Während die USA die Diskriminierung CO2-haltiger Prozesse und Anlagen aufgeben, wurde in Deutschland die Nullemission von CO2 bis 2045 verfestigt. Porsche plant, die Endmontage seiner Fahrzeuge in die USA zu verlagern.
Die Medien berichten vom drittwärmsten Juli aller Zeiten, doch die globale Mitteltemperatur sinkt in diesem Jahr rapide. Die Abweichung vom langjährigen Mittel der Satellitenmessungen beträgt nun 0,36 Grad Celsius. Siehe hier.
In den USA war seit dem Amtsantritt Obamas 2009 klar, dass die CO2-Emissionen aus Klimaschutzgründen gesenkt werden sollen, aber es gab nie eine Mehrheit im Senat und Kongress für eine entsprechendes Gesetz. Denn selbst demokratische Senatoren aus den Staaten der Kohle- und Automobilindustrie (wie Senator Joe Manchin aus dem Kohlestaat West Virginia) verweigerten die Zustimmung zu solchen Eingriffen.
So ersann Obamas Administration einen Trick: Die US-amerikanische Umweltbehörde EPA ergänzte die Liste der zu regulierenden Schadstoffe im Luftreinhaltegesetz (Clean Air Act) um CO2, wohl wissend, dass CO2 nicht gesundheitsgefährlich ist, sondern im Gegenteil unverzichtbare Grundlage des Lebens auf der Erde. Die Umweltbehörde EPA erklärte CO2 zum Schadstoff (!) durch ein "endangering finding" (gefährdender Befund), indem sie konstruierte: CO2 erwärmt die Erde und gefährdet dadurch die Gesundheit der Amerikaner. Auf dieser Grundlage wurden zahlreiche Regelungen der Behörde zur CO2-Emissonsminderung bei Kraftfahrzeugen, Lastkraftwagen, Kohlekraftwerken und Industrieanlagen erlassen.
Am Tag 1 der Präsidentschaft am 22. Januar 2025 hat Präsident Trump nicht nur den Austritt aus dem Pariser Abkommen erklärt, sondern auch die Umweltbehörde EPA beauftragt, das "endangering finding" zu überprüfen. Am 12. März hat der neue EPA Chef Lee Zeldin angekündigt, dass das "endagering finding" aufgehoben werden soll, weil die Erklärung des CO2 zum Schadstoff die amerikanischen Verbraucher seit 2009 1.000 Milliarden US-Dollar gekostet habe und eine Gesundheitsgefahr duch CO2 nicht erkennbar wäre. Die ersten Erleichterungen für die Automobilindustrie sind veröffentlicht und werden nach entsprechenden Anhörungen in Kraft gesetzt. Es ist davon auszugehen, dass die neuen Regelungen vor dem Supreme Court, dem obersten Gericht der USA, landen. Dort gibt es mittlerweile eine 6 zu 3 konservative Mehrheit, so dass davon auszugehen ist, dass die neuen Regelungen Bestand haben werden.
Warum Porsche eine Kehrtwende beschlossen hat
Jetzt verstehen wir, warum Porsche eine Kehrtwende in seiner Modellpolitik beschlossen hat und wieder in Verbrennungsmotoren investiert – auch nach 2035, dem europäischen Enddatum für Verbrennungsfahrzeuge in Europa. Am 6. Juni bestätigte Porsche Planungen, die Endmontage ihrer Fahrzeuge in die USA zu verlagern. Die USA ist Porsches wichtigster Absatzmarkt.
Während die USA die Diskriminierung CO2-haltiger Prozesse und Anlagen aufgeben, wurde in Deutschland die Nullemission von CO2 bis 2045 verfestigt: Am 22.März wurde mit rot-grün-schwarzer Mehrheit sogar die Verfassung (Art. 143h) geändert, wonach die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen sei und 100 Milliarden Euro hohe Sonderschulden zur Beschleunigung des Ausstiegs aus dem CO2 aufgenommen werden können. Eine Änderung durch das Bundesverfassungsgericht ist nicht zu erwarten, da das Bundesverfassungsgericht bereits 2021 eine höchst zweifelhafte Entscheidung (s. Vahrenholt/Lüning Unanfechtbar) getroffen hat, nach der in Deutschland die CO2-Emissionen bis 2050 auf Null zurückzuführen sind.
Schlimmer noch: Die von der SPD zu nominierenden Kandidaten für das Bundesverfassungsgericht werden vor allen Dingen danach ausgesucht, ob sie eine grüne klimaaktivistische Ausrichtung haben. Diese einseitige klimapolitische Orientierung der SPD stößt nun auf erheblichen Widerstand in der Industriearbeiterschaft. Ostdeutsche Betriebsräte haben am 3. Juli einen Brandbrief an die Bundesregierung geschickt, der das Scheitern der deutschen Energiepolitik kaum besser beschreiben kann:
"Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
wir befinden uns in der schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Allein im letzten Jahr wurden mindestens 100.000 Industriearbeitsplätze ersatzlos abgebaut. Die politischen Versprechungen der letzten Bundesregierung eines „grünen Wirtschaftswunders“ sind nur Schall und Rauch. Realität ist, dass noch nie so viele gute Arbeitsplätze bedroht waren wie heute.
Allein in Deutschland arbeiten weit mehr als eine Million Menschen in energieintensiven Industrien – die meisten von ihnen in den Branchen der IGBCE und der IG Metall. Vor allem die deutsche Energiepolitik hat sich zu einem der gefährlichsten Standort- und Wirtschaftsrisiken entwickelt.
Wenn die Energiewende eine Operation am offenen Herzen unserer Volkswirtschaft ist, wie manchmal gesagt wird, dann ist diese Operation bislang gründlich misslungen. Wir müssen feststellen: Der Patient droht, auf dem OP-Tisch zu sterben...
Der Doppelausstieg aus Kernenergie und Kohle hat Deutschland abhängig gemacht von unzuverlässigem PV- und Windstrom und teuren Gasimporten. Die Zeche zahlen wir mit den europaweit höchsten Strompreisen. Noch nie war unsere Stromversorgung so teuer und unsicher. Diese hohen Strompreise sind nicht nur sozial ungerecht, sie bedrohen inzwischen auch unsere Wirtschaft – und damit unseren Wohlstand und unseren gesellschaftlichen Frieden."
Massive Deindustrialisierung und dramatischer Wohlstandsverlust
Die SPD zeigte keine Reaktion. Was ist das für eine SPD-Führung, die ein solcher Appell ostdeutscher Betriebsräte kalt lässt?
Während in den USA die CO2-Regulierungen aufgehoben werden, geht Deutschland weiterhin den entgegengesetzten Weg. Die Merz-Koalition hat bekräftigt, am Ziel der Klimaneutralität bis 2045 festzuhalten, die von der Merkel-Regierung 2021 eingeführt und der Ampel-Regierung fortgeführt wurde. Während der amerikanische Präsident das Ziel der Vervierfachung der Kernenergieerzeugung in 25 Jahren ausgegeben hat und wieder verstärkte Nutzung von Strom aus Kohle- und Gaskraftwerken ermöglicht, um den ungeheuer stark wachsenden Strombedarf der Industrie und der Datenzentren zu befriedigen, hat es die SPD geschafft, dass das Wort Kernenergie in der Koalitionsvereinbarung nicht einmal mehr erwähnt wird: keine Forschung, keine Reaktivierung bestehender Kernkraftwerke, keine neue Kerntechnik in Deutschland.
Dagegen soll nach dem Willen von CDU und SPD der Endenergieverbrauch bis 2045 um 45 Prozent sinken. Das bedeutet massive Deindustrialisierung und dramatischer Wohlstandsverlust. Deutscher Politik fehlt das Verständnis der Bedeutung von Energie für das Wirtschaftswachstum und für das Leben der Menschen. Der amerikanische Energieminister Chris Wright spricht aus, was deutsche Politik noch lernen muss: "Energie ist der Motor für alles, was wir tun. Für alles. Energie ist nicht nur ein Wirtschaftssektor, sondern sie ermöglicht alle anderen Sektoren. Energie ist Leben."
Der CO2-Emissionshandel führt zur Deindustrialisierung
In den USA gibt es keine Belastung der CO2-Emissionen durch Emissionszertifikate, sieht man von vereinzelten Länderregelungen in Kalifornien und Oregon ab. Das führt in den USA zu Industriestrompreisen von 3 bis 4 Euro Cent pro Kilowattstunde. In Europa wird jede Tonne CO2, die von Kraftwerken, Industriebetrieben, Flugverkehr, Schiffsverkehr oder privaten Haushalten emittiert wird, mit den Kosten eines CO2-Emissionszertifikates belastet. Für die Industrie sind das zur Zeit etwa 70 bis 80 €/t CO2, für Haushalte 55 €/t CO2.
Das Geld, das den Bürgern und der Industrie abgezwackt wird, landet im Klima-Transformationsfonds. Aus diesem Fonds wird zur Zeit mit 20 Milliarden Euro die Solar- und Windenergie finanziert, wenn die Börsenstrompreise unter die feste Einspeisevergütung fallen – im Sommer fast jeden Tag zur Mittagszeit. Diese Überproduktion von Strom, den niemand gebrauchen kann, wird auf diese Weise mit Milliarden subventioniert, auch dann, wenn er ins Ausland verschenkt wird.
Der europäische Zertifikatehandel mit CO2, den es weder in den USA noch in China gibt, verteuert unseren Strom massiv. Denn nach dem Ausstieg aus der Kernenergie müssen vermehrt Kohlekraftwerke und Gaskraftwerke einspringen, etwa nachts, wenn keine Sonne scheint oder an 120 Tagen, an denen es kaum Wind gibt. Die Auswirkung der CO2-Zertifikate auf die Erzeugungskosten von Kohle- und Gasstrom ist fatal. Allein durch den europäischen Zertifikathandel haben sich die Strompreise für konventionelle Kraftwerke verdoppelt.
Damit sind die CO2-Zertifikate die wesentliche Ursache der zwei- bis dreifach so hohen Industriestrompreise Deutschlands gegenüber den USA. Hinzu kommen noch die Netzkosten auf Grund des Ausbaus der Erneuerbaren Energien von einigen hundert Milliarden Euro.
Die Auswirkungen der gestiegenen Industriestrompreise für die Unternehmen zeigt folgendes Beispiel. Nehmen wir ein Produkt der Grundstoffindustrie mit einem Energiekostenanteil von 10 Prozent. Da die Energiekosten (auch Gas ist in den USA deutlich günstiger) im Vergleich zu einer Produktion in den USA dreimal so hoch sind, ist das Produkt aus Deutschland um 20 Prozent teurer (30 bis 10 Prozent). Wie lange kann das Unternehmen diese Zusatzbelastung tragen? Nicht sehr lange, wie wir am Rückgang der energieintensiven Produktion in Deutschland seit 2021 sehen.
USA vor einer Reindustrialisierung
Die Schere zwischen wettbewerbsfähigen Strom- und Gaspreisen in den USA und Deutschland wird weiter aufgehen. Es bedarf wenig Phantasie, um zu erkennen, dass die USA vor einer Reindustrialisierung stehen und Deutschland in Anbetracht einer unbeirrten Klimapolitik einen Absturz seiner Industrie zu erwarten hat. Der Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD fördert das Sterben der deutschen Industrie weiterhin.
Denn es wirkt ja nicht nur der CO2-Zertifikatehandel auf Industrie und Gesellschaft. Rot-Grün-Schwarze Planwirtschaft hat ja neben dem Zertifikatehandel noch eine Fülle von Einzelvorschriften entwickelt. Da wird der CO2-Flottengrenzwert bei Autos geregelt, völlig unnötige Subventionen an Erneuerbare Energien im Milliardenmaßstab ausgeschüttet (die Sonne schickt ja keine Rechnung) oder Solardachpflicht oder Wärmepumpenpflicht vorgeschrieben.
Professor Manuel Frondel hat dankenswerterweise nachgerechnet, was uns diese planwirtschaftlichen Einzelregelungen kosten: Der CO2 Emissionsstandard bei Neufahrzeugen kostet 950 €/t CO2, EEG-Förderung 150 €/t CO2, Kohleausstieg 464 €/t CO2, also ein Vielfaches des europäischen Zertifikatepreis von etwa 70 bis 80 €/tCO2.
Was die Bürger nicht wissen, ist, dass diese Zusatzkosten im Stromsektor, die sich Deutschland stolz selbst aufbürdet, keine einzige Tonne CO2 auf EU-Ebene mindert. Dadurch, dass Deutschland mehr CO2 einspart, als auf Grund der europäischen Zertifikateregelung nötig wäre, werden Zertifikate freigesetzt, die von anderen Unternehmen in Europa genutzt werden, um mehr CO2 ausstoßen zu können. Damit haben wir in Deutschland überflüssige Ausgaben in Milliardenhöhe mit einem CO2-Effekt von Null.
Das Pariser Abkommen ist Makulatur
Die USA emittieren etwa 13 Prozent der CO2-Emissionen weltweit. Mit dem Austritt der USA aus dem Pariser Abkommen stellt sich die Frage, wer noch für die Einhaltung des Pariser Abkommens übrig bleibt. Das Abkommen stellt die Entwicklungsländer frei von jeglicher CO2-Minderung. China, die neue wirtschaftliche Supermacht, gilt nach den Regeln der UNO als Entwicklungsland. Russland macht nicht mit, die USA und Argentinien auch nicht mehr. Nur die Industrieländer EU, Kanada, Südkorea, Australien, Japan, Neuseeland und England haben sich zur Reduktion der CO2-Emissionen verpflichtet.
Die EU macht 6,4 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen aus, die restlichen Industriestaaten kommen auf 7,1 Prozemt der CO2-Emissionen. 86,5 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen können also nach dem Pariser Abkommen unverändert bleiben oder wie im Falle von China und Indien ungestört weiter wachsen.
Deutschland will bis 2045 500 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Das entspricht dem Zuwachs der CO2-Emissionen in Indien und China in zwei Jahren. Auf dem deutschen Wege zur CO2-Nullemission in 2045 verlässt jegliche Produktion Deutschland. Wächst sie in den USA oder in China auf, erhöht sie dort die CO2-Emissionen auf das 2-fache (USA) oder 4-fache (China).
Deutsche Politik folgt einer selektiven Klimawissenschaft
Deutschland und Europa folgt der von der UNO orchestrierten Klimawissenschaft, in der Kritiker mit abweichenden Erkenntnissen über die Bedeutung des CO2 für die Klimaveränderung ausgegrenzt werden. Die USA lassen nun erstmals Wissenschaftler zu Wort kommen, die der UNO-Klimawissenschaft kritisch gegenüberstehen. Es ist das Verdienst von Donald Trump und seines Energieministers, unterdrückten Positionen von Wissenschaftlern Raum zu geben.
Schon in seiner ersten Amtszeit wollte Trump Kritiker und Alarmisten zu einem Disput bewegen: Ein RED-Team der Kritiker sollte mit einem BLUE-Team der Alarmisten diskutieren. Die alarmistische UNO-Mainstream-Wissenschaft lehnte ab: Mit Dissidenten diskutiert man nicht. Im März 2025 beauftragte der US-Energieminister Chris Wright eine unabhängige Expertenkommission mit einer kritischen Bewertung der aktuellen Klimawissenschaft. Die von der UNO ausgegrenzten Wissenschaftler Prof. Judith Curry, Prof. Ross McKitrick, Prof. John Christy, Dr. Steven Koonin, Dr. Roy Spencer lieferten diesen Bericht Ende Juli.
Der Bericht ist lesenswert und wird weitreichende Folgen für die Klimapolitik weltweit haben. Natürlich bestätigen die Wissenschaftler eine Erwärmung der letzten 150 Jahre. Natürlich attestieren die Wissenschaftler dem CO2 eine gewisse Erwärmungswirkung. Allerdings zeigen Sie auch, dass die Modelle, die allein im CO2 die Ursache für die Erwärmung der letzten 150 Jahre sehen, ungeeignet sind, da sie die Ursachen der Temperaturentwicklung der letzten 25 Jahre nicht vernünftig wiedergeben. Denn die Erwärmung der letzten 25 Jahre ist im Wesentlichen durch eine verstärkte direkte Sonneneinstrahlung durch die Wolken bedingt und weniger durch den Treibhauseffekt des CO2 (S. 91).
Vor allen Dingen weisen die Wissenschaftler auf die positiven Wirkungen des CO2 hin, das zu einer grüner werdenden Erde geführt hat mit deutlich positiven Folgen für die Ernährungslage der Welt. Und zudem räumen sie mit den immer wiederkehrenden Narrativen der angeblichen Zunahme von Dürren, Starkregenereignissen, Orkanen, Tornados, Waldbränden etc auf. Entgegen der meisten Medienberichte zeigen ihre Daten keinen Anstieg der Extremereignisse. Der Bericht ist im Netz verfügbar. Der amerikanische Energieminister hat die Wissenschaft zur Stellungnahme aufgefordert. Eine deutsche Übersetzung der Zusammenfassung gibt es hier.
Jeder, der sieht, wie Deutschland durch die grün-rot-schwarze Klimapolitik abstürzt, und dies ändern will, muss diesen Report gelesen haben. Nach dem Lesen der 150 Seiten geht es Ihnen besser und Sie sind ausgezeichnet gewappnet gegen Halbwahrheiten, Skandalierungen und Angstmache, wie sie jeden Tag von ZDF, ARD, Spiegel, FAZ, Süddeutsche und dpa verbreitet werden.
Fritz Vahrenholt ist Honorarprofessor an der Universität Hamburg im Fachbereich Chemie und war bis 1997 Umweltsenator der Freien und Hansestadt Hamburg. Von 1998 bis 2013 war er in Vorstandsfunktionen im Bereich der Erneuerbaren Energien bei der Deutschen Shell AG, der Repower Systems AG und der RWE Innogy. Er war bis Ende 2019 Alleinvorstand der Deutschen Wildtier-Stiftung. Zuletzt ist von ihm bei Langen-Müller der Spiegel Bestseller „Die große Energiekrise“ erschienen.
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Beitragsbild: Spurzem - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.0 de, via Wikimedia Commons
„Ausgaben in Milliardenhöhe mit einem CO2-Effekt von Null“, ist genau mein Humor.
Die grünen Schullehrer kapieren sowas nicht.
Und wenn etwas teurer wird, halten deutsche Rentner es für eine Steuer, die ihre Rente bezuschusst.
Also weiter so!
An der Wahlurne wird sich nix ändern.
Jeder, der diesen „Report“ gelesen hat, als PDF verfügbar hat und anderen verfügbar macht oder/und vervielfältigt, um ihn anderen zugänglich zu machen, delegitimiert die Staatsorgane der Bundesrepublik Deutschland und betätigt sich verfassungsfeindlich. Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung, Bundespräsident und Bundesverfassungsgericht sind die legitimen Staatsorgane der Bundesrepublik Deutschland. Diese Staatsorgane haben den Kampf gegen den menchengemachten Klimawandel und die damit verbundene drastische Reduktion von Treibhausgasen zu einem obersten Verfassungsrang deklariert. Dies ist unumstritten, unumstößlich, unwiderruflich, unbestreitbar und umunkehrbar. Der Europäische Menschengerichtshof hat diesbezüglich vor kurzem, ebenfalls eine wegweisende Entscheidung veröffentlicht, die auch die Staatsorgane der Bundesrepublik Deutschland in ihrer Haltung vollumfänglich bestätigt. Jede Agitation gegen die Beschlüsse der Staatsorgane der Bundesrepublik Deutschland im Hinblick auf den menchengemachten Klimawandel und die damit verbundene drastische Reduktion von Treibhausgasen, erfüllt somit zweifelsfrei den Tatbestand der verfassungsfeindlichen Hetze, mit dem Ziel, die legitimen Staatsorgane der Bundesrepublik Deutschland zu zersetzen und zu zerstören. Es kann keinerlei Zweifel darüber bestehen, daß Verfassungsschutz, polizeilicher Staatsschutz und zivilgesellschaftliche Organisationen derartige verfassungsfeindliche Bestrebungen entschlossen bekämpfen werden. Der gemeinsame Kampf gegen den menchengemachten Klimawandel und die damit verbundenen schädlichen Treibhausgase ist vorrangiges Anliegen eines jeden anständigen und friedliebenden Menschen in Deutschland. Insoweit muß die Intention des Artikels und die Veröffentlichung des damit verbundenen „Reports“ entschieden verurteilt werden. Man muß immer vorwärts streben und darf sich keinesfalls durch reaktionäre Einstellungen und Entscheidungen beeinflussen lassen.
„Damit haben wir in Deutschland überflüssige Ausgaben in Milliardenhöhe mit einem CO2-Effekt von Null.“ Und ich denke, das ist gewollt. Es fördert die Verlagerung von Unternehmen.
Könnten Sie vielleicht Obamas Trick nochmal so verlinken, dass ich für den Ablauf die Links als Nachweise nutzen kann? Dankeschön.
Lenin hat mal sinngemäß gesagt, ohne Elektrifizierung des ganzen Landes ist alles nichts. Die geistigen Urenkel Lenins, ein berühmter Massenmörder, inklusive SPD ignorieren das seit Jahren. Die versuchen nur, den ersten Teil des Zitates umzusetzen, den Teil mit der Sowjetmacht (Räteherrschaft, natürlich ohne freie Wahlen, und wenn dann nur mit Brandmauer). Eigentlich ein Fall für das Verfassungsgericht.
„Jetzt erst recht“ lautet die Parole. Es wäre ja noch schöner, wenn wir uns von Realitäten und Trump vorschreiben lassen würden, wie wir uns unser CO2-Paradies basteln. Wir werden garantiert die letzten sein, die zur Vernunft zurückkehren. Dafür sind wir eben Deutsche. Das sozialreligiöse Phänomen „Klima“ ist nur noch religions-psychologisch zu verstehen. Mit Argumenten geht da wohl gar nichts. Es ist wohl tatsächlich so, dass wir immer voll auf die 12 brauchen, bevor wir kapieren. Solange die Politiker gut gemästet bleiben und das Volk still hält wird weitergemacht auf dieser immer stärker abschüssigen Bahn. Es wird enden, ganz sicher, wenn die Kohle alle ist, die Wirtschaft ruiniert und das Volk restlos ausgepowert ist und endlich aufsteht. Beim letzteren haben ich aber meine Zweifel.
Gerne würde ich den Pflanzen auf diesem Planeten zuhören. Was würden mir all die Pflanzen, all die Gräser, Bäume und Sträuche auf der Welt erzählen, wenn sie sprechen könnten? Ist die Luft zu schmutzig? Der Regen zu sauer? Oder, von Zimmerpflanzen mal abgesehen, hat die Vegetation Angst zu verdursten? Man liest doch überall von der Ausbreitung der Wüsten. Oder fühlen sich die Pflanzen von uns Menschen benutzt? Zu Massenpflanzenhaltung degradiert? Die Schlacht der Kartoffelernte?
Mitnichten.
Betrachtet man die biologischen Strömungen mal ohne Menschen auf diesen Planeten und dreht ein wenig am Zeitrad in Richtung schneller, würde man erkennen, dass dieser Kohlenstoffzyklus (CO2 – Pflanze – Tier – CO2) eigentlich gar kein Kreislauf ist. Ähnlich wie die Versalzung der Meere immer nur in Richtung salziger abläuft, würde dieser Kohlenstoffzyklus immer weiter ausdünnen. Immer weniger Kohlenstoff, damit immer weniger Kohlendioxid in der Luft. Jeder zweite Baum, der dem Waldbrand entwischt wäre, würde umfallen und vom Erdboden auf natürliche Weise begraben und wäre dann für immer diesem Kreislauf entzogen. Mitsammt all den mühsam aus der Atmosphere entnommenen Kohlenstoff. Jener Pflanzennahrung also, die dadurch immer knapper werden würde.
Ich höre es schon, die Pflanzen auf diesem Planeten würden
„Wir haben Hunger!“ schreien.
Welch ein Segen, dass irgendwann Homo Sapiens auf der Bildfläche erschienen ist, um mit schweren Maschinen in tiefen Schächten all den für alle Zeiten dem Kreislauf entzogenem Kohlenstoff wieder ans Tageslicht zu fördern, zu verbrennen und den Pflanzen wieder als schmackhaftes CO2 zur Verfügung stellen. Manchmal wüsste man gern, wer das alles programmiert.
„Porsche plant seine Endproduktion …“ Warum erst jetzt? Ich wäre schon lange weg, hätte ich eine große Firma und keinen Einfluß auf die Politik. Einen Porsche wollte ich weder mit noch ohne einem Motor, schon wegen des ein- und aussteigen. Das sähe bei mir so unsportlich aus. Ich liege nicht so gerne beim fahren kurz über der Fahrbahn. Ich sitze lieber aufrecht und kann meinen Hut dabei aufbehalten.