Deutsche Bundesministerien haben 2018 über 6 Millionen Euro für PR-Kampagnen der Werbeagentur „Scholz & Friends“ ausgegeben. Das zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im deutschen Bundestag vom 28. Dezember 2018. Letztes Jahr gab es eine Zusammenarbeit zwischen Scholz & Friends und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und dem Bundesministerium für Gesundheit. Dabei gaben die Bundesministerien insgesamt 6.275.607 Euro aus.
Das Bundespresseamt sowie diverse Bundesministerien gehören schon seit einigen Jahren zu den Kunden von Scholz & Friends. 2016 übertrug die CDU die Werbekampagne für die Bundestagswahl 2017 jedoch an die konkurrierende Agentur „Jung von Matt“. Ende desselben Jahres sorgte ein leitender Mitarbeiter von Scholz & Friends für Aufsehen, als er versuchte, vermeintlich „rechte“ Webseiten wie die „Achse des Guten“ durch Denunziation bei Anzeigenkunden wirtschaftlich zu ruinieren (für eine Chronologie des Skandals siehe das Achgut-Dossier „Denunzianten-Gate“).
Scholz & Friends hatte die private Aktion #keingeldfürrechts zunächst gebilligt, sich jedoch später davon distanziert und sich von dem betreffenden Mitarbeiter getrennt. 2017 konnte sich Scholz & Friends den Werbeetat für die Kampagne „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sichern.

Ich finde es immer noch ein Unding das unsere Regierung Werbung macht. für mich rausgeschmissenes Geld con Steuerzahlern. Die sollten Ihre Arbeit anständig machen den Werbung versucht etwas zu verschleiern.