Während die USA die Diskriminierung CO2-haltiger Prozesse und Anlagen aufgeben, wurde in Deutschland die Nullemission von CO2 bis 2045 verfestigt. Porsche plant, die Endmontage seiner Fahrzeuge in die USA zu verlagern.
Die Medien berichten vom drittwärmsten Juli aller Zeiten, doch die globale Mitteltemperatur sinkt in diesem Jahr rapide. Die Abweichung vom langjährigen Mittel der Satellitenmessungen beträgt nun 0,36 Grad Celsius. Siehe hier.
In den USA war seit dem Amtsantritt Obamas 2009 klar, dass die CO2-Emissionen aus Klimaschutzgründen gesenkt werden sollen, aber es gab nie eine Mehrheit im Senat und Kongress für eine entsprechendes Gesetz. Denn selbst demokratische Senatoren aus den Staaten der Kohle- und Automobilindustrie (wie Senator Joe Manchin aus dem Kohlestaat West Virginia) verweigerten die Zustimmung zu solchen Eingriffen.
So ersann Obamas Administration einen Trick: Die US-amerikanische Umweltbehörde EPA ergänzte die Liste der zu regulierenden Schadstoffe im Luftreinhaltegesetz (Clean Air Act) um CO2, wohl wissend, dass CO2 nicht gesundheitsgefährlich ist, sondern im Gegenteil unverzichtbare Grundlage des Lebens auf der Erde. Die Umweltbehörde EPA erklärte CO2 zum Schadstoff (!) durch ein "endangering finding" (gefährdender Befund), indem sie konstruierte: CO2 erwärmt die Erde und gefährdet dadurch die Gesundheit der Amerikaner. Auf dieser Grundlage wurden zahlreiche Regelungen der Behörde zur CO2-Emissonsminderung bei Kraftfahrzeugen, Lastkraftwagen, Kohlekraftwerken und Industrieanlagen erlassen.
Am Tag 1 der Präsidentschaft am 22. Januar 2025 hat Präsident Trump nicht nur den Austritt aus dem Pariser Abkommen erklärt, sondern auch die Umweltbehörde EPA beauftragt, das "endangering finding" zu überprüfen. Am 12. März hat der neue EPA Chef Lee Zeldin angekündigt, dass das "endagering finding" aufgehoben werden soll, weil die Erklärung des CO2 zum Schadstoff die amerikanischen Verbraucher seit 2009 1.000 Milliarden US-Dollar gekostet habe und eine Gesundheitsgefahr duch CO2 nicht erkennbar wäre. Die ersten Erleichterungen für die Automobilindustrie sind veröffentlicht und werden nach entsprechenden Anhörungen in Kraft gesetzt. Es ist davon auszugehen, dass die neuen Regelungen vor dem Supreme Court, dem obersten Gericht der USA, landen. Dort gibt es mittlerweile eine 6 zu 3 konservative Mehrheit, so dass davon auszugehen ist, dass die neuen Regelungen Bestand haben werden.
Warum Porsche eine Kehrtwende beschlossen hat
Jetzt verstehen wir, warum Porsche eine Kehrtwende in seiner Modellpolitik beschlossen hat und wieder in Verbrennungsmotoren investiert – auch nach 2035, dem europäischen Enddatum für Verbrennungsfahrzeuge in Europa. Am 6. Juni bestätigte Porsche Planungen, die Endmontage ihrer Fahrzeuge in die USA zu verlagern. Die USA ist Porsches wichtigster Absatzmarkt.
Während die USA die Diskriminierung CO2-haltiger Prozesse und Anlagen aufgeben, wurde in Deutschland die Nullemission von CO2 bis 2045 verfestigt: Am 22.März wurde mit rot-grün-schwarzer Mehrheit sogar die Verfassung (Art. 143h) geändert, wonach die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen sei und 100 Milliarden Euro hohe Sonderschulden zur Beschleunigung des Ausstiegs aus dem CO2 aufgenommen werden können. Eine Änderung durch das Bundesverfassungsgericht ist nicht zu erwarten, da das Bundesverfassungsgericht bereits 2021 eine höchst zweifelhafte Entscheidung (s. Vahrenholt/Lüning Unanfechtbar) getroffen hat, nach der in Deutschland die CO2-Emissionen bis 2050 auf Null zurückzuführen sind.
Schlimmer noch: Die von der SPD zu nominierenden Kandidaten für das Bundesverfassungsgericht werden vor allen Dingen danach ausgesucht, ob sie eine grüne klimaaktivistische Ausrichtung haben. Diese einseitige klimapolitische Orientierung der SPD stößt nun auf erheblichen Widerstand in der Industriearbeiterschaft. Ostdeutsche Betriebsräte haben am 3. Juli einen Brandbrief an die Bundesregierung geschickt, der das Scheitern der deutschen Energiepolitik kaum besser beschreiben kann:
"Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
wir befinden uns in der schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Allein im letzten Jahr wurden mindestens 100.000 Industriearbeitsplätze ersatzlos abgebaut. Die politischen Versprechungen der letzten Bundesregierung eines „grünen Wirtschaftswunders“ sind nur Schall und Rauch. Realität ist, dass noch nie so viele gute Arbeitsplätze bedroht waren wie heute.
Allein in Deutschland arbeiten weit mehr als eine Million Menschen in energieintensiven Industrien – die meisten von ihnen in den Branchen der IGBCE und der IG Metall. Vor allem die deutsche Energiepolitik hat sich zu einem der gefährlichsten Standort- und Wirtschaftsrisiken entwickelt.
Wenn die Energiewende eine Operation am offenen Herzen unserer Volkswirtschaft ist, wie manchmal gesagt wird, dann ist diese Operation bislang gründlich misslungen. Wir müssen feststellen: Der Patient droht, auf dem OP-Tisch zu sterben...
Der Doppelausstieg aus Kernenergie und Kohle hat Deutschland abhängig gemacht von unzuverlässigem PV- und Windstrom und teuren Gasimporten. Die Zeche zahlen wir mit den europaweit höchsten Strompreisen. Noch nie war unsere Stromversorgung so teuer und unsicher. Diese hohen Strompreise sind nicht nur sozial ungerecht, sie bedrohen inzwischen auch unsere Wirtschaft – und damit unseren Wohlstand und unseren gesellschaftlichen Frieden."
Massive Deindustrialisierung und dramatischer Wohlstandsverlust
Die SPD zeigte keine Reaktion. Was ist das für eine SPD-Führung, die ein solcher Appell ostdeutscher Betriebsräte kalt lässt?
Während in den USA die CO2-Regulierungen aufgehoben werden, geht Deutschland weiterhin den entgegengesetzten Weg. Die Merz-Koalition hat bekräftigt, am Ziel der Klimaneutralität bis 2045 festzuhalten, die von der Merkel-Regierung 2021 eingeführt und der Ampel-Regierung fortgeführt wurde. Während der amerikanische Präsident das Ziel der Vervierfachung der Kernenergieerzeugung in 25 Jahren ausgegeben hat und wieder verstärkte Nutzung von Strom aus Kohle- und Gaskraftwerken ermöglicht, um den ungeheuer stark wachsenden Strombedarf der Industrie und der Datenzentren zu befriedigen, hat es die SPD geschafft, dass das Wort Kernenergie in der Koalitionsvereinbarung nicht einmal mehr erwähnt wird: keine Forschung, keine Reaktivierung bestehender Kernkraftwerke, keine neue Kerntechnik in Deutschland.
Dagegen soll nach dem Willen von CDU und SPD der Endenergieverbrauch bis 2045 um 45 Prozent sinken. Das bedeutet massive Deindustrialisierung und dramatischer Wohlstandsverlust. Deutscher Politik fehlt das Verständnis der Bedeutung von Energie für das Wirtschaftswachstum und für das Leben der Menschen. Der amerikanische Energieminister Chris Wright spricht aus, was deutsche Politik noch lernen muss: "Energie ist der Motor für alles, was wir tun. Für alles. Energie ist nicht nur ein Wirtschaftssektor, sondern sie ermöglicht alle anderen Sektoren. Energie ist Leben."
Der CO2-Emissionshandel führt zur Deindustrialisierung
In den USA gibt es keine Belastung der CO2-Emissionen durch Emissionszertifikate, sieht man von vereinzelten Länderregelungen in Kalifornien und Oregon ab. Das führt in den USA zu Industriestrompreisen von 3 bis 4 Euro Cent pro Kilowattstunde. In Europa wird jede Tonne CO2, die von Kraftwerken, Industriebetrieben, Flugverkehr, Schiffsverkehr oder privaten Haushalten emittiert wird, mit den Kosten eines CO2-Emissionszertifikates belastet. Für die Industrie sind das zur Zeit etwa 70 bis 80 €/t CO2, für Haushalte 55 €/t CO2.
Das Geld, das den Bürgern und der Industrie abgezwackt wird, landet im Klima-Transformationsfonds. Aus diesem Fonds wird zur Zeit mit 20 Milliarden Euro die Solar- und Windenergie finanziert, wenn die Börsenstrompreise unter die feste Einspeisevergütung fallen – im Sommer fast jeden Tag zur Mittagszeit. Diese Überproduktion von Strom, den niemand gebrauchen kann, wird auf diese Weise mit Milliarden subventioniert, auch dann, wenn er ins Ausland verschenkt wird.
Der europäische Zertifikatehandel mit CO2, den es weder in den USA noch in China gibt, verteuert unseren Strom massiv. Denn nach dem Ausstieg aus der Kernenergie müssen vermehrt Kohlekraftwerke und Gaskraftwerke einspringen, etwa nachts, wenn keine Sonne scheint oder an 120 Tagen, an denen es kaum Wind gibt. Die Auswirkung der CO2-Zertifikate auf die Erzeugungskosten von Kohle- und Gasstrom ist fatal. Allein durch den europäischen Zertifikathandel haben sich die Strompreise für konventionelle Kraftwerke verdoppelt.
Damit sind die CO2-Zertifikate die wesentliche Ursache der zwei- bis dreifach so hohen Industriestrompreise Deutschlands gegenüber den USA. Hinzu kommen noch die Netzkosten auf Grund des Ausbaus der Erneuerbaren Energien von einigen hundert Milliarden Euro.
Die Auswirkungen der gestiegenen Industriestrompreise für die Unternehmen zeigt folgendes Beispiel. Nehmen wir ein Produkt der Grundstoffindustrie mit einem Energiekostenanteil von 10 Prozent. Da die Energiekosten (auch Gas ist in den USA deutlich günstiger) im Vergleich zu einer Produktion in den USA dreimal so hoch sind, ist das Produkt aus Deutschland um 20 Prozent teurer (30 bis 10 Prozent). Wie lange kann das Unternehmen diese Zusatzbelastung tragen? Nicht sehr lange, wie wir am Rückgang der energieintensiven Produktion in Deutschland seit 2021 sehen.
USA vor einer Reindustrialisierung
Die Schere zwischen wettbewerbsfähigen Strom- und Gaspreisen in den USA und Deutschland wird weiter aufgehen. Es bedarf wenig Phantasie, um zu erkennen, dass die USA vor einer Reindustrialisierung stehen und Deutschland in Anbetracht einer unbeirrten Klimapolitik einen Absturz seiner Industrie zu erwarten hat. Der Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD fördert das Sterben der deutschen Industrie weiterhin.
Denn es wirkt ja nicht nur der CO2-Zertifikatehandel auf Industrie und Gesellschaft. Rot-Grün-Schwarze Planwirtschaft hat ja neben dem Zertifikatehandel noch eine Fülle von Einzelvorschriften entwickelt. Da wird der CO2-Flottengrenzwert bei Autos geregelt, völlig unnötige Subventionen an Erneuerbare Energien im Milliardenmaßstab ausgeschüttet (die Sonne schickt ja keine Rechnung) oder Solardachpflicht oder Wärmepumpenpflicht vorgeschrieben.
Professor Manuel Frondel hat dankenswerterweise nachgerechnet, was uns diese planwirtschaftlichen Einzelregelungen kosten: Der CO2 Emissionsstandard bei Neufahrzeugen kostet 950 €/t CO2, EEG-Förderung 150 €/t CO2, Kohleausstieg 464 €/t CO2, also ein Vielfaches des europäischen Zertifikatepreis von etwa 70 bis 80 €/tCO2.
Was die Bürger nicht wissen, ist, dass diese Zusatzkosten im Stromsektor, die sich Deutschland stolz selbst aufbürdet, keine einzige Tonne CO2 auf EU-Ebene mindert. Dadurch, dass Deutschland mehr CO2 einspart, als auf Grund der europäischen Zertifikateregelung nötig wäre, werden Zertifikate freigesetzt, die von anderen Unternehmen in Europa genutzt werden, um mehr CO2 ausstoßen zu können. Damit haben wir in Deutschland überflüssige Ausgaben in Milliardenhöhe mit einem CO2-Effekt von Null.
Das Pariser Abkommen ist Makulatur
Die USA emittieren etwa 13 Prozent der CO2-Emissionen weltweit. Mit dem Austritt der USA aus dem Pariser Abkommen stellt sich die Frage, wer noch für die Einhaltung des Pariser Abkommens übrig bleibt. Das Abkommen stellt die Entwicklungsländer frei von jeglicher CO2-Minderung. China, die neue wirtschaftliche Supermacht, gilt nach den Regeln der UNO als Entwicklungsland. Russland macht nicht mit, die USA und Argentinien auch nicht mehr. Nur die Industrieländer EU, Kanada, Südkorea, Australien, Japan, Neuseeland und England haben sich zur Reduktion der CO2-Emissionen verpflichtet.
Die EU macht 6,4 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen aus, die restlichen Industriestaaten kommen auf 7,1 Prozemt der CO2-Emissionen. 86,5 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen können also nach dem Pariser Abkommen unverändert bleiben oder wie im Falle von China und Indien ungestört weiter wachsen.
Deutschland will bis 2045 500 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Das entspricht dem Zuwachs der CO2-Emissionen in Indien und China in zwei Jahren. Auf dem deutschen Wege zur CO2-Nullemission in 2045 verlässt jegliche Produktion Deutschland. Wächst sie in den USA oder in China auf, erhöht sie dort die CO2-Emissionen auf das 2-fache (USA) oder 4-fache (China).
Deutsche Politik folgt einer selektiven Klimawissenschaft
Deutschland und Europa folgt der von der UNO orchestrierten Klimawissenschaft, in der Kritiker mit abweichenden Erkenntnissen über die Bedeutung des CO2 für die Klimaveränderung ausgegrenzt werden. Die USA lassen nun erstmals Wissenschaftler zu Wort kommen, die der UNO-Klimawissenschaft kritisch gegenüberstehen. Es ist das Verdienst von Donald Trump und seines Energieministers, unterdrückten Positionen von Wissenschaftlern Raum zu geben.
Schon in seiner ersten Amtszeit wollte Trump Kritiker und Alarmisten zu einem Disput bewegen: Ein RED-Team der Kritiker sollte mit einem BLUE-Team der Alarmisten diskutieren. Die alarmistische UNO-Mainstream-Wissenschaft lehnte ab: Mit Dissidenten diskutiert man nicht. Im März 2025 beauftragte der US-Energieminister Chris Wright eine unabhängige Expertenkommission mit einer kritischen Bewertung der aktuellen Klimawissenschaft. Die von der UNO ausgegrenzten Wissenschaftler Prof. Judith Curry, Prof. Ross McKitrick, Prof. John Christy, Dr. Steven Koonin, Dr. Roy Spencer lieferten diesen Bericht Ende Juli.
Der Bericht ist lesenswert und wird weitreichende Folgen für die Klimapolitik weltweit haben. Natürlich bestätigen die Wissenschaftler eine Erwärmung der letzten 150 Jahre. Natürlich attestieren die Wissenschaftler dem CO2 eine gewisse Erwärmungswirkung. Allerdings zeigen Sie auch, dass die Modelle, die allein im CO2 die Ursache für die Erwärmung der letzten 150 Jahre sehen, ungeeignet sind, da sie die Ursachen der Temperaturentwicklung der letzten 25 Jahre nicht vernünftig wiedergeben. Denn die Erwärmung der letzten 25 Jahre ist im Wesentlichen durch eine verstärkte direkte Sonneneinstrahlung durch die Wolken bedingt und weniger durch den Treibhauseffekt des CO2 (S. 91).
Vor allen Dingen weisen die Wissenschaftler auf die positiven Wirkungen des CO2 hin, das zu einer grüner werdenden Erde geführt hat mit deutlich positiven Folgen für die Ernährungslage der Welt. Und zudem räumen sie mit den immer wiederkehrenden Narrativen der angeblichen Zunahme von Dürren, Starkregenereignissen, Orkanen, Tornados, Waldbränden etc auf. Entgegen der meisten Medienberichte zeigen ihre Daten keinen Anstieg der Extremereignisse. Der Bericht ist im Netz verfügbar. Der amerikanische Energieminister hat die Wissenschaft zur Stellungnahme aufgefordert. Eine deutsche Übersetzung der Zusammenfassung gibt es hier.
Jeder, der sieht, wie Deutschland durch die grün-rot-schwarze Klimapolitik abstürzt, und dies ändern will, muss diesen Report gelesen haben. Nach dem Lesen der 150 Seiten geht es Ihnen besser und Sie sind ausgezeichnet gewappnet gegen Halbwahrheiten, Skandalierungen und Angstmache, wie sie jeden Tag von ZDF, ARD, Spiegel, FAZ, Süddeutsche und dpa verbreitet werden.
Fritz Vahrenholt ist Honorarprofessor an der Universität Hamburg im Fachbereich Chemie und war bis 1997 Umweltsenator der Freien und Hansestadt Hamburg. Von 1998 bis 2013 war er in Vorstandsfunktionen im Bereich der Erneuerbaren Energien bei der Deutschen Shell AG, der Repower Systems AG und der RWE Innogy. Er war bis Ende 2019 Alleinvorstand der Deutschen Wildtier-Stiftung. Zuletzt ist von ihm bei Langen-Müller der Spiegel Bestseller „Die große Energiekrise“ erschienen.
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Beitragsbild: Spurzem - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.0 de, via Wikimedia Commons
Ich meine, Porsche bekommt zu viel der Aufmerksamkeit. Viele haben doch Familie, da ist der Wagen wirklich zu klein. Sollte man nicht noch über AMG sprechen.
@ Sie schreiben: – „… zu einem obersten Verfassungsrang deklariert. Dies ist unumstritten, unumstößlich, unwiderruflich, unbestreitbar und umunkehrbar. …“ -- Ich habe jetzt nicht die Muße zum Recherchieren – daher hier einfach gefragt: – „Ist der Ausdruck – unumkehrbar – überhaupt richtig?“ Dann wäre ich nämlich platt angesichts so verordneter Dummheit. Damit wäre jeglicher Erkenntnisgewinn aus Entwicklung und Forschung einem natürlichen Fortschritt entzogen und vom Fortschritt verbannt. An so viel Dummheit mag ich nicht glauben. beste Grüße
Ich wiederhole hier meinen Beitrag auch April 2023 – Eine tolle Kurzbetrachtung des Einflusses von Energie liefert Markus Krall (YT). Er sagt sinngemäß und verkürzt: – im 18. Jahrhundert bestand die Hauptenergiequelle der Menschen im Holzsammeln. Die Energieeffizienz, also das Verhältnis von eingesetzter Energie zu erzieltem Ertrag, lag bei 1 : 3 bis 1 : 5 (input / output). Dann begann die industrielle Revolution mit der Kohle. Die Energieeffizienz stieg auf 1 : 20. Der Wohlstand stieg enorm. Die Behauptung im Marxismus, die Armut im 19.Jahrhundert (neben andererseits einer Wohlstandsexplosion) wäre ein Verschulden des Kapitalismus stimmt nicht, dabei handelte es sich noch um ererbte Armut aus dem 18. Jahrhundert. Die 2. industriellen Revolution brachte mit dem Öl eine Energieeffizienz von 1 : 50 und dann mit der Kernkraft eine von 1 : 100! Krall stellt alsdann das Resümee – und unsere Windmühlen und Solarpaneels führen uns zurück zu einer Energieeffizienz von 1 : 3 bis 1 : 5. Der Unterschied zu den Holzscheiten ist aber noch, man kann das Holz genau dann einsetzen wenn man seine Energie auch braucht im Gegensatz zu der Zufallsenergie aus Wind und Sonne. Und Scholz sagt uns, das werde ein Wirtschaftswunder auslösen. Krall spricht da von einem „blauen Wunder“! Seine Forderung ist: „wir müssen leider die inkompetente Politikerkaste, die uns jetzt regiert in die Wüste schicken.“ – So bleibt alles beim Alten.
@Rainer Niersberger
In einer sog. Demokratie ist DieMacht™ zunächst eine ja eher eingebildete. Setzt sie doch voraus, dass Alle[relevanten] DieseMacht akzeptieren, dann mitmachen/exekutieren und bereit sind, sich sozusagen noch an den abartigsten Stussquatsch zu halten, welcher zunächst ja nur als ‚Buchstaben auf Zettelpapier‘ daherkommt!
Angenommen also das sog. BVerfG wird noch so „festgezurrt“ wie es jetzt schon ist-zum Schutz der UnsererDemokratie™. Und dann kommt die, will man nicht final suizidieren, unausweichliche AfD Regierung und „hält“ sich dem Grunde nach nicht an Deren Auswürfe/Vorgaben zum Klima/Bunt/CO2/Pannndemiiieh usw.!
Was dann? Welche Folgen hätte das? Verhaftungen – durch, ja aktuell konditionierte, Polizei? „Legitimer“ Putsch durch, ja ebenfalls aktuell konditionierte Militär? Strafzahlungen – an und von wem? Oder kann sich dann umgekehrt plötzlich auch die Antifa auf Art.20(4) berufen und die Knüppel legitim aus dem Sack holen-zum Schutz der UnsererDemokratie….
Kurz: Das Land geht zu Grunde, weil die Starken und Klugen vor den Schwachen und Verrückten freiwillig knien; siehe auch der Spruch mit „good times create weak man…“
@dr. gerhard giesemann :„Methanol siedet bei 65°C und ist aus CO2 und Wasserstoff aus Wasser herzustellen“. Mann,Giesemann, Sie können hier doch nicht die simple Brennbarmachung von Wasser („Feuerwasser“) rausposaunen.Für solche Weltformeln muß vorher der Nobelpreis entrichtet werden, und zwar steuerpflichtig!
Siehe auch „Edgar L. Gärtner, Gastautor / 28.04.2024 / 12:00 /“: Der Bücher-Gärtner: Robert F. Kennedy und die Wuhan-Verschwörung.
@Christine Holzner : >>Dumm oder irre. << ## Systematische Wissenschaftsfälschung seit Swante Arrhenius 1896. Hochintelligent und im Kern absolut satanisch.