Fundstück / 26.11.2013 / 04:14 / 0 / Seite ausdrucken

Caroline Fetscher: Hoffen für Hamed

Unerträglich der Gedanke, dass er in den Händen von islamistischen Psychopathen sein könnte. Man hofft, dass sie mit ihm diskutieren oder dass sie einfach nur Geld wollen. Die Bundesregierung, ihre Krisenstäbe und Lagezentren dürfen nichts unversucht lassen, auf Ägyptens Ermittler einzuwirken, um den Mann zu retten, der vom Innenministerium in die Islamkonferenz geholt wurde und dessen Stimme nicht fehlen darf. Und der vor allem einfach sein Recht auf Leben hat. - Vom Himmel wollte Hamed Abdel-Samad sich verabschieden. Von der Erde will er das gewiss nicht. Wir wollen ihn wiederhaben. http://www.tagesspiegel.de/meinung/entfuehrung-von-hamed-abdel-samad-lasst-es-keinen-abschied-sein/9125538.html

Siehe auch:
Die Bundesregierung hat von Ägypten “schnellstmöglich” Aufklärung über das Schicksal des wahrscheinlich entführten deutschen Publizisten Hamad Abdel Samad verlangt. Der deutsche Botschafter in Kairo, Michael Bock, nahm dazu nach Angaben des Auswärtigen Amts Kontakt mit der ägyptischen Regierung auf. In den Fall schaltete sich auch der Krisenstab des Auswärtigen Amts ein.
http://www.deutschlandfunk.de/kairo-autor-abdel-samad-verschwunden.1818.de.html?dram:article_id=270032

Der Direktor von Abdel-Samads ägyptischem Verlag Merit, Mohammed Haschim, sagte, er habe den Autor vor drei Wochen zum letzten Mal getroffen, um mit ihm über sein neues Buch zu sprechen. Dieses solle den Titel «Der religiöse Faschismus» tragen. Haschim sagte im Gespräch mit der dpa: «Mir leuchtet nicht ein, dass wir immer weiter mit der Bedrohung durch Terroristen und Radikale leben sollen, die Autoren und Denker zum Abschuss freigeben.» http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Deutscher-Publizist-in-Aegypten-verschwunden/story/31295464

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