Claudio Casula / 02.04.2024 / 06:00 / Foto: Pixabay / 121 / Seite ausdrucken

Corona-Ticker (14) – In heller Panik

Der Zweifel ist ein Nagetier und frisst sich in Sachen Corona-Politik allmählich in die Mainstream-Nachrichten durch. Die Glaubwürdigkeit der Verantwortlichen sinkt gegen null und es herrscht teilweise helle Panik.

Fast vier Jahre nach Verhängung des ersten Lockdowns und ein Jahr nach offizieller Beendigung der „Pandemie“ mehren sich die Stimmen, die eine Aufarbeitung der drastischen staatlichen Maßnahmen in der Corona-Zeit fordern. Am 8. März meldet die Tagesschau überraschend: „GroKo-Minister räumen Fehler in Corona-Politik ein“. Ist da etwas im Busch? Am 15. März thematisiert Tim Röhn in der Welt „die Verharmlosung des deutschen Corona-Irrsinns“. Er zitiert Verantwortliche wie Karl Lauterbach, Horst Seehofer und Helge Braun, die plötzlich „Fehler“ eingestehen und meint, „Dieses Gerede, dieser Trick, rechtzeitig vor den anstehenden Wahlen ein bisschen Reue zu zeigen, geht an der Sache vorbei“:

„…Aber es wurde alles dafür getan, jene Experten, Politiker und einfachen Bürger zu stigmatisieren, die vor den Kollateralschäden des deutschen Corona-Wegs warnten.

„Querdenker“ hieß es dann, „Wissenschaftsfeind“, „Rechtsextremer“ oder „Putin-Freund“, wenn jemand aussprach, was schon damals offensichtlich war: dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis gegen Maßnahmen wie Impfpflicht und -druck, Schulschließungen, Ausgangssperren und Maskenpflicht (gerade für Kinder) spricht. Leute verloren ihre Jobs, ihre Freundschaften oder wurden ausgegrenzt, wenn sie sich diese Skepsis zu eigen machten oder sich schlicht gegen die Corona-Impfung entschieden.“

Röhn geißelt die Schaffung von „Angstszenarien“ ebenso wie die Falschaussagen der Politiker über die Wirksamkeit und Sicherheit der „Impfstoffe“ und bringt die Bildung einer Enquete-Kommission im Bundestag ins Spiel.

Am 16. März lässt der Westfälische Anzeiger den Lungenarzt Dr. Thomas Voshaar im Interview eine „katastrophale Fehleinschätzung bei Impfungen“ beklagen und Karl Lauterbach als Gesundheitspolitiker „eine Menge Fehler“ attestieren

Als der SWR am 22. März einen kritischen Kommentar von Marcel Wagner bringt, in dem dieser soziale, wirtschaftliche und medizinische Folgen benennt und „unabhängige Kommissionen“ fordert, die „vielleicht auch unbequeme Antworten finden“, ist die Bombe bereits geplatzt.

RKI-Protokolle: Black Lines Matter

Das Online-Magazin Multipolar veröffentlicht am 20. März freigeklagte RKI-Protokolle im Original. Zwar hat das Robert-Koch-Institut von einer 80-köpfigen Anwaltskanzlei mehr als tausend Stellen schwärzen lassen (was einen Witzbold zu der Parole „Black Lines Matter“ inspiriert), doch das, was da zu lesen ist, ist geeignet, das komplette Corona-Narrativ zu schreddern: Die Protokolle offenbaren, dass die Einschätzung der „Pandemie“ im RKI selbst offenbar weit differenzierter war, als sie nach außen kommuniziert wurde. Allerdings ist es als dem Gesundheitsministerium nachgeordnete Bundesbehörde kein unabhängiges Institut, sondern letztlich, wie gerade die RKI-Files nahelegen, der verlängerte Arm der Politik, der in der Corona-Zeit wissenschaftlich unterfüttern soll, was Merkel und die Ministerpräsidenten in ihrer MPK beschlossen haben (hier besprechen Gunter Frank und Kay Klapproth relevante Erkenntnisse).

Jetzt wird klar, warum das RKI die Protokolle nicht freiwillig herausrücken wollte. In der Tat ist es ganz erstaunlich, was dort steht. Unter anderem, dass Covid-19 nicht gefährlicher als die Grippe ist, sogar mehr Menschen an einer Grippe sterben; dass ein Akteur (Name geschwärzt) „von oben“ veranlasste, die Risikoeinstufung des Virus von „mäßig“ auf „hoch“ hochzuskalieren; dass die Behörde das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für die symptomfreie öffentliche Bevölkerung als nicht sinnvoll erachtete und dass es „keine Evidenz für die Nutzung von FFP2-Masken außerhalb des Arbeitsschutzes [gibt], dies könnte auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“ (wurde es aber nicht, die Pflicht, an allen möglichen Orten den Kaffeefilter zu tragen, endete erst zum 1. März 2023); dass die unablässig verkündeten Inzidenzwerte willkürlich von Gesundheitsminister Spahn und Kanzleramtschef Braun vorgegeben wurden; dass die Testung „in eine bestimmte Richtung gelenkt werden" sollte, um dem „politischen Wunsch“ danach Rechnung zu tragen; dass „Konsequenzen des Lockdowns zum Teil schwerere Konsequenzen [haben] als COVID selbst“; dass Impfzwang nicht ratsam und unethisch ist; dass es keine asymptomatische Übertragung gibt und keine Ansteckung bei Ct-Werten über 30 beim PCR-Test und so weiter.

Kein Wunder, dass RKI-Präsident Lothar Wieler einmal verkündete, die Maßnahmen „dürfen überhaupt nie hinterfragt werden“. Er selbst wusste zwar, dass sie unverhältnismäßig und unangemessen waren, musste aber auf Pressekonferenzen und in Interviews das Gegenteil erzählen. Was er auch tat, und dafür wurde er schließlich mit dem Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland belohnt.

Die Reaktionen

Jetzt hat nicht nur Lauterbach ein Problem, der den Vorwurf der politischen Einflussnahme natürlich umgehend zurückwies und die Schwärzung der tausend Passagen so erklärte: „Geschwärzt wurden vor allem Mitarbeiter, um sie vor Hass und Hetze zu schützen.“ Demnach müsste es sich um Telefonbücher handeln, denn viele Seiten sind (fast) komplett geschwärzt. Selbst vom Kanzleramt unter Druck gesetzt, musste der Minister, der eben auch vom Bundesrechnungshof angezählt wurde, weil er 45 Millionen Euro für die Corona-Impfkampagne falsch ausgegeben hat, inzwischen versichern, die Schwärzungen würden nun „mit Einverständnis der betroffenen Dritten weitestgehend aufgehoben“.

(Apropos Überbeschaffung: Auch Lauterbachs Vorgänger im Amt, Jens Spahn, muss sich vom Bundesrechnungshof abmeiern lassen. Fast drei Milliarden Schutzmasken wurden bzw. werden der Vernichtung anheimgegeben, weitere 800 Millionen müssen wohl ebenfalls entsorgt werden.)

In heller Panik brachten Lauterbach und sein grüner Bruder im Geiste, Janosch Dahmen, eine ominöse „Einmischung fremder Regierungen“ bzw. „Einflussnahme ausländischer Nachrichtendienste“ ins Spiel – selbstredend völlig evidenzfrei. Im Gespräch mit Dunja Hayali findet Lauterbach es „ganz falsch, dass wir nur auf die Fehler kucken“. Man habe so viele Menschenleben gerettet. „Als Abgeordneter“ halte er von einer Enquete-Kommission „nicht so viel… Es gibt also rechte Gruppen, die wollen das Thema sich also zu eigen machen, auch die AfD will das machen…“ Und deswegen darf keine Enquete-Kommission eingesetzt werden, klar.

Politik und Medien ahnen die Brisanz, die selbst der weitgehend geschwärzten Version der RKI-Protokolle innewohnt. Kritische Blätter wie die Berliner Zeitung oder der Nordkurier haben kein Problem damit, offen zu berichten, anders sieht es mit denen aus, die das regierungsamtliche Narrativ jahrelang als sakrosankt verkauften, namentlich die öffentlich-rechtlichen Medien. Politiker reagieren, wenig überraschend, ganz ähnlich.

Die Berliner Zeitung schreibt unter der Überschrift „Die RKI-Protokolle und die Arroganz des Lothar Wieler“ über ein Interview, das der frühere RKI-Chef in der Tagesschau gibt, „an Ignoranz und Selbstgerechtigkeit nicht zu überbieten.“ Der Merkur berichtet über die brisante Risikoeinschätzung, die von oben dekretiert wurde – und mit der die Grundlage für den Lockdown und alle weiteren Grausamkeiten geschaffen wurde. Der Nordkurier schreibt:

„Doch selbst mit den Schwärzungen besitzen die Protokolle schon jetzt eine Sprengkraft, die bei den Verantwortlichen in der Politik, der Führungsebene des RKI, Akteuren der Bundeswehr und regierungsnahen Wissenschaftlern wie etwa dem Virologen Christian Drosten für Nervosität sorgen dürfte.“

Und selbst das ZDF berichtet über „die brisanten Corona-Protokolle des RKI“. Die Zahnpasta ist aus der Tube und lässt sich nicht wieder hineindrücken, jetzt gilt es, noch schnell auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Sogar Georg Restle vom ARD-Magazin „Monitor“ findet auf einmal, die Medien sollen über RKI-Protokolle berichten.

Andere sind entschlossen, im Corona-Schützengraben bis zur letzten Patrone auszuharren, etwa der „Faktenfuchs“ des BR, der meint, zu den RKI-Files „kursieren Gerüchte, Verschwörungstheorien und Falschinformationen“, und dazu einen 11-teiligen Thread bei X publiziert

Der Tagesschau-„Faktenfinder“ Pascal Siggelkow schreibt über einen „Skandal, der keiner ist“, die Inhalte der RKI-Protokolle seien „weit weniger brisant, als es vor allem in ‚Querdenker‘-Kreisen behauptet wird.“ Ob er das wirklich selbst glaubt? Oder ob er jetzt verzweifelt versucht, etwas herunterzuspielen, das geeignet ist, Politiker, Wissenschaftler und Journalisten wie ihn nachhaltig in Bedrängnis zu bringen?

„Jetzt ist die Zeit, Wunden zu heilen“

Jetzt, da es nicht mehr zu vermeiden ist, sprechen sich immer mehr Politiker für eine Aufarbeitung der Corona-Zeit aus, gern jedoch unter der Voraussetzung, dass man „Fehler“ aufarbeiten müsse und nicht nach Vorsatz fragen dürfe. So schreibt Katrin Göring-Eckardt (Grüne) bei X: „Es war nicht alles falsch, es war nicht alles richtig. Das ist auch nachvollziehbar in einer Situation, die noch nie war. Jetzt ist die Zeit, Wunden zu heilen.“ Und: „Eine Aufarbeitung sollte nicht missbraucht werden, um Handelnde in Politik, Ärzteschaft, Wissenschaft zu diffamieren, sondern um für die Zukunft zu lernen.“

Die Forderung nach Amnestie, noch bevor die Untersuchung überhaupt losgeht, sagt schon eine Menge aus und deutet darauf hin, dass die Verantwortlichen in der Politik schon ziemlich gut um ihre Schuld wissen. Mit glatten Lügen wie der Lauterbachs („Es gab keine politischen Weisungen. Das Robert Koch-Institut ist nicht weisungsgebunden, in die wissenschaftlichen Bewertungen des Instituts mischt sich die Politik nicht ein, ich auch nicht.“) machen sie es nur noch schlimmer.

Multipolar hat beantragt, dass das RKI die Protokolle ungeschwärzt herausgeben soll; ein entsprechender Gerichtstermin wurde bereits für den 6. Mai anberaumt, woraufhin die RKI-Anwälte ausrichten ließen, an diesem Tag hätten sie keine Zeit. Mag sich jeder selbst denken, was dahintersteckt. Zu beachten ist ferner, dass es sich bisher nur um die Protokolle bis Ende April 2021 handelte – das Corona-Theater ging ja danach noch ganze zwei Jahre weiter. Freuen wir uns also auf viele weitere Erkenntnisse!

217 Impfungen – vakzinierend!

Was ist sonst noch zum Thema Corona zu vermelden? Nun, durch die Gazetten ging Mitte März die Meldung, dass sich ein Mann eigenen Angaben zufolge aus persönlichen Gründen mit acht verschiedenen Vakzinen 217-mal gegen Covid-19 impfen ließ – und dass sein Immunsystem danach noch besser war als vorher! Vakzinierend!

Hingegen schreibt der Rechtsanwalt Tobias Ulbrich, der Impfgeschädigte vor Gericht vertritt, dass ca. 15 Prozent der Impfstoff-Chargen als schadensträchtig identifiziert wurden, und dass jeder, der den Wirkstoff der modRNA-Impfungen tatsächlich erhielt, mutmaßlich einen immunologischen Schaden erleidet. Jedoch: „Die Quote von ca. 15 Prozent schadensträchtiger Chargen lässt hoffen, dass ein Großteil der Bevölkerung nicht von den Folgen betroffen sein wird. Wenn man überhaupt nichts hat, besteht auch kein Grund für irgendeinen Alarmismus.“

Die NZZ berichtet, dass australische Forscher einen Laborunfall eher für den Auslöser der Pandemie halten als eine Zoonose.

Die Berliner Zeitung meldet, dass ein X-User sich vor Gericht verantworten muss, weil er besonders markige Sprüche aus der Corona-Zeit zusammengestellt und verbreitet hat:

„Doch zwei Tage nach Veröffentlichung des Posts wurden die Strafverfolgungsbehörden aktiv. Die Polizei Köln verfasste eine Strafanzeige gegen MicLiberal und warf ihm den Verstoß gegen die 2021 neu in Kraft getretene Vorschrift des Paragrafen 126a Strafgesetzbuch (StGB) wegen der angeblichen Erstellung einer ,Feindesliste‘ vor.“

In Rom ist man einen Schritt weiter

Das italienische Parlament wird mit einem Untersuchungsausschuss die Corona-Notverordnungen der Jahre 2020 und 2021 unter die Lupe nehmen. Wie die Ärztezeitung schreibt, soll es keine Generalabrechnung mit der gesamten Notstands-Gesetzgebung werden, aber „auch im Vergleich zu anderen Staaten soll überprüft werden, ob die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie eine ausreichende wissenschaftliche Basis hatten; und ob die Einschränkung der Grundrechte verhältnismäßig war“:

„Ein besonderes Augenmerk gilt möglichen Verflechtungen zwischen Regierungsstellen und Pharma-Konzernen. Der Ausschuss soll zudem im Nachhinein bewerten, ob die in den Schulen getroffenen Maßnahmen angemessen und verhältnismäßig waren. Für seine Arbeit soll der Ausschuss auch die Sitzungsprotokolle jener Gremien einsehen, die Voraussagen zum Verlauf der Pandemie und Vorschläge zu deren Eindämmung machten.“

Auch das dürfte interessante Einblicke in übergriffiges staatliches Handeln zeitigen.

Über die Corona-Maßnahmen in Deutschland hat der SWR im Landestheater Tübingen mit Gästen aus Politik und Gesellschaft diskutiert, wie der Sender schreibt. Vor allem Impfschäden seien dort zur Sprache gekommen.

Zum Abschluss seien hier noch ein Artikel und ein Interview empfohlen: Bei Achgut schrieb Dr. Jochen Ziegler über „das vergiftete Spenderblut der Geimpften“. Und im Interview bei Paul Brandenburg erläutert der Datenanalyst Tom Lausen, dessen neues Buch „Die Untersuchung“ in der Achgut Edition erscheint und ab heute bestellbar ist, welche Erkenntnisse er über die Rätsel und Ungereimtheiten der offiziellen Corona-Erzählung gewonnen hat.

Und: Die Ständige Impfkommission (Stiko) ist neu besetzt worden, offenbar erhofft sich Lauterbach davon eine noch willfährigere Unterstützung seiner Politik. Allerdings ist fraglich, wie lange er noch Freude daran haben kann. Wetten darauf, wann der Bundeskanzler den schwer angeschlagenen Minister opfert, werden gern angenommen.

 

Claudio Casula arbeitet als Autor, Redakteur und Lektor bei der Achse des Guten.

Sehen Sie sich zum neuesten Stand in Sachen Corona auch dieses Video mit dem Arzt und Achgut-Autor Dr. Frank und dem Immunologen Kay Klapproth an.

Redaktioneller Hinweis:

Am 14. April erscheint zum Thema das neue Buch von Ulrike und Tom Lausen „Die Untersuchung". Hier vorbestellen und mehr erfahren.

Foto: Pixabay

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Leserpost

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Wilfried Cremer / 02.04.2024

Hallihallo Herr Casula, der Lauterbach versucht, sich auf das Klimaboot zu retten. Dabei macht er den Spagat. Man darf gespannt sein, welches Bein zuerst aus der Verankerung gerissen wird.

Gerd Quallo / 02.04.2024

Wer vor allem von diesen Erkenntnissen nix hören will, sind die Geimpften selber. Die Pfälzer in unserer Firma lassen sich immer noch munter boostern. Es wird keine Aufarbeitung und schon gar kein Eingreifen der Judikative geben. Und auf die paar Feigenblättlein der Medien ist gesch…

SHolder / 02.04.2024

Das Vorgehen während der angeblichen “Corona-Pandemie” sollte Anlass genug sein, dass komplette System in Frage zu stellen. Nicht nur die “regierungsnahe Wissenschaft”, deren Institute zumeist aus Steuergeldern finanziert sind, auch die “parteinahen Stiftungen” und sogenannten “NGO´s”, die jedes Narrativ der Regierenden verbreiten und unterstützen und dafür wohlwollend aus dem Steuersäckle bedient werden, gehören entsprechend benannt. Nicht nur Corona, auch diese ganze Green-Deal nebst angeblicher Klimakatastrophe, sowie angeblicher Fachkräftemangel und Russlandnarrativ, werden durch die gleichen Akteure befeuert. Der “Staat” darf die ihm vom Souverän zur Verfügung gestellten Mittel nirgendwo mehr zweckentfremdet einsetzen - nur dann, wird auch wieder Politik für diejenigen gemacht, für die eine Regierung da ist.

Wilfried Düring / 02.04.2024

Die Berliner Zeitung meldet, daß belgische / europäische Straf-Ermittler Ermittlungen gegen Frau von der Leyen wegen des Pfizer-Deals aufgenommen haben. Der Wirecard-Aufklärer und EU-Kandidat der Partei von Sahra Wagenknecht, Fabio De Masi, sagte der Berliner Zeitung: ‘Frau von der Leyens Missachtung des Rechtsstaates und der Transparenzpflichten an der Spitze der EU-Kommission macht sie für eine weitere Amtszeit untragbar.’ Es müsse ‘ohne Rücksicht auf das Amt beschlagnahmt werden, was zur Aufklärung von von der Leyens Pfizer-Deal beiträgt’. Gut, daß das BSW bereit ist, mit Dr. Friedrich Pürner (Corona-Maßnahmen-Kritiker, Söder-Opfer) eine parteipolitisch unabhängige Person mit viel fachlicher Expertise ins EU-Parlament zu schicken. Von der Leyen muß weg!

Christian Velmer / 02.04.2024

Diese ganze Medienkampagne hat einen Zweck: Die Aufarbeitung in die Hände der Täter zu legen. Egal ob Untersuchungsausschuss, Enquetekommission oder Gerichtsverfahren, die Täter werden über sich selbst richten und sie werden sich freisprechen. Niemand wird ins Gefängnis gehen, niemand wird Entschädigung zahlen, es wird wahrscheinlich nicht einmal jemand seinen Posten verlieren. Hier erkennt man besonders gut, wie sehr auch die alternativen Medien, denen ja immer ein Interesse an der Aufklärung nachgesagt wird, zum Schutze des Staates die selben Forderungen stellen, wie die staatstreuen Medien auch. “Bitte, bitte lieber Geschädigter, Bespuckter, Unterdrückter, dessen Eltern man in den Heimen, dessen Kinder man in den Schulen, den man selbst am Arbeitsplatz folterte und misshandelte, bitte stelle doch auf gar keinen Fall die Systemfrage. Wir machen doch jetzt hier echte Aufarbeitung, ja so wirklich, und Karl und Janosch geht jetzt auch voll die Pumpe, ist das nicht schon fast genug?” Ich will keine Wiedergutmachung, ich will keine Entschuldigung, ich will auch keine Gerechtigkeit. Ich will, dass diesem System jede Macht genommen wird jemals wieder einen Menschen so zu behandeln. Klar, wird es nicht geben. Stattdessen werden die selben Verfassungsrichter weiter Unrecht sprechen, die selben Politiker weiterhin Unrecht walten lassen, die selbe Polizei weiterhin Unrecht durchsetzen. Das niederträchtigste aller Systeme, eines in dem es keine Verantwortlichen, keine Konsequenzen, aber absolute Macht die Täter gibt, getragen von der Mehrheit. Danke, Demokratie. Verabscheuungswürdig.

Karsten Kaden / 02.04.2024

Es wird aus mehreren Gründen keine echte Aufarbeitung geben. Zum Ersten sind das Corona-Theater und die schon geplanten nächsten Pandemien (Stichwort Disease X), tragende Säulen des Great Reset (aka Große Transformation etc., wie auch immer der Vernichtungsfeldzug gegen die nutzlosen Esser tituliert wird). Ehrliche Aufarbeitung würde zwangsläufig zur Erkenntnis führen, daß die Maßnahmen niemals auf wissenschaftlichen Grundlagen basierten und rein politisch motiviert waren. Und noch weitaus schlimmer, daß vorsätzlich mit Leben und Gesundheit der gesamten Bevölkerung gespielt wurde, weil Hersteller und Entscheidungsträger von Anfang an um die Gefährlichkeit der Corona-“Impfstoffe” wußten. Für Schwurbler und Verschwörungstheoretiker sind das olle Kamellen aber man stelle sich vor, die finden quasi amtlich den Weg ins Bewußtsein breiter Öffentlichkeit. Die Leute realisieren das gigantische Ausmaß der Lügen und kommen vielleicht auf die Idee, auch andere Themen wie die Klimawandelhysterie zu hinterfragen und nicht blind der “Wissenschaft” zu folgen. Verständnis für Klimalockdowns, Pandemieverträge und alles, was den großen Transformatoren sonst noch Krankes einfällt, ließe sich kaum noch vermitteln. Eine aufgeklärte, selbst denkende Masse wäre der Anfang vom Ende des Great Reset. Also wird man sich auf ohnehin nicht mehr zu leugnende Tatsachen beschränken und ein paar Spielfiguren opfern, um dem Pöbel ein Gefühl von Gerechtigkeit zu geben. Die Wogen glätten sich alsbald und weiter gehts mit dem Plan. Der andere Punkt, weshalb komplette Aufarbeitung nicht stattfinden wird, ist rein praktischer Natur. Die schiere Zahl an Beteiligten zöge eine Flut an Verfahren nach sich, die das angeschlagene Rechtssystem nicht stemmen kann. Wenn nicht sowieso schon Verjährung eintritt. Desweiteren hat ein großer Teil der Staatsanwälte und Richter gar kein Interesse, weil sie selbst schuldig sind. Die Generalamnestie wird kommen und das wars dann.

C.Helmbold / 02.04.2024

Dann warten wir mal weiter ab. Gut, dass keine Ruhe gegeben wird. Was mich wundert ist, wieso es bei dem Richter, der die Freigabe der Protokolle angeordnet hat, noch keine Hausdurchsuchung und Freistellung gab. Das kommt bestimmt noch….

O. Ganser / 02.04.2024

Super Charly wird möglicherweise noch lange gebraucht, denn so lange sich die Leute über ihn aufregen, können andere in Ruhe werkeln… In diesem Land müssten sie viele hochrangige Stellen neu besetzt werden, dass man gar nicht weiß, woher die Leute dafür kommen sollen.

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