Achgut.tv / 21.10.2019 / 06:25 / 71 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: Keine Mehrheit für die Bundesrepublik

Die Wahl in Thüringen am nächsten Sonntag lässt ein kleines Erdbeben erwarten, dennoch ist es seltsam ruhig in den deutschen Parteien. Glaubt man den Umfragen, so wählen die Thüringer mehrheitlich Linke und AfD. Gegen beide zusammen könnte keine Regierung gebildet werden. Die Gesamtheit aller Parteien der alten Bundesrepublik hätte erstmals keine Mehrheit mehr. Für das alte Parteiensystem ist das eigentlich das, was der Eisberg für die Titanic war.

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Thomas Seethaler / 21.10.2019

Lieber Herr Broder , eine Linke (SED,PDS) Partei wird sich entsprechend fügen.  Nach anfänglichen Jahren (ab 1990) der Anfeindungen der “Bürgerlichen” , haben sie sich etabliert. Sie haben diese Zeiten der Anfeindungen und den Ruf der Bürgerlichen nach dem Verfassungsschutz aus ihrem Gedanken gestrichen und werden genau mit diesen Bürgerlichen eine Regierung , ohne AFD, in Thüringen bilden. ...ROT,ROT,SCHWARZ.GRÜN und wenn es sein muss GELB. Wenn es noch ein paar Parteien mehr wären, könnte man sagen, die Weimarer Republik lässt grüßen.  Selbst wenn die AFD 40% bekommen würde, Ramelow koaliert mit allem…nur nicht mit der AFD.  Selbst in dieser Konstellation würde des Bürgers Wahl, im Fall Thüringen, ignoriert werden. Also ist doch der Souveräne (wir , das Volk) in seiner Wahl und seiner Selbstbestimmung gar nicht gefragt. Das haben auch die Wahlen in Sachsen und Mecklenburg gezeigt. Hier sind schlicht ein viertel der Bevölkerung ignoriert worden. In meiner Stadt regiert die CDU und die Infrastruktur und künftigen Planungen sind stimmig. Wäre es eine Stadt mit einer SPD - Regierung mit den gleiche Ergebnissen, würde ich SPD wählen. in der Landesregierung kann das wieder ganz anders aussehen. Was ich damit sagen möchte, die Bevölkerung einer Kommune sieht an Hand der Erfolge/Misserfolge einer Partei, was gut ist/wäre und wählt, womit sie der etablierten Partei ihre Zustimmung oder Absage erteilt. Dies scheitert allerdings an der Einmischung von außen. Diese Einmischungen waren früher bei der PDS (heute Linke) zu sehen, heute bei der AFD. Viele Wähler sind Partei-Wähler, ohne für sich zu Eruieren was für Sie das beste wäre (Kommune, Landtag, Bund)....das sind die Erbärmlichsten. Was sie hier machen Herr Broder ist eine süffisante Wahlanalyse mit etwas schelmischer Freude auf das was kommen könnte, ohne Folgen, Inhalt oder geistigen Nährwert….weil es keine der gleichen hat. Flaches ARD, ZDF?

G. Nöder / 21.10.2019

In Thüringen wird in den Hinterzimmern der Macht bereits seit längerem an einer CDU-Linke Koalition gebastelt, inkl. Ggf.  SPD, um es über die 50% zu schaffen. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern. Die Dezernentenwahlen und Stadtratswahlen in Erfurt 2018/2019 warfen ihre Schatten voraus. Stadtregierung SPD, CDU und Linke. Alles andere ist Schmierenkomödie für den Wähler. Auch der liebe Herr Mohring wird trotz aller Lippenbekenntnisse, leider „dem Wählerauftrag folgen müssen“ und mit den Linken reden.

Anton Koehler / 21.10.2019

Sehr geehrter Hr. Broder!..schön dieser Vergleich - voraussichtliches Wahlergebnis Thüringen - Eisberg. Ich hätte mir eher gewünscht, dass sie sich zum Treffen Fr. Roth mit einem Israelhasser äussern ,dessen erklärtes Ziel es ist in spätesten 25 Jahren den Staat Israel vernichten zu haben. 

Bernd Klingemann / 21.10.2019

Deutschland schafft sich ab: kulturell, politisch, territorial. 30 Jahre sind immerhin etwas.

Jörg Mekelnburg / 21.10.2019

Na sowas aber auch! Morddrohungen. Rechtsextreme natürlich. Und das unmittelbar vor den Landtagswahlen. TssTss. Wie gut, dass es wehrhafte und unerschrockene Politiker / Spitzenkandidaten gibt, die sich der Bedrohung des Abendlandes entgegenstellen.

Sebastian Gumbach / 21.10.2019

Wohltuender Kommentar. Ja, dann sollen diese beiden Parteien es miteinander versuchen. Schlimmer als in Berlin kann es nicht werden, von daher: Mögen die Spiele beginnen!

Karsten Dörre / 21.10.2019

Eine Viererkoalition oder Linke-CDU-Koalition mit einem Linken-Ministerpräsidenten. Thüringer sind ein komisches Völkchen *grins*.

Frances Johnson / 21.10.2019

SU 3 in 65 Jahren: 14 Meter Durchmesser. Big deal. Zum Vergleich der Einschlag vor 65 Millionen Jahren: Zwischen 11 und 81 Kilometer Durchmesser. Wieso nicht zwischen 10 und 80, kann ich nicht erklären. Bislang hieß es immer, ca. zehn bis fünfzehn Kilometer. Nehmen wir 14 Kilometer, das ist das Tausendfache. Thüringen, sollte man meinen, ist gespalten. Das macht die Politik der sogenannten Volksparteien. Offenbar sind sie asteroidenförmig. Jedenfalls ist sie nicht gut.

sybille eden / 21.10.2019

Werte Frau Karla Kuhn, sie scheinen nicht die geringste Ahnung davon zu haben was Neoliberalismus ist. Bitte informieren sie sich erst einmal richtig,- allerdings NICHT bei den Staatsmedien oder gar WIKIPEDIA ! Dort werden sie nur eine völlig verfälschte Darstellung bekommen ! Im übrigen brauchen sie sich doch nicht zu sorgen, wir haben in Deutschland keine Neoliberale Partei ! Das hatten wir noch im 19ten Jahrhundert,mit der Deutschen Demokratischen Partei,ist schon lange her. Ich kann ihnen aber dazu das Buch von Ludwig Erhard empfehlen, es heisst ” Wohlstand für alle” und darin steht sehr deutlich und auch leicht verständlich was Neoliberalismus ist. Ludwig Erhard und seine Mitstreiter waren grosse Neoliberale, ebenso der Gründer des Genossenschaftswesens, Schultze - Delitzsch. Schönen Gruss,- ansonsten bin ich mit ihnen ja derselben Meinung.

Wolfgang Richter / 21.10.2019

@ Werner Kirmer—Wenn Sie einen solchen Bürgermeister haben, seien Sie froh und glücklich, sofern es sich nicht um Satire handelt.  Meine Erfahrung ist völlig gegensätzlich. Der Bürgermeister meiner Wohngemeinde ist ein Einfaltspinsel. Die sog. Experten seiner Fachabteilungen stehen ihm in nichts nach. Und die im Rat aufhältigen, sich als politische Gestalter wähnenden, agieren genauso wie ihre Vorbilder in Berlin oder im Homeland NRW, nämlich belehrend und sich über die Bürgerinteressen hinweg setzend, weil selbige zu blöd sind und zu ihrem Glück gezwungen werden müssen. Bekannt für das Gegenteil ihres Bürbermeisteridols ist z.B. auch die Kölner Frau Reker mit u.a. ihrem “Armeslänge Abstand” - Vorschlag als Gegenmittel gegen übergriffige Migrantengruppen.

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