Achgut.tv / 22.04.2019 / 06:30 / 32 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: Ostern mit Greta

Eine kleine Osterbotschaft? Oder ein paar Worte zu Pessach? Es wäre an der Zeit, aber der Blick aus isländischer Einsamkeit bleibt in diesen religiös aufgeladenen Tagen wieder einmal an Greta hängen. Greta ist ja inzwischen immer stärker als erfolgreiche Neuinszenierung der Heiligen Jungfrau Maria erkennbar. Welch ein Auftritt, wenn sie dem Papst eine Audienz gewährt. Die deutschen Medien hatten das noch nicht richtig verstanden, als sie meldeten, dass Greta zur Audienz beim Papst gewesen wäre. Die Rollen sind inzwischen anders verteilt: Es ist Greta, die die Audienzen gewährt.

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B. Jacob / 22.04.2019

Nachtrag: Ich glaube nicht, das Papst Johannes Paul in Damaskus welches sich für Christen öffnete den Koran geküsst hat, denn in einem Land wo arabisch Landessprache ist, gibt es auch die Bibel in dieser Schrift und trotz mehrmaliger Aufforderungen den Beweis zu bringen schweigen die Medien, welche sich als bezahlte Medienhuren verkaufen. Bei Franziskus würde ich es unbesehen glauben, wie er muslimische Füße küsst, dass er innig den Koran abschmatzt. Ohne Kenntnis von einem Kontinent mit einer anderen Glaubenskultur, ist es nach vollziehbar das ein unwissender Papst, weil er nicht weiß, das Kinder nicht aus Liebe sondern als Macht- und Prestigeobjekt geboren werden von weiblichen Gebärsklaven das er das Leben verteidigt, aber seine Scheuklappen verhindern zu sehen, wie dringend Aufklärung nötig ist, die sowohl Christentum und Judentum durchlaufen haben.  Wie meinte doch Renate Künast von den Grünen, die Deutschen und alle integrierten Ausländer haben gefälligst türkisch zu lernen. auch ein Indiz um zu hinterfragen ob Papst Johanns Paul II von den Medienhuren nicht etwas unterstellt wird, was er nicht getan hat. Unser deutscher Papst ist ein Intellektueller und gläubiger Mensch, aber er hat mit seiner Fachsprache nicht nur mich überfordert, ist besser geworden, weil er die einfache Sprache des Volkes wie Luther nicht so im Blut hat. Jetzt kann ich im folgen, vorher konnte ich es nicht und gerade in Zeiten der Not, sollten wir lernen dem Volk mit einer verständlichen Sprache und Erklärungen die Situation klar zu machen.

Christa Born / 22.04.2019

Dieser Greta Spuk ist so schnell wieder vorbei wie er gekommen ist.

B. Jacob / 22.04.2019

Nun, ich wusste zwar noch nicht, das Tebarz van Elst den wunderschönen Dom zu Limburg bauen ließ, aber die Nebengebäude schon und wenn er es zu Lobe Gottes getan hat, Ehre wem Ehre gebührt, ist mir eigentlich schnurz. Den Namen Protzbischof hat er sich von wütenden Gläubigen eingefangen und den Medien, ist mir auch schnurz. Sehr viel gefährlicher bei der Entwurzelung des christlichen Glaubens ist als Kreuz Verleugner Kardinal Marx, der versucht seine politische Ideologie als Namensvetter von Karl Marx zu erzwingen, ohne Rücksicht auf Verluste, auch wenn dafür das Gottvertrauen des Menschen zu Gott sterben muss und Menschen sich in die Rolle von Opferlämmern fügen sollen, besonders blutjunge naive Mädchen die als Saatfelder für die Machos nach Sure 9 glaube dienen sollen und deren Lebensrechte fast geringer sind als die der Tiere die fröhlich geschächtet werden, ohne Betäubung im Todeskampf, weil der Mann nach mittelalterlicher Vorstellung ein Herrenmensch ist. Ich gehöre nicht zu den grünen Amazonen die Männer kastrieren und demütigen, es ist Ansicht dieser mittelalterlich aus ihren Fußspuren nicht heraus gekommenen Religion, die verbreitet keine humanitäre Aufklärung hat. Mir tut jedes Opfer das als Saatfeld vergewaltigt wird weh, damit der herrschsüchtige Mann, ob er die Kinder ernähren kann oder nicht (Überbevölkerung Afrika) sie zur Clan Bildung und im Machtkampf verwenden kann, um sein Revier zu markieren. Da ist van Elst zwar ein Aufreger, aber nicht der Aufmerksamkeit wert. Auch ich habe in Papst Franziskus große Hoffnungen gesetzt, aber so wie er handelt und das Christentum in Dauerschleife verhöhnt, ist für jeden Christen unerträglich. Wir hatten viele Päpste, sie hatten ihre Fehler weil sie Menschen waren am Rande des göttlichen Wissens und sich als Knechte Gottes sahen und auch viel Kritik einstecken mussten. Es war ein respektvolles Ringen um richtige Lösungswege zum Wohl der Menschheit, nicht bei Franziskus

Manfred Lang / 22.04.2019

@Sabine Schönfelder Sie beziehen sich auf ein angebliches Interview von Papst Franziskus mit der katholischen Tageszeitung “la croix”. In der Tat gab es am 9.5.16 ein Interview, allerdings mit anderem Inhalt als Sie nahelegen. Sie können dies auf der Website von “Corrective” nachlesen. Die dortige wörtliche Version in Englisch und Deutsch sagt aus, dass der Papst den Geburtenrückgang europ. Frauen bedauert und dass dies in Europa zu einer demographischen Leere führen könnte. Er fordert aber europ. Frauen nicht dazu auf, mit Migranten Kinder zu haben, was aus meiner Sicht grundsätzlich nichts Negatives wäre. Die von Ihnen kolportierte Aussage fand ich allerdings meiner Erinnerung nach bei Michael Mannheimer in Online-Veröffentlichungen. M.M. ist ein Alias-Name, der in der rechtsextremen und rechtsradikalen Szene einen gewissen Klang hat.

Manfred Lang / 22.04.2019

@Werner Arning Ihre Auslassungen zum Diabolischen, das den Menschen von Gott zu trennen oder getrennt zu halten versucht, teile ich. Auch die Mittel und Wege, die Sie hierbei aufzeigen, den Menschen auf falsche Fährten zu führen und seine Trennung vom Göttlichen zu zementieren, ist mir als Katholik und als Mensch nicht fremd. Das Problem ist nur, das Gute, das Richtige von dem Falschen und Schlechten zu unterscheiden. Ich fürchte, nein ich hoffe, dass wir uns diesbezüglich nur auf unser verantwortliches Christentum, für das jeder seine eigene Verantwortung zu tragen hat, verlassen können. Und das ist gut so! Uns hilft auch nicht, den Zeitgeist, wie immer wir ihn beurteilen und wie immer wir zu ihm stehen, generell als abwertendes Argument heranzuziehen. Wir werden uns schon mit den Dingen auseinandersetzen müssen. Wir werden uns schon unserer Vernunft, unseres Wissens bedienen müssen. Was Ihre Bemerkungen über den Papst angeht, ist es mir zu dünn, ihn als netten Kerl zu bezeichnen, und es ist für mich ein Allgemeinplatz, wenn man die Kirche als ein gut gemanagtes und reiches Unternehmen charakterisiert. Beides stimmt und stimmt auch wieder nicht. Es greift zu kurz.  Und überdies ist es für mich seltsam, wenn man der Kirche generell andichtet, dass sie sich “linken Kreisen” andiene. Wenn das wirklich so wäre, dann müssten Sie mir schon plausibel widerlegen, warum sich die Kirche für die Gleichheit aller Menschen nicht nur in der heutigen Zeit, sondern seit ihrer Entstehung in historischen Zeiten gegen Sklaverei einsetzte, In unserer deutschen Geschichte war es die christliche Religion, die die Vorstellung des germanischen Heidentums ablöste, dass derjenige zum Tode verurteilt wurde, der Frevel gegen germanische Götter beging, weil er sie nicht richtig verehrte. Und selbst das oft zitierte Beispiel von Galilei, den Inquisition in seiner wissenschaftlichen Freiheit unterdrückt haben soll, stimmt so nicht. Er wehrte sich gegen das Falsifikationsprinzip. U.v.a….

Anders Dairie / 22.04.2019

Seien Sie ehrlich, Herr BRODER, sie haben auf Island auf GRETA gewartet, die Ihnen eine Audienz schuldig ist. Auch Negativ-Werbung ist Werbung. Zumeist sogar die Bessere.  Sie sollte aber ein Happy-End haben.  Nix für ungut, und schöne Woche danach.  Übrigens der Antwortbrief vom 17.4.19 auf Ihre Anfrage nach den ZDF-Sendungen   aus dem warmen, lichtreichen Süden ist zugegebenermaßen toll.  Den muss wohl eine Dramaturgie-Assistentin oder ein Jura-Assessor ver-fasst haben, weil ungewöhnlich nett und schlüssig.  Keine Textkonserve !  Ob die/der eine Festanstellung wegen besonderer Geschicklichkeit bekommt?

Karl-Heinz Vonderstein / 22.04.2019

Hoffe für Greta ihr steigt der Rummel um sie nicht zu Kopf und dass sie in Zukunft noch ein normales Leben führen kann! Auf Twitter schrieb einer zu einem Foto mit ihr und dem Papst, sie sei das Gewissen der Welt. Und wenn ein Bischof Greta mit dem Messias vergleicht, was bürdet man alles diesem 16 jährigen Mädchen damit nur auf?

Roland Stolla-Besta / 22.04.2019

Werter Herr Broder, Sie sind ein zu Beneidender, wieder einmal auch von meiner Trauminsel sich zu melden, weit entfernt von Merkelistan. Was zum Teufel hat Sie aber geritten, ausgerechnet die hl. Greta mitzunehmen? Zum Strokkur? Zur Hekla? Ich denke an Empedokles… Nein, tun Sie sich und uns den Gefallen und lassen Sie die Prophetin dort, wo sie hingehört, auf den Schulhöfen der PISA-Generation.

Werner Arning / 22.04.2019

@Manfred Lang Das Ur-Diabolische ist möglicherweise der Wille, den Menschen vom Göttlichen zu trennen oder getrennt zu halten. Den Zugang zu Gott zu versperren. Durch Lüge und Trug die Zugangswege zu verstellen. Diese unkenntlich zu machen. Zu diesem Zweck mag sich das Diabolische möglicherweise bestimmter Werkzeuge bedienen. Auch wenn diese „Werkzeuge“ von ihrer Verwendung gar nichts ahnen. Ja, diese mögen nach bestem Wissen und Gewissen handeln. Doch helfen sie mitunter dem Diabolischen bei seiner ureigensten Aufgabe, nämlich dem Menschen etwas vorzugaukeln. Ihn auf falsche Fährten zu führen. Seine Trennung vom Göttlichen zu zementieren, den Graben noch ein bisschen tiefer auszuheben. Möglicherweise sind Kirchen bei dieser Aufgabe ein nicht unwesentlicher Helfer, vielleicht sind sie es immer schon gewesen. Denn nichts verwirrender als wenn jemand, der als Nachfolger gilt, das Erbe oder die zu betreuende Sache zu ihrem Gegenteil missbraucht. Diejenigen, die an die Sache glauben, werden durch diese Vorgehensweise um so mehr von dem Eigentlichen getrennt gehalten. Der Papst scheint dem Zeitgeist hinterherzuhecheln. Doch ist der Zeitgeist ein schlechter Ratgeber. Er hat keine Substanz. Der Papst mag die besten Absichten haben und ein netter Kerl sein, doch hat die Kirche all zu oft auf den Zeitgeist gehört und ist dabei materiell auch bestens gefahren. Das Unternehmen ist bestens gemanagt. Aktuell schreibt es sich „Toleranz“ auf die Fahne. In linken Kreisen wird man salonfähig. Doch was ist mit Gott? Wen hat die Kirche schon alles zu Gott geführt? Ich fürchte, nicht so viele. Wem hat sie Gott madig gemacht? Ich fürchte, vielen.

Sabine Schönfelder / 22.04.2019

@Manfred Lang, ein Papst, der europäische Frauen auffordert sich mit Muselmanen, zur zügigen Integration, zu vereinigen, nachzulesen in ‘la croix’, ist schon ziemlich unerträglich, ebenso Bischöfe, die untertänig vor einem Mufti ihr Kreuz verleugnen, ganz nach der biblischen Vorgabe, bei der Petrus Jesus dreimal verleugnete, bevor der Hahn krähte. ( mal nachlesen aus gegebenem Anlaß!) Der Limburger Protzbischof hatte einfach das Pech, sich nicht der katholischen Marketingstrategie, der sozialistischen, der Umwelt geweihten Kirchendarstellung, die Franziskus mit Herzblut auslebt, entsprechend zu verhalten. Wer, wenn nicht die Kirche hat die finanziellen Mittel, um alte Bauwerke im großen Stil zu erhalten? Oder soll er,  @ Herr Jakob, seine Prachträume mit Ikeamöbeln versorgen?

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