Coronifizierte Gesellschaft (3): Digitalisiert, vermummt, selbstvergessen 

„Die Maske ist ein Instrument der Freiheit.“ – Markus Söder

„Ein Deutscher ist ein Mensch, der keine Lüge aussprechen kann, ohne sie selbst zu glauben.“ – Theodor W. Adorno

Der Versuch, den Austausch von Viren zu reduzieren und zu kontrollieren, indem man die Menschen von einander per AHA-Regeln isoliert und neurotisiert, sie physisch wie kommunikativ zur Einschränkung ihrer expressiven Möglichkeiten im Alltag nötigt, führt zur Verstümmelung leiblich vermittelter und nur dadurch genuin menschenfreundlicher Öffentlichkeit. Gefördert wird so eine um sich greifende digitale Parallelwelt körperloser Restsubjekte, die ihre gesundheitspolitisch daherkommende Selbstbeschränkung als Dienst an der Allgemeinheit und am Anderen halluzinieren, was insbesondere jenen Kellerkind gebliebenen Pandemiebekämpfern leicht fällt, deren zwischenmenschliches Leben ohnehin vornehmlich in den sozialen Medien stattfindet. 

Die Erfahrung von Glück, die wahrhaftig nur dort möglich ist, wo Menschen einander als leibliche Wesen begegnen, die einander anschauen und sowohl stimmlich als auch physisch berühren können, wird in den sozialen Medien durch die virtuell-dorfgemeinschaftlich (Facebook) bzw. anarchisch-öffentlich gelebte (Twitter) Selbstbestätigung via Likes, Shares und „gewonnener“ Diskussionen mehr und mehr ersetzt. Seine Entsprechung findet dies im zwanghaften Hervorkramen des Smartphones, das, zu Hause vergessen, während man sich auf den Weg zu Freunden macht, nicht etwa Entspannung auslöst, sondern Entzugserscheinungen bewirkt. 

Je normaler die Auslagerung des Ich in jene digitale Pseudo-Öffentlichkeit wird, je selbstverständlicher das Individuum vornehmlich dort statthat, wo Bildschirme es von anderen gerade trennen, was in dem „Vernetzungs“-Gerede untergeht, desto reibungsloser geht die physische Kontaktreduktion als hinnehmbare und notwendige Maßnahme durch, die universitäre Seminare, berufliche Konferenzen genauso schlucken kann wie private Feiern oder den Glühweinausschank auf Weihnachtsmärkten. „Jegliche Restwürde, das menschliche Antlitz, ist unweigerlich gebunden an die persönliche Begegnung von Angesicht zu Angesicht.“ (magazin, 25.5.20

Ohne dass sich beide völlig bescheuert und verhärtet gegenüber menschlichen Bedürfnissen vorkommen, fragt eine Deutsche-Welle-Journalistin den virologischen „Gandalf der Nation“ danach, wann man sich wieder umarmen dürfe, worauf letzterer antwortet, dass dies eine sehr regionale Frage sein werde. Wer so daherredet, braucht sich nicht über Zustände wundern, in denen Menschen mit überstandener Infektion stigmatisiert und gemieden werden. Dass die präventive Unfreundlichkeit einen asozialen Rattenschwanz hat, liegt in der Natur der Sache einer Politik, für welche tatsächliche Krankheitssymptome handlungsbegründender Schnee von gestern sind. Der westliche Mensch ist nun nicht mehr nur pauschal ein von allerhand „Privilegien“ profitierender Rassist und klimafeindlicher Erdschädling, sondern auch ein permanenter Seuchenüberträger. Wer solcherart Misanthropie nicht wahrnimmt, erkennt auch den aus ihr sprechenden Wahn nicht – weil er ihn selbst noch teilt.  

Niemand kann exakt voraussehen, worin die Effekte der Maßnahmenpolitik bestehen, weil das „System“ der Bevölkerungsgesundheit zu komplex ist. Angenommen, die Maskenpflicht wirkte trotz der im Vergleich zu den „Maskennetzen“ wesentlich geringeren Viren-Größe wirklich gegen die Verbreitung von Corona-Viren, könnte sie dazu führen, dass gerade die fehlende Auseinandersetzung unseres Immunsystems mit ihnen im Alltag – während der man es hier und dort vielleicht einmal mit einer leicht verkraftbaren und damit Immunität auslösenden Viruslast zu tun bekommt – die Menschen schwächt, womit sie für die folgenden Corona-Saisons schlechter vorbereitet wären. Die psychische Belastung durch Kontaktreduktion, Isolation, erfahrene staatliche Willkür und zwischenmenschliche Probleme dürfte dazu nicht unwesentlich beitragen. 

Bayerische Corona-Mystik

Ebenso könnte etwa der im Alltag fast zwangsläufig unsachgemäße und damit unhygienische Gebrauch von Masken – womit die dieses Jahr ungewöhnliche Verbreitung von Rhino-Viren zusammenhängen könnte – insgesamt zur Beeinträchtigung der Gesundheit der Einzelnen beitragen. „Wenn es sich eines Tages herausstellt, dass das Nutzen-Risiko-Verhältnis für ‚Alltagsmasken‘ tatsächlich schlechter ist als angenommen, können zumindest wir nicht sagen, wir hätten es nicht wissen können!“, warnt etwa der Apotheker Prof. Dr. Markus Veit. „Solange insbesondere die Risiken von Masken bei Kindern im dauernden Gebrauch und durch Auf- und Absetzen nicht eindeutig untersucht sind und dann eine Nutzen-Risiko-Bewertung positiv ausfällt, erachte ich den Einsatz von Masken bei Kindern als unethisch und möglicherweise gefährlich.“ Statt auf eindeutig evidenzbasiertes Wissen setzt man bis heute auf eine Mischung aus Spekulation und Moralismus, deren Resultate man erst im Nachhinein – wenn es zu spät ist – sehen wird, was auf das Grundproblem verweist: Der Staat hat im Vorfeld nachzuweisen, dass seine Maßnahmen wesentlich mehr nutzen als sie schaden. 

Weil das Vergangene nie identisch, sondern stets nur verwandelt wiederkehrt, wird von einer „Volksgesundheit“ heute nicht mehr gesprochen, von einer Gesundheitspolitik dafür umso mehr, die genauso volksgemeinschaftlich daherkommt: Unter dem Motto „Alle gegen Corona“, das die Drohung gegen Abweichler bereits enthält, behelligt die Bundesregierung die Menschen mit den für den „neuen Alltag“ geltenden sogenannten „AHA-Regeln“, mit Hilfe derer sie glaubt, seit Ende Mai (!) „gemeinsam“ die „Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt“ zu haben, das zu jenem Zeitpunkt kaum noch aufzufinden war (siehe Teil 1). Das ist genauso lächerlich wie die selbst vom ZDF nun polemisch angegangene Selbst-Zelebrierung in Sachen Corona-App oder Christian Drosten im vom Spiegel inszenierten Che-Guevara-Look – oder der Corona-Mystiker aus Bayern, der verkündet, dass Corona kein Urlaub mache und dereinst durch Deutschland geschlichen sei. Söder lässt in einer Pressekonferenz so viel Verrücktes und Falsches vom Stapel, dass man mit der Kritik daran schon gar nicht mehr hinterkommt.   

Wer bislang dachte, dass es in westlichen Demokratien zumindest halbwegs vernünftig zuginge und man dort mit Politikern zu tun habe, die zumindest mit einem Bein in der Wirklichkeit stehen, ist in seinem Grundvertrauen wohl nachhaltig erschüttert worden und darf sich fortan fragen, in welchen anderen, schwieriger zu durchschauenden Bereichen es ähnlich irre zugeht. Manch einer ist wohl nicht mehr in der Lage, die im Bundestag mit Viren-Schlabberlatz herumtingelnden Parlamentarier überhaupt noch ernst zu nehmen, geschweige denn zu wählen, was nicht einmal lustig ist, betrifft es ihn als Zoon politikon doch existenziell. Man muss bei den Gesichtern, hinter deren freiwilliger Maskierung so verängstigt-naive wie grimmige Augen hervorluken, nur ein paar Momente verweilen, um zu wissen, dass sie „längst kein Träger mehr von Individualität und Erfahrung“ sind, sondern bewusstloser Ausdruck einer immer freier drehenden Politik. 

Die zwischenmenschliche Solidarität aufkündigende, nämlich letztlich auf Vereinzelung zielende Corona-Ideologie wird ihrerseits von einer Art Sozialdarwinismus getragen, den ihre Befürworter gegen ihre Kritiker gerade in Stellung bringen. Wegen der eigenen, völlig irrationalen Angst vor dem Corona-Tod, der in etwa so wahrscheinlich ist, wie bei der täglichen Autofahrt zur Arbeit tödlich zu verunglücken, strebt man in pseudo-überlebenskämpferischer Manier danach, die Anderen in die gleiche bemitleidenswerte Lebensform zu drücken, in der man selbst längst zusammengesunken ist, damit sie einem bloß nicht zur Gefahr werden. 

Die Regierung als schützende Eltern

Dabei ist der Ruf nach dem Staat nicht der nach einer zivilisierten Vermittlungsform sozialer Beziehungen, sondern der nach jener elterlichen Autorität, die man im Zuge des Erwachsenwerdens psychodynamisch als verinnerlichtes Realitätsprinzip hätte aufheben sollen: In Zeiten empfundener Not und allgemeiner Angst regredieren Menschen auf eine infantile Entwicklungsstufe, in der die Regierung wie einst die Eltern als unfehlbarer Beschützer erfahren wird (vgl. hier), wodurch sich jene als antibürgerlicher Gegensouverän gegen Rechtsstaat, Parlamentarismus und eine wie auch immer illusionäre Volkssouveränität widerstandslos ins Recht setzen kann. Wie in Sachen bedingungsloses Grundeinkommen scheint der Bürger mehr und mehr vom Staat einen vollumfänglichen Schutz vor allen noch so unwahrscheinlichen Risiken zu erwarten, als würden zumindest auf dem Papier Erwachsene am liebsten wieder in den Mutterleib zurückkehren, in dem sie die Welt noch nicht als eine ihnen feindlich gesonnene erfahren haben. 

Die derzeitige Aufhebung bürgerlicher Gesellschaft in einem kontrollwütigen Hygienestaat, dessen Vertreter mitunter damit kokettieren, selbst ins Privateste hineinzuherrschen und auch Familienmitglieder zueinander auf Abstand zu zwingen, ergo wie Reichsbürger als Feinde der Republik zu betrachten wären, unterhält nicht von ungefähr unterschwellige Beziehungen zum Islam und zum Antirassismus. 

Wo die unreglementierte zwischenmenschliche Erfahrung, zu der maskenfreies Gesicht-Zeigen ebenso gehört wie die Egalität zumindest kurzzeitig herstellende Kulturtechnik des Händeschüttelns, nicht mehr als unverhandelbarer Teil westlicher Gesellschaft gilt, weil man im Zuge von Multikulturalismus und Islamisierung selbstvergessen geworden und beliebig offen gegenüber fremder Kultur geworden ist, kann das einem fragwürdigen asiatischem Gemeinschaftsdruck entspringende Maskentragen binnen weniger Wochen als womöglich nun dauerhafter Bestandteil westlicher Zivilisation durchgewunken werden.

Wo man sich an den Anblick des Kopftuchs und damit an ein äußerlich sichtbares, sich in die leiblich-psychische Integrität einschreibendes und auf gemeinschaftlich forcierte Konformität zielendes Herrschaftsinstrument schon derart gewöhnt hat, dass man es als Mode-Accessoire oder gar als Indiz sexueller Selbstbestimmung fehlzudeuten gelernt hat, kann jede Kritik an der Maskenpflicht mit dem „Argument“ abgeschmettert werden, was denn schon dabei sei, sich einmal zehn Minuten im Supermarkt die Atemwege zu verhüllen. Wo die Kinderverschleierung längst Bestandteil des schulischen Alltags ist, kann eine Maskenpflicht gar für Schüler Realität werden, gegen die selbst die Intervention von Kinderärzten nichts auszurichten vermag.

Was gesundheitspolitisch nun haram ist 

Damit soll das Kopftuch nicht mit der Maske gleichgesetzt werden, was einer Verharmlosung der islamischen Zurichtung weiblicher Sexualität gleichkäme. Verwiesen sei damit nur darauf, „wie fadenscheinig und irreal die Verteidigung des freien Westens geworden ist“, was daran abgelesen werden kann, „wie verbissen man jede Debatte darüber abwehrt, wie freiheitlich dieser freie Westen denn eigentlich noch ist.“ (magazinredaktion.tk, 25.9.) 

Verwirklichte Freiheit – das wäre die Utopie einer Menschheit, die der Gesetze und der sie durchsetzenden staatlichen Autorität nicht mehr bedürfte, weil sie die in jenen zum Ausdruck kommenden Umgangsformen als vernünftige erkannt und in sich aufgenommen hätte: ein Zustand unreglementierten und individualisierten Miteinanders, in welchem der Naturzustand in kooperativer Selbstzurücknahme gewaltlos aufgehoben wäre. Mit der objektiven Konvergenz gesundheitspolitischer Vorschreibepolitik und Islamisierungstendenzen ist er in noch weitere Ferne gerückt. 

Das gegenseitige Beobachten und Kontrollieren auf Grundlage bestimmter völlig überhöhter Autoritäten, die, wie der Leiter des RKIs, Lothar H. Wieler, schon einmal behaupten, dass die „AHA-Regeln“ Standard sein müssen und „überhaupt nie hinterfragt werden“ dürfen, erinnert zu recht an islamische Communities, in denen sexualpolitisch verboten ist, was nun auch gesundheitspolitisch eher haram ist: Wo Geselligkeit und zweckfreies Miteinander beargwöhnt werden, sind schariakonforme Alkoholverbote in greifbarer Nähe, da empfiehlt die „oberste Medizinerin“ Kanadas schon einmal, auch beim Sex die Maske zu tragen oder es besser gleich beim Masturbieren zu belassen. 

Wer darüber nur lachen kann und sich entsprechend auch nicht um die Maske und Abstandsgebote schert, weil er sich vernünftigerweise nicht hat einreden lassen, sich permanent und symptomlos als potenzieller Krankheitsüberträger zu betrachten; wer auch weiterhin Freunde in größerer Zahl trifft oder gar auf Partys oder nonkonforme Demos geht, der zieht die Bestrafungswünsche einer selbstrepressiven Notstandsgemeinschaft auf sich, die als sexuell frustrierte der islamische Normalzustand ist – was hier wie dort zur Triebabfuhr auf den inneren Frieden riskierende Gefährder verleitet.

Menschen, für die der Ausnahmezustand inzwischen schon zum Normalzustand geronnen ist, deren Erinnerung an das Glück, das sie beim Tanzen vielleicht einmal erfahren hatten, mit jedem weiteren Monat der Corona-Normalität verblassen wird, tun nunmehr nicht mehr nach Lust und Laune das, was generell nicht verboten ist, sondern folgen stets den gerade aktuellen Erlaubnissen, die immer unter Vorbehalt stehen. Die Frage danach, was gesundheitspolitisch aktuell haram und halal, was verwerflich, verpflichtend und empfehlenswert ist, schleppen sie nun immer mit sich herum, anstatt wie früher unbeschwert frei zu handeln.

Der Mensch als Anhängsel der Gesundheitspolitik 

Wäre das Virus nicht in China entdeckt worden, wo einer kommunistischen Diktatur entsprechend „durchgegriffen“ wurde, hätten die westlichen Demokratien wohl anders und ohne mit ihren eigenen zivilisatorischen Kodizes zu brechen reagiert. Sicher hat China den Umgang vorgeprägt, der von anderen Nationen dann in abgeschwächter Form angewandt wurde, womit man nun mit Nachrichten konfrontiert ist, die man Monate zuvor noch für unmöglich gehalten hätte: Italien will das Militär einsetzen, um eine Maskenpflicht im Freien durchzusetzen, womöglich bald im ganzen Land; die Kanzlerin droht, „brachial“ durchzugreifen; ein nächtliches Alkoholverbot für Spätis und Restaurants, das diese sicherlich in ihrer Existenz bedrohen würde, wird erlassen. Die Liste wäre noch lange fortzusetzen.

In der Bekämpfung eines Virus, das sich nicht ausrotten lässt, sondern wie vergleichbare, selbst nicht tödliche Erkältungsviren mit uns nun koexistiert, wird der Mensch zum bloßen Anhängsel der Gesundheitspolitik. Nicht das Gesundheitssystem soll besser finanziert, die Arbeitsbedingungen der dort Beschäftigten verbessert oder die Gesundheitsvorsorge der Einzelnen gestärkt, sondern der gesamte Alltag unter ständiger Katastrophenbeschwörung immer kleinteiliger durchreguliert werden – was krank ist und krank macht. 

Grundrechtsentzug via Definitionsmacht, staatliche „virologische“ Allmachtsfantasien, die sich in Herrschaft übersetzen, ein auf Vereinzelung zielendes „Corona-Menschenbild“ und eine beliebige Weltoffenheit, die auch um den Preis des Verlusts eigener Lebensformen bereit ist, Kulturfremdes wie Alltagsmasken dauerhaft zu übernehmen, sowie eine virtuell-mediale Parallelwelt, die als eine viren- und damit menschenbefreite, ja letztlich einsame Ersatzwelt fungiert – das könnten die Vorboten und Katalysatoren eines Epochenwandels sein, in dem übergriffige Staaten und (selbst-)ideologisierte Bevölkerungen jene modernen Errungenschaften abwickeln, für die man unter kapitalistischen Bedingungen sinnvoller einstehen kann: die sozial-demokratische und bürgerlich-liberale Stärkung der Vereinzelten. Was dabei herauskäme, ist um ein Vielfaches schlimmer als SARS-CoV-2. 

Teil 1 und Teil 2 finden sie hier und hier

Foto: Bundesregierung.de/Denzel

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netiquette:

Cornelius Angermann / 18.10.2020

Zitat: “...regredieren Menschen auf eine infantile Entwicklungsstufe…”. “Regredieren” würde ja bedeuten, dass sie vorher die Stufe des Erwachsenseins erreicht hätten. Das ist nach meinen Beobachtungen jedoch bei vielen gar nicht der Fall. Die sind große Kindsköpfe geblieben, lange gut versorgt von Mutti und Vati, bar jeden kritischen Verstands, da letzterer, sofern überhaupt vorhanden, sich nur um Chillen und Konsum drehte. Schaut sie euch doch an, die Knallköppe, die mit Mitte 30 die Baseballkappe immer noch verkehrt herum tragen und deren Hosen im Schritt so weit runterhängen, dass man auch eine Windel (sic!!!) noch darin unterbringen könnte. Oder die mit 40 noch Jeans tragen, die künstlich mit Löchern und Rissen versehen wurden, was den Preis dafür nicht etwa erniedrigt sondern sogar noch erhöht! Die keine zwei Schritte laufen können, ohne dabei in ihr Smartphone zu starren und sinnfreie “Nachrichten” mit einer “Community” auszutauschen, die man persönlich gar nicht kennt. Die meinen, hunderte “Freunde” zu haben, weil irgendwelche anderen Vollpfosten den Blödsinn, den sie auf Facebook verbreiten, mit einem “like” versehen. Die bei FFF mitlaufen ohne überhaupt zu verstehen, was Klima eigentlich ist, aber freitags frei haben von der Schule ist schön… Die wegen “CO²” fordern, dass unsere Wirtschaft, die die Basis unseres Wohlstands bildet, komplett geschreddert werden muss, ohne auch nur den Hauch einer Idee zu haben, was wohlstandserhaltend an deren Stelle treten kann. Die sich zur Unterstützung alternativer Energien wie z.B. Windkraft wie die Affen in Bäume hängen zur Verhinderung der Kohlegewinnung, während für ebendiese Installation der Windkraft hektarweise Wald gerodet wird, wogegen natürlich nicht agiert wird. Dass eine Gesellschaft, deren Mitglieder so verfasst sind, keine Zukunft mehr hat, dürfte klar sein.  “Kinder an die Macht” sang irgendsoein anderer Vollpfosten (weiß nicht mehr wer, war zu unwichtig). Ob er wohl das gemeint hat?

Sabine Schönfelder / 18.10.2020

„Die Maske ist ein Instrument der Freiheit.“ – Markus Söder. „Ein Deutscher ist ein Mensch, der keine Lüge aussprechen kann, ohne sie selbst zu glauben.“ – Theodor W. Adorno. Widerspreche Adorno ungern und noch unangenehmer ist es mir bei Ihnen. Aber hier wich die praktische Lebenserfahrung intellektuellem Skeptizismus. SIE glauben doch nicht im Ernst, daß Merkel, Söder und Konsorten nicht GANZ BEWUßT lügen! Sonst würde er nicht OHNE MASKE im Fahrstuhl voller Menschen erwischt! Hier wird EISKALT getäuscht! Motivation zur infamsten Lüge ist deren moralische Rechtfertigung „für eine bessere Welt“ zu arbeiten. Hahaha! Besser für das eigene Bankkonto, besser für die eigenen Machtoptionen, besser für die eigene Akteptanz und Wichtigkeit. Das ist so wenig Adorno, wie das Virus gefährlich! Dennoch ein KLASSE Dreiteiler, werter Autor. In der übernächsten Generation werden körperlich anwesende Schüler und Lehrer gemeinsam IHRE TEXTE als Anschauungsmaterial verwenden. Thema: Die Errichtung von Diktaturen mittels Propaganda im Kontext der medialen und technischen Entwicklung. Bei Teil 3, „Das Scheitern der Transformation von den Nationalstaaten in eine mono-globale Weltherrschaft“, sind Ihre Texte von unschätzbarem Wert und unerläßlich. Ganz herzlichen Dank!

Rainer Niersberger / 18.10.2020

So ist es, wobei man den Konjunktiv “koennte” durch den Indikativ ersetzen darf. Das sind nicht nur Vorboten, sondern nurmehr weitere Schritte eines bereits begonnenen Weges, denn Manches, was hier zutreffend beschrieben wird, könnte man bereits laengere Zeit vor Corona beobachten. Die Regression begann frueher und der Versuch von Machthaber, perfektioniert durch Merkel, dieses zu nutzen und zugleich zu verstärken ebenfalls. Ihre “Tests” davor verliefen allesamt erwartungsgemaess, wobei es nicht mehr allzuviel braucht, eine, bereits vorher alles andere als innerlich gefestigte, dekadente Gesellschaft zu dekonstruieren und regressive Individuen mit ihren verdrängten Noeten total zu beherrschen. Man muss diesen von sich entfremdeten und hochanfaelligen Individuen nach dem voellig problemlosen Triggern nur “beruhigende” Ersatzloesungen anbieten, Diese Methode kennen sie bereits, weil schon laenger (erfolglos) praktiziert.

Frances Johnson / 18.10.2020

w-on beginnt den Tag heute mal nicht mit den Zahlen, denn diese sind aus der Sicht der Treiber enttäuschend, “nur” 4.863 CV-Positive wurden an die JHU gemeldet und magere 12 Verstorbene, entschuldigen Sie diesen Zynismus. Dafür kommt etwas weiter unten der notorische Warner Lauterbach, der sich natürlich auf den R-Wert bezieht, der jetzt seit einem halben Jahr immer herhalten muss, wenn die Zahlen sich nicht zu einem Panikpaket schnüren lassen. Hilfreich wäre sicherlich die Schilderung eines jüngeren Einzelfalls, die ich im Laufe des Tages erwarte. Schönen Sonntag!

Wolf von Fichtenberg / 18.10.2020

(TEIL 2)—- Nur ein Gedanke, mit dem Jetzt hat es absolut nichts zu tun.—- HEUTE, 2020: „Framing“ setzt Denkmuster neu. Beispiel: „Keule“. Das Gehirn erzeugt nicht nur das Bild einer Keule, sondern es verbindet diesen Begriff sofort mit einer archaischen Waffe. Wenn ich nun die Keule permanent als Stützinstrument einer antiken Figur beschreibe, die Keule als Metapher des Stützens verwende, so ändert sich die Wahrnehmung. Zweites Beispiel: Eine Welle kann mich überfluten, kann Deiche einreißen, aber eine Welle kann mich auch sanft gleiten lassen. Sprachliches Framing kennt jedoch nur noch das Gleiten, das Stützen. – Ach, ein Wahrheitsministerium gibt es gar nicht? Stimmt! Das erledigen heute untergeordnete Abteilungen, beauftragte „Experten“.—- „Die Maske ist ein Instrument der Freiheit.“ sagte ein Markus Söder. Ja, das ist sie…. Und der Gartenzaun bremst Fliegen … Ach ja,  noch so ein orwellscher Gedanke: Sie wollen wissen wie Sozialismus funktioniert? Lernen Sie Napoleon kennen. Nein, nicht den Weinbrand oder den kaiserlichen Korsen. Den angesprochenen Napoleon stellt Ihnen auch Orwell vor, im Buch „Animal Farm“. Nach dem Frühstück lesen, sonst kommt es Ihnen wieder hoch.

Wolf von Fichtenberg / 18.10.2020

(TEIL1)—- Nur ein Gedanke, mit dem Jetzt hat es absolut nichts zu tun.—-  Erinnern Sie sich? Im Jahr 1948 veröffentlichte der ehemalige Polizeibeamte (Indien) George Orwell ein Buch. 1984. Manchmal ist es gut, erneut die Nase in ein Werk zu stecken, von dem sehr viele Menschen nur den Titel kennen, vielleicht die Verfilmung sahen. Der Buchtitel „1984“ verkam zum Schlagwort, der Film wurde Unterhaltung (ja?). Der im Buch beherrschende „Big Brother“ zum Titel einer leeren TV-Sendung. - 1984….Die Menschen des Kunstlandes Ozeanien werden permanent überwacht, Neusprech, die von der Führungselite, der Partei, eingeführte Amtssprache, schönt das Gesprochene, gibt ihm neue Inhalte. Worte die das System stören (u.a. Demokratie, Gerechtigkeit, ja selbst Moral) werden verboten. Allein das Denken an Widerstand, das Kritisieren des Systems oder der Partei ist ein Verbrechen. Diese „Gedankenverbrecher“ erwartet die Todesstrafe. Über dem „Ministerium für Wahrheit“ prangen drei Parolen: Krieg ist Frieden! Freiheit ist Sklaverei! Unwissenheit ist Stärke! ....-> TEIL 2

Paul Greenwood / 18.10.2020

Die Chinesische Regierung hat “Lockdown” in Wuhan eingeführt um die Kommunistische Partei von der Wut der Bevölkerung zu schützen. Die Situation in Krankenhausern in Wuhan war nicht erfreulich und man musste Geld zahlen um bessere Aussichten zu haben. Die Gefahr eine Umwälzung hat die Partei motiviert die Massen unter Hausarrest zu stellen. Im Westen haben die Eliten diese Politik verfolgt ohne konsequent zu bleiben. Jetzt haben die Angst die Kräfte der Wut zu entfesseln.

R. Matzen / 18.10.2020

Auf dem Foto trägt Merkel ihre Maske falsch. Nicht einmal das kann sie! Die Maske muß noch etwa 5 cm höher getragen werden! Das weiß doch jeder.

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