Achgut.tv / 30.11.2020 / 06:00 / 131 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: Die Verschärfer

Mit einem November-Lockdown hatte es begonnen. Jetzt wird schon von einer Laufzeit bis Ostern gesprochen, denn die Maßnahmen haben nicht zum gewünschten Ziel geführt. Statt sich nun zu fragen, ob es vielleicht die falschen Maßnahmen waren, wird das, was nicht geholfen hat, verlängert und verschärft. Das ist so unverständlich wie der Umstand, dass die gefühlten Weltmeister im Fach „Nie wieder“ gerade großzügig über eine ethnische Säuberung hinwegsehen.

Henryk M. Broders aktuelles Buch „Wer, wenn nicht ich“ befasst sich mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“. Das Buch kann im Achgut.com-Shop bestellt werden. Die dritte Auflage ist ab sofort lieferbar.

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Wolfgang Richter / 01.12.2020

@ Heinz Gerhard Schäfer - Oder es wird zur Briefwahl aufgefordert. Der Probelauf lief gerade in den USA erfolgreich, mit stellenweise bis zu 105 % Wahlbeteiligung. Da stauen selbst Honecker und der Kleine Dicke aus Nord-Korea. Aber zu möglicher Wahlfälschung natürlich keine “Beweise”. Was die Amis können, kann Merkel mit oihrer sozialistischen Bildung schon lange.

Wolfgang Richter / 30.11.2020

Sehr geehrter Herr Broder, was erwarten Sie von einem links gewendeten atheistischen Land, doch nicht etwa, daß man sich vom hiesigen Zeitgeist abwendet und sich für Kultur und Religiösität gar in einem anderen Land interessiert, außer man ist urlaubsmäßig vor Ort und macht ein Selfie, um es den Facebook-Freunden zu Hause zu schicken. Kultur wird hier doch gerade auf den Müllhaufen der Geschichte ausgesondert, z. B. mit den massenhaften Initiativen zur Umbenennung von Straßen, gerade auch und vor allem in Berlin. Da gehts nicht nur um alles mit “Mohr”, sondern auch z.B. um “Gneisenau” oder “Eylau”. Und was die Armenier direkt angeht, so haben doch unsere Politeliten mit der Anerkennung des Völkermordes durch die Türken zu Zeiten des 1. Weltkrieges ihrem moralischen Standart Genüge getan, indem man die dortigen Toten ehrte. Sie erwarten von dieser Truppe doch nicht im Ernst, daß diese Herrschaften auch nur einen Gedanken aktuell an die lebenden oder im Rahmen des aktuellen Angriffskrieges von Aserbaidjan aus Getöteten verschwenden, gar gegen Erdolf den Prächtigen, der sich dort mit militärischem Material (zum Teil von der deutschen Regierung zugelassen verkauft) und Kämpfern engagiert, Stellung bezieht, ggf. Maßnahmen gegen die Verantwortlichen ergreift. Da herrscht völliges Stillschweigen, vor allem vom Auschwitz motivierten Herrn Maas. Hinter “Corona” kann man sich auch diesbezüglich gut verstecken. Das liegt für mich auf der selben Linie wie die bekundete “Staatsraison” bezüglich Israel, aber regelmäßig bei der UNO gegen Israel stimmen, dafür an jedem möglichen Gedenktag oder auch zwischendurch, wenn ein Reporter vor Ort ist,  “Stolpersteine” zum Gedenken an die ermordeten Juden polieren. Auch wegen dieser Verlogenheit, die von der Mehrheit im Lande nicht nur hingenommen, vielfach auch gelebt wird, teils aus Überzeugung, vielleicht auch aus reiner Dummheit und Unbildung, schon länger nicht mehr mein Land, nicht mehr meine “politisch-gesellschaftliche” Vertretung.

Wolfgang Richter / 30.11.2020

““Statt sich nun zu fragen, ob es vielleicht die falschen Maßnahmen waren, wird das, was nicht geholfen hat, verlängert und verschärft. “” Das ist die Realität im Merkel-Söder-Staat, die der noch honorige Herr Einstein als “Wahnsinn” in etwa so definiert hat: Immer die selben Handlungen oder Maßnahmen durchführen, um sodann einmal ein anderes Ergebnis zu erwarten. Und das von einer angeblich promovierten Physikerin, die im Ruf steht, alles vom Ende her zu denken. Schön wäre, sie würde mal anfangen, überhaupt zu denken, am besten Schritt für Schritt von vorne angefangen, wie es Grundschüler in der Schule zu Beginn ihrer möglicherweise akademischen Karriere üben.

Markus Viktor / 30.11.2020

Ich stimme nicht zu, dass generell eine Verschärfung von Maßnahmen nicht von Nutzen sein könnte. Man kann Aserbaidschan bitten, den Kampf gegen die Armenier freiwillig aus Vernunftgründen zurückzunehmen, und wenn das nicht hilft, statt zu bitten, drohen, und wenn das nicht hilft, den Drohungen Taten folgen lassen. Wäre im Interesse des ganzen nichtislamischen Universums. Soll neulich bei einem gewissen Fakhrizadeh vorerst erfolgreich abgeschlossen worden sein. Aber beim Anziehen der Zügel stellt sich immer auch die Frage, ob die ReiterInnen auf dem Hohen Ross dem Rodeo tatsächlich gewachsen sein oder abgeworfen werden.

Peter Woller / 30.11.2020

Ja, es stimmt. Linke und linksorientierte Menschenhasser wollen alles verschärfen, verschlimmern, und verbieten, bis alles ganz kaputt ist. Alle Freuden, vom Fußball über Flohmarkt bis hin zum Laternen-Umzug, und Weihnachtsmarkt, alles wollt ihr linken Machtmenschen zerstören. Ihr seid alle Linke. Merkel, Söder, Drosten, Lindh, Antifa, ihr seid alle linke Machtmenschen. Ihr wollt alle eine Links-Diktatur. Und die Armenier? Interessieren euch nicht. Dass diese christliche Minderheit der Armenier verfolgt und getötet wird, ist den linken Machtmedien in Deutschland nicht viel wert. Ja, was wollt ihr? Ich darf so etwas um 22.50 Uhr nachts schreiben. Ich bin vor lauter Wut und Verzweifelung über alle Ungerechtigkeit und Schlechtigkeit dieser Welt schon wieder betrunken. Und ein Ralph Giordano hätte vor lauter Wut und Verzweifelung laut aufgeschrien über die weitere Verfolgung der Armenier, und die Gleichgültigkeit einer fett-arschigen verlogenen Spießerwelt. Hauptsache, dass eigene Wohlfühl-Leben genießen. Mensch, ich mach hier Schluß. Bevor ich noch richtig explodier, wenn ich nicht zensiert werde.

S. Marek / 30.11.2020

Da zu fällt mir nur “Der Schrei” (norwegisch Skrik, deutsch ursprünglich auch Geschrei) ist der Titel von vier Gemälden und einer Lithografie des norwegischen Malers Edvard Munch mit weitgehend identischem Motiv, die zwischen 1893 und 1910 entstanden. Wenn die USA, wegen dem “Demokraten” Wahlbetrug vom biblischen Ausmaß blockiert sind, breitet sich “Pest” nur noch schneller aus. Sollten die “Dems” damit durchkommen wird es nur noch schrecklicher. Die EU dabei ist weltpolitisch nur ein tot gerittenes Gaul, der bereits davor Richtung Abgrund Blind durchgepeitscht wurde.

Charles Brûler / 30.11.2020

Ellen Kositza (Fr. v Kubitschek) verglich in einer Gesprächsrunde auf Youtube einen Autor auf achgut mit jemanden, der bei McDonalds über gesunde Ernährung referieren will. Da ist leider etwas dran. Es reicht nicht das Leid zu beklagen, wenn man sieht, was für Ursachen auf den Tisch liegen

Renate Bahl / 30.11.2020

@Magdalena Schubert. Mir geht es ebenso und eigentlich allen in meinem sozialen Umfeld. Dieses “neue” Virus ist das schlauste ever. Es gibt keine Influenza mehr, keine Krebs- oder sonstwie Toten. Alle sterben nur noch durch Covid. Eigenartig!! Und dennoch bleiben Intensivbetten leer. Na klar, bekommen doch die Klinikbetreiber hierfür enorme Aufwandsentschaedigungen. Das Ganze schreit zum Himmel. Vorhin erzählte mir eine gute Bekannte, dass sie sich größte Sorgen um ihren Papa im Seniorenheim macht. Er ist 92, nicht dement, ein lebensbejahender Typ mit Krebserkrankung, der nun aufgrund der Isolation total abbaut und keinen Lebenswillen mehr hat. Somit leiden nun insgesamt 7 Menschen (Kinder, Enkel, Urenkel) wegen dieser schwachmatischen Verordnungen. Sind wir wirklich ein Volk von Idioten??!! Na, dann haben wir es tatsächlich nicht anders verdient…. (uns hier schließe ich natürlich aus, allerdings in der Minderheit).

Hans-Peter Dollhopf / 30.11.2020

Herr Broder, das Weltkulturerbe der Armenier besteht innerhalb der modernen UN-Arena in ihrem Opfersein. Das Weltkulturerbe der Juden besteht in ihrem Opfersein plus Hochtechnologie-Kriegsdrohnen für Aserbaidschan. Das Weltkulturerbe der Deutschen besteht in der Expertise völkermordender Türken über ihre einstigen wie neuen Verbündeten: “Eine spezifisch [armenische] Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.”

Jürgen Müller / 30.11.2020

Lieber Herr Broder, Dank für Ihre Worte, die die neuerlichen Verbrechen am armenischen Volk anprangern und das dröhnende Schweigen unserer “Eliten” hierzu thematisieren. In diesem Zusammenhang möchte ich unbedingt an die erschütternden Texte zum Genozid an den Armeniern von Armin T. Wegner erinnern, die bereits Jahre vor Werfels “Die 40 Tage des Musa Dagh” erschienen.

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