Malte Lehming
Die Geschichte ist weitgehend bekannt. Und es wird nur wenige überraschen, wenn es nun in Filmkritiken über “Fair Game” heißt, wie abscheulich es war, dass Bush so dreist gelogen hatte. Auch als der Ex-Präsident jüngst seine Memoiren (“Decision Points”) präsentierte, waren dessen Lügen ein Topos in vielen Rezensionen. Der Irakkrieg begann mit Lügen und Fälschungen, nun erinnere sich Bush und lüge weiter, hieß es. Roger Willemsen, eine Art humanistisch gebildeter deutscher Michael Moore, sagte über Bush, die Lüge sei “stets sein Metier” gewesen. Der Irakkrieg biete dafür “eines der skrupellosesten Beispiele”. http://www.tagesspiegel.de/meinung/fair-game-wahrheit-und-dichtung-ueber-george-w-bush/3190550.html