Während die Exporte in die USA deutlich sinken, stiegen die Ausfuhren in die EU.
Trotz anhaltender globaler Handelskonflikte haben Chinas Exporte im Juli stärker zugelegt als erwartet, meldet sueddeutsche.de. Nach Angaben der chinesischen Zollbehörde seien die Ausfuhren im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres um 7,2 Prozent gestiegen. Analysten hatten im Vorfeld mit einem geringeren Wachstum gerechnet. Auch die Einfuhren hätten um 4,1 Prozent und damit deutlicher als erwartet.
Allerdings falle das Bild je nach Handelspartner bemerkenswert unterschiedlich aus: Die Exporte in die USA seien im Jahresvergleich um 21,7 Prozent gesunken, nachdem bereits im Juni ein starker Rückgang verzeichnet worden war. Chinesische Unternehmen hätten diesen Einbruch jedoch durch steigende Ausfuhren in andere Regionen ausgleichen können: Die Lieferungen in die Europäische Union hätten um 9,3 Prozent zugelegt, jene in die zehn südostasiatischen Asean-Staaten sogar um 16,6 Prozent. Die Exporte nach Deutschland seien um 13,1 Prozent gestiegen.
