Im Juli 2021 schrieb Dr. Jochen Ziegler auf Achgut.com:
„Achgut.com hat sehr sorgfältig geprüft, ob die nun folgenden Informationen veröffentlicht werden sollten. Es geht um das Thema von Fehlgeburten, die im Zusammenhang mit einer Covid-Impfung stehen könnten. Wir wollen hier – vertraute Achgut.com-Leser wissen das – gewiss keine Panik schüren. Aber wir wollen auch uns zugängliche, beunruhigende Informationen nicht verschweigen, das würde genauso gegen den journalistischen Ethos verstoßen. Die medizinische Fachwelt sollte den Beitrag und die darin enthaltenen Informationen in jedem Fall zum Anlass nehmen, das Thema genauer zu untersuchen und zwar mit Hochdruck. Ob die Impfung Schwangerer im Angesicht des aktuellen Anfangsverdachts aufrechterhalten werden sollte, müssen letztlich die betroffenen Stellen verantworten, die medizinische Ethik und das Vorsichtsprinzip sprechen jedoch jetzt schon weitgehend dagegen“.
Nicht so für Anthony Fauci. Das ergeben neue Informationen, die die US-Senatoren Rand Paul und Ron Johnson gestern veöffentlichten. Sie basieren auf einer Auswahl von Nachrichten aus Faucis damaligem Dienst-iPhone. Das U.S. Department of Health and Human Services hatte den Senatoren am 5. August eine Kopie übergeben. Nach Angaben Johnsons enthält das Gerät mehr als 34.000 Textnachrichten und 522 Voicemails; weitere Veröffentlichungen sind angekündigt. Besonders brisant ist ein Austausch vom 25./26. Januar 2021 zwischen Fauci und der damalige Leiterin des Centers for Desease Control und Prevention (CDC) Rochelle Walensky. Fauci schrieb über Reaktionen nach der zweiten Impfdosis, diese könne „theoretisch mit Fehlgeburten im ersten Trimester zusammenhängen“. Walensky antwortete: „Definitiv ein guter Punkt, besonders nach der zweiten Dosis“.
Am folgenden Tag schrieb Fauci in einem öffentlichen Statement , mehr als 10.000 Schwangere seien bereits geimpft worden und: “No issues have arisen.” Warum kommunizierte Fauci öffentlich die beruhigende Beobachtung, nicht aber zugleich die intern diskutierte Unsicherheit?
Rand Paul sagt dazu: „Wieder einmal hat Anthony Fauci in der Öffentlichkeit das eine gesagt und hinter verschlossenen Türen etwas ganz anderes.“ Er wirft Fauci vor, Risiken für Schwangere heruntergespielt zu haben. Der texanische US-Senator Ted Cruz sieht es ähnlich: „Den Amerikanern wurde gesagt, sie sollten den Mund halten, den Experten vertrauen und sich impfen lassen ...“ Hinter verschlossenen Türen seien dagegen Unsicherheiten und fehlende Daten diskutiert worden. Cruz gehört zu den Republikanern, die seit längerem eine umfassendere Aufklärung der Corona-Politik und der Rolle von Fauci verlangen.
„Es herrschte mehr Unsicherheit, als die Verantwortlichen der Öffentlichkeit zugeben wollten“
Vinay Prasad, Hämatologe/Onkologe und Professor an der University of California San Francisco, der zeitweise das Center for Biologics Evaluation and Research der FDA leitete schreibt in The Free Press: „Es herrschte mehr Unsicherheit, als die Verantwortlichen der Öffentlichkeit zugeben wollten.“ Für Prasad ist nicht allein die medizinische Frage entscheidend, sondern der dadurch entstandene Vertrauensverlust in Gesundheitsbehörden.
Unter dem Titel „Neue Impf-Hiobsbotschaften“ berichtete unser Autor Dr. Jochen Ziegler im März dieses Jahres übrigens erneut über einen Abfall der Lebendgeburten in Deutschland: „Einen so nachhaltigen, dauerhaften und starken Rückgang der Anzahl der Lebendgeburten hat es in der Geschichte Deutschlands ab 1970 (nach dem Pillenknick) noch nie gegeben.“ In den großen Medien ist davon kaum etwas zu lesen und auch die Gesundheitsbehörden beschweigen das Thema weitgehend.
Achgut.com berichtet nun seit Jahren ausführlich über das Thema.
Die Achgut-Chronik zum Thema Geburten und Corona
(kleine Auswahl)
Juli 2021 – Jochen Ziegler: Achgut thematisiert erstmals mögliche Impfrisiken in der Schwangerschaft und die damals noch dünne Datenlage zu Fehlgeburten.
Juli/September 2022 – Markus D. Leopold: Der frühere Professor für Gynäkologie weist auf einen auffälligen Geburtenrückgang in Deutschland und anderen Ländern hin und fordert, Impfquoten und Geburtenzahlen systematisch zu vergleichen.
Mai 2023 – Dirk Maxeiner: Neue Destatis-Zahlen zeigen: Der Geburteneinbruch hält an. Maxeiner kritisiert unter dem Titel „Anhaltend starker Geburtenrückgang: Die Medien schweigen“ die geringe öffentliche Aufmerksamkeit.
2025/26 – Gunter Frank, Kay Klapproth und Jochen Ziegler: Neue Studien und internationale Daten zu Schwangerschaft, Fertilität und Geburtenrückgang werden aufgegriffen und mögliche Zusammenhänge mit den mRNA-Impfungen diskutiert.
Juli 2026 – Prof. Hans Peter Dietz bei Frank/Klapproth: Der Gynäkologe fordert eine intensivere Untersuchung des seit 2022 in vielen Ländern beobachteten Geburteneinbruchs.
Im Achgut-Buchshop erhältlich:
„Der Staatsverrat“ von Gunter Frank, Martina Binnig, Kay Klapproth, Achgut Edition 2025, hier bestellbar.

Dass die deutsche Bevölkerung bei sich selber eine degressive Abschreibung betreibt, ist ja seit 50 Jahren schon klar. Anfang der 70er Jahre titelte die Bildzeitung: Wer soll unsere Renten bezahlen? Hätte es keine Zuwanderung und eine massive Erhöhung der Lebenserwartung gegeben, würden wir heute vielleicht schon trotz DDR-Beitritt bei 60 Mio. Einwohnern stehen. Bei 1,4 Geburten pro Frau über Jahrzehnte gibt es laufend rückläufige Geburtenzahlen. Die Kinderlosigkeitsquote war 2018 jedenfalls etwas höher als 2023. Interessanterweise waren Sterbeüberschuss, Abtreibungszahlen und muslimische Zuwanderung größenordnungsmäßig 4 Jahrzehnte gleich. Danach habe ich es nicht weiter beobachtet. Was die Fehlgeburten angeht, kann man ja viel unterstellen, wenn keine genauen Daten vorliegen. Da die meisten Erstschwangerschaften schon recht früh spontan beendet werden, ohne dass Frauen es unbedingt merken – in der Tierwelt ist das übrigens vielfach auch so – wird es schwierig sein, zusätzliche Ursachen davon abzugrenzen. Beispielsweise könnte man sich diesbezüglich auch auf das Thema Mikroplastik stürzen. Coronaimpfstoffe sind passé, Mikroplastik for ever.
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern da waren Impfungen für Schwangere ein Tabu. (Genau so, wie es Tabu war, während einer Grippewelle gegen Grippe zu impfen.) Sogar Medikamente wurden bei Schwangeren nur sehr sparsam eingesetzt. Nach dem Contergan -Skandal wahrscheinlich noch strenger. Warum ist das seit C anders? Ich habe eine Vermutung, aber die ist sicher nur eine Verschwörungstheorie.
Soll heißen, die Corona Impfung kam 30 Jahre zu spät.