Claudio Casula / 31.05.2021 / 06:15 / Foto: Rudolf Wildermann / 84 / Seite ausdrucken

Chronik des Irrsinns: der Mai

Weil sich Anwohner offenbar nicht an die Corona-Schutzmaßnahmen hielten, beliefert die Post eine Sackgasse in Duisburg nicht mehr. „Die Situation für Zusteller sei durch distanzloses Verhalten vieler Anwohner, die zumeist auch keine Masken trügen, nicht mehr tolerabel gewesen. (…) Eine Intervention mit Dolmetschern und Streetworkern habe nicht ausgereicht“, meldet DIE WELT. „Dolmetscher“, verstehe…

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In Berlin wird die Polizei wie jedes Jahr vom 1. Mai und den damit einhergehenden linken Krawallen überrascht. Bei Twitter schreibt das ZDF: „Brennende Baumaschinen, Angriffe auf Wohnungsunternehmen. Und warum? Weil Wohnraum immer knapper und teurer wird. Angesichts der Tricks von Wohnungsbesitzern platzt manchen Mietenden der Kragen.“ Hören wir da etwa Verständnis für Gewalt heraus? Und warum werden Mieter gegendert, Wohnungsbesitzer jedoch nicht?

Bilanz jedenfalls: über 90 verletzte Polizisten, 345 Festnahmen, oder, wie man in Berlin zu sagen pflegt, „weitgehend friedliche Proteste“.

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„Wie kommen Sie dazu, dass Frau Baerbock nicht gebildet ist? Schauen Sie sich die Ausbildung der Frau an. Wenn das keine Bildung ist…“ zwitschert, nein: nicht die Pressesprecherin der grünen Kanzlerkandidatin, sondern die ARD. Die Reaktionen („Alle 11 Minuten verliebt sich ein Journalist in Annalena Baerbock“ usw.) veranlassen das Erste, den Tweet wieder zu löschen.

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Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen, Jugend und Gedöns twittert: „Familien mit geringem Einkommen sollen die Möglichkeit bekommen, einen kostengünstigen einwöchigen Erholungsaufenthalt in den gemeinnützigen Familienferienstätten zu erhalten. Wir werden diese Angebote mit bis zu 90% aus Bundesmitteln fördern.“ (Zitat Franziska Giffey)

Das klingt verdächtig nach KdF (Kraft durch Franzi)! Wird der Koloss von Prora jetzt doch noch seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt? Dürfen auch Ungeimpfte dort Urlaub machen? Oder Leute mit rechtspopulistischem Gedankengut? Ein Gesinnungsschnelltest sollte schon obligatorisch sein.

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Jetzt wird’s lustig. Der Ex-Bundesligaprofi Dennis Aogo veröffentlicht am Mittwoch eine WhatsApp-Nachricht, in der Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann ihn als „Quotenschwarzer“ bezeichnet hatte. Lehmann entschuldigt sich bei Aogo. Nutzt aber nix, Hertha BSC löst den Beratervertrag mit ihm auf.

Einmal wird Aogo noch wach, dann ergießt sich die Empörung über ihn selbst: Er hatte am Dienstag in seiner Eigenschaft als Experte beim Sender Sky die Offensive von Manchester City gelobt. Es sei schwer, sie zu verteidigen, weil sie „das trainieren bis zum Vergasen“. Aogo spricht von einem „großen Fehler“, er könne sich dafür nur „aufrichtig entschuldigen“. Dann taucht auch noch ein Video auf, in dem Aogo von einem Umzug nach Berlin spricht: „Wenn man Familie kriegt, dann hat man immer den Wunsch nach einer festen Bleibe, sodass man nicht immer irgendwie wie ein Zigeuner (!) von A nach B reist.“ Drei… zwei… eins…

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Der vor zehn Jahren eröffnete Eisladen „Eiskimo“ am Bahnhof Berlin-Lichterfelde-West benennt sich um. Vor zwei, drei Jahren kam Kritik auf, Rassismus und so weiter. BILD zitiert Eigentümer Peter Lichtel: „Anfangs haben wir das vielleicht nicht ernst genug genommen. Doch dann wurde die Kritik krass.“ Beschwerden erreichten die Eisdiele nun fast wöchentlich. „Eine Frau drohte mit Demos vor unserem Laden“, so Lichtel, „dann entgingen uns große Aufträge, weil man fürchtete, durch uns in die rechte Ecke zu geraten.“ Jetzt heißt der Eisladen „Peter und der Wulf“. Wieder wurde ein glorreicher Sieg im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung errungen, liebe Genossinnen und Genossen!

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Die Aogo-Story geht weiter. Es tut mir für alle empfindsamen Leser leid, aber so ist das nun mal alles mittlerweile. Auf Facebook wird dem Ex-Kicker vorgeworfen, er habe einst auf Mallorca eine junge Frau gefragt, ob sie sich nicht einen „dicken Negerschwanz“ gönnen wolle. Der Grüne Boris Palmer verwendet diesen Begriff ironisch im Zusammenhang mit der Rassismusdebatte, was die grüne Parteispitze nun zum Anlass nimmt, ein Parteiausschlussverfahren gegen den ungeliebten Bürgermeister von Tübingen einzuleiten.

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Lauterbach (Karl, nicht Heiner) erzählt bei Illner: „Diejenigen, die jetzt auf den Intensivstationen behandelt werden, sind im Durchschnitt 47–48 Jahre alt. Die Hälfte von denen stirbt. Viele Kinder verlieren ihre Eltern. Das ist eine Tragödie.“ Drei Wochen später veröffentlicht das RKI aktuelle Zahlen zur Altersstruktur von Intensivpatienten. Die Gruppe der 40–49 Jährigen macht 8,2% aus, alles darunter 3,9%, alles darüber 87,9%. Auf Anfrage erklärt der „Gesundheitsexperte der SPD“, es habe sich um eine „persönliche Schätzung“ gehandelt.

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Baerbock im Bundestag: „In den 60ern die Sozialdemokraten – die Soziale Marktwirtschaft auf den Weg gebracht.“ Wir müssen uns den Geschichtslehrer von Annalena Baerbock als sehr traurigen alten Mann vorstellen.

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Für eine „Tatort“-Folge hat sich die vom NDR beauftragte Produktionsfirma „Wüste Medien“ das linke Zentrum „M1“ in Hamburg als Drehort ausgesucht. Pikant: Das „M1“-Kollektiv und das diesem nahestehende „GoMokry*“-Kollektiv bestehen aus bekennenden Polizei- und „Tatort“-Hassern, die für die Nutzung ihrer Räumlichkeiten 3.000 Euro bekommen. Ihre Gebühren bei der Arbeit! 

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„Das Klimaschutzgesetz wälzt die CO2-Reduktion auf die junge Generation ab. Ab 2031 steht gar nichts Konkretes mehr drin. Dabei war das die Idee: Klimaneutralität bis 2050 und die jungen Leute überlegen sich, wie genau sie das schaffen wollen.“ Twittert, nein: nicht die Pressestelle von Fridays for Future, sondern die gar lustige heute-show.

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Die grüne FFF-Aktivistin Luisa Neubauer verleumdet Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen in der Talkshow „Anne Will“. Er verbreite u.a. „rassistische und antisemitische Inhalte“. Von Armin Laschet aufgefordert, ihre Vorwürfe zu belegen, kann Deutschlands bekannteste Langstreckenfliegerin nichts entgegnen, dafür kündigt die Moderatorin an, das für sie erledigen zu wollen.

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Sensation! Peter Altmaier verkündet: „Wir werden Menschen sehen, die draußen Pizza essen.“ 

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Die Rate der „an und mit Corona Gestorbenen“ liegt in Schweden (Prinzip Eigenverantwortung, Selbstbestimmung) niedriger als in Bayern (Prinzip Maskenzwang, Lockdowns, Freiheitsentzug). Irgendwie glaubt der Maggus Söder aber immer noch, dass unser Weg der richtige sei. Im Juni seien wir auch „noch nicht durch".

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Die wie überall in Europa sinkenden Inzidenzen muss die Wahrheitspresse zum Glück nicht thematisieren, weil gerade zur rechten Zeit Hamas und Islamischer Dschihad beschlossen haben, israelische Städte in großem Stil mit Raketen zu beschießen. Es ist das vierte Mal nach 2008/2009, 2012 und 2014, aber die jahrzehntelang eingeübten politischen und medialen Reflexe greifen auch diesmal, bestenfalls übt man sich in Äquidistanz, Grundtenor ist einmal mehr der Vorwurf der Unverhältnismäßigkeit israelischer Gegenmaßnahmen. Der ganze Schlamassel begann wieder einmal damit, dass der jüdische Staat zurückschlug. Im Westen nichts Neues.

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Die Hamas nimmt die dichtbesiedelte israelische Küstenebene mit mehr als zweitausend Raketen unter Beschuss und deutsche Medien reden wieder von einer „Gewaltspirale“ und machen Terroristen zu „Aktivisten“. Der Tagesspiegel titelt: „Hamas reagiert auf israelischen Luftangriff im Gaza-Streifen“, das ARD-Morgenmagazin twittert mit dem Hashtag #GazaUnderAttack und WDR-Mann Lorenz Beckhardt („Macht Fleisch, Auto fahren und fliegen so verdammt teuer, dass wir davon runter kommen. Bitte! Schnell! Dann wählen wir auch Euch alle!“) retweetet einen Post von Tichys Einblick mit den Worten: „Och nö! Lieber Gott, mach die ollen Philosemiten tot!“ Der WDR bedauert die „sehr missverständliche“ Formulierung seines Mitarbeiters, Beckhardt würde den Tweet jetzt, einen Tag später, so nicht noch einmal schreiben.

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Verwirrung um Annalena Baerbocks akademische Laufbahn. Offenbar hat die Kanzlerkandidatin ihre Vita geschönt und muss sie mehrmals entsprechend abändern; von der „Völkerrechtlerin“, als die sie bis dato firmierte, bleibt nichts übrig, auch vom Bachelor, den sie in Hamburg gemacht haben wollte, bevor er dort eingeführt wurde, ist nun keine Rede mehr. Menno. Alles wegen Hass und Hetze!

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Die Neigung der Staatsfunker zur Genderei produziert mitunter wunderbare Stilblüten. So schreibt tagesschau.de: „Die (israelische) Armee töte gezielt Kommandeurinnen und Kommandeure der Hamas und des ,Islamischen Dschihad’“.

Als sich der Lachsturm gelegt hat, streichen die ARD-Journaktivisten die bärtigen „Kommandeurinnen“ wieder aus dem Text. Der Fehler sei „redaktionell hineinredigiert“ worden.

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Hauptsächlich arabische junge Männer, türkische Rechtsextreme und radikale Linke veranstalten überall im Land antiisraelische Kundgebungen, skandieren in Gelsenkirchen „Scheiß Jude!“, fordern in Berlin, Tel Aviv zu bombardieren und in Hamburg „Freiheit für Palästina – vom Fluss bis zum Meer“ (also die Auslöschung Israels).

Oder, wie man es in der Tagesschau sieht: „Viele Teilnehmende wollten deutlich machen, dass sie Gewalt in Nahost verurteilen.“

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EVP-Chef Manfred Weber (CSU) gibt der AfD eine Mitschuld an den antisemitischen Exzessen muslimischer Einwanderer auf deutschen Straßen. Keine Pointe.

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„Wie Scheweggewara sagte: ,Solidaridität ist die Zärtlichkeit unter den Völkern.’“

(Annalena Baerbock)

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DFB-Präsident Keller tritt zurück. Ihm ist zum Verhängnis geworden, einen Richter mit dem Blutrichter Roland Freisler verglichen zu haben. Da hat auch die Entschuldigung bei Charlotte Knobloch mit einem großen Blumenstrauß nebst anschließender Absolution nichts genutzt.

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Das hat Israel noch gefehlt: Der SPD-Co-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans verlangt ein deutsches „Mitspracherecht“ bei den israelischen Gegenmaßnahmen angesichts des Hamas-Terrors. Schließlich bekommen die Israelis von uns U-Boote geliefert, dann sollen sie auch gefälligst zuhören, wenn die Vertreter einer deutschen Splitterpartei ihnen erklären, was Deeskalation bedeutet. 

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In Berlin ziehen wieder antiisraelische Demonstranten durch die Straßen, grölen antisemitische Parolen wie „Kindermörder Israel!“. Ein rbb-Reporter vor Ort, sich wohl auf einer Art Loveparade oder Karnevalsumzug wähnend, preist die Farbigkeit der Veranstaltung, auch durch palästinensische Flaggen, Kopftücher und geschminkte Gesichter, und stellt fest: „Es ist friedlich geblieben. Also eine ganz tolle Atmosphäre bislang.“

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Franziska Giffey (SPD) ist jetzt nicht nur den Doktortitel los, sondern auch ihr Amt. Gatte Karsten war schon vor Monaten seinen Job als Tierarzt losgeworden: Er arbeitete als Beamter im Landesamt für Gesundheit und Soziales und war dort als Veterinär eingesetzt. Ihm wurde vorgeworfen, seine Arbeitszeiten nicht korrekt erfasst und Dienstreisen abgerechnet haben, die er gar nicht antrat. Regierende Bürgermeisterin von Berlinistan will Franzi im September aber trotzdem werden. Und mit dem Übergangsgeld von über 57.000 Euro kann sie sich noch was Schönes kaufen.

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Weltweit atmen Sinti und Roma auf: Die Stadt Augsburg benennt nach 250 Jahren endlich den Zigeunerbach um. Künftig soll der Bachlauf diskriminierungsfrei Stempflebach heißen.

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„Das war ein blödes Versäumnis“, so Annalena Baerbock über zu spät gemeldete Nebeneinkünfte (es handelte sich um etwa 37.000 Euro) aus der Parteiarbeit an die Bundestagsverwaltung. Sie selbst habe sich darüber wahrscheinlich am meisten geärgert. Wenig später meldet auch Parteikollege Cem Özdemir dem Bundestag Sonderzahlungen nach, die er zuvor vergessen hatte, bei ihm ging es um 20.000 Euro.

Und auch Herr Karl Lauterbach bzw. sein Büro stößt auf einen Akt der Vergesslichkeit: Nebeneinnahmen aus 2018/19 noch nicht gemeldet, 17.850 Euro für vier Vorträge. „Riesenfehler“, meint der Apokalypseexperte der SPD, und spendet das Geld an arme Corona-Kinder in Indien.

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Nur 394 Personen in Deutschland haben den Geschlechtseintrag „divers“ bzw. „Keine Angabe" gewählt. Es sind also 0,0003 Prozent der Bevölkerung, um die ein ziemlicher Wirbel veranstaltet wurde, derentwegen in Stellenanzeigen von m/w/d die Rede ist und unsere öffentlich-rechtlichen Medienschaffenden gendern, bis die Ärzt*schluck*innen kommen.

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Nicole Diekmann, eine der penetrantesten Verfechter (so!) der Genderei im Paulanergarten des Herrn, twittert, ihr Vater (76) habe ihr Buch gelesen, „das mit den Doppelpunkten“ aber noch nie gesehen. Was das sei? „Ich erkläre Gendern. Er: ,Das ist ja toll!’“ Hat sich so zugetragen. Ganz sicher. Zwinkersmilie.

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Aktuell sind noch 0,17 Prozent der Deutschen positiv getestet – und von diesen 0,17 Prozent wiederum liegen ganze 2,3 Prozent auf der Intensivstation. Die Werte fallen rapide, das RKI gibt die bundesweite Inzidenz am Sonntag mit 66,8 an. Jens Spahn fordert jedoch „für einen unbeschwerten Sommer“ eine Inzidenz unter 20. Dann reicht unter 35.000 ein positiv Getesteter aus, um wieder in den Lockdown zu gehen. Söder reibt sich schon die Hände, andere eher nicht. Wenig später behauptet Spahn, er habe keine 20er-Inzidenz gefordert. Und Eurasien lag nie im Krieg mit Ozeanien.

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Jürgen Todenhöfer lässt sich von seiner Gerechtigkeitspartei „Team Todenhöfer“ auffordern, als Kanzlerkandidat anzutreten, und nimmt die flehentlich erbetene Rolle demütig an. Seinen drei Konkurrenten kündigt Jürgen Todenhöfer (ja, wir erwähnen ihn noch einmal, dann freut er sich) an, sie sollten sich schon einmal „warm anziehen“.

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Böse Überraschung für Annalena Baerbock: In der Talkshow „Maischberger“ stellt ihr Sandra Maischberger kritische (!) Fragen, erinnert sie u.a. an ihre Behauptung, das Netz fungiere als Stromspeicher. Frau B. gibt nicht klein bei – und macht es nur noch schlimmer, spricht von „Rechenzentren, großen Supermärkten, die dann als Energieerzeuger in den Markt reinkommen... Wenn eine Kühlung zum Beispiel bei einem riesengroßen Produzenten in Zukunft dann von -22° zukünftig auf -20° runterkühlt, dann ist das Hühnchen immer noch kalt, aber wir können an der Grundlast das Netz stabilisieren."

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In der Sendung „markt“ (WDR) heißt es über einen chinesischen Diktator, der etwa 100 Millionen Menschen auf dem Gewissen hatte: „Mao hatte echten Weitblick“. 

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Die Grüne Jugend fordert die Umbenennung der Gemeinde Negernbötel (Kreis Segeberg), die seit 1306 so heißt, aber heute, nun ja… Alexander Wendt: „Bevor sich die Grüne Jugend über Negernbötel hermacht – sollte sie nicht erst einmal Katrin Göring-Eckardt umbenennen?“

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Georg Restles investigatives Magazin „Monitor“ ist einer ganz heißen Sache auf der Spur: der „rechten Kampagne vom ,importierten Antisemitismus’“…

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Manuela Schwesig verkündet, der siebenmonatige Lockdown habe gewirkt, nun seien weitreichende Öffnungen möglich. Oder, wie alle anderen zu sagen pflegen: Es ist Frühling!

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In Hamburg stoppt die Polizei einen Libanesen nach vergeblichem Einsatz von Pfefferspray und Taser schließlich mit Schusswaffe. BILD: „Er ging mit einem Messer auf Passanten und Polizisten los, beschädigte Autos und rief dabei laut ,Allahu Akbar’ (Gott ist groß).“ Weiter heißt es: „Weder durch die Identifizierung noch durch die Durchsuchung haben sich bislang Hinweise auf ein Tatmotiv ergeben.“

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Europa macht auf, Frau Merkel aber möchte den Bundeslockdown gern nochmal bis zum 28. September verlängern. Es ist nur zu unserem Besten! Es tut ihr mehr weh als uns, wirklich!

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Corona-Teststellen in Deutschland sollen nach einem Medienbericht kostenfreie Bürgertests falsch abgerechnet haben. Da der Bund den Testzentren 18 Euro pro durchgeführtem Antigen-Schnelltest überweist und (Datenschutz!) eh keine Namen übermittelt werden müssen, sondern nur Zahlen, schossen diese Einrichtungen plötzlich wie Pilze aus dem Boden und so mancher kriminelle Charakter verdiente sich binnen Wochen eine goldene Nase. Also, noch acht bis zwölf solcher Skandale, dann wird es wirklich eng für Jens Spahn!

Foto: Illustration Rudolf Wildermann

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Leserpost

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Heinrich Moser / 31.05.2021

Logisch: Die Politiker haben keine Angst mehr vor den Bürgern.

Klaus Biskaborn / 31.05.2021

Dieser Wanderwitz ist eine Beleidigung und Schande für jeden Ostdeutschen! Wenn man glaubte dümmer geht nimmer wird man hier eines Besseren belehrt. Hoffe, die Sachsen-Anhaltiner haben seine Äußerungen zur Kenntnis genommen und lasse es an der Wahlurne spüren!

Frank Dom / 31.05.2021

Merci. Herzhaft gelacht. Das Interessante ist ja mE, dass es Menschen in ‘schland gibt, die das alles für seriöse Politik und Anliegen betrachten.

W. Hoffmann / 31.05.2021

Über Ihren Schlusssatz: “dann wird es wirklich eng für Jehns Spahn” musste ich lauthals lachen. Ja, wieso denn? Spahn hat doch nur Anweisungen von oben befolgt, die zudem einem großen Plan folgen. Reine Auftragsarbeit! Da hat er doch keine Fehler gemacht, findet auch Diplomsozialistin Anne Will.

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