Es gibt Geschehnisse über die in heimischen Medien, gemessen an ihrer Bedeutung, eher zurückhaltend berichtet wird. Beispielsweise die Krise in Venezuela, der Überlebenskampf der Bevölkerung und der Überlebenskampf des Maduro-Regimes gegen die Bevölkerung sind zwar Gegenstand der Berichterstattung, doch irgendetwas fehlt zumeist. Der Umstand, dass es sich hier um ein erneutes leidvolles Scheitern eines sozialistischen Experiments handelt, spielt in der deutschen Wahrnehmung kaum eine Rolle. Irgendjemand muss uns das aber mal richtig erklären. Broders Spiegel weiß auch schon, wer das sein könnte
Sehr geehrter Herr Broder, sehr gut, dass Sie darauf hinweisen. Ich habe das ungute Gefühl, keiner der hier Regierenden und die meisten Journalisten wollen nicht, dass es gar zu deutlich wird. Wieder ist ein sozialistisches Experiment krachend gescheitert. Frau Merkel, welche sonst doch immer so besorgt ist um die Bemühten dieser Welt könnte mich jetzt mal beeindrucken. Mit einer flammenden Rede an die dort unterdrückten Menschen. Denn sie selbst hat doch unter einer sozialistischen Diktatur gelitten.......Ach nee, sorry! ich habe da was verwechselt! Sie gehörte ja eindeutig zu den Protegés der DDR. Auch, wenn das heute längst vergessen scheint. Und erzählt mir nix anderes! Ich bin ebenfalls in der DDR groß geworden und jeder wusste, wer in Moskau studierte, der war ein recht großes Licht im Propagandasystem.
Stimmt, Sarah hat da noch nichts zu gesagt. Aber der außenpolitische Sprecher der Linken, Stefan Liebich, meinte: "Mit dem ‚Sozialismus‘, den ich mir wünsche, hat das nichts zu tun.“ Das sagte er im Zusammenhang mit einer Aktion im Rahmen des Linken-Parteitages an diesem Wochenende. Da enterten einige "Aktivisten" die Bühne und entrollten Spruchbänder mit so sinnigen Aufforderungen wie "Hände weg von Venezuela - Vorwärts zum Sozialismus". Da muß ich an einen Spruch aus dem Film "I Robot" denken: "Sie sind der klügste dumme Mensch, den ich kenne". Als ob's für Sozialisten gesagt wäre.