Derzeit beschäftigen sich wieder einmal viele Publikationen mit den neuen Rechten. Engagierte Kämpfer gegen rechts haben sich auch vor fünf, vor zehn, vor fünfzehn und vor zwanzig Jahren mit den neuen Rechten beschäftigt, allein deshalb muss es sich ja im aktuellen Fall um die ganz neuen Rechten handeln. Und in der Tat ist man heute mit Aussagen rechts, mit denen man seinerzeit noch links sein konnte. Und wer sich darüber beschwert, zum Rechten gebrandmarkt worden zu sein, beweist nach Meinung derer, die die Gesinnungs-Etikettierung vornehmen, erst recht, dass er zu den Rechten zählt. Dieser Irrwitz lässt sich eigentlich nur ertragen, wenn man immer mal wieder einen klugen Gedanken eines klugen Menschen genießt und sich ansonsten in Gelassenheit übt.
@Dämmrich: Danke, dass Sie uns (die Kommentatoren hier) in Ihrer unhaltbaren Unterstellung, nicht mit uns diskutieren zu können sowie keine Ahnung vom Menschen mit verursachten Klimawandel zu haben, wenigstens noch als Menschen titulieren. Das ist bei Menschen wie Ihnen und mit solch einer diffamierenden Aussage wie der Ihrigen heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Ansonsten: Greta ist nach ihrer eigenen Aussage, und darüber hinaus auch für jeden halbwegs gesunden Menschen erkennbar, krank und wird von ihren Eltern und anderen Erwachsenen schlicht missbraucht. Wenn Sie das anders sehen, bitte schön, das ist Ihr Recht, aber bitte gestehen Sie auch den Seitenbetreibern und Kommentatoren der Achse eine andere Sicht zu und dies bitte zukünftig in einer Art, die auch eine wirkliche und sinnvolle Diskussion zulässt. Mit Ihrem Post wirken Sie nicht nur weltfremd, selbstverliebt, grenzbeleidigend, ja fast schon widerlich, sondern begeben sich damit ungezwungen auch noch in eine Position der bemitleidenswerten Peinlichkeit. Der von Ihnen erwähnte Doktortitel vor Ihrem Namen reißt das ganz bestimmt nicht raus, eher sogar im Gegenteil. Eine Empfehlung an Sie wäre noch, vielleicht einfach mal über die explodierende globale Bevölkerungsexplosion nachzudenken, vielleicht passiert da ja was infolge bei Ihnen. Ansonsten rate ich Ihnen als diskussionswürdige und alle Meinungsrichtungen akzeptierende Foren insbesondere Spiegel- und Zeit-Online an. Darüber hinaus finden Sie dort mit Sicherheit auch viele Menschen, die Ihre kruden und fragwürdigen Ansichten nur allzu gern teilen und da kommt in Kombination ganz bestimmt auch der Doktortitel sehr gut an.
@Dr. Wilhelm Dommrich: Die Frage, ob der Klimawandel menschgemacht bzw. durch CO2 verursacht ist oder nicht, ist nicht geklärt. Und solange muss es möglich sein, darüber sachlich zu diskutieren. Dies aber lassen die Anhänger der These nicht zu. Allein der Begriff "Klimaleugner" ist ein Unding. In einer Doku sagt Dr. Tim Ball, dass er sehr wohl an einen Klimawandel glaube, aber nicht daran, dass er menschgemacht sei. Im deutschen Wikipedia-Eintrag zu Tim Ball steht aber gleich zu Beginn explizit, er leugne die Erderwärmung. Ist das seriös?
Wieso ist es eigentlich ein Vorwurf als Rechter zu gelten?Rechts im Sinne von konservativ ist doch ok oder?Nur sagen konservative Politiker immer sie seien in der Mitte, um nur nicht zu sagen, sie seien Rechte bzw.rechte Demokraten. Hierzulande ist ein Rechter automatisch ein Rechtsradikaler oder Rechtsextremist, mindestens ein Rechtspopulist. Wobei ja für so richtige gestandene Linke schon ein Konservativer auf der bösen politischen Seite ist. Ich finde, wenn die Mehrheit der Politiker (Parteien) hierzulande, bzw.derer im Bundestag, für eine offene, tolerante Gesellschaft eintreten, für Multi Kulti, offene Grenzen und Einwanderung sind und für die Überwindung des Nationalstaates und ein vereintes Europa sich einsetzen, muss es hier auch Politiker (Parteien) geben, die für eine weniger offene und tolerante und eine weitgehend homogene Gesellschaft sind und gegen offene Grenzen, stattdessen für Grenzen sind, die immer gut kontrolliert und gesichert werden und gegen Einwanderung (zumindest wie die in der Größenordnung und so chaotisch wie in den letzten Jahren) und für den Nationalstaat und gegen ein vereintes Europa sind.Das erst repräsentiert die gesamte Bevölkerung hier. Allein deshalb find ichs gut, dass die AfD im Bundestag sitzt, auch wenn ich sie nicht gewählt habe. Das nenn ich eine streitbare, spannende und wirkliche Demokratie.
Die Bundesrepublik hat vor 20 Jahren jeden Kompass verloren. Mit Helmut Kohl ging eine politische Ära zum Ende, die für den Erfolg der Bundesrepublik nach dem Krieg steht. Helmut Kohl war für mich rechts. Sowohl die Rechte wie auch die linke haben im letzten Jahrhundert die schrecklichsten Diktaturen der Geschichte hervorgebracht. Es ist jedoch fraglich ob allein unter den Faschismus von Mussolini in Italien oder Franco in Spanien der größte Völkermord der Geschichte stattgefunden hätte, was nicht heißen soll das deren Faschismus besser war oder gar zu rechtfertigen wäre. Und hätte die NSDAP auf das "N" verzichtet, weiß ich nicht ob man sie heute zu den rechten zählen würde. Dennoch wird bis heute jede kommunistische Diktatur bis eher verharmlost. Die extreme Politik, der Größenwahn kommt auch heute in andere Form nur in der Bundesrepublik vor. Wie heißt selbst lobend?..." Wenn die Deutschen was machen, dann richtig!" so auch in der Umwelt und Europapolitik. Heute heißt es nicht mehr Deutschland über alles, sondern Europa, Europa über alles. Genau wie beim Antisemitismus. Man hat nichts gegen die Juden nur gegen Israel.
Danke Herr Broder für den Satz: „Antifa ist Faschist ohne schlechtes Gewissen.“ Oma hatte in diesem Zusammenhang Sätze parat wie: Dummheit und (dieser) Stolz wachsen am selben Holz. Oder: Reicht man dem (akademischen) Plebs den kleinen Finger, nimmt er die ganze Hand. Oder: Wehret den Anfängen (die es schon lange nicht mehr sind).
@ Dr. Dommrich, zunächst einmal Anerkennung, daß Sie sich mit Ihrer Meinung auf einem Blog einfinden, den Sie als widerwärtig empfinden. Einer Meinung sind wir, wenigstens was uns beide betrifft, bezüglich des wagen Inhalts, der eine politisch rechte und linke Position definieren soll. Rätselhaft ist mir allerdings das Motiv Ihres Mitteilungsbedürfnisses , und Ihre ausschließlich emotionale Argumentation. Ich möchte nicht so weit gehen und diese Taktik als 'typisch linke' Vorgehensweise bezeichnen, aber sie wird in der täglichen linken Agitationsarbeit gerne verwendet. Sie echauffieren sich über die ungerechtfertigte, für Sie skandalöse Kritik an einer instrumentalisierten schwedischen autistischen Halbwüchsigen, loben ihr Engagement für eine Sache, deren Inhalt Sie vollauf unterstützen, und beschimpfen im selben Atemzug die Kritiker nebst Anhänger als widerwärtig. Als promovierter Akademiker sollten Sie Ihre widersprüchliche, verärgerte Reaktion erkennen. Wenn Sie der These der menschgemachten Klimaveränderung glauben schenken, und Sie Gretas Behauptung vom Untergang der Welt in elf Jahren überzeugt, nur zu! Überzeugen Sie Andersdenker mit Fakten und argumentieren Sie nicht wie einst die katholische Kirche mit unantastbaren, pseudowissenschaftlichen Aussagen und emotionaler Desavouierung. Denken Sie selbst, seien Sie tolerant und zum Trost, die Erde wird solange bestehen bis die Sonne sie zerstört, daran ändert auch das Dieselfahrzeug nichts und ebensowenig die lächerliche, künstlich erschaffene CO2-Problematik.
" Kommunisten sind rot lackierte Faschisten !" (K. Schumacher, 1.SPD-Vors. n.d.Krieg) Weil ich keine eigenen Erfahrungen zu Rechten oder Linken in wirklichen Krisen-Zeiten habe, muss ich mich auf aufrichtige Zeitzeugen und Fachleute, wie Schumacher, verlassen. Im Grunde meinen neue Linke, sich selbst als Kämpfer der GUTEN. Legt man die Maßstäbe Lenins, Stalins und Maos an, bin ich heilfroh, diesen "Sozialisten" nie ausgeliefert worden zu sein. Wer mich an einer Grenze in den Rücken schießen lässt, kann mein Freund nicht sein. Wer derart wirtschafts-politisch Pleite machte 1989, soll mein Zukunftsvorbild nicht sein.