Der Krieg in der Ukraine ist ein geopolitisches Kräftemessen um weltweite Einflusszonen. Während Russland den Westen in Europa bindet, nutzt China die Ablenkung zur stillen Expansion im Indopazifik.
Seit über dreieinhalb Jahren halten Europa und die Vereinigten Staaten die Ukraine militärisch, wirtschaftlich und diplomatisch am Leben. Milliardenhilfen, Waffenlieferungen und politische Rückendeckung bilden das Rückgrat ihres Widerstands. Fest steht: Ohne diese Unterstützung wäre die militärische Verteidigung gegen Russland längst kollabiert. Ein Sieg über Moskau erscheint heute kaum noch realistisch – doch das strategische Minimalziel wurde erreicht: Die Zerschlagung des ukrainischen Staates konnte verhindert werden.
Nun aber bestätigt sich, was viele Beobachter seit Langem befürchtet hatten: Russland wird von seinem mächtigsten Partner, der Volksrepublik China, strategisch stabilisiert. Chinas Außenminister Wang Yi erklärte jüngst gegenüber europäischen Diplomaten, Peking könne eine russische Niederlage in der Ukraine nicht zulassen. Wie die South China Morning Post berichtet, lautete die zentrale Botschaft hinter verschlossenen Türen: Sollte Russland verlieren, könnten die Vereinigten Staaten ihre militärische Schlagkraft voll auf den Indopazifik richten – auf Taiwan, das Südchinesische Meer und die Eindämmung Chinas.
Diese Äußerung markiert eine geopolitische Zäsur – nicht wegen ihres Inhalts, sondern wegen ihrer Offenheit. Das letzte rhetorische Feigenblatt einer Neutralität, die de facto nie existierte, wurde abgelegt. Was bislang diplomatisch kaschiert wurde, ist nun offizielle Position. Die Aussage ist mehr als ein politischer Lapsus – sie ist ein strategisches Bekenntnis. Und sie entlarvt die chinesische Friedensrhetorik als taktisches Manöver. Spätestens jetzt ist klar: Es geht nicht mehr nur um die Ukraine oder Moskaus imperiale Hybris. Zwischen den Karpaten und dem Donbass prallen die Interessen der Weltmächte frontal aufeinander.
Dass China einen russischen Kriegsverlust kategorisch ausschließt, offenbart eine strategische Grundannahme: Der Fortbestand eines antiwestlich orientierten, autoritär geführten Russland unter Wladimir Putin ist für Pekings globale Ambitionen systemrelevant. Nicht der Krieg selbst bedroht Chinas Aufstieg – sondern dessen möglicher Abschluss durch einen russischen Zusammenbruch. Ein ukrainischer Sieg wäre aus chinesischer Sicht kein Fortschritt, sondern ein geopolitischer Kontrollverlust.
Pekings Albtraum
Ein in die Defensive gedrängtes oder gar militärisch besiegtes Russland würde im Osten Europas ein sicherheitspolitisches Vakuum hinterlassen – ein Momentum, das Washington nutzen könnte, um seine strategischen Ressourcen entschlossener auf den Indopazifik zu verlagern. Für Peking wäre dies ein Albtraum: Der amerikanische Fokus würde sich von Kiew auf Taipeh verschieben, von Panzerlieferungen auf Marinepräsenz, von der Ukraine auf das Südchinesische Meer. In diesem Licht erscheint Wang Yis Gespräch mit EU-Außenbeauftragter Kaja Kallas nicht als Analyse – sondern als kalkulierte Warnung.
Denn Pekings Ziel ist die schrittweise Verdrängung der USA aus dem pazifischen Raum – zugunsten einer chinesisch dominierten Weltordnung. Dieses Ziel wird durch ein umfassendes Aufrüstungsprogramm flankiert, das nukleare, konventionelle, cyber- und weltraumgestützte Komponenten umfasst. Präsident Xi Jinping hat die Volksbefreiungsarmee beauftragt, bis 2027 zur Invasion Taiwans bereit zu sein – ein Zeitrahmen, der bereits durch massive Manöver, Luftüberwachung und maritime Drohkulissen taktisch eingeläutet wurde. Die Taktfrequenz steigt – und mit ihr das Risiko eines Großkonflikts.
Dabei handelt es sich nicht um bloße Manöver, sondern um systematische Generalproben. China simuliert regelmäßig Szenarien einer gewaltsamen Wiedervereinigung mit Taiwan und testet seine Fähigkeit zur Lähmung amerikanischer Reaktionsketten. Zugleich übertrifft Peking die Vereinigten Staaten in der Produktion von Luft-, See- und Raketensystemen – und investiert gezielt in Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz, Hyperschallwaffen und Antisatellitenkapazitäten. Verstärkt wird diese Entwicklung durch sicherheitspolitische Achsen mit Russland und Nordkorea – letzteres entwickelt inzwischen Interkontinentalraketen, die das US-Festland erreichen können.
Trotz dieser Dynamik bleibt Chinas militärische Leistungsfähigkeit klar hinter jener der Vereinigten Staaten zurück. Kaufkraftbereinigt belaufen sich die Verteidigungsausgaben Pekings derzeit auf rund 541 Milliarden Dollar – etwa 59 Prozent des US-Niveaus. Die Differenz erscheint kleiner, als sie ist, weil Marktwechselkurse reale Preisverhältnisse verzerren: China kann Personal deutlich günstiger rekrutieren, investiert jedoch erheblich weniger in hochentwickelte Rüstungsgüter. Der technologische Ausrüstungsgrad der chinesischen Streitkräfte liegt laut Pentagon bei lediglich 42 Prozent des amerikanischen.
Zwar stiegen die chinesischen Militärausgaben für Ausrüstung seit 2000 im Schnitt um fast zehn Prozent jährlich, doch Washington behauptet den technologischen Vorsprung – wenn auch zu hohem Preis. Um ihn zu halten, wenden die USA heute fast doppelt so viel vom eigenen Bruttoinlandsprodukt für Verteidigung auf wie China. Die scheinbare Annäherung ist daher weniger Ausdruck chinesischer Stärke als Symptom wachsender amerikanischer Belastung. Eine geopolitische Konstellation, die Moskau gezielt ausnutzt: Der russische Krieg soll Washington strategisch in Europa binden – solange, bis sich Peking für einen möglichen Schlagabtausch im Pazifik vorbereitet sieht.
Wachsende Kooperation seit der Krim-Annexion
Wer genau hinsah, konnte die strategische Verflechtung dieser Dynamik bereits vor einem Jahrzehnt erkennen. Seit der Krim-Annexion 2014 hat sich die militärtechnische Kooperation zwischen Russland und China schrittweise intensiviert. Anfangs dominierte ökonomisches Kalkül: Russland suchte Abnehmer für Rüstungsgüter, China Zugang zu westlicher Technologie – etwa für Gasturbinen, Triebwerke oder Helikoptersysteme. Doch mit dem Wegfall ukrainischer Schlüsselindustrien und der Verhängung westlicher Sanktionen wurde China zum wichtigsten, vielfach einzigen Partner der russischen Rüstungswirtschaft.
Der Wandel lässt sich in Zahlen fassen: Während Russland 2013 noch Rüstungsgüter im Wert von rund 15,7 Milliarden US-Dollar exportierte, lag der Wert 2023 bei unter 8 Milliarden – bei zugleich wachsender chinesischer Beteiligung als Käufer, Zulieferer und Technologielieferant. Heute ist Pekings Beitrag zur russischen Kriegsfähigkeit kaum zu überschätzen. Über komplexe, oft verschleierte Lieferketten – etwa über Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan oder die Türkei – gelangen massenhaft Dual-Use-Güter nach Russland.
Allein zwischen Januar und Oktober 2023 importierte Moskau laut offizieller Zolldaten Computerchips im Wert von über 900 Millionen US-Dollar aus China. Westliche Geheimdienste schätzen, dass rund 89 Prozent aller in Russland militärisch verwendeten Mikrochips aus chinesischer Produktion stammen. Mehr als 70 Prozent der russischen Maschinen zur Halbleiterbearbeitung sind chinesischen Ursprungs.
Auch im Drohnensektor ist China faktischer Monopolist: Schätzungen zufolge stammen über 80 Prozent aller kommerziellen Drohnen in Russland aus chinesischer Herstellung – darunter vor allem DJI-Modelle oder modifizierte Varianten über Tochterfirmen. Im ersten Halbjahr 2024 wurden über 16.000 Lieferungen von Drohnenteilen aus China registriert. Hinzu kommen Nitrocellulose zur Sprengstoffproduktion, hochauflösende Kamerasysteme, Laserdistanzmessgeräte, Wärmebildoptiken sowie mehr als 7.000 leichte Nutzfahrzeuge mit militärischer Verwendbarkeit – viele davon mittlerweile an der Front im Einsatz.
Diese faktisch systematische Unterstützung bleibt zwar unterhalb der Schwelle offizieller Waffenhilfe – doch ihre Wirkung ist strategisch: Ohne chinesische Industrieprodukte wäre Russlands Fähigkeit zur Aufrechterhaltung und Modernisierung seines Kriegsapparats massiv eingeschränkt.
Möglichst minimale formale Verwicklung
Gleichzeitig wahrt Peking demonstrativ eine rote Linie: Es liefert keine schweren Waffen. Bis Mitte 2024 gibt es kein einziges verifiziertes Beispiel für die direkte Versorgung regulärer russischer Truppen mit Panzern, Artilleriesystemen, Mehrfachraketenwerfern oder Kampfflugzeugen. Selbst Washington räumt ein, dass bislang keine belastbaren Hinweise auf solche Lieferungen vorliegen. Auch eine koordinierte strategische Zielplanung beider Staaten lässt sich bislang nicht nachweisen.
Dieses Verhalten folgt einem klaren Muster chinesischer Außenpolitik: maximale geopolitische Wirkung bei minimaler formeller Verwicklung. Sichtbarkeit wird vermieden, Bindung ebenso – um westliche Sanktionen gegen chinesische Unternehmen oder Banken zu verhindern und sich zugleich strategische Flexibilität zu erhalten.
China lehnt formale Militärbündnisse konsequent ab. Der Begriff „Allianz“ gilt in Pekings außenpolitischem Vokabular als anachronistisch und eskalationsfördernd. Auch die Partnerschaft mit Russland bleibt bewusst dezentral, asymmetrisch und ohne rechtlich bindenden Rahmen. Die 2022 von Xi Jinping und Wladimir Putin beschworene „grenzenlose Freundschaft“ war stets mehr rhetorische Kulisse als strategisches Versprechen – ein kalkuliertes Signal an den Westen, kein bilaterales Verteidigungsabkommen.
Doch diese bewusst amorphe Beziehung ist Teil eines tieferliegenden Projekts: der Delegitimierung der westlich-liberalen Ordnung. Peking und Moskau eint ein revisionistisches Weltbild – gespeist aus kollektivem Groll, dem Misstrauen gegenüber westlicher Normsetzung und dem Streben nach einer „gerechteren Welt“, in der universelle Prinzipien durch exklusive Einflusszonen ersetzt werden.
Diese ideologische Konvergenz hat konkrete Folgen: China liefert Technologie, Energie und Dual-Use-Güter – und gewährt Russland Rückendeckung auf multilateralen Bühnen. Seit Kriegsbeginn hat sich Peking in sämtlichen UN-Abstimmungen enthalten oder ablehnend positioniert: bei der Verurteilung russischer Annexionen, bei Forderungen nach Reparationszahlungen, bei der Einrichtung eines Sondertribunals für Kriegsverbrechen.
Im Frühjahr 2023 legte China ein eigenes Positionspapier zur „Friedenslösung“ vor – eine diplomatisch verpackte Absage an westliche Forderungen. Zwar beschwört das Dokument territoriale Integrität und Dialog, doch vermeidet es jede konkrete Auflage für Russland. Weder ein Rückzug aus besetzten Gebieten noch die explizite Anerkennung ukrainischer Souveränität werden erwähnt. Der Text markiert nicht den Beginn einer Vermittlung, sondern die Fortsetzung strategischer Ambiguität mit anderen Mitteln.
Illusionslos gegenüber Russland
Auch militärisch wahrt Peking Distanz. Gemeinsame Manöver wie „Joint Sea“ oder „Vostok“ signalisieren Nähe, vermeiden aber operative Abhängigkeit. Noch nie standen chinesische Truppen unter russischem Kommando oder im scharfen Einsatz. Nachrichtendienstliche Kooperationen erfolgen punktuell, nicht integriert. Chinas Strategie bleibt konstant: unterstützen, ohne zu haften; agieren, ohne gebunden zu sein – und internationale Sanktionen um jeden Preis vermeiden.
Doch strategische Distanz bedeutet nicht geopolitische Wirkungslosigkeit. Im Gegenteil: Moskau und Peking erschließen sich gemeinsam neue Knotenpunkte und Einflussräume – im Südchinesischen Meer, in Zentralasien und zunehmend auch in der Arktis. Dort treiben sie den Ausbau logistischer Infrastrukturen als Teil der chinesischen „Polarseidenstraße“ voran.
Gleichzeitig analysiert Peking den Ukrainekrieg mit kaltem Blick. Die militärische Performance Russlands hat das Vertrauen in Moskaus operative Leistungsfähigkeit nachhaltig beschädigt. In chinesischen Thinktanks gelten die strukturellen Defizite der russischen Streitkräfte – von dysfunktionaler Logistik bis hin zu überholter Doktrin – inzwischen als Negativbeispiel. Noch schwerer wiegt in Peking die Einschätzung von Putins Führungsstil: Ein ideologisch aufgeladener Kurs verdränge zunehmend strategische Rationalität – ein Risikofaktor für eine Führung, die auf langfristige Kontrolle und Stabilität setzt. China will Russland als Partner – aber nicht als Vorbild.
Wangs Argumentation gegenüber europäischen Diplomaten lässt keinen Zweifel: Nicht ein tragfähiger Friedensschluss, sondern ein strategisches Patt, das einen westlichen Sieg verhindert, liegt im Interesse Pekings. Solange die USA zwischen Tel Aviv und Kiew, zwischen Rüstungsgipfeln und Logistikengpässen lavieren müssen, bleibt der Druck auf China gering. Eine gefestigte Nachkriegs-Ukraine mit NATO-Perspektive – politisch konsolidiert, wirtschaftlich erstarkt, territorial intakt – wäre für Peking hingegen ein geopolitischer Präzedenzfall.
Ironischerweise bestätigte Donald Trump diese Logik – nicht durch Absicht, sondern durch Wirkung. Nachdem seine Regierung im Frühsommer die Waffenhilfe für Kiew vorübergehend einfror, kündigte das Pentagon im Juli deren Wiederaufnahme an – womöglich unter Einsatz eines Patriot-Systems aus US-Beständen in Katar. Die USA stehen vor einem strategischen Dilemma: Sie müssen Israels Sicherheit garantieren, die Ukraine stützen und gleichzeitig ihre Stellung im Nahen Osten sichern. Die Ressourcen sind endlich – und für China zählt jeder Tag, an dem Washington zwischen Fronten jongliert. Ein überdehnter Westen ist für Peking wertvoller als ein besiegtes Russland.
Arbeiten gegen die Zeit
Washington weiß, dass die Zeit gegen die eigene Vormachtstellung im Indopazifik arbeitet. Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigte daher eine strategische Neuausrichtung an: Die USA wollen sich künftig primär auf die Abschreckung Chinas konzentrieren und erwarten von Europa sicherheitspolitische Eigenverantwortung. Parallel dazu signalisierte Donald Trump Gesprächsbereitschaft gegenüber Xi Jinping und Wladimir Putin – mit dem Ziel, die globalen Verteidigungsausgaben zu halbieren. Ein bemerkenswerter Vorstoß, zumal laut einem Pentagon-Bericht Chinas tatsächliche Rüstungsausgaben auf bis zu 450 Milliarden Dollar steigen – nahezu doppelt so viel wie offiziell gemeldet.
Für den Westen bedeutet die sino-russische Zweckgemeinschaft eine doppelte Herausforderung. Erstens: Sie darf nicht unterschätzt werden. Auch wenn sie keiner formellen Allianz gleicht, folgt sie einer strategischen Komplementarität. Russland bindet westliche Ressourcen im europäischen Raum, China projiziert Macht im Indopazifik – beide zielen auf die strukturelle Überdehnung des westlichen Sicherheitsdispositivs. Es sind keine synchronisierten, wohl aber komplementäre Operationen entlang geopolitischer Nahtstellen.
Zweitens: Diese Partnerschaft ist fragil. Sie beruht nicht auf Vertrauen, sondern auf Interessen – und Interessen sind verhandelbar. Die strukturelle Asymmetrie zwischen einer aufstrebenden Wirtschaftsmacht und einem kriegsmüden Rohstoffstaat birgt erhebliches Konfliktpotenzial. Wer diese Dynamik erkennt, kann gezielt intervenieren – durch Exportkontrollen, Technologiebeschränkungen, koordinierte Sanktionsregime und wirtschaftspolitische Anreize für Drittstaaten entlang der Lieferketten.
Werden die USA die nötige Führungsstärke zeigen?
Vor allem aber braucht es eine strategische Rückbesinnung: Der Ukrainekrieg ist längst mehr als eine europäische Tragödie. Er ist ein Prüfstein für die geopolitische Widerstandskraft der liberalen Demokratien. China hat unmissverständlich klargemacht, dass ein russischer Sieg funktional wäre für seine Weltordnungsvorstellungen. Umso entschlossener muss der Westen agieren, um genau das zu verhindern.
Entscheidend wird sein, wie Washington auf die Herausforderung reagiert, die Peking längst global inszeniert hat. Wird Amerika Führungsstärke beweisen – strategisch, wirtschaftlich, militärisch – oder in einem neuen Isolationismus versinken?
Für Donald Trump wird eine zweite Amtszeit zur geopolitischen Nagelprobe. Ein Rückzug aus der Ukraine würde Washington zwar operative Luft verschaffen – strategisch aber wäre es ein Pyrrhussieg. Denn es wäre ein Rückzug vom Anspruch globaler Ordnungsmacht.
Ein Signal an Autokratien, dass sich die strategische Geduld des Westens erschöpft – und sich die globalen Koordinaten verschieben. Wer einen Systemkonflikt unterschätzt, riskiert dasselbe Schicksal wie einst das kaiserliche Japan: den Zorn eines schlafenden Riesen – nur dass dieser heute nicht mehr im Westen liegt, sondern im Osten erwacht.
Dr. Christian Osthold ist Historiker mit dem Schwerpunkt auf der Geschichte Russlands. Seine Monographie über den russisch-tschetschenischen Konflikt ist in der Cambridge University Press rezensiert worden. Seit 2015 ist Osthold vielfach in den Medien aufgetreten.
Beitragsbild: Kremlin.ru, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons
Immer wieder zu hören , Putin tue alles um den Westen zu destabilisieren.
was für ein Witz.
Der Westen destabilisiert sich doch selbst, und macht sich selbst kaputt, seine Gesellschaft, seine Bürger , seine Wirtschaft , dies um der Klima- und Gendergöttin zu huldigen.
Wie sagte doch Merkel: wir schaffen das (uns selbst kaputt zu machen)
Marcel Seiler
„Mit der Konsequenz, dass die geopolitische Widerstandskraft der liberalen Demokratien gestärkt werden muss. “
Wo sollen diese liberalen Demokratien sein ?
Bei uns jedenfalls nicht. und in den anderen EU staaten und UK auch nicht.
Hier herrscht „unsere Demokratie “
Die hat mit Liberalismus rein gar ncihts zu tun.
Wo
Herr Diener, die Hungersnöte gab es in der gesamten Sowjetunion. Ich vermute, die Ukrainer wollen sich nur deswegen als besondere Opfer hinstellen, da einer der ihren dafür verantwortlich war – Trotzki. Darüberhinaus gab es weitere prominente Ukrainer an der Spitze.
Ein Patriot System vom Standort Katar macht immer noch -1 nachdem die Russen zwei zerlegt haben. Nach dem 12 Tage Krieg braucht Israel zwei Jahresproduktionen an Geschossen für die Patriot. Die NATO ist schon ausgedünnt an Luftabwehr-Systemen und könnte eigene Standorte nur über einen kurzen Zeitraum verteidigen. Wenn die Russen ihre Produktion an Stuka-Drohnen und Überschall-Raketen weiter laufen lassen, existiert eine Übermacht über dem Himmel der einen atomaren Gegenschlag nicht die erste Wahl sein muss.
Die Russen brauchen keinen Sieg in der Ukraine, sie dünnen Tag für Tag die Bestände der NATO aus.
Ja und Genossen Xi ist das recht weil billig. Die Produktion in China brummt weiter.
Julian Schneider,
ich finde es erstaunlich, wie west-mainstreamhörige gar nicht merken wie sehr sie in der eigenen Propaganda
verfangen sind, und in was für absurde Widersprüche sie sich dann bringen.
Nein , es liegt nicht an Putin allein den Krieg zu beenden.
Wenn der Westen nicht mitmacht, wird es nicht gehen. Denn dann werden die Ukrainer den Donbass ethnisch säubern und die Amis Atomraketen auf der Krim aufstellen und die Russen weiter in die Enge treiben.
Trump war auf eine Einigung aus. Die Europäer haben es erfolgreich torpediert. Ausbaden dürfen es die Männer in der Ukraine, die auf der Strasse von Selenskys Greiftrupps brutal eingefangen und in den Fleischwolf an die Front geschickt.
„Wirtschaftlich erstarkten Ukraine“ Selten so gelacht. Ich versteh nicht wie man nicht begreifen kann dass die Ukraine tot ist. Selbst wenn sie den Krieg nicht verliert hat sie keine Zukunft. Millionen an Kindern und jungen Frauen sind geflohen und haben sich in Westeuropa und USA ein neues Leben aufgebaut. Viele sind mit hiesigen Männern liiert. Die werden nicht zurückgehen. Weitere Millionen junger Männer sind tot oder verkrüppelt. Die fallen für die Familiengründung ebenfalls aus. Dazu seit Jahrzehnten niedrigste Geburtenraten. Die Bevölkerung dort kollabiert. In ein paar Jahren wird es nur noch Reliktpopulationen in Kiew und ein paar weiteren Großstädten geben. Die einzige Frage ist, wie lange es noch dauert bis die Ukraine als Gesellschaft vollständig zusammenbricht.
@Julian Schneider (und andere): „…irgendwo in den Gehirnwindungen so falsch verdrahtet wie die Linken…“ --- Mit Beleidigungen kommt man in einer Diskussion nicht weiter – das müssen Sie noch lernen, wenn Sie als Diskutant ernstgenommen werden wollen.
„Der Ukrainekrieg wäre von einer Sekunde auf die andere beendet, wenn Putin es wollte“. Bitte beleidigen Sie nicht unseren Intellekt, indem Sie so tun als ob das Ukraineproblem im Jahre 2022 begonnen hätte. Und beleidigen Sie nicht unseren Intellekt, indem Sie verschweigen, dass in der Ukraine die Kultur der Nazis vergöttert wird, die Nazis dei Macht haben – seit spätestens 2014.
Wer die Ukraine unterstützt, ein komplett mit der Nazi-Ideologie durchseuchtes Land, offenbart jedenfalls, dass er dies gut findet. Bewundert? Offenbar!
Nun, wenn die USA es gewollt hätte, hatte der Krieg gar nicht erst begonnen. Wenn die Ukraine sich an MINSK1 oder dann an MINSK2 gehalten hätte, hätte der Krieg auch nicht begonnen. Aber eben: die USA und ebenso die Deutschen wollten den Krieg, haben ihn über 10 Jahre lang sorgsam vorbereitet, haben die Ukraine aufgerüstet, seit 1998, genau besehen. Und warum wollte die USA den Krieg? Ich vermute, die McCarthy-Hysterie hat ihre Nachwirkungen bis heute. Vermutlich auch die Gier nach russischen Rohstoffen. Und warum wollten die Deutschen den Krieg? Na, weil die Deutschen im Kern noch immer dieselben Nazis sind wie damals – nur ist das Fell dicker, undurchsichtiger geworden; man sieht es nicht sofort, aber man spürt es schnell. Ja, der Schoss ist fruchtbar noch, aus dem es kroch. Beweis? Ein Blick nach Deutschland genügt: „Deutsche Soldaten sind bereit, auf Russen zu schiessen“. Wer hats gesagt?
Ich warte und hoffe drauf, dass Berlin, Frankfurt, München, Hamburg – alle diese Shitholes, diese Kriegshetzer-Brutstätten eingeebnet werden. Und seien Sie versichert: die Deutschen an vorderster Front arbeiten daran, dass dies eintritt.
Je mehr ich mich in manche Kommentare reindenke, desto besser verstehe ich was in Deutschland ab 1942 gelaufen ist.