Über die größten Herausforderungen und Probleme, wie Zuwanderung und innere Sicherheit wird immer noch allenfalls verhalten gesprochen. Deutschland will weltweit Konflikte lösen, ist aber nicht in der Lage, die Konflikte im eigenen Lande überhaupt erst einmal klar zu benennen. Wer das tut, begibt sich auf ein publizistisches Minenfeld, denn die Stigmatisierung als Rechter, Rechtspopulist oder gar Rechtsextremist kommt schneller als jemals zuvor. Die Ankläger fühlen sich offenbar ertappt.
Beitragsbild: Tim Maxeiner
Nicht die Zensur der Presse ist gefährlich, die Zensur durch die Presse ist gefährlich. In diesem Sinne bin ich sehr froh, dass wir mit Broder und der Achse eine starke Hand haben, die das Handwerk des Demaskierens meisterhaft beherrscht.
Warum sehen wir alle den Elefanten im Raum, die Verantwortlichen jedoch nicht?
Eigentlich kann man niemandem vorwerfen, er würde mit gezinkten Karten spielen. Vor ein paar Wochen hat es dieser US-Politologe Yascha Mounk sehr deutlich in den Tagesthemen (!) artikuliert: Wir sind Teil eines Experiments, das eine monoethnische Gesellschaft in eine multiethnische Gesellschaft transformiert. Die Sprecherin der Sendung, Miosga, hat da nicht näher nachgefragt, vermutlich deshalb, weil sie schon vorher davon gehört hat. Es gab sehr direkte Kommentare und Hinweise von z.B. Nicolas Sarkozy, Frans Timmermans, Barbara Lerner Spectre und Barbara Coudenhove-Kalergi. Man kann es also wissen, wenn man sich informiert und wenn man nur ein kleines bisschen abseits der Mainstream-Medien liest.
Wer schützt uns vor den "Schutzsuchenden"? Letztendlich müssen wir das selbst in die Hand nehmen und das hat etwas Apokalyptisches. Bei mir wandelt sich Unverständnis, Empörung, Wut und Angst in nüchternes Vorbereiten auf noch schlimmere Vorfälle, als die, die ich in den letzten 2,5% Jahren in Berlin erlebt habe. Über meine eigene Kaltblütigkeit und das ganz selbstverständliche Mitführen von Verteidigungsmitteln bin ich selbst erschrocken.