
Warum erinnert mich der Fall ADAC jetzt an den Limburger Bischof, ex-Bundespräsident Wulff oder Guttenberg? In allen Fällen durfte man eine entfesselte Journaille erleben, die sich wie die Aasgeier auf ein bestimmtes Thema stürzen und aus Mücken Elefanten bzw. aus Sandkörnern ganze Galaxien machen. Im Augenblick sitzen 2 frustrierte, gehässige MeckerfritzInnen bei n-tv Bremer und lassen einen ganzen Strom von Hass und Häme auf den ADAC herabprasseln. Man darf auf weitere Enthüllungen und noch mehr ARD-Talkshows hoffen: Drogenhandel, Steuerhinterziehung, Pädophilennetzwerke und Zusammenarbeit des ADAC mit dem NSA. Die abartige Bösartigkeit des ADAC wird keinerlei Grenzen kennen. Herr wirf Hirn auf diese Erde und im übrigens habe ich keinerlei Beziehungen zum ADAC und eigentlich hat mich dieser Verein nie sonderlich interessiert.
Wenn man schon Filme zitiert, dann bitte richtig: Cpt. Renault bekommt in der Szene überhaupt kein Schweigegeld, sondern er erhält vielmehr den Gewinn aus seiner vorherigen Teilnahme am Glückspiel, wofür er sich auch artig bedankt.
Es ist empörend, welche Unwahrheiten Sie hier über eine von mir geschätzte Institution verbreiten. Captain Renault bekommt kein Schweigegeld, sondern seinen Spielgewinn zugesteckt.
Eigentlich bin ich nicht erstaunt darüber, wie und warum diese Lapalie von den “Medien” so aufgebauscht und ausgewalzt wird. Die von den Grünen bekanntlich dominierten Redaktionen in TV und Presse eröffnen lieber den Kampf auf solchen marginalen Schauplätzen als daß sie sich mit den wirklich brisanten Themen und Problemen beschäftigen, geht ja nicht aus ideologischen Gründen. Z.B dies hier aus achgut http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/klimaforscher_bekommt_das_zeugnis_entschieden_voreingenommen Da geht kein Aufschrei durchs Land. Manipulationen bei Umfragen nach dem Lieblingsauto der Germanen sind also gravierender und gesellschaftlich bedeutender als Manipulationen durch die Klima-Lobby. Gut zu wissen.
Touché, Herr Röhl, vielen Dank für Ihren herrlichen Kommentar. Die ganze Diskussion um das angebliche Glaubwürdigkeitsproblem des ADAC, die ach so schreckliche Besudelung des “Gelben Engel”-Preises (wie hießen die Preisträger des Jahres 2013 oder 2012 noch mal?), ist aus meiner Sicht eine mediale Sau, die in der bundesligalosen Zeit durchs Dorf getrieben wird. Richtig schmunzeln musste ich, als ich Ihre Ausführungen zu den Beweggründen einer ADAC-Mitgliedschaft las. Denn, ich bin ADAC-Plus-Mitglied (wenn es noch eine Stufe höher gäbe, wie die ADAC-Senator-Mitgliedschaft, ich wäre sofort dabei), habe kein neues Auto, sondern einen 96er VW-Bus Transporter, der sich bei vier kleinen Kindern, die jedes Automobil innerhalb kürzester Zeit in eine fahrende Müllkippe verwandeln können, wegen der geringen “Abschreibung” rentiert (ich glaube das ist auch so eine deutsche Besonderheit: das Private schon zum Zeitpunkt des Autokaufs den Kaufprreis ins Verhältnis zu einem möglichen Preis bei Verkauf genau dieses Autos setzen), und bin in der Tat schon wegen eines leeren Tanks auf der A9 vor dem Schkeuditzer Kreuz, wegen eines kaputten Was-auch-Immer vor dem Gotthardtunnel, etc. liegengeblieben. Die Mitgliedschaft im ADAC ist eine relativ günstige Versicherungspolice, die übrigens außerordentlich gut funktioniert. Über genügend Erfahrung diesbezüglich verfüge ich.
Der Bischof Tebartz ist bestimmt auch beim ADAC, und der Wendler fährt das Siegerauto.
Genau, keine Diskussion. Ich habe kein halbwegs neues Auto - einigermaßen warten machen nur “Spießer” (noch mit Scheckheft ;-) ?) und vielleicht bin ich chronisch knickerig. Der ADAC “rentiert” sich für meine “ältere Schüssel”; er hat mir schon oft geholfen ...
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