Die gegenwärtige Corona-Panik wird mit allerlei Zahlen befeuert, die nicht ins Verhältnis gesetzt werden oder es werden extreme Einzelfälle geschildert, die nicht repräsentativ sind. Andere Zahlen fallen einfach unter den Tisch, obwohl sie Anlass zu Optimismus gäben.
Eine Einordnung findet selten statt, ein Vergleich mit den Folgen anderer Krankheiten und alltäglicher Risiken unterbleibt. Auf diese Weise werden viele Menschen in Angst gehalten. Achgut.com leistet daher ab sofort mit kurzen, knappen Zahlen, Grafiken und Vergleichen Aufklärung. Alle Zahlen stammen aus allseits akzeptierten Quellen.
Todesursachen in der 32. Kalenderwoche
Heute geht es um die Übersterblichkeit. Das Statistische Bundesamt hat die wöchentlichen Sterbefallzahlen der letzten Jahre verglichen. Danach haben die Sterbefallzahlen im April zwar zeitweise deutlich über dem Durchschnitt gelegen, doch seit Anfang Mai bewegen sich die Zahlen wieder im Durchschnitt. Die letzte derzeit in diesem Vergleich erfasste 32. Kalenderwoche zeigt, dass es eine geringe Übersterblichkeit gibt, an der Covid-19 aber kaum einen Anteil hat. Diese Zahlen stellen die Verhältnismäßigkeit der angeordneten Maßnahmen infrage.
Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefaelle.html
Teil 1 finden Sie hier.
Teil 2 finden Sie hier.
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Teil 5 finden Sie hier.

Die Deutschen sind betroffen von Schwindel und Übelkeit: Schwindel aus dem Äther und Übelkeit im Bauch. Aber sie leiden nicht darunter und klagen nicht darüber. Stockholm-Syndrom im finalen Stadium.
Auch beim Thema Zügel gilt: Nach Fest kommt Ab. – Die Welt ist aus den Fugen geraten, über Mia, Maria und die dreizehntausend Feuerstühle darf nicht geredet werden. Also kristallisiert sich die Angst an aufgebauschten Bedrohungen und den medial inszenierten Rettern. – Das einzig Virale scheint mir die Hysterie der überalterten Nationen, die sich den Luxus einer Rezession leisten können. Die meisten Afrikaner und Inder haben viel elementarere Sorgen, die unsere wohlstandsverwahrlosten Kreise nicht nachvollziehen können. Noch nicht.
@Franz Klar. Sieg? Das ist doch kein Krieg hier. Hopefully. Zum Artikel: Mal wieder einfache Zahlen in ein "günstiges" Verhältnis gesetzt. Kein vernünftiger Mensch hat Angst vor den aktuellen Zahlen (btw vor Zahlen sowieso nicht) aber es gibt verschiedene Herangehensweisen, wie man diese Zahlen für die Zukunft interpretiert. Dafür muss man sich die Mühe machen zeitliche Verläufe der verschiedenen Parameter (Nachgewiesene Infektionen, Schwere Verläufe, Comorbiditäten, r, Inkubationszeit, Virulenz um nur einige zu nennen) in einen Zusammenhang zu setzten mit gesellaftlichen Entwicklungen ("Corona-Maßnahmen", Reisetätigkeit, Akzeptanz der Maßnahmen, etc.) die Ergebnisse muss man dann abgleichen mit Beobachtungen um zu evaluieren, ob sie denn einigermaßen realistisch sind. Ja das ist kompliziert und dabei kann man 1000 Fehler machen. Zumal viele Parameter nur geschätzt sein können. Es ist gut, dass es aktuell relativ wenige Sterbefälle und wenige schwere Verläufe gibt. Die aktuelle Situation so weit aus dem Kontext zu nehmen, wie es hier gemacht ist und dann zu rufen: "ich haben den Stein der Weisen gefunden" ist journalistisch auf ÖR-Niveau. Hoffen dass die Zahlen so nirdrig bleiben reicht nicht.
Man muss analysieren WIE es zu diesem ersten globalen Massenwahn kam. Wie skrupellose und ideologisierte Journalisten es diesmal (anders als bei Schweinegrippe usw.) schafften, breite Panik zu erzeugen. Und wie feige, dumme und skrupellose Politiker diese Welle surften, und in Kumpanei mit den Medien zur Dauerwelle machten. Das kann und wird sich wiederholen, und uns den Rest geben. Klima wäre als Trigger auch geeignet.
Zum Thema "Angst" kann ich nur auf den eingängigen Vortrag von Herrn Dr. Frank verweisen. In anschaulicher Weise wird der Volksmund wissenschaftlich bestätigt, der da sagt: Vor lauter Angst konnte ich keinen klaren Gedanken fassen!
Die niedrige Sterberate könnte auch was mit der veränderten Altersstruktur in Deutschland zu tun haben. Wir haben seit 2015 über 2 Millionen robuste, gesunde 17 jährige Männer mehr im Land, dadurch sinkt die Sterberate. Kollateralschäden werden statistisch in andere Rubriken ( Rechtsextremismus) ausgelagert.
JEDES Jahr sterben weltweit 11 Millionen Menschen an einer Sepsis, also an einer Blutvergiftung, darunter 3 Millionen Kinder. Wer viel Glück hat, bei dem wird die Sepsis früh genug entdeckt. Wer weniger Glück hat, dem werden Gliedmaßen amputiert, er überlebt aber. Und 11 Millionen Tote haben halt Pech gehabt. Jahr für Jahr. Die entsprechende Meldung habe ich heute ganz beiläufig im Bildschirmtext bei n-tv lesen können. Ist dann halt so. Kein Politiker, kein Virologe, kein Mediziner, kein RKI, keine Medien oder sonstwer, der in den entsprechenden Panikmodus verfällt, obwohl er hier durchaus berechtigt wäre. Irritiert mich irgendwie. Wir hatten in Deutschland mal die wenigen Atomtoten, die dafür gesorgt haben, dass die sicherste und sauberste Art der Energieerzeugung einer Hysterie zum Opfer gefallen ist. Und was Corona alles zum Opfer fällt, werden wir in nächster Zeit erleben. Gut wird es wohl nicht ausgehen.