über dieses oder jenes. Derweil bleibt uns Ungeimpften kaum noch Luft zum atmen. Aber die Fragen, was wir konkret machen können gegen den Impffaschismus, wie wir die kommenden Zeiten in Isolation überstehen können, wie überhaupt unsere Kinder diese massive und zudem kostspielige (Test-Wahnsinn) Benachteiligung überstehen und zuversichtlich in die Zukunft schauen sollen, diese Fragen erörtert keiner. Niemand hat offenbar eine Idee. Dabei muß das jetzt die wichtigste Frage sein.

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