Roger Letsch / 02.09.2018 / 06:25 / Foto: David Hall / 116 / Seite ausdrucken

Chemnitz und die verrutschte Wahrnehmung

Seit Tagen versuche ich, in der Causa Chemnitz einige sinnvolle und zusammenhängende Gedanken zusammenzuschreiben und muss doch immer wieder verwerfen und neu ansetzen. Vor allem, weil mir an vielen Stellen einfach die Fakten fehlen, denn ich war ja nicht vor Ort. Doch dieses offizielle Faktendefizit hindert viele Journalisten und Aktivisten (sofern hier keine Personalunion vorliegt), die ebenfalls nicht vor Ort waren, nicht daran, den Blasebalg der Empörung kräftig zu treten.

Es ist, als wolle man im Experiment beweisen, dass die Wellen, die ein geworfener Stein im See schlägt, mit der Zeit immer höher werden können. Dabei ist der Stein selbst schon beinahe aus dem Blick geraten und tot zu Boden gesunken. Denn bei aller Sachsenschelte bleibt der Mord am Rande des Stadtfestes doch immer noch das auslösende Ereignis. Ein Mord, den man beim schlechtesten Willen nicht den Chemnitzern im speziellen oder den Sachsen im allgemeinen in die Schuhe schieben kann – obgleich man genau dies versucht, wie ich noch zeigen werde.

Die Abfolge der Ereignisse ist jedoch ein Stück, das bereits mehrfach in Deutschland zur Aufführung kam und wohl auch weiterhin gegeben wird: Eine mehr oder weniger kleine Gruppe von Menschen, die in einem Ort als Gäste der Bundeskanzlerin und der jeweiligen Landesregierung leben und von den lokalen Normen abweichende Vorstellungen von Freizeitgestaltung und Ehre haben, fallen wiederholt durch „Ärger“ auf. Der beschreibende Euphemismus nach der finalen Begebenheit für solche Gäste lautet dann „polizeibekannt“ oder „im Stadtbild bekannt“.

In den meisten Fällen handelt es sich um Menschen, deren Asyl- oder Migrationsbegehr abgelehnt wurde und die deshalb den Status „geduldet“ haben – was bedeutet, dass sie nach Recht und Gesetz eigentlich überhaupt nicht hier sein dürften. Die Bürger der duldungsbereiten Orte beobachten seit Jahren einen signifikanten Anstieg spezifischer Straftaten, insbesondere sexuelle Belästigung und Vergewaltigungen nehmen zu, ebenso Diebstähle, Schlägereien und ähnliche Übergriffe, die auf eine „kurze Zündschnur“ hinweisen.

Was auch signifikant zunimmt, sind die demonstrativen Aktionen jener Menschen, die sich besorgt darüber zeigen, dass sich andere Bürger über die zunehmende Unsicherheit beklagen. Dieses Phänomen der vorauseilenden Beschwichtigung zielt nie auf die Probleme selbst, sondern deutet sie um. So wird Verunsicherung zu Hass erklärt und die Tatsache, dass man genau weiß, von wem die zunehmende Gewalt ausgeht, wird zum Rassismus umdefiniert. Derart unter Rechtfertigungszwang gesetzt und zum Schweigen gebracht, begeben sich viele Bürger in eine innere Immigration gegenüber dem scheinbar nachlässigen Staat und den ihn vertretenden Institutionen, wozu auch weite Teile der Medien gerechnet werden. Denn deren Wortwahl ist verräterisch, die Bildauswahl spärlich und die Schlussfolgerungen geradezu abenteuerlich.

Fällt ein Stein in den Medien-Teich

Die Beschaffenheit des Steins, der in den Medien-Teich fällt, bestimmt, ob die Wellen, die er erzeugt, zu- oder abnehmen. Eine mediale Verstärkung des Mordes an einem Offenburger Arzt hielt die Tagesschau für ein zu lokales Ereignis, während ein Syrer, der in Wismar offenbar zusammengeschlagen und beschimpft wurde, eine ausführliche Würdigung erfuhr. Nun ist sicher beides gleichermaßen abzulehnen und juristisch sauber aufzuarbeiten. Das erklärt jedoch nicht die unterschiedliche Gewichtung, die den Fällen offensichtlich beigemessen wird. Liegt es an Wismar, das im wilden Osten liegt, wo bekanntlich diejenigen leben, die dumpf, dumm und dauerstoned sind? Liegt es an der Tat selbst, die in Offenburg von genau jener Willkommenskultur verübt wurde, gegen die sich gewaltbereite Ossis in Wismar versündigt haben? In Chemnitz kamen zwei solche Ereignisse zusammen und die mediale Aufmerksamkeit stürzte sich auch hier nur auf den „Wismar“-Anteil, während der „Offenburg“-Anteil zur Marginalie schrumpfte.

Da ich, wie gesagt, nicht in Chemnitz, ja, sogar in meinem ganzen Leben noch nie in Chemnitz war und mich nicht auf Gerüchte verlassen mag, vergleiche ich die Bilder und Polizeiberichte mit den Kommentarspalten der Medien und den Aussagen der Politiker. Von Hetzjagden und Aufmärschen war dort die Rede. Doch spiegelte weder ein Polizeibericht noch ein Videoschnipsel auch nur annähernd solche Zustände wider, die den Gebrauch dieser starken Vokabeln rechtfertigen würden. Es ist auch unwahrscheinlich, dass ausgerechnet bei diesen Vorkommnissen nirgends ein Smartphone gezückt wurde oder die Ausschreitungen nicht coram publico stattfanden. Mir jedenfalls ist nicht bekannt, dass es außer dem Ermordeten und seinen beiden Begleitern überhaupt weitere Verletzte oder Sachschäden gegeben hat. Können die Rechten in Chemnitz nicht, was den Linken beim G20-Gipfel in Hamburg so mühelos gelang?

Doch halt, einen weiteren Verletzten gibt es. Es ist der Imperativ, der in letzter Zeit so häufig missbraucht wurde, dass er sich von den Schändungen in unserer Presse wohl kaum noch erholen wird. Auf der Suche nach immer absurderen Steigerungen in Betroffenheit, Verachtung und Schuldzuweisung dreht der Ton, der längst nicht mehr höher werden kann, ins Übersteuern der Lautstärke – und zwar, bis es schmerzt.

Tanzen auf dem Grab

Denn wenn „Die Toten Hosen“ und andere am 3.9. vor dem Karl-Marx-Monument in Chemnitz aufspielen, tun sie das nicht, um dem Ermordeten Daniel H. die Ehre zu erweisen, sondern unter dem Hashtag #wirsindmehr gegen die vermeintliche Nazifizierung Deutschlands. Die unfreiwillige Komik, der sich die teilnehmenden verdienten Kulturschaffenden des Volksvertreters (die feinsahnigen sind erklärtermaßen Heiko Maas‘ Lieblinge) aussetzten, besteht in der Tatsache, das sie einer Dystopie (Pegida, Islamisierung) einfach eine andere, linksextreme entgegensetzen. Ich wünsche der Polizei in Chemnitz gute Nerven, wenn sie „Feine Sahne Fischfilet“ (Die Bullenhelme, die sollen fliegen…), „Marteria & Casper“ (Für den Untergang sorgen wir, nicht ihr…) und die Hosen (Wir schießen…Bullen um, wenn’s nicht mehr anders geht) vor dem Ultra-Fanblock des Chemnitzer FC beschützen müssen.

Mir geht es nicht so sehr um die Lyrics dieser Halbtagspunker und Radebrecher. Kunstfreiheit und so. Mir kommt diese Aktion aber typisch deutsch vor. Dort, wo Politiker versagen, sitzen Künstler und Schauspieler auf den Sesseln der Talkshows, um wortreich über Gegenstände Auskunft zu geben, von denen sie noch weniger verstehen als die Menschen, die ihnen bei diesen Übungen zusehen. Nicht anders ist zu erklären, warum ausgerechnet ein Campino oder ein Udo Lindenberg, die beide in ihrem ganzen Leben noch nichts anderes gemacht haben als Musik (was ohne jeden Zweifel aller Ehren wert ist), zu Verstärkern oder Beschwichtigern politischer Großwetterlagen herangezogen werden. Man bestückt doch das „Literarische Quartett“ auch nicht mit Analphabeten und Altpapierhändlern.

Was jedoch ein G‘schmäckle hat, ist die Vorstellung, eine vermeintlich rechtsextreme Stimmung in der Stadt mit einer möglichst linksextremen neutralisieren zu können. Es ist, als hätte man sich irgendwie vage an den Chemieunterricht und das Gleichgewicht von Säuren und Basen erinnert. Mit einer Stadt sollte man das nicht machen. Mit einem Land oder der EU übrigens auch nicht.

Die Schrillheit der üblichen Verdächtigen wie dem Transprotelarier (ein Proletarier, gefangen im Luxus eines Kapitalisten) Jakob Augstein, der die Demonstranten als die üblichen „Pimmel mit Ohren und Sonnenbrille“ bezeichnete, werden in vielen Medien begleitet von andeutungsvollen Artikeln, die viel subtiler vorgehen und mit Andeutungen arbeiten. Und nein, ich werde diesen Artikel nicht verlinken.

Wer „Chemnitz“ hört, soll „Sachsen“ denken und wer „Sachsen“ denkt, soll gefälligst die Nachtigall trapsen hören. Auf diesen Haufen wirft man gleich noch ein paar gefühlte Verunsicherungen – oder darf man hier vielleicht auch von „Ängste schüren“ reden? Wenn etwa Margarete Stokowski zu berichten weiß, dass sich viele Menschen schon nicht mehr mit dem Zug durch ostdeutsche Bundesländer trauen. Doch was macht Stokowskis Aussagen authentischer und zutreffender, als die von Chemnitzern, die sich über die wachsende Unsicherheit in der Stadt beklagen und sich besorgt über die zunehmenden sexuellen Übergriffe dort äußern? Gibt es ein Kriterium dafür, welche Besorgnisse und Ängste man ernst nehmen muss und welche nur auf Phobien und Fremdenfeindlichkeit beruhen und deshalb pathologisiert und verachtet werden dürfen? Meiden Joggerinnen heute deshalb manche Parks, weil sie dort von sächselnden Rechtsextremisten dialektisch belästigt werden? Und ist das nur in Chemnitz so?

Die sozialen Netzwerke müssen an die Kandare!

Einer der wenigen Vorteile, aus dem Osten zu kommen und die DDR und besonders deren Ende noch im Erwachsenenalter miterlebt zu haben, ist es vielleicht, sich ein feineres Näschen für regierungsamtlichen oder erzieherischen Bullshit bewahrt und damit eine größere Grundskepsis gegenüber der Regierung behalten zu haben. Es hat eine Weile gedauert, bis es auch in diese Richtung die ersten Anschmutzungsversuche gegeben hatte. Der reflexhafte Vorwurf des „Undanks“ der Ossis gegenüber dem aufnehmenden Westen, der 1990 ja gewissermaßen 16 Millionen Flüchtlinge generös aufgenommen habe, konnte sich nicht lange halten. Denn bei allen fahrlässigen Vergleichen hatte man glatt vergessen, dass diese „Flüchtlinge“ immerhin ein ganzes Land und sogar einige ganz zauberhafte Inseln mitgebracht hatten. Oder sagen wir ein halbes Land, kaputt wie es war. Außerdem sind die meisten von ihnen ja auch „drüben” geblieben.

Weit perfidere Töne schlägt etwa Anetta Kahane an, wenn sie von „Pogromstimmung“ in Chemnitz spricht und den Mord an Daniel H. indirekt den Demonstranten in die Schuhe schiebt. Sie sagt:

„Die Sprache ist extrem brutal, denn es wird oft unverhohlen zu Mord und Totschlag aufgerufen. Wir können beobachten, dass dort, wo die sozialen Netzwerke auch regional sehr stark hetzen und aktiv sind, auch die Gewaltbereitschaft und die Gewalttätigkeit von rechtsextremen Gruppen höher ist. Zwischen Hetze im Internet und der Mobilisierung zu Gewalttaten gibt es einen direkten Zusammenhang.“

Dass Kahanes Stiftung Lebenszweck und finanziellen Honig aus der Tatsache saugt, möglichst hinter jedem Baum einen Nazi zu finden, gibt ihren Äußerungen natürlich Würze. Noch weiter geht Lutz Rathenow in seinem Gastkommentar beim DLF. Er beklagt mangelhaftes Interesse im Osten an den Erklärungen der Medien und schreibt:

„Man will die Artikel nicht lesen, in denen die Verhältnisse in Syrien oder dem Irak erklärt werden, Informationen gefährden die Gewissheit. Sich nur nicht mit dem Schicksal der beiden mutmaßlichen Täter aus jenen Ländern beschäftigen. Nur nicht über die Unterstützung der DDR, also Ostdeutschlands, für die syrischen und irakischen Diktatoren sprechen. Nur nicht über die eigene Begeisterung für Russlands Präsidenten Putin nachdenken, der mit seiner Kriegsunterstützung in Syrien auch Flüchtlinge für Deutschland produziert. Weiterhin.“

Rathenow macht den Fehler, den viele machen, wenn sie die sinkende Glaubwürdigkeit klassischer Medien beklagen. Er setzt die Information wertig mit der Erklärung gleich, die stets mitgeliefert wird. Darüber kann sich nur beklagen, wer seine eigene „Erklärung“ eines Vorfalles für bindend und wahrhaftig hält. Sein Versuch jedoch, Empathie für das Schicksal der mutmaßlichen Täter zu erzeugen, indem er ihre Schuld dadurch zu relativieren versucht, dass die DDR (also Ostdeutschland, also Sachsen, also Chemnitz) einstmals mit den Diktatoren der Herkunftsländer kuschelte, nenne ich eine infame Unverschämtheit.

Sprachliche Ausbürgerung

Zumal keiner der mutmaßlichen Täter auch nur annähernd das Alter hat, um von der DDR mehr zu wissen, als in den Geschichtsbüchern steht, welche beide wohl auch nicht gelesen haben. Den Bewohnern der neuen Bundesländer überkommene DDR-Gewohnheiten anzudichten und diese zur Erklärung abweichenden Verhaltens aufzublasen, ist in der Tat der Gipfel der Frechheit. Nur im Verhalten der Kanzlerin mag man ausschließlich edle europäische Gefühle entdecken – aber die wurde ja auch in Hamburg geboren!

Die Revoluzzerkumpanei der DDR mit jedem Regime, wenn es nur solvent und antiwestlich war, ist bekannt. Dem steht die heutige Kumpanei mancher Bundespolitiker leider kaum nach, die gern jedes Regime unterstützen würden, wenn es nur insolvent und antiamerikanisch ist, wie das iranische, das türkische oder die Fatah. Auch der Generalverdacht der Putin-Begeisterung der Sachsen ist einfach nur dämlich. Derlei unterkomplexe Erklärungen und Zuweisungen finden sich leider zuhauf in der Presse, was die Stimmung nicht gerade hebt und das verlorene Vertrauen in die „vierte Gewalt” (Selbstlob und Fehleinschätzung) nicht zurück bringt.

Der mediale Prozess, der einen Teil der Bevölkerung auf diese Weise sprachlich ausbürgert und entmenschlicht, ist in vollem Gange. Wer dazu Parallelen in der Geschichte sucht, wird leicht in der diffamierenden Berichterstattung von DDR-Medien über die beginnenden Montagsdemos in Leipzig fündig. „Mit den falschen Leuten“ mitlaufen, sich „in schlechte Gesellschaft“ begeben … die Versuche, auf diese Weise Zweifel und Unsicherheit zu verbreiten, scheiterten endgültig im November 1989. In der Bundesrepublik im Jahr 2018 wird es wohl deutlich länger dauern, bis die Menschen erkennen, welches Spiel da gespielt wird.

Hanns Dieter Hüsch sagte einmal: „Wenn ich auf der Bühne einen Fehler mache, mache ich gleich noch einen hinterher. Dann sieht es nach Methode aus.“ Was auf der Bühne taugen mag, wird zum Glaubwürdigkeitsproblem, wenn es Prinzip von Regierungshandeln wird. Das aktuelle Merkel-Kabinett sitzt wie das vorherige fest in einer selbst gestellten Falle. Man kommt einfach nicht zurück hinter die Fehlentscheidungen der Vergangenheit, obwohl man weiß, dass man diese für eine wirksame Korrektur klar als Fehler benennen müsste.

Stattdessen investiert man viel Zeit und Geld in die Neuverdrahtung der Gehirne der Bürger, indem man zum Beispiel versucht, Kategorien zu verschieben. Aus dem Dualismus „Erlaubt-Verboten“, der in einer bürgerlichen Gesellschaft relativ genau die Grenze dessen markiert, was man sich als Bürger sanktionslos leisten kann, wird zu „Erwünscht-Unerwünscht“, was bei der Kanzlerin gelegentlich zu kuriosen Aussagen führt, wenn sie etwa in einem Interview betont, dass „Strafdelikte bei uns verboten“ seien.

„Wahrheitssystem?“ Was meint Kretschmer damit?

Unisono verurteilte die Politik die „Aufmärsche“ und den „Mob“ in „Sachsen“ als rechtsgerichtet und unerwünscht, auch wenn es faktisch keineswegs verboten war, gegen die zunehmende Gewalt in Chemnitz zu demonstrieren und dabei deren Urheber klar zu benennen. Dennoch delegitimiert man die Demonstrationen und stellt ihnen medial ausführlich solche gegenüber, die von staatlich alimentierten Nicht-NGO’s wie „Aufstehen gegen Rassismus“ mit gesponsertem Material für den nicht ganz so spontanen Empörungsbedarf organisiert werden. Hier zeigt sich, wie groß das staatliche Instrumentarium mittlerweile ist, das man in den letzten Jahren zum Beispiel mit der Kahane-Stiftung oder der ebenfalls mit Steuergeldern finanzierten Aktion „Demokratie Leben“ aufgebaut hat.

Man darf es allerdings durchaus als schlechten Scherz verstehen, wenn man als Bürger und Steuerzahler gegen die Folgen der Politik der Bundesregierung auf die Straße geht, dort auf die von den eigenen Steuern finanzierten staatlich konformen Gegendemonstranten trifft und sich dann von den Medien, für deren Finanzierung man obligatorisch zur Kasse gebeten wird, verunglimpfen zu lassen. Wenn Ministerpräsident Kretschmer in diesem Zusammenhang dann noch von einem „Anschlag auf unser Wahrheitssystem“ spricht, läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Von welchem System spricht der Mann? Und was ist das für eine Wahrheit, die ein System braucht, hat oder fordert?

So wenig sich die immer lauter werdenden Proteste 1989 wegsenden und wegschreiben ließen, so wenig wird sich die Stimmung im Land durch die Reaktionen der Politik und die medialen Geißelungen und Verunglimpfungen wieder einfangen lassen. Wie 1989 ist es dafür längst zu spät, zu viele Einzelfälle, zu viel weggedrückt, zu viel Verächtlichmachung. Denn all die Einzelfälle, welche die Gemüter erhitzen – und für sich genommen sind es natürlich in der Tat Einzelfälle – basieren immer wieder auf demselben dreifachen Unrecht: Menschen, die nach allen geltenden Gesetzen nicht das Recht haben, sich in diesem Land aufzuhalten, verletzen zunächst unterhalb der medialen Wahrnehmungsschwelle fortlaufend Gastrecht, bis eines Tages eine Situation so eskaliert, dass Menschen zu Schaden kommen.

Die Reaktionen darauf werden in einem Akt der Verdrehung von Ursache und Wirkung dazu benutzt, den eingeschlagenen politischen Weg zu rechtfertigen. Die Honecker-Parole „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“ feiert eine zombieske Auferstehung. Die lexikalisch nicht ganz korrekte Alliteration des Tages lautet deshalb „Köln, Kandel, Chemnitz“ und diese Reihe wird sich, weil die Politik unfähig ist, die richtigen Schlüsse zu ziehen, leider so fortsetzen. Man sollte Menschen, die hier eine Straftat nach der anderen begehen, „polizeibekannt“ sind und offensichtlich eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen, nicht auch noch dadurch belohnen, dass man sie duldet und alimentiert. Bürger dieses Landes haben sich für polizeibekanntmachende Tätigkeiten strafrechtlich zu verantworten, wer nicht Bürger dieses Landes ist und sich hier ohnehin nicht aufhalten dürfte, muss dieses Land umgehend verlassen.

Die sogenannte „Mitte“ zum Schweigen bringen

Das ist ja kein gefühliges Bürgergeplapper eines durchgeknallten Bloggers, sondern geltendes Recht, das in einigen Fällen sogar per Abschiebung umgesetzt wird, idealerweise mit einem „Godspeed“ und „einem goldenen Handschlag“, weil noch nichts passiert ist. Angesichts der Häufung von Einzelfällen ist dies allerdings „to little, to late“. Es ist den Bürgern kaum zu vermitteln, dass der Staat, den er mit seinen Steuerzahlungen finanziert, zwar ausstehende Rundfunkgebühren mit Erzwingungshaft ahnden kann, sich jedoch angesichts importierter Gewalt vor seiner Verantwortung drückt. Wer hier Schutz vor Verfolgung sucht, verwirkt diesen Schutz, wenn er gewalttätig wird. Endet diese Gewalt erst tödlich wie in Chemnitz, ist es zu spät, auf ein nachlässig eingesetztes staatliches Gewaltpotenzial zu verweisen – und es dann heuchlerisch, dieses ausgerechnet an jenen zu exekutieren, die gegen die Gewalttat demonstrieren.

Fast das schlimmste, was man an diesen Chemnitz-Demos beobachten kann, ist nämlich die Tatsache, dass der Staat es durch sein nachlässiges Handeln in Sachen Migration und Asylrecht fertigbringt, den ohne jede Frage existierenden rechtsextremen Randgruppen und gewaltberauschten Hooligans eine moralische Rechtfertigung für ihr Auftreten auf solchen Demos und der Antifa auf Gegendemos zu verschaffen.

Die aktuelle Regierungspolitik spielt auf diese Weise den Extremisten beider Couleurs zu und bringt dadurch die sogenannte „Mitte“ zum Schweigen, weil sie sich weder von der einen, noch von der anderen Seite vereinnahmen lassen will. Dies ist eine Stille, die Fäuste in den Taschen hat.

Meine Hoffnung ist, dass ich mich irre – meine Befürchtung ist jedoch, dass es bereits zu spät sein könnte, den Rückweg anzutreten. Der Mobilisierungsgrad ist bereits zu hoch. Auf beiden Seiten. Der Wille, die Argumente der zornigen Bürger anzuhören, ist längst an seltsame Vorbedingungen geknüpft. Es wird nämlich stets unterstellt, diese hätten den Boden unseres Grundgesetzes längst verlassen – sie befinden sich auf diese Weise dreifach unter Rechtfertigungszwang. Erstens sind sie stets aufgefordert, ihre Verfassungstreue zu beweisen, am besten, indem sie blind den Parolen und Anschuldigungen der Politik zustimmen. Mit AfD-Politikern spricht man zum Beispiel erst dann, wenn diese die Partei verlassen haben und sich als „Kronzeugen” zur Verfügung stellen. Zweitens spricht man ihnen wegen vermeintlicher Verfassungsfeindlichkeit den Willen ab, für eben diese Verfassung einzutreten und drittens ist da ja noch das eigentliche Thema ihrer Proteste, wo man sie mit sehr eigenwilligen statistischen Interpretationen zu pathologischen Angstmachern, Spinnern und Fremdenfeinden erklärt.

Der Augenzeuge ist der Feind 

So versucht die Politik, die Gräben zu den Protestierern für die (noch) schweigenden Bürger möglichst tief zu graben und das, was ihnen von dort winkt, mit dem zu übertönen, was ihnen medial blüht, wenn sie sich dorthin begeben. Doch das Problem wird am Ende die Statistik sein. Denn jedes gemesserte Opfer hat Angehörige, jede vergewaltigte Frau hat Familie, jeder Niedergeschlagene oder Beraubte hat Kollegen. Die Anzahl derjenigen, die in direkten, ungefilterten Kontakt mit den Schattenseiten der erst freiwilligen und dann verordneten Willkommenskultur kamen, steigt von Tag zu Tag. Und genau wie der natürliche Feind des Historikers der Zeitzeuge ist, ist der Augenzeuge der Feind der medial einseitigen Berichterstattung.

Ich hoffe, die nächsten Wochen werden mehr Klarheit über die Vorgänge in Chemnitz und den konkreten Tathergang des Mordes an Daniel H. bringen. Denn was von den „Mobs“, „Hetzjagden“, „Pogromen“ und „Aufmärschen“ tatsächlich stattgefunden hat, kann man momentan leider weder durch die Presse noch die Politik erfahren. Doch am Ende bleibt die bittere Erkenntnis, dass Daniel H. tot ist und zwei andere Menschen, über die erst recht niemand mehr spricht, schwer verletzt sind. Artikel 1 unseres Grundgesetzes sagt, die Würde des Menschen ist unantastbar. Das gilt auch für Sachsen, selbst für zornige, demonstrierende.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Roger Letschs Blog Unbesorgt

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

Ulla Smielowski / 02.09.2018

Die Berichterstattung, die mittlerweile jedem auf den Zeiger geht, zeigt bereits erste Auswirkungen: Zeitungsmarkt Köln unter meedia.de/2018/08/31 zeitungsmarkt köln anzusehen… Express und Bild verlieren demnach in nur 2 Jahren mehr als 20 %...

Wojciech Kacpura / 02.09.2018

Danke Herr Letsch. Für mich ist das aktuelle Geschehen eine Art Deja-vu von dem, was ich als junger Mensch vor 37 Jahren in Polen erlebt habe. Es wiederholt sich die mediale Verblödung, (jetzt noch viel plumper als in den sozialistischen Medien damals), das krampfhafte, aggressive Kleben der Opportunisten und der Mitläufer an der schwindenden Macht. Man denkt, das die medialen Frasen, welche die Intelligenz der Leser, (der Zuschauer) beleidigen nicht von der Hand eines differenzierten Journalisten kommen (ob ÖR, Zeit, FAZ, Welt), sondern von bezahlten Lakaien geschrieben werden. In Polen hat es noch 8 Jahre nach “Solidarnosc” gedauert bis das Land frei atmen konnte. Es waren verlorene Jahre, die das Land wirtschaftlich und gesellschaftlich an den Rand des Ruins gebracht und eine ganze Generation ins Exil getrieben haben. Ich wünschte mir, dass es in Deutschland keine verlorene Zeit und keine verlorene Generation geben wird. Noch eins- mit links oder rechts kann ich nichts anfangen- ich bin konservativ,  es wäre schön wenn man das Wort wiederbeleben würde, (lässt sich nicht so leicht als Schimpfwort verwenden).

Ruth Rudolph / 02.09.2018

@S. Walther Möglicherweise kennen Sie und einige hier im Forum die z.Zt. im Netz kursierende Karrikatur: Denkblase Kohl: Den lasse ich pleite gehen, dann ist seine DDR beerdigt. Denkblase Honecker: Dem hau ich eine Trojanerin rein, die macht in 20 Jahren nicht nur das ganze Land pleite, sondern aus dem gesamten Kontinent ne DDR.

Katharina Bachmann-Gockeln / 02.09.2018

In bunten Bildern wenig Klarheit viel Irrtum und ein Körnchen Wahrheit - so wird der beste Trank gebraut, der alle Welt erfreut und auferbaut. (J. W. von Goethe, Faust) Soviel zur Berichterstattung der Lage in Chemnitz.

E. Albert / 02.09.2018

Wie die Generalstaatsanwaltschaft Sachsen bestätigte, hat es „Nach allem uns vorliegenden Material“ keine Hetzjagd in Chemnitz gegeben! Und schon gar keine „Jagden“! Von 800 Menschen, die an einer Spontan-Demo teilnahmen, sollen gerade einmal 50 Personen gewaltbereit gewesen sein. Das sind gerade einmal 6,25%! (Ja, das sind 6.25% zuviele, aber eben KEINE 100%, wie es von Politik und “Medien” gerade verkauft wird!) Dafür wird eine GANZE REGION in Sippenhaft genommen und an den rechten Pranger gestellt! Dass unsere GröKaz nebst ihrer Entourage höchstselbst an der Gestaltung und Verbreitung dieser Fake-News teilhat, sollte JEDEM deutlich machen, wohin in D die Reise WIRKLICH geht! DARÜBER sollte einmal geschrieben werden! DAS ist nämlich der WAHRE Skandal! Verheerend ist auch, dass diese “Berichterstattung” selbst von ausländischen Medien kritiklos übernommen wurde und man bereits die Auferstehung eines “4.Reiches” wähnt. - Das ist zwar nicht ganz falsch, aber die Protagonisten sind eben nicht diejenigen, die hier von den Medien vorgeführt werden…Wer jetzt noch nicht begriffen hat, dass etwas faul im Staate D ist, dem ist nicht mehr zu helfen!

Peter Michel / 02.09.2018

Zum Thema Chemnitz bin ich heute auf ein interessantes Bild eines freien Fotografen Thomas Victor aus Leipzig gestoßen, das Bild zeigt ihn beim Hitlergruß , wohl in Chemnitz, recherchieren Sie einfach mal, für wen der alles tätig ist.

Jochen Brühl / 02.09.2018

Ein super Beitrag, wenn auch etwas lang. Der Wunsch des letzten Absatzes wird nicht eintreten. Die Pogrome haben so stattgefunden, sonst wären die öffentlich-rechtlichen und die Qualitätsmedien fertig. Am Ende der ganzen Veranstaltung wird das Ergebnis der Merkelpolitik wirtschaftlich und monetär vielleicht eine verheerende Bilanz sein als die des ersten Weltkriegs. Vorher sollte aber versucht werden, über Volksabstimmungen in einzelnen Bundesländern die Kündigung des Rundfunkstaatsvertrags durch eben diese Bundesländer zu erreichen. Dann müssen die bösen Nazis die Hetze gegen sich selbst nicht mehr bezahlen. Das wäre doch einmal ein Anfang.

Christina M. Kerpen / 02.09.2018

Großartig beobachtet, Herr Letsch, vielen Dank für diesen Artikel, mit dem ich mich 100prozentig identifizieren kann, Ihrer Aufzählung der “Augenzeugen” Familie, Angehörige, Freunde und Kollegen möchte ich noch die “echten” Augenzeugen hinzufügen, die z.B. NUR mit ansehen mussten, wie ein Fleischerbeil einem Mann und einer Frau den Schädel zertrümmerten, wie es vor kurzem vor einem Supermarkt im Rheinland geschehen ist. Ich war dabei und mein Gehirn vernimmt immer noch die Hilferufe und zeigt mir die Bilder der über und über mit Blut verschmierten Frau. Vielen Dank für solche Bilder.

Mario Rocko / 02.09.2018

Sehr geehrter Herr Letsch, dankeschön, für ihren großartigen Artikel. ICH HABE EINFACH NUR NOCH WUT!!!! WUT AUF DIESES VERLOGENE DEMOKRATENPACK,JENE MISCHPOKE,WELCHE SICH REGIERUNG NENNT!!!! Ich, Jahrgang 1966, habe 1989 durch meine Teilnahme an den Demonstrationen,montags, mit dazu beigetragen, das kommunistische Regime zu stürzen. Um so abstoßender wirken für mich jetzt jene ,,sogenannten’’ Demokraten, welche mit LINKSEXTREMISTEN UND LINKS-GRÜNEN TERORRISTEN gemeinsame Sache machen. Gruselig ist es, Leuten wie Steinmeier, Barley, Maas, Merkel und wie dieses ganze Gesindel heißt, zuzuhören, wie Sie ihre eigene Pervidie und Perversität als DEMOKRATIE abfeiern!!!!! Wir leben mittlerweile in einem Land, in welchem sich strammst stalinistische Strukturen in Regierung und Medien versammelt haben und ihren grundgesetzbrechenden Ungeist wie Krebsgeschwüre unter die Bevölkerung streuen. Da ist es egal, ob zu offener Volksverhetzung ( AUGSTEIN & WOOP ) aufgerufen wird oder ein ganzes Volk eines Bundeslandes diffamiert wird. PERVERSER UND HEIMTÜCKISCHER GEHT ES NICHT MEHR!!!!! Wer hat denn dieses messerschwingende, kriminelle Gesindel hier ins Land geholt???!!! MERKEL UND IHRE POLITKOMMISARE. Und was das erschreckende an diesen Etablierten ist, es sind alles solche Speichellecker und Bücklinge, die es schon immer in der Politik (die Geschichte zeigt es ja bis ins Altertum), gegeben hat und immer geben wird. Das natürlich unsere Qualitätsmedien in diesen abstrusen Wirbel mit einfallen, war ja klar. OPA ,,SUDEL-EDE’’ SCHNITZLER WÄRE AUF SEINE VERLOGENEN MEDIAL-IDEOLOGEN STOLZ!!!! Und dann wundern sich diese Pfeifen, wenn die Bevölkerung Abos stornieren, die GEZ boykottieren und LÜGENPRESSE rufen??!! Keiner, nicht Einer, dieser verlogenen Entourage hat es bis jetzt fertig gebracht, den Hinterbliebenen und Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl auszudrücken!!! FEIGES, FALSCHES PACK, kann ich da nur sagen!!! ‘89 nannte man Uns SUBVERSIVE ELEMENTE, heute HETZER und NAZIS.

Ulrich Jäger / 02.09.2018

Wenn die „Freie Presse“ sich in ihrer Berichterstattung zurückhält und z.B. den Begriff „Hetzjagd“ explizit nicht verwendet, liegt der Grund wohl vor allem darin, dass man mit einem Zerrbild zu den Ereignissen im eigenen Ort bei einer Leserschaft, die selbst Augenzeuge ist, den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verspielt. „Spiegel“, „Süddeutsche“ ist das natürlich egal. Deren Leserschaft ist vor Ort wohl vernachlässigbar, da kann man schon die große Nazikeule auspacken. Interessant ist auch, dass in den Rundfunknachrichten (konkret NDR2) nur von einer Gesamtzahl aller Demonstranten berichtet wird. Für einen ehemaligen DDR-Bürger, der zwischen den Zeilen liest und hört, heißt das, daß die Zahl der Gegendemonstranten wesentlich geringer war als die der Teilnehmer am Trauermarsch. Ich kann aber den Optimismus von Herrn Letsch bezüglich einer Vergleichbarkeit mit den Ereignissen 1989 in der DDR nicht teilen. Die wirtschaftliche Situation ist heute eine ganz andere. Und solange „Brot und Spiele“ (ALDI und Handy) sichergestellt sind, wird sich politisch nichts ändern. Selbst 50,x% Wählerstimmen für die AfD nicht. Würden Wahlen etwas verändern, würden sie abgeschafft.

Weitere anzeigen Leserbrief schreiben:

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Roger Letsch / 21.10.2020 / 17:00 / 18

Biden, die Russen und eine empörte Zuschrift

Was fällt mir nur ein, wurde in einer Zuschrift gefragt, diese windige Geschichte über Joe und Hunter Biden aus der New York Post aufzutischen, wo doch CBS längst und…/ mehr

Roger Letsch / 18.10.2020 / 16:00 / 17

Oktober-Überraschung für Joe Biden

Die Enthüllungs-Affäre darum, ob Joe Biden in die zweifelhaften Aktivitäten seines Sohnes tiefer verstrickt ist, als er zugibt, dreht sich täglich weiter und scheint für Überraschungen…/ mehr

Roger Letsch / 15.10.2020 / 10:00 / 32

Wolf Blitzer (CNN!) stellt Nancy Pelosi

Wolf Blitzer (CNN!) stellt Nancy Pelosi. Die Vorsitzende der Demokraten dreht und windet sich, alles versuchend, den „Schwarzen Peter“ noch im eigenen Untergang Trump in die Schuhe…/ mehr

Roger Letsch / 25.09.2020 / 13:00 / 25

Erste demokratische Regel: Ändere die Regeln nicht!

„Sie werden das bereuen. Und zwar früher als sie denken.“ So sprach im Jahr 2013 Mitch McConnell, der Minderheitsführer der Republikaner im Senat. Das Unbehagen McConnells, das…/ mehr

Roger Letsch / 19.09.2020 / 12:00 / 17

Wenn man nach Rassismus schreit ...

Als der Präsident der Universität Princeton am 2. September in einem Offenen Brief strukturellen Rassismus in seinem Institut anprangerte, hat er wohl mit vielem gerechnet, vor allem…/ mehr

Roger Letsch / 18.09.2020 / 16:00 / 30

Ein Strohhalm ist kein Kindergeburtstag!

Woher haben Journalisten nur diese Obsession für Plastikmüll in Verbindung mit der Grillsaison? „Die nächste Grillsaison soll ohne Einwegplastik stattfinden“, titelt die FAZ und erinnert an das im…/ mehr

Roger Letsch / 10.09.2020 / 14:00 / 58

Immer wieder irgendwo ein Moria

Der Zufall schreibt manchmal seltsame Drehbücher – und wir wollen mal davon ausgehen, dass er es in diesem Fall wirklich war. Am 7. September wurde…/ mehr

Roger Letsch / 05.09.2020 / 14:00 / 22

Pelosi und der Friseur: Die Regel gelten – für alle anderen 

Nancy Pelosi, die Mehrheitsführerin der Demokraten im US-Kongress und tapfere Zerreißerin von Trumpreden, hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Und auch wenn es die WELT, die als eines der…/ mehr

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com