Was war das für ein Staatsbesuch. Ein Eklat reihte sich an den anderen. Die Gastgeber gaben sich so große Mühe, es sowohl dem Gast recht zu machen, als auch der skeptischen Öffentlichkeit das Gefühl zu nehmen, einer peinlichen Unterwerfung beizuwohnen. Doch letztlich blieb das Bild eines Besuchers, dem ohne zwingenden Grund die höchsten Ehren eines Staatsbesuchs erwiesen wurden und der dennoch ständig demonstrierte, wie überlegen er sich fühlt. Immerhin ist die Kanzlerin nicht zum Staatsbankett zu Erdogans Ehren erschienen. Vielleicht hatte Sie ja etwas Besseres vor. Es gäbe da eine gute Idee …
Vielleicht fehlte Frau Merkel beim Staatsempfang, weil sie dasselbe Kopftuch wie Erdogans Frau hatte. Modetechnisch bei Frauen ein No-Go!
Wenn Frau Merkel einst die Memoiren schreibt bzw. dies der "Süddeutschen Zeitung" überträgt, wird das kein Heldinnen-Mythos werden. Sondern eine Kette von Schwindeleien. Denn M. hat die BRD mit allen Nachbarn entzweit und von den Großmächten sogar entfremdet. M. hat die BRD in einen Wust von Schulden aus Rettungeschirmen und Zahlungspflichten verstrickt und den inneren Frieden unsicherer gemacht. Die Renten sind knapp, die Energie ungesichert und die Schu-len verkommen. Die Medien orientieren sich nicht mehr an Objektivitöt und Freiheit. Das GG wird nach Belieben "benutzt". Ob die Justiz das reparieren kann, darf bezweifelt werden. Der Erdowahn-Staatsbesuchs war und ist ein weiteres, starkes Signal des Niedergangs. M. hat Angst vor islamischer Gewalt auf sich selbst und ihren Tross. Das Dumme ist nur, die Welt sieht dieser Tragödie der Ängstlichkeit auch zu. Ein wirtschaftlich starkes Land hat sich politisch verzwergt. Eigentlich ist dies ein grandioses, historisches Schauspiel: Versailles ganz ohne Krieg!
Ein Bild hat ja schon gereicht: Frau Erdogan im folkloristischen Outfit mit islamischer Sturmhaube neben Frau Elke, die aussah wie ein gerupftes Huhn mit schlechter Laune. Eine arrogante türkische Hausfrau neben einer patzigen deutschen Verwaltungsrichterin. Nein, das wäre wirklich nicht nötig gewesen, aber seit Gauck und seine Geliebte der Königin von GB ein geschmackloses Bildchen geschenkt haben und ihr dann noch zum Trost dafür Marzipan andrehen wollten, ist der Stil des Hauses Bellwü sowieso unter'm Keller.
Europa zahlt Entwicklungshilfe und nimmt Flüchtlinge auf. China liefert Waren/Dienstleistungen und bekommt Rohstoffe. Der eigentliche Gewinner aber ist Afrika. Die Afrikaner können sich Geldgeber und Lieferanten aussuchen, gleichzeitig können sie ihre problematischen Jungmänner nach Europa exportieren. Leider gibt es auch hier einen großen Verlierer: Europa. Obwohl- Verlierer ist das falsche Wort. Wir sind einfach nur die Dummen.
Ja, Herr Broder, sie haben recht, es ist genau der "Charme", von dem Sie sprechen, die Faszination der Macht, auf die man mit Unterwerfung reagiert, um zumindest so an ihr teilzuhaben - wenn man sie nicht selbst haben kann. Das können die Deutschen aber nicht mehr, seit Hitler. Das können sie sich nicht mehr erlauben, politisch, weltpolitisch, und das können sie sich, und dies hat viel eher psychodynamische Gründe, selbst nicht mehr erlauben. Sie zügeln sich, legen sich selbst Zügel an um jeweils an "Anderen" das zu hinzunehmen, was sie sich selbst verbieten. Dies durchzieht das gesamte politische Spektrum , so z.B. sind gerade Jene, die ständig für Frauenrechte "kämpfen", durchaus gewillt hinzunehmen, wenn sie unter dem Etikett des "Anderen", der "anderen Kult", insbesondere der islamischen, mit Füßen getreten werden, sh. Polygamie, Kinderehen, etc. Ein deutliches Beispiel einer insgeheimen und verleugneten Identifikation gibt die sog. Antifa, die sich, während sie "Nazis raus" schreit, gebärdet wie die selbstherrlich marodierenden Nazi-Rotten, um als Nazi zu deuten wen sie will und ihr Opfer zu haben.
Islam bedeutet Unterwerfung und genau das ist es was Erdogan und seine Helfer mit deutscher Staatsbürgerschaft wie Özoguz von Deutschland fordern. Auch wenn Merkel nicht zum Staatsbankett erschien, kommt sie mit ihren Regierungsparteien (CDU, CSU, FDP, SPD, Grüne und Linke) diesem Wunsch Erdogan's doch bereitwillig nach. Bemerkenswert, dass nach Köln, das Deutschlandradio doch Kritik an der Unterwerfung unter den Willen des Despoten vom Bosporus, zugelassen hat. Geblieben ist allerdings der Eindruck, dass der deutsche Haltungsjournalismus immer noch nicht verstanden hat, dass Erdogan für seine Allmachtsphantasien zwingend eine Ideologie benötigt, die er im Islam gefunden hat. Erdogan ist insoweit nur Symptom, das eigentliche Problem ist der Islam, denn nur mit ihm können die Massen wie gewünscht mobilisiert und gesteuert werden. Und es wird sich immer jemand finden der dies für seine Zwecke nutzt.
Dieser Vorgang war wirklich an Peinlichkeiten nicht mehr zu überbieten. Der Nevill Chamberlain des 21. Jahrhunderts heißt jetzt Frank Walther Steinmeier, ich denke, er wird als solcher (wohlverdient) in die Geschichtsbücher eingehen. Damit nicht genug, wurde gleich die Grundgesetzlich verbriefte Pressefreiheit mit zu Grabe getragen, ein andersdenkender Journalist wurde des Saales verwiesen und das unter den Augen der anwesenden Hauptstadtjournalisten. Ich hoffe, das Foto mit Yigit, Merkel und Erdogan wird um die Welt gehen und die Berliner Politiker auf das reduzieren, was sie jenseits ihrer wohlklingenden Sprüche sind: Ziemlich rückgratlose Zwerge.