Irgendwie kann man einem Innenminister Seehofer das konsequente Durchsetzen der rechtsstaatlichen Ordnung nicht so recht abnehmen. Der Mann wirkt doch schon viel zu gemütlich. Ihm glaubt man doch viel eher die Rolle eines Opas der zusammen mit den Enkeln an der Modelleisenbahn spielt, als die des energischen Sheriffs. Und hatte nicht Seehofer schon vor Jahren die „Herrschaft des Unrechts“ in der Zuwanderungspolitik laut beklagt und dann doch nichts getan? Hilft jetzt ein großer Masterplan, um all die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren? Vielleicht bräuchte es als ersten Schritt ein Moratorium mit weitgehendem Zuwanderungs-Stopp, um erstmal die chaotischen Verhältnisse zu sortieren und zu ordnen.
Denn es geht ja nicht nur um die Grenze allein. 78 Milliarden will der Finanzminister in „Flüchtlinge“ investieren. Damit sollen die bereits eingewanderten Massen besser untergebracht, versorgt und betreut werden, damit ihre Integration gelingt. Vollmundig wird das trotz aller aufgebrochenen Streitigkeiten unter den Ex-Schwesterparteien immer noch verkündet. Gleichzeitig schaffen es die Verantwortlichen nicht, einheimischen Obdachlosen zu einer Unterkunft zu verhelfen und sie ins normale Leben zu integrieren.
Seehofer ist zu anständig, um zu tun, was Merkel mit Kohl ohne mit der Wimper zu zucken gemacht hat: der Kanzlerin hinterrücks den Dolchstoß zu verpassen. Dennoch hat Seehofer es immerhin schon geschafft, den Kühlschrank zum wackeln zu bringen. Noch ein paar Rumpler, und er fällt vielleicht um. Was er schon erreicht hat ist immerhin, dass sich die Kanzlerin allmählich selbst entblößt. Auch wenn er ein Opatyp ist, ist er außerhalb der AfD der einzige, der früh, offen und stringent die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin kritisiert hat. Während die, denen Herr Broder die Durchsetzung der rechtstaatlichen Ordnung zugetraut hätte, gar nichts dazu beigetragen haben.
Wieder klug zusammengefasst, Herr Broder. Aber ein wenig kann ich Sie beruhigen, Ihre Leser sind sich der Dimensionen dieser Zahlen bewusst! Es ist eine riesige Gemeinheit dieser "Regierung", da dieses Geld den Tüchtigen und Artigen genommen wird. Dazu kommt die riesige Summe in den Bundesländern und Kommunen, sowie verdeckte Kosten der allgemeinen Infrastruktur. Vergessen darf man auch nicht, dass der gleiche Staat, im Falle das, seine Bürger ihm irgendwelche Kosten persönlich zurechenbar verursachen, sofort zur Kasse bittet. Jeder Arbeitslose muss regelrecht Angst davor haben irgendeine Überzahlung von Leistungen zu bekommen, wegen Rückzahlung und Strafe. Es wird erst wieder gerecht, wenn Asylbewerber genauestens überprüft werden. Identität und Vermögensverhältnisse. Würde die Logik des BGB angewendet, könnte man leichten Herzens auch abgelehnten Asylbewerbern die zu Unrecht verbrauchten Leistungen in Rechnung stellen. Tut mir leid, dass ich mal wieder den advocatus diaboli geben muss, spätestens wenn wir pleite sind, rechne ich auf Nachsicht meiner sozialistisch und humanitär besoffenen Mitbürger. Den Gedanken Moratorium halte ich schon lange für nötig, wird aber nix wegen der suhbMB.
Es geht doch nicht um Armut, sondern einfach um Vertrauensverhältnisse. IS Anhänger sind nicht vertrauenswürdig, Osama bin Ladens Leibwächter auch nicht. Wenn jemand diese Leute "integrieren" will, verstehe ich das als Drohung. Ein Staat ist eben, wenn man die Ideen der Aufklärung ernst nimmt, ein "Gesellschaftsvertrag". & wenn mir Claudia Roth angesichts von unzähligen Anschlägen erklärt, die Deutschen sollten sich beim Fahnenschwenken zurückhalten, & Margot Käßmann möchte, dass wir dem IS mit "Liebe" begegnen - und der AfD mit Hass - dann sind die beiden wohl genauso desintegriert wie Osama bin Ladens Leibwächter.
Solange muslimische Totschläger feixend den Gerichtssaal mit Bewährungsstrafen verlassen dürfen - solange braucht niemand in Deutschland von Integration träumen. Das größte Integrationshindernis ist doch der linksgrüne Staat selbst, da er Segregation durch Sonderbahndlung, vulgo Extrawürste, doch richtiggehend - als falsch verstandene Toleranz - fördert.