Chaim Noll / 12.08.2018 / 11:00 / Foto: Freud / 19 / Seite ausdrucken

Bundesregierung nimmt besondere Verpflichtung wahr

UNRWA, die Millionen Hilfsgelder verschlingende Flüchtlingsagentur der Vereinten Nationen für die Palästinenser, gilt nicht erst der jetzigen amerikanischen Administration, sondern jedem einigermaßen kompetenten Beobachter des Nahen Ostens nicht nur als überflüssig, sondern als schädlich im Sinne einer Lösung des Problems. Ihr Eigeninteresse besteht darin, inzwischen auch die Enkel und Urenkel einstiger Flüchtlinge – und möglichst auch noch die Urenkel der heutigen Urenkel – im Status von Flüchtlingen zu erhalten und an jeder Integration in den betreffenden Ländern zu hindern.

So versorgt die UNRWA von den geschätzten rund 1,8 Millionen Menschen im Gazastreifen rund eine Million, also gut die Hälfte, mit Mitteln zum Lebensunterhalt, was tausende junge Männer in den glücklichen Zustand unbegrenzter Freizeit versetzt, um an der Grenze zu Israel Feuerdrachen fliegen zu lassen, Sprengkörper an aufgeblasenen Kondomen oder aus dem Iran eingeschmuggelte Grad-Raketen. Dem deutschen Auswärtigen Amt war diese Unterstützung noch nicht ausreichend. Die für ihren großzügigen Umgang mit deutschen Steuermitteln beliebte Behörde will im kommenden Jahr ihre Zahlungen an das überflüssige Hilfswerk auf 16 Millionen Euro verdoppeln.

„Die Bundesregierung“, melden deutsche Medien, „gibt 2018 zusätzliche 8,4 Millionen Euro für das finanziell gebeutelte Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA). Das Geld sei für das Programm zur Versorgung von palästinensischen Flüchtlingen im Gazastreifen mit Lebensmitteln bestimmt, teilte das Vertretungsbüro in Ramallah mit.“

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Karl Anders / 12.08.2018

Der „Bericht“ vom DLFunk-Korrespondenten aus Israel in den „Informationen am Mittag“ vom 8.8.18 war auch erhellend. Nach einer Einleitung durch die Moderatorin, „Das Hilfswerk ist ein elementarer Träger der Versorgung der Menschen im Gaza-Streifen, steht aber immer wieder in der Kritik, weil es manchmal Kompromisse mit der Hamas macht“, folgte die Beantwortung der Frage „Was würde es für die Palästinenser bedeuten, den Flüchtlingsstatus abzuerkennen?“ durch Kilian Neuwert. Das „strategische Ziel“ dieses Vorstoßes von Donald Trump, sein „geheimer Friedensplan“, könnte sein, „dass Palästinenser, die in anderen arabischen Staaten leben, dort einfach nicht mehr als Staatenlose registriert sind, sondern als Bürger dieser Länder. Damit wären die Länder zuständig und die Menschen würden quasi ihr Rückkehrrecht nach Israel, auf das sie bis heute pochen, verlieren, was quasi ein, ja, ein, ein, ein, äh, Vorteil für die israelische Seite wäre.“ Schade also, dass sich der „Nah-Ost-Korrespondent“ offensichtlich so wenig mit dem Schicksal von seit Generationen in syrischen oder libanesischen Lagern lebenden, sich als Palästinenser identifizierenden Menschen befasst hat. Sollte es nicht hauptsächlich ein Vorteil für gerade diese sein, endlich als Bürger der Länder, in denen sie geboren wurden, anerkannt zu werden? Es wird doch sonst so gern „die Menschenwürde“ bemüht? Fazit: Diese Israelis - immer auf ihren, ja, äh, äh, Vorteil bedacht, gell?

Peer Munk / 12.08.2018

Der Irrsinn in diesem Land ist nicht mehr zu überbieten - man sponsort Terroristen, die Israel und alle Juden auslöschen wollen, gleichzeitig will man den Besuch in KZ- Gedenkstätten zur Pflicht machen und wähnt sich deshalb auf der Seite der Guten und Aufrechten. Es ist kaum auszuhalten.

Sebastian Laubinger / 12.08.2018

@ Herrn Freiling: Herzlichen Dank. Ich habe mich im Familien- und Bekanntenkreisen mit sehr ähnlichen Ansichten unmöglich gemacht. Wahrlich, mir scheint, unsere Regierung würde am liebsten Israel brennen sehen, um dann—Krokodilstränen vergießend—den deutschen Steuerzahlern (Antifanten und ähnliche Spinner sind ja vom Staat alimentiert und zählen daher nicht dazu) die Schuld daran zu geben, dass hier jüdische Mitbürger nicht mehr ohne Angst aus dem Haus gehen können… Wenn ich daran denke, wie mein Vater ob des Brexits jubelte und händereibend sagte, jetzt kämen bestimmt viele Juden aus England nach Deutschland, das wäre zu unserem Vorteil. Nur: Wer tut sich das freiwillig an?! Ich wäre BEGEISTERT, käme EINMAL eine uneingeschränkte Solidaritätserklärung mit Israel, aber da seien unsere “Politiker” und die Lumpenpresse vor…

Sabine Schönfelder / 12.08.2018

Die UNRWA ist die einzige Abteilung der Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen, die ihre Gelder direkt, ohne dazwischen geschaltete Kontrolle,  ausgezahlt bekommt. Damit gerät das Geld ganz im Sinne ihrer korrupten Verwaltung in die eigenen Taschen oder fließt in neue Terroraktivitäten gegen das israelische Nachbarland. Der verblödete Westen glaubt die Mähr von der gutherzigen Unterstützung der künstlich arm gehaltenen Palästinenser, wobei die einfache Anfrage bei etwas gebildeteren jungen Palästinensern sein Informationsdefizit schnell beseitigen könnte, denn man weiß genau welches Ausmaß an Korruption in diesen Landsstreifen herrscht.

Peer Munk / 12.08.2018

Der Irrsinn in diesem Land ist nicht mehr zu überbieten - man sponsort Terroristen, die Israel und alle Juden auslöschen wollen, gleichzeitig will man den Besuch in KZ- Gedenkstätten zur Pflicht machen und wähnt sich deshalb auf der Seite der Guten und Aufrechten. Es ist kaum auszuhalten.

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