Achgut.tv / 10.06.2019 / 06:15 / 100 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: Die Seelenwanderung der Kanzlerin

Zur Kanzlerin fällt mir nichts mehr ein. Ich habe mich leer geschrieben, leer geredet, leer gedacht, leer geschimpft. Da ist nichts mehr. Und dann diese Rede in Harvard. Das absolute Nichts. Hans Dieter Hüsch hätte gesagt: Das Nichts läuft auf vollen Touren. Und dafür dieser tosende Applaus. Mir fehlen die Worte.

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reinhard kübart / 10.06.2019

Zu der Rede ist ja nun genug zutreffendes gesagt worden. Mein Hinweis/Kommentar wäre, wundert sich eigentlich niemand das die Dame eine Ehrendoktorwürde verliehen bekommt just von der Universität an der Yascha Mounk doziert oder doziert hat siehe sein Statement seinerzeit in den Tagesthemen ,, Ein historisch einzigartiges Experiment,, Ich würde sagen, läuft doch wie geschmiert das ganze.

Dr. Gerhard Giesemann / 10.06.2019

@HaJo Wolf: Affinität zu Moslems ist Anknüpfung an Kaiser Hadschi Willem Zwo und die Nazis. Ist das der Grund für die Islamophilie hierzulande? Natürlich auch die Lockung des Riesenmarktes der Ummah mit 1.600 Mio. - größer als China und schnellwachsend. Vollgestopft mit Rohstoffen zum Bezahlen und zu doof, um jemals Konkurrenz zu werden dank Islam. Einfach ideal für ein rohstofffreies Exportland. Das KANN klappen - und wäre nicht schlecht - falls wir die Invasionskosten in den Griff bekommen. Denn die schmälern den Gewinn ganz gewaltig.  Andererseits: Das Land, vollgestopft mit Moslems wird sicher niemals von Moslems angegriffen werden - auch gut. Brauchen die auch nicht, haben es ja bereits eingesackt. Die Anderen ringsum staunen, aber was sollen sie machen? Sich mit der Mehrheit der Menschheit anlegen? Vielleicht besser nicht… .

Geert Aufderhaydn / 10.06.2019

Herr Broder, auch ich war der Meinung, Sie haben nun alles gesagt, sich müde geredet, resigniert und am Schluß wenigstens danach getrachtet, Ihren Laden am Laufen zu halten.  Sie und (u.a.) Frau Schwarzer, dachte ich mir, haben sich eine gewisse Heiterkeit des Untergangs zugelegt und alles mit stoischem Gleichmut zur Kenntnis genommen, dennoch weiter Ihrer beider Standpunkte vertreten, doch alles ein wenig gemächlicher.  Ich bewunderte das, gerade deshalb, weil ich es selbst nicht kann. Ein guter Freund hat einmal angesichts einiger der bekannten Ungeheuerlichkeiten gesagt: “Da muß man doch einfach toben.” Ich schließe mich dem an und tobe im engsten Kreis, bin aber zu opportunistisch, um die richtig bösen Jungs auf mich aufmerksam zu machen; da ist nämlich ruckzuck Schluß mit Demokratie . . .  Um so mehr freut es mich, daß Sie noch ab und zu den hellen Scheinwerfer auf die Geisterbahn Merkeldeutschland werfen. Sie setzen sich damit in die Scheiße und ich bin fein raus. Danke dafür!

Axel Kilian / 10.06.2019

Lieber Herr Broder, sie haben mit einem ihrer kürzesten Artikel (Kernsatz: mir fällt nichts mehr ein) das möglicherweise längste zustimmende Leserbriefecho hervorgerufen. Chapeau. Ironischerweise ist das nicht allein eine Bestätigung dafür, dass Sie Recht haben, sondern auch für die Wirksamkeit der Methode Merkel (je weniger du sagst umso mehr Leute stimmen dir zu).

Karla Kuhn / 10.06.2019

Frau Gabriele Schäfer schreibt, “wir sind schon seit langer Zeit einfach nur sprachlos.” Dazu habe ich ein Zitat gefunden, ich liebe und sammle Zitate aber nur die wirklich guten. Von wem es ist, weiß ich nicht: “Unsere Telefone sind kabellos, das Kochen feuerlos, das Essen fettlos, Anstand gegenstandslos, das Volk orientierungslos, die “Elite”  skrupellos, Beziehungen bedeutungslos, Gefühle herzlos, Babies sind vaterlos, die Kinder manierlos, die Jugend arbeitslos, die Regierung ist schamlos, Politiker wertlos, die Gesellschaft gottlos Und WIR SIND SPRACHLOS !!

Jürgen Struckmeier / 10.06.2019

Für den billigen Triumpf, einem ausgewählten Publikum der Trump-Gegner nach dem Munde zu reden und dafür bejubelt zu werden, hat sie sich mit dem wirklich Mächtigen, nämlich dem US-Präsidenten Trump restlos verscherzt. Für eine Kanzlerin, die ja dem Wohl ihres eigenen Landes zu dienen hätte, ist dies ein unverzeihlicher diplomatischer Fehler und passt perfekt zu ihrer auch sonst verantwortungslosen und größenwahnsinnigen Politik. Die Zeche für ihren sinnfreien Ego-Trip bezahlt letztlich die deutsche Wirtschaft und damit der deutsche Bürger.

Rex Schneider / 10.06.2019

Mein Gott was regt ihr euch auf, es darf doch nicht wieder 40 Jahre dauern.

Dr. Wolfgang Schäfer / 10.06.2019

Vielleicht weiß jemand die Antwort auf die Frage, die mich jetzt schon Jahre umtreibt, wenn ich die ganzen salbadernden Parteibonzen, Journalisten, Wirtschaftsführer sehe:  WOVOR haben diese Figuren denn eigentlich Angst ?

Jürgen Müller / 10.06.2019

@Anton Geiger – Ihr mit Karl Kraus‘ „Dritter Walpurgisnacht“ gezogener Vergleich, scheint mir der einzig angemessene, um das verheerende Tun dieser Frau und aller, die ihre Macht weiterhin stützen, zu beschreiben. Tröstlich bleibt: „Die vermeintlichen Verdienste aller Diktatoren, Despoten und Tyrannen werden zu ihren Lebzeiten mit Fleiß addiert, bis zu einer schwindelerregenden Summe, die nach ihrem Tode ebenso beflissen bis zur Null abgetragen wird.“ – Aleksander Świętochowski (1849–1938)

K. Kupfer / 10.06.2019

@Walter Jaeger: Lesen Sie bitte den Artikel von Edo Reents im Feuilleton der F.A.Z. “Festgemauert in den Phrasen” vom 1.6.2019. Der ist m.E. großartig UND kritisch. Er hat dafür viel Schelte bekommen von der Mehrheit der Leserbrief-Schreiber, und die F.A.Z. hat in ihrer Print-Ausgabe (natürlich) vorwiegend kritische Stimmen zu Wort kommen lassen. (P.S. Ich rechne die einst renommierte F.A.Z. mittlerweile leider auch zu den MSM.)

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