Jüngst fand sich im Deutschen Ärzteblatt (DÄ) wieder einmal die erschütternde Bestandsaufnahme: Frauen sind in ärztlichen Führungspositionen „stark unterrepräsentiert“, was schlicht und einfach zutrifft. Wer allerdings nun glaubt, dass nach etwa zwei Jahrzehnten verschärfter Bemühungen, diese Ungleichheit zu beseitigen, eine kritische und vor allem realitätsbezogene Reflexion über die Gründe des Scheiterns eingesetzt hat, wird enttäuscht. Stattdessen kommt jetzt die Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser (AKG) vollmundig mit einem neuen „Aktionsbündnis für mehr Chefärztinnen“ um die Ecke. Obwohl sich in den 16 Großkrankenhäusern dieser Allianz seit 2008, wie diese Abbildung eindrücklich zeigt, an der chefärztlichen Geschlechterfront so gut wie gar nichts getan hat. Wie festgetackert liegt hier der Frauenanteil bei Chefärzten konstant bei etwa 12 Prozent.
Eigentlich könnte man das doch schlicht und einfach abnicken, so lange es nicht einige oder auch mehrere Kolleginnen gibt, die sich über ein unfaires Auswahlverfahren bei den Stellenbesetzungen beschweren. Und zumindest könnten doch auch die Personalverwaltungen der 16 Kliniken einmal offenlegen, wie hoch der Anteil der Bewerbungen von Frauen seit 2008 überhaupt war. Und, falls dies die Männerdominanz bei den Chefarztberufungen noch nicht ausreichend erklärt, die wesentlichen Gründe dafür benennen, warum die Bewerberinnen überzufällig häufig den Kürzeren gezogen haben. Aber wahrscheinlich geben die Daten das gar nicht her.
Denn bei gleicher Qualifikation müssen bekanntlich weibliche Bewerber, ähnlich wie behinderte, vorgezogen werden. Wobei noch erleichternd hinzukommt, dass die Qualifikationsmesslatte nicht unbedingt geeicht, sondern bekanntlich in beide Richtungen durchaus dehnbar ist. Und, zu guter Letzt: Welche weiterführenden Erkenntnisse können vielleicht die Chefärzte beisteuern, die ja durchaus auch weibliche Oberärzte beschäftigen? Streben die überhaupt eine Chefarztstelle an? Und wenn nein, warum nicht?
Die Antwort würde wahrscheinlich lauten: Nein danke, zu viel Verantwortung, zu viel Arbeit, zu viele Querelen mit Verwaltung, Kollegen und Pflege. Vielleicht auch die Befürchtung, sich mit dem Druck, die letzte fachliche Instanz zu sein, überfordert zu fühlen. Oder, ganz schlicht: Ich habe andere Prioritäten, zum Beispiel meine Familie oder vielleicht auch meine recht zeitintensiven Hobbys. OK, letztlich sollte es doch wohl den betroffenen Kolleginnen überlassen bleiben, diese Fragen zu beantworten, wie sie es nun einmal tun. Auch wenn das Etlichen erkennbar nicht passt, weil sie partout Parität herstellen wollen.
Eine Männerquote für das Medizin-Studium wäre durchaus in Erwägung zu ziehen
Aber es gibt noch ein ganz anders gelagertes Problem. Angesichts der zunehmenden Verweiblichung der Medizin dürfte es, langsam aber sicher, Schwierigkeiten bereiten, tatsächlich ausreichend qualifizierte männliche Chefärzte zu finden. Schließlich liegt der Frauenanteil unter den Medizin-Erstsemestern mittlerweile bei deutlich über 70 Prozent, Tendenz steigend. Eine Männerquote für das Medizin-Studium wäre deshalb durchaus ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Weil Frauen später deutlich häufiger in Teilzeit arbeiten, wäre eine solche Quote auch zur Sicherstellung der Patientenversorgung enorm hilfreich.
Obwohl, so stellt das Deutsche Ärzteblatt fest, rund zwei Drittel der sich in einer Weiterbildung zum Facharzt befindlichen Mediziner mittlerweile weiblich seien, liege der Anteil der Chefärztinnen bundesweit bei lediglich 15 bis 20 Prozent. Es habe sich zwar einiges getan, aber wenn die Entwicklung zu einer Geschlechterparität so zögerlich wie bisher weitergehe, werde man das angepeilte Ziel nie erreichen, so wird Dr. phil. Andrea Rothe, Leiterin der Stabsstelle für Betriebliche Gleichbehandlung an Münchens kommunalen Großkrankenhäusern, zitiert. Anklagend fügt sie hinzu: „Krankenhäuser sind Frauenbetriebe, die von Männern geführt werden.“
Ein Oberchef des AKG, natürlich männlichen Geschlechts, freut sich über die große Resonanz der neuen Initiative, und ein weiterer ärztlicher Führungskader findet, dass es überfällig sei, endlich Parität in den Führungsebenen herzustellen. Was man halt auf solchen Tagungen als Führungsmann heutzutage so sagt. Hilfreicher und zielführender wäre an dieser Stelle vielleicht doch eine kritische Einlassung dazu gewesen, warum es denn bisher nicht gelungen ist, wenigstens in ihrem Beritt diese Parität auch nur annähernd herzustellen. Aber unter den kritischen Augen der Gleichbehandlungs-Kommissarin Dr. Rothe gibt man sich jetzt kämpferisch und will „nach Wegen suchen, wie man den Frauenanteil in den Führungsebenen erhöhen“ kann.
Die Ehrenpräsidentin meldet sich zu Wort
Vielleicht hat ja die ebenfalls zu dem ersten Treffen der Initiative geladene Ehrenpräsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, Dr. Christiane Groß, etwas Handfestes beizutragen, außer, dass sie sich über das Entstehen dieses Aktionsbündnisses freue. Leider eher nicht: „Wir brauchen andere Strukturen“, meinte sie. Dies beinhalte eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Teilung von Spitzenpositionen – also mal was ganz Neues. Unterschlagen wird dabei, dass sich bei der Vereinbarkeit von ärztlicher Tätigkeit und Familie in den letzten – ich sag mal: 20 Jahren – schon einiges verbessert hat – zum Beispiel das Angebot von Kindertagesstätten an Kliniken, auch wenn es laut KI dazu zwar keine speziellen, aber zumindest doch aussagefähige allgemeine Statistiken gibt.
Außerdem war es früher so gut wie undenkbar, dass Mann oder Frau auf einer akutmedizinischen Oberarztposition, also der notwendigen Voraussetzung für eine spätere Berufung zum Chefarzt, eine gewisse Zeit – wegen der Kinder daheim – durchaus auch mal auf eine halbe oder Zweidrittel-Stelle gehen können. Aber eine Oberarzttätigkeit in den klinischen, unmittelbar an der Patientenversorgung beteiligten Fächern in Akutkrankenhäusern, egal ob Uniklinik oder Kreiskrankenhaus, ist nun mal mit Rufbereitschaft des Nachts und am Wochenende verbunden – wenngleich von Fach zu Fach in unterschiedlicher Intensität und Häufigkeit. Dem Wunsch der Ehrenpräsidentin nach anderen „Strukturen“ sind nicht zuletzt auch deshalb eher enge Grenzen gesetzt. Das Krankenhaussystem ist nun einmal nicht vorrangig dazu da, die speziellen Wünsche und Bedürfnisse von Ärztinnen mit oder ohne Kind(er) sicherzustellen. Das wird immer ein Spagat bleiben, abgesehen vielleicht von bestimmten Oasen außerhalb der Akutmedizin, etwa bestimmte Rehakliniken.
Ärztin und Mutter
Ansonsten muss die Ärztin und Mutter schon sehr taff und extrem gut organisiert sein und nicht zuletzt tunlichst auch über einen geeigneten Gatten verfügen, der wiederum morgens nicht früh und pünktlich auf seiner Berufsmatte stehen muss oder zumindest von seinen elterlichen Verpflichtungen verlässlich durch ein Vollzeit-Kindermädchen abgelöst wird. Denn bei einem komplizierten Notfall um 4:30 Uhr morgens geht es für die Mutter vielleicht nicht, vor regulärem Dienstbeginn erst wieder nach zu Hause zu fahren. Da muss sie dann durchgehend bis Feierabend in der Klinik ihren Job machen. Genau so etwas möchten sich Viele, durchaus nachvollziehbar, eben nicht antun. Wobei auch ohne Kind(er) eine Oberarzttätigkeit, zum Beispiel in der Chirurgie oder auch Orthopädie, ein richtiger Knochenjob sein kann.
Da ist es für viele Ärztinnen deutlich verlockender, statt einer Krankenhauskarriere lieber rasch die Niederlassung anzustreben. Was zudem heutzutage oft recht niedrigschwellig möglich ist, da fast überall die Gelegenheit besteht, anstatt eine eigene Praxis gründen zu müssen, in einem MVZ arbeiten zu können, durchaus auch in Teilzeit. Auch wenn mir dazu keine genauen Statistiken vorliegen, wage ich doch die Behauptung, dass Ärztinnen gemeinhin mit Akademikern verheiratet oder liiert sind und nicht selten mit Kollegen, unterm Strich also mit eher gutverdienenden Partnern. Damit relativiert sich für sie häufig auch der materielle Vorteil, der mit einer Chefarztposition zweifellos verbunden ist, also mindestens eine Verdoppelung des Gehaltes im Vergleich zur Oberarztposition.
Bei dem Vorschlag, sich Spitzenpositionen zu teilen, handelt es sich schlicht um einen Ladenhüter. Für diese Lösung kommen nur sehr wenige Bereiche in Betracht, wenn überhaupt. Am ehesten vorstellbar ist das vielleicht noch für Notaufnahmen von Großkrankenhäusern, wobei gerade dort die Änderung der Patientenzusammensetzung in den letzten zehn Jahren besonders auf Frauen eher abschreckend wirken dürfte. Nicht zu unterschätzen sind auch die mit Doppelspitzen mehr oder weniger strukturell verbundenen Probleme, nämlich höhere Personalkosten, allzeit drohender Kompetenz-Wirrwarr und starke Reibungsverluste.
Auch einem weiteren Vorschlag der Ehrenpräsidentin Dr. Groß mangelt es schlicht an Substanz, nämlich Frauen beziehungsweise Ärztinnen zu ermutigen „auch mal ins tiefe und unbekannte Wasser zu springen“, denn die seien ja häufig zu „vorsichtig“. Da gibt es allerdings ein kleines Problem: die zwischen den beiden Geschlechtern nun einmal bestehenden Persönlichkeitsunterschiede, die sich leider nicht einfach durch Zuruf nivellieren lassen, auch wenn der von einer Ehrenpräsidentin kommt. Es ist nun mal einer der härtesten Befunde der Persönlichkeitspsychologie, dass Frauen und Männer – natürlich nicht in jedem Einzelfall, aber eben als Gruppe – sich in bestimmten Dimensionen unterscheiden. In dem einschlägigen psychologischen deutschen Standardwerk heißt es dazu: „Den empirischen Befunden zufolge sind die Männer extrovertierter (dominanter) als die Frauen, während Frauen emotional labiler (ängstlicher) und verträglicher (weichherziger) als die Männer sind.“ Die erhöhte Ängstlichkeit, das sei hier ergänzt, erklärt im Übrigen auch zu einem erheblichen Teil die deutlich häufigeren Erkrankungen von Frauen an Depressionen und Angststörungen.
Das Netzwerk-Problem
Aber die Ehrenpräsidentin hat noch einen weiteren Pfeil im Köcher: Frauen sollten „Banden“ bilden und mehr „netzwerken“, was natürlich auch ein uralter Hut ist, dem ich mich vor einigen Jahren schon einmal zugewandt habe. Egal. Auch beim „Aktionsbündnis für mehr Chefärztinnen“ wird dieses Thema wieder ausgesprochen hoch gehängt. Der neue Aspekt ist allerdings, dass Ärztinnen für ihre Karriere jetzt nicht bloß „Netzwerke“ benötigen, sondern zusätzlich auch noch eine Karriere-Coachin. Ein Exemplar dieser Gattung war praktischerweise bei der Tagung anwesend und konnte gleich einen entsprechenden Workshop anbieten.
Hier einige Inhalte daraus: Um erfolgreich (im Krankenhaus) zu sein, müssten sich Frauen keineswegs anpassen, sondern vielmehr „ihren eigenen Weg gehen“ – da wünsche ich allen Beteiligten schon mal viel Spaß. Bei Männern, so glaubt die Coachin zu wissen, zähle vor allem die Quantität der (Netzwerk-)Kontakte, bei Frauen stehe „Qualität im Fokus“ – klar, weiß man doch, was sonst? Ergänzt werden diese doch recht gewagten Behauptungen noch durch einige feministische Plattitüden: „Nicht sie (die Frauen) seien das Problem, sondern das System.“ Genau! Und weiter: „Unsere Arbeitswelt ist ein Konstrukt, das von Männern für Männer geschaffen wurde. Was wir eigentlich brauchen, ist ein Kulturwandel, der vor allem Männer in die Verantwortung nimmt.“ Alles klar, die Männer also einerseits aus der Verantwortung und andererseits in die Verantwortung nehmen. So wird es zweifellos endlich klappen mit der Geschlechterparität auf Chefarztebene. Vorausgesetzt, für die Frauen „auf den höheren Karrierestufen“ – welche genau das im Krankenhaus auch immer sein mögen – stehen auch ein „Mentoring“ sowie „Führungscoachings“ und möglichst passgenaue „Netzwerke“ zur Verfügung. Ist es nicht wirklich toll, dass Männer das alles ohne diesen ganzen Psychokram schaffen?
Diese Coaching-Lady hat, unter anderem, schlicht keine Ahnung von dem vollgepressten Arbeitsalltag eines Chefarztes oder auch einer Chefärztin und teils auch der Ebene darunter, zumal ja auch die stete medizinische Fortbildung für das ärztliche Führungspersonal Verpflichtung ist oder zumindest sein sollte. Wäre ich jetzt Personalchef einer Klinik oder auch Chefarzt wäre mein erster Gedanke nach Lektüre dieses Ärzteblatt-Artikels: Verschont mich bitte mit solchen karrierebewussten Ärztinnen, die erwarten, dass ihnen von mir und den männlichen Kollegen der rote Teppich ausgerollt und ihnen umgehend auch noch eine Coachin an die Seite gestellt wird.
Beitragsbild: VCU Libraries from Richmond, VA, USA - West Hospital Emergency Room, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Dr.med. Ursula von der Leyen ist das aktuelle Beispiel, wie Erfolg suchende Jungärztinnen ihre Karriere gestalten sollten.
Interessant, wie viele Frauenverächter, gar Frauenhasser sich hier zu Wort melden.
Einer – J.S. – fällt mir da besonders extrem auf.
Ich gehe einmal davon aus, dass Männer wie er lieber qualvoll verrecken – ja verrecken – würden, als eine helfende weibliche Hand an sich heranzulassen.
Oder siegt dann letztendlich der Überlebenswille doch?
Eigene Erfahrungen mit Ärzten (Ich habe dankenswerterweise nicht viele in meinem relativ langen Leben benötigt) jedweden Geschlechts und jedweder Fachrichtung:
Ich habe sowohl grottenschlechte Ärztinnen wie auch Ärzte kennengelernt, die nur am Geld, nicht aber am privat versicherten Patienten interessiert waren.
Nur 2 krasse Beispiele: Trotz 2xiger Vorsorgeuntersuchung/Jahr übersah meine damalige Frauenärztin vor ca. 13 Jahren ein Myom, das so groß wie ein Kindskopf geworden war, so dass es per großem Schnitt „entbunden“ werden musste.
Festgestellt hatten es 2 Internisten, die sich ungläubig über das beugten, was ihnen der Ultraschall zeigte.
Deutlich harmloser – aber auch bezeichnend: Wegen längerer deutlicher Wölbung meines Bauches, die nichts mit der Nahrungsaufnahme zu tun hatte, wandte ich mich an meinen mir bis dahin nicht bekannten Internisten.
Dieser sehr charmant auftretende Herr machte sich nicht einmal die Mühe, meine Bauch überhaupt anzusehen!!!, sondern verordnete mir eine teure sich über Wochen hinziehende Testreihe in einem Krankenhaus (HH), damit festgestellt werden konnte, woran meine Beschwerden lagen.
Natürlich wurde nichts gefunden.
Ich bin – manchmal nach längerer Suche – sowohl an hervorragende Ärzte als auch Ärztinnen geraten – aber eben auch an Leute, die in ihrem Beruf fehl am Platze waren, weil ihnen sowohl fachliches Wissen, als auch Können fehlten – und eine gewisse Empathie, die man in dem Beruf auch braucht!
„Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.“ -- Wer das Ziel verfehlt und danach eine Verdopplung der Anstrengungen fordert, gilt im besten ‚schland aller Zeiten als Experte und Geistesgröße. Vor allem bei den anderen Experten und Geistesgrößen…
Nichts fürchten Frauen mehr als eine Chefin. Da können all die ,,Korrekten„ scheinheilig aufjaulen wie sie wollen:
Es ist so.
Auffällig wenige Wortmeldungen von Frauen. Ich lass mal eine zu Wort kommen: Gaby Krahl „Warum Frauen ganze Staaten zerstören und andere unbequeme Dinge.“ 2014. nur noch über waybackmachine.
Oder auch – wenn s um anstehende Beförderungen geht, rechnen sie ihre Quotenberechnungen bis 2 Stellen hinter dem Komma durch und rennen DER Gleichstellungsbeauftragten die Türen ein – wenn s um unangenehme Arbeiten zu unangenehmen Zeiten an üblen Orten geht, wird verweigert, auf die persönlichen „Work-Life-Balance“ – Befindlichkeiten verwiesen und verweigert, bis hin zum schriftlich abgegebenen Vermerk „Habe ich unter Berücksichtigung meiner Psychohygiene nicht gemacht, wenn erforderlich, mach es halt selbst.“ Da macht Arbeiten im „Team“ doch richtig Laune.
Ich warte auf den konträr dazu stehenden Beitrag auf Achgut von einem weiblichen Autor. Oder, viel besser, von einer Vereinigung weiblicher Vorkämpferinnen für bessere Besoldungs-, Arbeits und Zeitangebote an ihre Gefolgschaft.
Zitat: „Ist es nicht wirklich toll, dass Männer das alles ohne diesen ganzen Psychokram schaffen?“ Dazu Applaus von männlicher Seite!