Bernhard Lassahn / 11.04.2021 / 06:15 / Foto: Nosferatu/Goethe.de / 73 / Seite ausdrucken

Corona-Drehbuch: Das perfekte Seemannsgarn

Lügen ist nicht so einfach. Es ist eine Kunst, die bestimmten Regeln folgt. Alle Regeln kenne ich auch nicht, aber einen gewissen Überblick habe ich schon. Ich bemühe mich jedenfalls – und bin der Kunst des Lügens auf der Spur.

Der Volksmund mit seiner großen Klappe sagt gelegentlich Sätze, die es in sich haben. Wenn da jemand mit seiner großen Klappe einem besonders dreisten Betrug oder einer faustdicken Lügengeschichte auf die Schliche gekommen ist, sagt er: „Das stimmt vorne und hinten nicht!“

Das ist gut erkannt. Denn wenn etwas nicht stimmt, dann ist es oft nicht nur an einer einzigen Stelle falsch, sondern gleich an mehreren. Vorne und hinten. Für einen gewohnheitsmäßigen Rechthaber ist die Versuchung groß, sich nur eine der beiden Stellen vorzuknüpfen, mit dem Finger auf den Fehler zu zeigen und sich einzubilden, er hätte etwas gewonnen, weil er die Lüge enttarnt hat. Doch das hat er dann nur zur Hälfte.

Eine Lüge kommt selten als einsamer Einzelgänger daher. Eine effektvolle Lüge besteht zumeist aus einer geschickten Ansammlung von mehreren Lügen, so wie ein guter Zaubertrick verschiedene Tricks miteinander kombiniert. Dann fällt es jedem Beobachter schwer, den Schwindel zu durchschauen. Ein echter Joker aus der Trickkiste der Betrüger ist das beliebte Lügen-Pärchen, wie ich es nenne. Was ist das?

Es muss so wirken, als würde es vorne und hinten stimmen

Stellen wir die Erkenntnis, die der Volksmund für uns parat hatte („Das stimmt vorne und hinten nicht“), einfach auf den Kopf und leiten daraus unsere erste Regel ab – sie lautet so: Wer erfolgreich täuschen will, muss darauf achten, dass die Lügen-Geschichte, die er erzählt, vorne und hinten eine starke Gemeinsamkeit aufweist. Anfang und Ende müssen sich mögen.

Das heißt keinesfalls, dass die Geschichte dadurch wahr wird. Es heißt nur, dass in der Geschichte die beiden wichtigsten Elemente gut zueinander passen. Oft reicht es schon, wenn sich das Ende deutlich auf den Anfang bezieht, und wenn der Schluss der Geschichte den Anfang bestätigt. Es wirkt dann so, als wäre die Erzählung befriedigend abgeschlossen und damit gültig geworden. Ein vergleichbarer Effekt kann auch durch einen Reim entstehen.

Wichtig ist, dass die Lüge, die am Anfang steht, und auf den ersten Blick wie eine gigantische Unwahrscheinlichkeit wirkt, eine Entsprechung in dem findet, was am Ende steht. Dass also – wie man unter Musikfreunden sagt – das Finale gut zur Ouvertüre passt und alles insgesamt harmonisch klingt.

Dann trifft zwar genau das zu, was der Volksmund erkannt hat, nämlich, dass es „vorne und hinten nicht stimmt“, aber es wirkt dann wenigstens in sich stimmig.

Anfang und Ende Hand in Hand

Wenn Anfang und Ende zueinander passen, und wenn sich – bildlich gesprochen – Anfang und Ende in herzlicher Verbundenheit die Hände reichen, dann erschafft das beim Leser oder Zuschauer ein angenehmes Gefühl von Befriedigung, die Erzählung wirkt glaubwürdig. Wir sind gerührt, möchten die Geschichte glauben und glauben sie nur allzu gerne.

Warum ist das so? Weil es beim Zuschauer „Klick“ gemacht hat, er hat höchstpersönlich die Verbindung hergestellt zwischen dem äußerst irritierenden Anfang und einem Ende, mit dem alles zufriedenstellend erklärt und abgeschlossen wird.

Er ist nicht etwa trickreich überredet worden, er hat die Überzeugungsarbeit selbst geleistet. Er kann zufrieden sein, als hätte er eine knifflige Rechenaufgabe gelöst oder endlich einen Witz verstanden, über den andere schon lange vor ihm gelacht haben. Er kann sich endlich als jemand fühlen, der etwas, was zunächst unglaubwürdig erschien, richtig wahrgenommen und letztlich gut in sein Weltbild eingeordnet hat.

Die Verwirrung, die durch den spektakulären Anfang geschaffen wurde, ist durch ein befriedigendes Ende, das zum Anfang passt wie ein Stecker in eine Steckdose, geklärt worden. Die Wogen sind geglättet. Das freundliche Lügen-Pärchen hat es möglich gemacht.

Telefonzellen für die Balla-Balla-Insel

Käpt’n Blaubär ist unterwegs mit einer ganzen Ladung Telefonzellen, die er zu den Bewohnern der Insel Balla-Balla bringen soll, die sich bekanntlich mit Rauchzeichen verständigen, aber in letzter Zeit unter Dauerregen gelitten haben und daher keine Rauchzeichen mehr absetzen konnten und es nun mit Telefonzellen versuchen wollen, damit sie wieder miteinander ins Gespräch kommen.

Alles Quatsch, ich weiß. Es ist eine Lügengeschichte. Doch selbst für so eine Geschichte gibt es Regeln. Wie sie weitergeht, ist nicht so wichtig. Da kann passieren, was will: Piraten, Wirbelstürme, Seeungeheuer … egal. Am Ende ist das Schiff gekentert, der Käpt’n hat sich mit letzter Kraft auf eine einsame Insel gerettet. Er hat nur noch eine Telefonzelle und einen Suppenlöffel. Mehr nicht. Mit dem Löffel buddelt er verzweifelt im Sand, um auf Trinkwasser zu stoßen, und findet zufällig zwei Münzen. Er geht in die letzte Telefonzelle, die ihm noch geblieben ist, wirft die Münzen ein, wählt 001 und wird gerettet.

Alles Quatsch, ich sagte es ja. Aber eine schöne Geschichte. Das Ende passt ideal zum Anfang. Das furiose Ende wirkt als Pointe, die den irritierenden Anfang zu einem geglückten Abschluss führt, als würde unser Paar an den Traualtar schreiten.

Sigmund Freud nennt es Wahrnehmungserleichterung. Damit erklärt er die Wirkung und den besonderen Reiz von Witzen. Sie fangen stets mit äußerst kuriosen Eröffnungen an, die jenseits aller Wahrscheinlichkeit liegen, jenseits jeder Wirklichkeit, wie wir sie kennen. Das irritiert uns, erregt unsere Aufmerksamkeit und nervt uns auch, als würde uns etwas an einer Stelle jucken, an der wir nicht kratzen können. In der Pointe findet die Geschichte schließlich eine Auflösung, die uns erleichtert und erlöst.

Erleichterung, befreiendes Lachen und Sinngebung

So auch hier. Der Anfang ist abstrus. Wir dürfen gar nicht erst anfangen, darüber nachdenken. Was sind das nur für seltsame Insulaner, die sich bisher nur mit Rauchzeichen verständigt hatten und schließlich auf die Schnapsidee gekommen sind, dass sie Telefonzellen brauchen? Seit wann funktionieren Telefonzellen, ohne dass es dafür vorher ein ausgebautes Netz geben muss? Egal.

Bitte keine weiteren Fragen mehr. Die stören nur. Wir nehmen den Anfang hin, wie er uns erzählt wird. Wenn wir vorankommen wollen, müssen wir viele Aspekte vernachlässigen, sehr viele sogar – und wir wollen schließlich vorankommen.

Ein Anfang muss nicht näher erklärt werden. Der Anfang wird gesetzt. Der gilt dann. Der bleibt so. Wenn unsere Geschichte endlich zu einem guten Ende gekommen ist, erübrigt sich eine nachträgliche kritische Betrachtung der Ausgangssituation. Die Geschichte ist zu einem glücklichen Ende gekommen. Was will man mehr? Wer will da noch großartig an den Voraussetzungen herummeckern? Die sind längst passé. Ein guter Schluss rechtfertigt jeden noch so abwegigen Anfang und schafft sogar so etwas wie eine Sinngebung.

In der Mitte ist alles Quark

Kommt ein Frosch in einen Milchladen … Ja, wo gibt‘s denn sowas? Man möchte sofort unterbrechen und sich das nicht länger bieten lassen. So ein Unsinn aber auch! Seit wann können Frösche einfach so einen Milchladen betreten? Egal. Weiter geht’s: Fragt die Verkäuferin: „Was darf‘s denn sein?“. Sagt der Frosch: „Quark“!

Na, dann. Dann passt es. Auch hier fügt sich das Hinten zum Vorne. Wieso die Verkäuferin überhaupt auf den Gedanken kommt, einen ordinären Frosch ganz selbstverständlich wie einen normalen Kunden zu behandeln … das ist eine von den Fragen, die sich nach einem Happy End nicht mehr stellen. Wieso auch? Die Geschichte hat ja einen versöhnlichen Schluss – und gut is'. Der Schluss passt wunderbar zum Anfang – und alle sind zufrieden. Nicht nur bei Witzen. Nicht nur bei den offen erkennbaren Lügengeschichten. Auch dann, wenn es nichts zu lachen gibt.

Wichtig ist: Anfang und Ende müssen zueinander passen, als wären sie ein glückliches Paar. Wenn sie gut zusammenpassen, stellt sich ein Gefühl von Geschlossenheit ein – ja, sogar eine Anmutung von höherer Wahrheit und Erleuchtung. Das kann man schon an einem kleinen Beispiel überprüfen. Es gibt Tests, da werden einem Txete vogregelt, die man druchuas vrestheen kann, solnage der esrte und der ltezte Buhcstbae an der rigctihen Setlle sind. Was in der Mitte ist, ist eagl. Das Vorne-Hinten-Paar hält alles zusammen.

Der richtige Dreh bei den Drehbüchern

Falls jemand jemals ein Drehbuchseminar besucht hat oder sich grundsätzlich für die Regeln der Dramaturgie interessiert, dann hat er wahrscheinlich gelernt, dass der Kunde mindestens eine Kröte schlucken muss, wenn er eine spannende Geschichte haben will. Das will er. Das wollen wir alle. Wir sind sensationslüstern. Eine Erzählung muss neu sein, ungewöhnlich und spektakulär. Übertreibungen bis zum Extrem – ja, bitte! Je toller, desto besser. Superlative gelten inzwischen als Grundform.

Der Kunde muss die Kröte allerdings gleich am Anfang schlucken. Das ist die nächste wichtige Regel: Kröte first.

Wie wäre es mit dem folgenden Entwurf für ein Drama? Eine Familie mit einem kleinen Jungen wird von Terroristen entführt und findet sich in einer ausweglosen Situation; die Polizei und alle, die helfen wollten, sind schon gescheitert. Da kommen zum Glück im letzten Moment süße, kleine Außerirdische und retten die Familie. Gute Story? Nein, keine gute Story. Geht gar nicht.

Nun sind sie halt da, die Kröten

Wenn schon, dann müssen die Außerirdischen schon zu Anfang auftauchen. Etwa so: Ein Junge entdeckt gestrandete Außerirdische, rettet sie und freundet sich mit ihnen an. Keiner glaubt dem Jungen. Außerirdische gibt es gar nicht, weiß doch jeder.

Wir Zuschauer wissen es besser. Wir haben die Außerirdischen selber gesehen und sind nicht schon an dieser Stelle kopfschüttelnd aus dem Kino gelaufen. Wir haben die Außerirdischen akzeptiert. Nun sind sie halt da. Nun dürfen sie mitmischen und zum Schluss als Retter in Erscheinung treten.

Für Uneingeweihte erscheint das als Überraschung, wie das Auftreten von einem Deus ex machina. Doch aus der Sicht des Kindes, das seine Wahrnehmung von Anfang an mit uns geteilt hat, wirkt die Geschichte schlüssig und folgerichtig. Seine Sichtweise, die am Anfang noch umstritten war, bestätigt sich am Ende. Alles gut.

Der Zuschauer ist durchaus bereit, selbst ungewöhnlich fette Kröten zu schlucken. Ohne Kröten gibt es keine aufregenden Geschichten. Leider nein. Eine Kröte wird später nicht mehr hinterfragt. Sie muss gleich zu Anfang auftreten – besser noch in die Voraussetzungen verlegt werden, als wäre das, was wir im Moment sehen, schon die Fortsetzung von einem vorausgegangenen ersten Teil, in dem die Frage, ob es überhaupt Außerirdische gibt, schon ausführlich und abschließend geklärt wurde.

Die Gruselgeschichte des Jahres 2020

Warum erzähle ich das alles? Wahrscheinlich haben es einige der Leser längst schon geahnt: Es geht um das Narrativ des Jahres 2020, das ich strukturell … ich freue mich immer, wenn ich das Wort verwenden kann …, das ich also strukturell betrachten will. Ich will mich zur aktuellen Corona-Legende äußern, ohne eine einzige Zahl zu bemühen. Ohne Statistik. Ohne Fachwissen und ohne Neologismen. Es geht nicht um einzelne Worte, sondern um den Zusammenhang von Anfang und Ende.

Wie war das Jahr 2020? Panik hier, Panik da. Ein neuer Killervirus greift die Menschheit mit unfassbarer Grausamkeit an, alle erzittern vor der „tödlichen Verbreitung“ (die Formulierung stammt von Melanie Brinkmann. Ihre Rede von den „Verbreitungs-Toten“ war mir gleich aufgefallen. Sie bezog sich auf die Verbreitung von Fake News, was ihren Alarm noch falscher machte, als er ohnehin schon war, falls man eine derartig grobe Falschheit überhaupt noch steigern kann. Fake News sind, wie wir alle wissen, nicht tödlich, die „Verbreitung“ an sich ist es auch nicht, vielmehr ist nur das tödlich, was verbreitet wird. Ihre sprachliche Schlamperei ist verräterisch. Frau Brinkmann macht denselben Fehler, den jemand macht, der von einem „dreistöckigen Hausbesitzer“ oder von einem „leckeren Kochbuch“ spricht).

Die schlimme „tödliche Verbreitung“

Die Denkweise, die sich da unfreiwillig zu erkennen gibt, sieht so aus: Die Verbreitung selber wird bereits als tödliche Gefahr gesehen und es wird zugleich elegant vernachlässigt, wie gefährlich das ist, was da – auf welchem Wege auch immer – überhaupt verbreitet wird. Das entspricht in etwa der Undeutlichkeit der Neudefinition für eine Pandemie, wie sie von der WHO vorgenommen wurde, die seit 2009 einen weltweiten Pandemie-Fall nicht länger von einer hohen Zahl von Todesfällen, sondern schon von einer hohen Zahl von Infektionen abhängig macht.

Vorne sah es im Jahr 2020 folgendermaßen aus: Der PCR-Test zeigte die rasante Verbreitung an wie bei einem Fieberthermometer. Doch was verbreitete sich da eigentlich? Todesfälle? Schwere Infektionen? Leichte Infektionen? Symptomlose Infektionen?

Wir wussten es nicht. Waren die „Fälle“ wirklich so gefährlich, dass man von Lebensgefahr sprechen konnte? Aber ja doch. Die Gefahr musste einfach tödlich sein. Millionen Tote waren möglich. Soviel wusste man mit Sicherheit. Das wurde sofort als nicht mehr hinterfragbar vorausgesetzt. Das war die Kröte, die wir schon am Anfang geschluckt hatten.

Kröte sucht Kröte

Wir hätten eine derartig unwahrscheinliche Geschichte dennoch nicht richtig ernst genommen, auch als Horrorfilm hätte sie vermutlich nur einen überschaubaren Erfolg gehabt, wenn es da nicht noch eine zweite Kröte gegeben hätte, so dass sich ein starkes Paar bilden konnte.

Deshalb brauchten wir die geheimnisvollen Corona-Toten. Tote, wie wir sie bisher nicht gekannt haben; Tote, die „an oder mit Corona“ gestorben waren, oder schlicht „im Zusammenhang mit Corona“. Was waren das für seltsame Formulierungen?

Im Jahr 2020 hatten wir es mit zwei sensationellen Neuigkeiten zu tun, mit zwei ganz, ganz schlimmen Schreckensmeldungen, die den Anfang und das Ende einer unfassbaren Horror-Geschichte markiert haben: Es gab den PCR-Test vorne und die Formel von den „an oder mit …“-Gestorbenen hinten.

Anfang und Ende passten perfekt zusammen: der PCR-Test zeigte die tödliche Verbreitung, die Statistik zur Übersterblichkeit würde später – wahrscheinlich erst am Ende des Jahres – die vielen „an oder mit …“-Gestorbenen ausweisen und damit die Gefährlichkeit belegen.

Bei uns hat es da gleich „Klick“ gemacht. Die Geschichte ist uns gar nicht ausführlich erzählt, sondern lediglich angedeutet worden, doch das reichte schon, wir haben den Zusammenhang selber hergestellt und uns mit bayrischem Akzent zugeflüstert: „Bast scho“. Wir haben uns selbst belogen.

Wie sieht es hinten aus?

Nun ist das Jahr 2020 vorbei. Die Zahlen liegen vor. Was besagen sie? Und was sagt der Volksmund mit seiner großen Klappe dazu? Stimmt es diesmal vorne und hinten? Oder stimmt es nicht?

Ob es vorne stimmt, will Reiner Fuellmich wissen und hat eine Schadensersatzklage gegen den PCR-Test losgetreten. Er sieht in diesem (inzwischen darf man das getrost so sagen) durchaus umstrittenen Test, der uns mit möglichst vielen Zyklen eine möglichst hohe Zahl von „Fällen“ präsentieren wollte, einen Betrug im großen Stil; er sieht darin den Nagel, an dem das gruselige Gemälde von der tödlichen Pandemie hängt. Er sieht den Nagel wackeln und das Bild stürzen.

Wie sieht es hinten aus? Samuel Eckert hat die Zahlen für Deutschland, Italien, und Schweden zusammengesucht, um so im Jahresvergleich nachzusehen, wo die vielen Corona-Toten überhaupt geblieben sind. Aha. Es kommen also doch noch Zahlen in diesem Beitrag vor – allerdings welche, die nur verlinkt und außerdem ins richtige Verhältnis gesetzt werden.

Eine Frage bleibt noch. Die Frage, ob bei unserem glücklichen Vorne-Und-Hinten-Paar die rauschhafte Honeymoon-Phase inzwischen vorbei ist? Wie sieht es aus? Mögen sich die beiden überhaupt noch?

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Leserpost

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Bernd Schreller / 11.04.2021

Zu den interessierten Anfragen bzgl meiner Information zu den 1500 getesteten angeblichen Covid-19-Überprüfungen. Ich kann die Information erst morgen geben, da nicht zu Haus. Die Info war auf gab. Da dort ältere Nachrichten nach einem Tag herausrutschen, kann ich den link nicht mehr direkt aufrufen. Da ich jedoch die Info auf dem heimischen PC gespeichert habe, kann ich den englischen Text morgen zu einem anderen achgut-Artikel im Wortlaut ins Netz stellen, falls mir das erlaubt wird. Einen link darf ich ja hier bei achgut, soweit ich weiss, nicht setzen.

Martin Ruehle / 11.04.2021

Der Volksmund jedoch will auch wissen: “Ende gut , alles gut”. Doch auch in Shakespeares Komödie, von dem die Redensart entlehnt wurde, ist viel groteskes, märchenhaftes enthalten, vor allem aber viel vom Tod die Rede. Ob das Corona-Theater für die Regisseure ein gutes Ende nehmen wird, darf ernsthaft in Zweifel gezogen werden. Darstellern und Publikum allerdings geht auf der Strecke ganz sicher die Luft aus ...!

Sam Lowry / 11.04.2021

Jedes Lebewesen mit weniger als 2 Gramm Hirn lebt schon länger auf diesem Planeten, und wird auch noch länger leben als der Mensch. Was wir Idioten in der Zwischenzeit draus machen, ist unser Problem, das es ohne uns gar nicht erst gäbe. Auch ohne Menschen geht das Universum, die Evolution, das Leben weiter. Macht mal weniger Bohei drum…

Sabine Meyer / 11.04.2021

@Dirk Jungnickel, ich kann mich vage erinnern, irgendwo gelesen zu haben Dr. Fuellmichs Klage in den USA wurde vom Gericht abgelehnt. Weiss da etwa jemand etwas naeheres, oder war das wieder mal fake news?

Bernd Meyer / 11.04.2021

Käpt’n Blaubär und Nosferatu? Expressionismus ist nichts für Kinder, aber schließlich sind wir hier nicht im Kindergarten. Sollten Sie jemanden zum Deck schrubben brauchen, sagen Sie Bescheid!

Lutz Herrmann / 11.04.2021

Wobei sich Regierung und AfD anfänglich um die Farbe der Kröte gestritten haben, um dann im März 2020 die Plätze zu tauschen. Meine Frau hat den Braten aber schon im Januar gerochen und folgerichtig Klopapier gehamstert, als Corona noch eine Biersorte war. Will jemand wissen, wie die Story endet?

toni Keller / 11.04.2021

wenn das was uns seit März 2020 vorgesetzt wird, wenigstens eine gutgemachte Geschichte wäre! Aber genau das ist sie nun mal nicht!

Jürgen Fischer / 11.04.2021

Nachtrag an @Peter Weber: anstelle von „Dr. Andrew Wye“ besser nach „uncutnews“ suchen, da der Artikel mit dem Doktor selbst nicht ganz korrekt ist (aber die Suche danach zu korrekten Artikeln führen kann, immerhin). Auf Rubikon findet man außerdem den Artikel „Das Phantom-Virus“ vom 10. Februar 2021, Autoren sind Konstantin Demeter, Torsten Engelbrecht und Stefano Scoglio. Den darf man auf jeden Fall als seriös ansehen.

Jürgen Fischer / 11.04.2021

@Peter Weber, suchen Sie nach „universitäten verklagen cdc“ und „Dr. Andrew Wye“, und Sie müssten fündig werden. Alles andere hab’ ich schon in einem früheren Kommentar erwähnt (Rubikon/Peter Frey).

Dirk Jungnickel / 11.04.2021

Ziemlich breit angelegt die Exposition. Es wäre wichtiger gewesen, wenn der   Stand der Klage , von R.  Fuellmich thematisiert worden wäre. Ich habe immer noch die infantile Hoffnung, dass dann Drosten und Wieler für immer aus dem Verkehr gezogen werden.

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