Es wäre schade, wenn Viktor Orbán am 12. April sein Amt an den undurchsichtigen Narzissten Péter Magyar verlöre. Der wirbt mit der Parole „Orban, aber ohne ständigen Streit mit Brüssel.“ Doch genau dieser Streit tut not und tut gut – ebenso die Blockade eines 90-Milliarden-Kredits an die Ukraine. Orban ist der spanner in the works, der Sand im Getriebe des Bürokratiemonsters EU, und das ist nötiger denn je.
Viktor Orbán hat Marine Le Pen, Matteo Salvini, Herbert Kickl oder Javier Milei zur Versammlung der „Europäischen Patrioten“ nach Budapest eingeladen, Politiker, die Europa als bedrohten Kontinent und als kulturelles Bollwerk zugleich sehen – und Ungarn als letzte Bastion der „Normalen“. In seiner Ansprache zeigte er sich zuversichtlich, dass in drei Jahren „die Anführer der Patrioten die Chefs der EU“ sein würden. Wer weiß.
Doch ganz gewiss ist die EU unter der Knute von Ursula von der Leyen nicht Europa, sondern ein ständiger Affront gegen die nationale und kulturelle Souveränität seiner Nationalstaaten. Die „Budapester Proklamation der Patrioten“ wendet sich in scharfer Form gegen den Versuch, einen europäischen Superstaat zu errichten, und gegen jede weitere Übertragung nationaler Souveränität auf europäische Institutionen. Die Energie- und wirtschaftliche Souveränität der Staaten müsse erhalten bleiben – und vor allem die kulturelle Souveränität der Nationen. „Wir schätzen ihre Vielfalt, ihre Geschichte und ihre in Europas judeo-christlichem Erbe verwurzelten Traditionen.“ Last but not least: Massenmigration sei abzulehnen, jede Nation müsse selbst entscheiden, mit wem man zusammenleben wolle.
Italien und Frankreich ohne Nationalstolz? Undenkbar
Ich kann mir vorstellen, wer angesichts dieser Philippika erbleicht, etwa jener Schweizer Schriftsteller, der sich in einer öffentlichen Diskussion furchtbar aufregte, als ich von unterschiedlichem „Nationalcharakter“ sprach. Woran hat er sich gestört? Am Charakter oder am Wörtchen „national“? Dabei ist es trotz jahrelanger Volkspädagogik noch heute spürbar, das, was man auch Nationalstolz nennt und worüber nur die Deutschen nicht verfügen. Italien und Frankreich ohne Nationalstolz? Undenkbar. Und erst die Briten! Seit Wochen kämpfen sie gegen Massenmigraton, vor allem von Muslimen, und pochen auf Herkommen und Lebensweise. Und wenn damit nur warmes Bier und Fish ’n‘ Chips gemeint ist.
Demokratie heißt Volkssouveränität – mag sein, dass es genau das ist, was die Kreise jener stört, die behaupten, abhängig von Brüssel zu sein, damit sie auf die Durchsetzung eigener nationaler Interessen verzichten können. Doch der Aufstand gegen solche Unterwürfigkeit ist mittlerweile weit verbreitet, was sich nicht nur am Zuwachs rechter Strömungen erweist. In Deutschland zeigen immer mehr AfD-Wähler der EU den Stinkefinger – und wer weiß, wie lange die „Brandmauer“ in Deutschland noch hält.
Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im September könnten den Kuschelkurs von Kanzler Merz mit der SPD jäh beenden – oder doch wenigstens erschüttern. In der ostdeutschen CDU brodelt es schon länger. Man fürchtet einen weiteren Stimmenverlust zugunsten der AfD, zumal die Union an Profil verliere.
Hat sie überhaupt noch eins, so als Restbestand? Wäre es denkbar, dass auch in der CDU der Gedanke Platz greift, dass Demokratie etwas mit Volkes Stimmung und Stimme zu tun hat? Der Rest ihrer Wähler wünscht sich womöglich eine Budapester Proklamation, gerne auch etwas sanfter formuliert. Doch wer traut das Friedrich Merz noch zu?
Beitragsbild: Montage Achgut.com/ Palácio do Planalto from Brasilia, Brasil - 17/02/2022 Assinatura de atos Internacionais, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

mal überlegen … versuchen Sie/Wir eine Klage oder Gerichtstermin zu erhalten, werden Sie/Wir feststellen, das die Gerichte, wie es scheint von allen ( ) und bald auch noch dem Verbandsklagerecht der Klagevereinen zugestellt sind und man in Ihre Richtung andeutet, das Ihre/unsere Klage auf Sankt Nimmelleinstag einen Termin erhält, oder wegen Geringfügigkeit und der Überlastung der Gerichte verschoben wird und man dann auf die Kosten sitzen bleibt.
Das verstösst gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung, scheert sich aber keiner daran.
Was den Deutschen fehlt ist nicht irgendeine Identität oder Nationalstolz, was ihnen fehlt ist der Glaube an den einen Gott, ein solides Wertesystem und echte Moral.
mal überlegen … Art. 16 ((a) Abs 2 ) und Art. 20 GG haben Ewigkeitsrecht und können nicht geändert werden, es sei denn durch eine angedachte neue Verfassung etwa zur Wiedervereinigung, Haha. Aber Artikel 16 ruht, nannte es letztlich jemand. Ach wie denn das. Ja und Art. 20 ruht auch, Ach und wieder verschlägt es einem die Worte. Weil die EU das so bestimmt, können die Parlamente und Kammer ihre zugesichertes Recht der Finanzhoheit nicht ohne die Einbeziehung der durch Brüssel auferlegten Pflichten und Verordnungen ihre Haushaltsplanungen selbst bestimmen, durch Art 23 GG, der ja eigendlich gedacht war, zu partizipieren, statt von etwas abzuhalten. Verfolgt man den Gedanken weiter werden Partialinteressen über die Interressen der Bevölkerung gestellt. Also Art. 23 GG abschaffen/aussetzen ist das Zeichen an unser Land.
Deklinieren Sie selbst den Gedanken durch und wir können auch unsere eigenen Haushalte wieder erstellen. Also Fragt eure Vertretter, warum unser Geld im Ausland gut angelegt und verwendet werden soll, wenn eure Strassen nicht befahrbar sind.
Deutschland bangt lieber um den Ostsee-Wal. Der dachte sich wohl, hier ist der beste Platz zum Freitod. An seiner Stelle, würde ich um Deutschland bangen.
Niemand!
Das System ist die Krise, ist eine Parole der Straße. Interessant an der Agitation auf der Straße ist, daß nur AfD und neuerdings Merz und CDU angegriffen werden, nie die Grünen, Linkspartei und nie die SPD.
Wenn das System die Krise ist, dann wäre ja nur angemessen, auch gegen letztere Partein vorzugehen, aber das geschieht nie. Man folgt lediglich deren Aufrufen zu Empörtendemos.
Gruppenvergewaltigungen in Berlin-Neuköln faßt die „Welt“ mit Samthandschuhen an und keine empörten Frauen, keine empörten Grünen, keine empörten Bas und Klingbeils sind zu sehen oder zu hören, statt dessen wird mit Hochglanzbild im Spiegel ein Demo-Event mit Fernandez angekündigt.
Das Problem ist auch, daß die Jubelpresse immer aus Sicht des Parteienkartells berichtet, mit O-Ton, die Stärke der AfD ist Protest und die Schwäche der SPD, wie kann sie die Stimmen zurückholen?
Auf eine Anfrage der AfD behauptet Saskia Esken: „Nicht Migration ist das Problem an unseren Schulen“.
Stimmt, Esken, Klingbeil, Bas und Co sind das Problem an unseren Schulen. Statt dessen wird da seitenlang herumtheoretisiert und Wortklauberei betrieben, nur um am Ende festzustellen, blablabla, mit uns ist kein Staat zu machen, alles bleibt, wie es ist.
Die Weiber, die hinter der SPD-Fahne herlaufen, denn nichts anderes sind die Regenbogenflaggen, aufgezogen im Stile der NSDAP als Herrschaftsstatut, opfern ihre Kinder dem Moloch. Das sind Rabenmütter, denen müßte das Sorgenrecht entzogen werden!
Finis G. Wo soll „ es“ herkommen ? Dieses wunderbare und weltweit normale Phänomen. Ich hege massive Zweifel, ob Liberalkonservative psychokognitiv zur „ Entdeckung “ des Nationalen in der Lage sind. Die hier massiv gepflegte Ablehnung der AfD gründet auf exakt 2 miteinander verbundenen Elementen, dem Problem auch der Liberalkonservativen mit „ national“ und „ Volk“, dem deutschen Volk. Deutlich wird es immer dann, wenn es konkret wird, wenn die Entitäten konkrete Massnahmen wie seit geraumer Zeit auslösen, unangenehme Massnahmen. Wenn es um Ethnos und Homogenität geht, die Homogenität , die politisch fur eine Nation, Demokratie und Recht existentiell zwingend erforderlich ist. Der Liberalkonservative faselt zwar gerne von Nation und Volk, hat aber entweder keine Vorstellung, was das bedeutet, oder sie sind ihm in der logischen Konsequenz anrüchig, auch etwas unter seinem Niveau, fürs gemeine Volk, quasi so etwas wie Pegida, mit dem er sich nicht identifiziert. Bei Orban , der kein Liberalkonservativer im deutschen Sinne ist und sein will, landet die AfD, sicher nicht die (rotgrüne )CDU.
Ungarn: 1000 Jahre Freiheitskämpfe.