Das EU-Erdbeobachtungssystem "Copernicus" fällt immer wieder durch politisch opportune Daten-Auswertung und Modellierung auf. Demnächst auch aus Ihrem Vorgarten?
Wussten Sie schon, dass die EU-Kommission Sie sogar aus dem Weltraum beobachtet? Nämlich über das Erdbeobachtungssystem „Copernicus“, das vor 10 Jahren gestartet wurde. Das sogenannte Auge der EU auf die Welt, das für seine Erdbeobachtungen über eine eigene Satellitenflotte sowie lokale Mess-Systeme am Boden, im Meer und in der Luft verfügt, erweist sich dabei immer mehr als Allzweckwaffe für die Politikgestaltung der EU. Als nach einem überdurchschnittlich kühlen Sommer am 6. August dieses Jahres die Nachricht durch die Medien geisterte, dass der Juli 2025 der drittwärmste Juli seit Beginn der Messungen gewesen sei, wurden als Beleg die Daten des Copernicus-Klimawandeldienstes (Copernicus Climate Change Service – C3S) mit Sitz in Bonn angeführt, einem von sechs thematischen Informationsdiensten des Erdbeobachtungsprogramms.
Die vermeintlich wissenschaftlichen Daten sind aber nur mit äußerster Vorsicht zu genießen – was in den Medienberichten selbstverständlich nicht erwähnt wird. So arbeitet Copernicus teilweise mit modellierten Daten, die hypothetisch und nicht real erhoben werden. Außerdem verzerrt die Positionierung von Messgeräten die Relevanz der Daten, da die Abdeckung mit Mess-Stationen in Europa äußerst inhomogen ist. Im Copernicus-Jahresbericht über den Zustand des europäischen Klimas 2024 ist zum Beispiel eine Grafik enthalten, die die angeblichen Anomalien in der Anzahl von Schneetagen illustriert. Hier ist wunderbar zu sehen, dass die Schneeflocken exakt an der deutsch-französischen Grenze ihren Status von normal (auf der französischen Seite) in anormal (auf der deutschen Seite) wechseln. Während die Mess-Stationen in Frankreich also keine Anomalien aufzeichnen, erfassen die deutschen Stationen ein- und dieselbe Schneeflocke als anormal. Womöglich wird demnächst noch untersucht, wie die Schneeflocke diesen rasanten Statuswechsel psychisch verkraftet?
Aufgrund dieser nicht gerade rationalen Datenerhebung werden jedoch politische Entscheidungen auf EU-Ebene gefällt und die angeblich wissenschaftlich begründete Behauptung zementiert, dass sich Europa doppelt so schnell erwärme wie der globale Durchschnitt. Am 13. August teilte die EU-Kommission nun mit, dass Europa dabei sei, einen weiteren bedeutenden Fortschritt zu machen, um „die Luftverschmutzung und die Gesundheit der Atmosphäre weltweit zu beobachten“. Hintergrund ist der neue Copernicus Sentinel-5-Satellit, der soeben an Bord einer Ariane-6-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) gestartet ist. Sentinel-5 soll die Erde nun alle 100 Minuten umkreisen und täglich hochauflösende Daten über Luftschadstoffe und atmosphärische Spurengase auf der ganzen Welt liefern.
Satellit gegen rülpsende Rinder
Sobald die Mission einsatzbereit ist, soll sie „wichtige umwelt- und klimapolitische Maßnahmen der EU“ unterstützen. Dazu gehören etwa die Methanstrategie der EU, die Luftqualitätsrichtlinie und der Null-Schadstoff-Aktionsplan. Die Daten sollen laut EU-Pressemitteilung dazu beitragen, die Initiativen zur Verringerung der Umweltverschmutzung voranzutreiben und das Luftqualitätsmanagement in ganz Europa und darüber hinaus zu verbessern.
Was das konkret bedeutet, wird am Beispiel der EU- Methanstrategie deutlich: Laut dieser Strategie muss Europa beschleunigt gegen Methan vorgehen, um bis 2050 „klimaneutral“ zu werden und bis 2030 die Treibhausgasemissionen um mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 zu verringern. 53 Prozent der Methan-Emissionen stammen nach Angaben der EU aus der Landwirtschaft, insbesondere aus der Rinderhaltung. Hier sollen nun die Copernicus-Satelliten „Emittenten“ ausfindig machen.
Das heißt: Die EU-Kommission kontrolliert jetzt im wahrsten Sinne des Wortes von oben, ob ihre Vorgaben zu einer „klimaeffizienten Landwirtschaft“ eingehalten werden. Gut möglich, dass mit Hilfe von Copernicus-Daten künftig begründet wird, warum die EU-Bürger weniger Fleisch und Milch verzehren und stattdessen Laborfleisch kaufen sollen. Oder dass Landwirte ihre Rinder impfen sollen, damit sie weniger Methan produzieren. Das ist kein Witz: Amazon-Gründer Jeff Bezos finanziert bereits über seine Stiftung die Entwicklung eines Impfstoffes, der die Methan-Emissionen von Kühen reduzieren soll. Dass die Auswirkung von Rinderrülpsen auf das Weltklima wissenschaftlich mehr als umstritten ist, spielt dabei keine Rolle.
Eine politische Einrichtung
Bereits Anfang Juli hatte die EU-Kommission mitgeteilt, dass ihre Sentinel-4-Mission erfolgreich von Cape Canaveral aus gestartet sei und sich nun im Orbit befinde. Es handelt sich hierbei um die erste geostationäre Copernicus-Mission, die speziell der Überwachung der Luftqualität über Europa gewidmet ist und stündlich aktualisierte Daten liefert. Sie soll dazu beitragen, den „Zero Pollution Action Plan“ der EU umzusetzen (zu deutsch: Null-Schadstoff-Aktionsplan).
Ziel dieses Plans ist es, die Zahl der durch Umweltverschmutzung verursachten Todesfälle bis 2030 um 55 Prozent zu senken, wobei die Luftverschmutzung als Teil einer umfassenderen Umwelt- und Gesundheitskrise angesehen wird. Daher sei eine Echtzeitüberwachung erforderlich, die Verschmutzungsherde identifiziert, um schnelle Maßnahmen ergreifen zu können. Die Luftqualitätspolitik stehe außerdem im Zusammenhang mit dem Europäischen Green Deal, der eine Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, die Durchsetzung strengerer Industrie-Emissionskontrollen sowie die Förderung sauberer Verkehrsmittel anstrebt.
Das Copernicus-Programm wird übrigens von der Generaldirektion für Verteidigungsindustrie und Raumfahrt der Europäischen Kommission (DG DEFIS) beaufsichtigt und erhebt u.a. auch Daten zum Zustand der Ozeane für die Marine sowie Geoinformationen über abgelegene, schwer zugängliche Gebiete und zur Grenzüberwachung. Außerdem ist Copernicus eng mit dem Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (European Centre for Medium-Range Weather Forecasts, kurz: ECMWF) verbunden, das eine Niederlassung in Bonn hat und vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) finanziert wird. Es ist also eher eine politische als eine wissenschaftliche Einrichtung.
"Mit der globalen Klimapolitik in Einklang stehen.“
Zwei der sechs Copernicus-Dienste – der schon erwähnte „Klimawandeldienst“ (Climate Change Service) sowie der „Atmosphärenüberwachungsdienst“ (Atmosphere Monitoring Service) – werden seit 2014 sogar direkt vom ECMWF in Bonn verwaltet. In der Geburtstagsfestschrift „Zehn Jahre Copernicus beim ECMWF“, die am 7. August veröffentlicht worden ist, wird ausdrücklich darauf hingeweisen, dass das ECMWF Copernicus bei der Überwachung „anthropogener CO2-Emissionen“ unterstützt, um „unabhängige“ und auf Beobachtungen basierende Bewertungen der globalen Treibhausgasemissionen zu liefern. Das Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage sieht es zudem als seine Aufgabe an, Regierungen mit Informationen zur Entscheidungsfindung und Politikentwicklung zu versorgen – darunter auch mit langfristigen Klimaprojektionen, sprich: Computer-Modellierungen.
Und dabei spielen die beiden neuen Satelliten Sentinel-4 und -5 eine entscheidende Rolle. Schließlich sollen die politischen Maßnahmen einen wissenschaftlichen Anstrich bekommen. Wörtlich heißt es dazu: „Durch Partnerschaften mit verschiedenen EU-Institutionen und internationalen Organisationen stellt C3S [Copernicus Climate Change Service] sicher, dass seine Datenprodukte mit den Anforderungen der globalen Klimapolitik in Einklang stehen.“ Außerdem versichert der Klimawandeldienst, dass er sich aktiv daran beteiligt, extreme Wetterereignisse auf den vom Menschen verursachten Klimawandel zurückzuführen.
Nicht zuletzt könne er auch auf dem Gebiet der Gesundheitspolitik beispielsweise mögliche Zusammenhänge zwischen Luftverschmutzung und COVID-19-Sterblichkeitsraten untersuchen und wertvolle Einblicke in das Zusammenspiel von Klima und öffentlicher Gesundheit bieten. Damit erfüllt er auch vollkommen den One Health-Ansatz der Weltgesundheitsorganisation (WHO), durch den schlichtweg alles – Tiere, Pflanzen und der komplette Planet – zum Themenbereich Gesundheit und damit unter den Einfluss der WHO gehören soll.
Und wer weiß: Vielleicht wirft das Auge der EU eines Tages sogar einen Blick in Ihren Vorgarten und kontrolliert, ob Sie ihn klimaverträglich bepflanzt haben.
Martina Binnig lebt in Köln und arbeitet u.a. als Musikwissenschaftlerin (Historische Musikwissenschaft). Außerdem ist sie als freie Journalistin tätig.

Leckeres Laborfleisch aus Zervixkarzinomzellen von Madame Henrietta Lacks. Da läuft jedem WEFler das Wasser im Mund zusammen. „Henrietta Lacks (* 1. August 1920 in Roanoke (Virginia); † 4. Oktober 1951 in Baltimore, Maryland), fälschlich auch Henrietta Lakes, Helen Lane oder Helen Larson genannt, war eine US-amerikanische Frau, der eine Gewebeprobe aus einem Zervixkarzinom entnommen wurde, aus der ohne ihr Wissen die erste immortalisierte menschliche Zelllinie kultiviert wurde. Die Zellen, die nach Henrietta Lacks Initialen als HeLa-Zellen benannt wurden, werden bis heute in der medizinischen Forschung eingesetzt. “ – „Gey isolierte erstmals aus Tumorgewebe von Henrietta Lacks eine Zelllinie, die sich besonders schnell teilte und selbst nach vielen Teilungen nicht abstarb. Da diese Zelllinie potentiell unsterblich war, vermehrte er sie. Die Zelllinie nannte er zur Anonymisierung nach den Namensinitialen Henrietta Lacks HeLa. “
@H.J. Gille: Zum Wochenanfang habe ich eine ganz wunderbare Nachricht für Sie und alle anderen, die so schrecklich unter den bösartigen Angriffen von gläubigen Christen wie mir zu leiden haben: Zwar weiß ich nicht, wann genau es passieren wird, aber es könnte jeden Moment geschehen, dass sämtliche Christen (die wirklich gläubigen, nicht die Namens- und Taufscheinchristen) dieser Welt in einem Sekundenbruchteil („in einem Augenblick“ – ῥιπή + ὀφθαλμός – rhipe + ophthalmos) von dieser Welt verschwinden. SPURLOS; RÜCKSTANDSLOS! Dann werden die Umerziehungs-/Arbeitslager in Nordkorea leer sein, die wegen ihres Glaubens verfolgten 380 Millionen Christen in 78 Ländern der Welt nicht mehr da sein, Heinrich Habig seiner Knast-Zelle entronnen sein, Dschihadisten orientierungslos nach christlichen Opfern suchen; dann wird die Restle-Rampe keine „rechtsradikalen“ Christen mehr auftreiben können und der eine oder andere hier auf der A.d.G. wird sich andere Schienbeine zum Gegentreten suchen müssen. Wenn Sie diesen paradiesischen Zustand erleben sollten, genießen Sie ihn weidlich! Denn er wird nicht lange andauern. Aber immerhin: Eine Weile haben die Christenhasser die Welt dann ganz für sich alleine. // Die irdischen Besitztümer sowie eventueller „geistlicher Nachlass“ der Christen bleiben zurück: zum Plündern und ggfs. als Hilfe beim „Begreifen“. // PS: Herr Gille, ein Fegefeuer existiert nur bei der römisch-katholischen Kirche zur Vermittlung falscher Sicherheit, nicht in der Bibel. Und was Sie für meinen Hochmut halten, ist Glaubensgewissheit. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Einzug in Ihre „Anderwelt“. // Bis dahin werde ich Sie, frei nach Carl Valentin, „nicht einmal ignorieren“.
Die Copernicus-Daten sind nicht gut. Wenn man in den Katalog der Anwendungen schaut, wofür diese Daten verwendet werden, dann lohnt der riesige Satellitenaufwand nicht. Wenn es keine politische Agenda für deren Nutzung gäbe, dann würde kaum einer diese Daten nutzen. Deswegen wird die Datennutzung zwangsweise mit Verordnungen und Fördermitteln verknüpft. Beispiele hierzu sind die übergriffigen Erfassungen der landwirtschaftlichen Flächen für die eine EU-Förderung beantragt wird. Da die Satellitendaten so schlecht sind, werden die Landwirte aufgefordert hochauflösende Hnady-Fotos von ihren Flächen zur Kontrolle zu machen. Ein anderes Beispiel ist die sog. „Wiederherstellungsverordnung“ der Natur. In diesem Machwerk werden Copernicus-Daten als Referenz-, Auswerte- und Bilanzierungsdaten zwingend vorgeschrieben. Die Daten sind schlecht und werden nun über Zwangsmaßnahmen zur Anwendung gebracht. Wie es sich für ein sozialistisches System eben gehört.
Politisch opportune Daten-Auswertung und Modellierung betrifft vor allem das Methan und „Die Schuld der Kühe“. Ich habe noch nie gelesen, das das Methan, das ständig aus den sogenannten Biogasanlagen entweicht, in irgendeiner Studie eine Rolle spielt. „Nach Recherchen des NABU verlieren einige Anlagen in größeren Mengen das zuvor erzeugte Methan, da die Anlagen über erhebliche bauliche Mängel verfügen. So sind Gasrohrleitungen defekt und insbesondere die zum Rückhalt des Methans genutzten Folien der Fermenter und Nachgärer sind in vielen Fällen rissig. Der Methanschlupf bei der Gasverbrennung beträgt 2 – 6 %. Die Methan-Verluste an den Motoren können bis auf 58.000 m³ / Jahr ansteigen. Agrargasanlagen verfügen zudem über Methan-Notauslässe. Bei messtechnischen Untersuchungen zeigten sich Methanverluste von bis zu 35.000 m³ pro Jahr. Nach Angaben der gewitra (Quelle: Vortragsfolien vom 20. Juni 2011) betragen die Methan-Verluste bei Agrargas-Anlagen durchschnittlich rd. 3,9 %, können aber in Einzelfällen auch auf 14 % der gesamten Methan-Produktion ansteigen. Die Diffusionsverluste sind damit erheblich höher als sie vom Fachverband Biogas mit 1,5 Promille pro Tag angegeben werden. “ (Zitat nach „Die dunklen Seiten des Agrargas-Booms“
„Mit der globalen Klimapolitik in Einklang stehen.“
Schön wärs. Das würde nämlich bedeuten Drill Baby Drill. Außer der EU, UK und Australien, macht „global“ nämlich niemand die Klimapolitik, die die EU macht. Sogar Neuseeland fängt wieder an nach Öl zu bohren.
In China und Indien werden jeweils 150 Kohleblöcke gebaut und geplant. Lebensdauer ca. 40 Jahre. Global werden um die 1000 neue Kohlekraftwerksblöcke geplant und gebaut. AKWs erleben eine Renaissance. Alle verbliebenen Hersteller haben die Auftragsbücher voll. Das größte Hindernis für Deutschland auf einen „schnellen“ Weg zurück zu Atom, – wenn man es den wollte – ist, dass man sich hinten anstellen muss.
20 neue Gaskraftwerke werden dank Merrit Order Effekt und da sie zudem noch mit sauteuerem LNG und nicht mit Pipelinegas betrieben werden die höchsten Strompreise in Deutschland zementieren.
Damit ist Deutschland raus, bei der Batterieproduktion, Rechenzentren, Clouddiensten und KI, die sind nämlich Stromintensiv.
Die energieintensive Indurstrie mach ca. 5% vom Bip aus, die wird mittelfristig nahezu komplett abwandern. Dank Verbrennerverbot wird sich die Automobilindurstrie halbieren, da die Batterien 40% der Wertschöpfung ausmachen, die aber aus dem Ausland kommt. Nochmal ca. 2.5% vom BIP weg. Nachkommen kommt außer überwiegend ungebildeten Migranten nix, s.o.
Zum Heulen!
Der Russenfeldzug gegen die Ukraine ist alles andere als CO2-neutral, interessiert aber die Klima.Kirche nicht.
Demnächst kommen dann also automatisierte Bussgeldbescheide von Kopernikus: Sie haben im Garten gegrillt. Holzkohle: 3kg. 5 Steaks (Rind) 5 Würste (Schwein) Zwei Gäste haben geraucht (4 Zigaretten, 1 Zigarre). Ihr Bussgeld beträgt… Gegen diesen Bescheid kann kein Einspruch eingelegt werden. Er wird sofort vollstreckt…