Wenn man sich schon mehr als 30 Jahre lang mit Antisemitismus beschäftigt, dann hat man sich an ein Ritual gewöhnt: Regelmäßig stellen einschlägig bekannte Experten fest, dass der Antisemitismus stärker geworden und vor allem in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Seit Jahrzehnten kommt der Antisemitismus immer wieder in der Mitte der Gesellschaft an.
Nun ist allerdings in den letzten Jahren wirklich eine Zunahme antisemitischer Straftaten zu verzeichnen. Und wenn junge Männer auf Berliner Straßen "Juden ins Gas" rufen, kommen sie meist nicht aus der Lüneburger Heide, sondern aus dem arabisch-islamischen Kulturkreis.
Doch zum Glück wird da ja nun etwas getan. Jetzt werden vielerorts Antisemitismusbeauftragte installiert. Allein in Berlin gibt es mindestens schon drei. Gut zu wissen, dass man als Jude auf diese Weise einigen Menschen zu einer Arbeitsstelle verhilft, allerdings bleibt die Frage: Was macht so ein Antisemitismusbeauftragter eigentlich? Muss er Regeln erarbeiten, bis wohin Antisemitismus noch in Ordnung ist und ab wann eingeschritten werden muss? Oder soll er beobachten, um die Juden rechtzeitig zu warnen, wenn es Zeit ist, die Koffer zu packen?
Lieber Herr Broder, wir brauchen keine von der Politik als Feigenblätter eingesetzte Antisemitismusbeauftragte, sondern echte Semitismusbeauftragte, die aber wiederum nur von der jüdischen Gemeinde in Deutschland kommen können. Von deren Beauftragten wie Herrn Schuster oder Frau Knobloch ist aber leider nur wenig bis nichts zu hören in der Vertretung der jüdischen Interessen gegen den islamischen Antisemitismus in Deutschland.
Was macht der Antisemitismusbeauftragten? Nun, diese Frage ist nicht allzu schwer zu beantworten. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei ihm um einen Menschen voller Gender und grün-linken Idealen. Nqchdem er sein Elekroauto an die Steckdose angeschlossen hat, begibt er sich in sein mit pflanzlichem CO2 angereichertes Büro, denn er liebt eine grüne Atmosphäre, und bereitet sich einen lactose- und glutenfreien Tee. Danach gründliches Recherchieren darüber wo a.) die Mitte der Gesellschaft liegt, und b.) wo genau der Antisemitismus angekommen ist. Nach einem köstlichen, veganen Essen mit einem Glas Wasser aus den Bergen Nepals und einem Kaffe aus biologischen Bohnen ohne Kinderarbeit, lecker, lecker, beginnt seine eigentliche, ideologische Besinnungsarbeit. Er sucht 'düschtsch' nach den mittig angekommenen Antisemiten und zwar außen am Rande der Gesellschaft, von wo aus der Weg in die Mitte begann, und dieses ist der rrrächte Rand! Danach noch ein bißchen Muselmanenveredelungen für die Öffentlichkeit in Form der allgemeinen Beschwichtigungen vom freundlichen Migranten, der weder kriminell ist, noch Juden haßt (höchstens Israel und das kann man wohl auch verstehen, so wie die mit den Palästinensern umgehen!!). Kurz vor Feierabend gen 16.00Uhr Teetasse ausspülen und in Gedanken Pläne für den nächsten Tag schmieden. Genau! Morgen Gelder beantragen für die gute Sache, Propagandagelder. Schönen Feierabend!
Lieber Herr Broder, der Antisemitismus wird dann so ca. 2068 vollumfänglich in der in der Mitte der Gesellschaft angekommen sein, wenn ein Kölner oder Berliner Clanchef im Bundeskanzleramt die Geschicke des Landes führt und die Feierlichkeiten im Erinnerungsjahr (100 Jahre 68) mit einer glühenden Rede einläuten wird. Auch dann würde es natürlich noch Antisemitismusbeauftragte geben. Garantiert. Dafür braucht man nicht zwangsläufig lebendige Juden. Die sind ohnehin eher der Störfaktor im eh schon stressigen m- Dasein. Ein paar Zentralrats – Untote tuen es notfalls auch. Und wenn es dann keine lebenden Juden mehr im Lande geben sollte, könnte man aus dem Antisemitismusbeauftragten ja einen 'Beauftragten für antisemitische Erinnerungsskultur' machen... Allerdings besteht seit Jahr und Tag auch die SPD die Mitte der Gesellschaft zu repräsentieren. Und die Grünen sowieso. Insofern kann man sagen, dass schon heute der Antisemitismus gesellschaftlich ziemlich mittig zu verorten ist.
Sähr geährter Härr Broder in Muddiland ist nun mal so! Für alles einen Expärten oder Beauftragten. Denken Sie nurrrr an die Macht der Literaturkritikär in Muddiland, die yber Läban und Tod eines Buches entschaiden. Ich habe da einen ganz bestimmten im Hinterkopf. Laider ist nicht mehr unter uns. In anderen zivilisierten Ländern wie Sowjetunion, USA, England, Brasilien, Italien gibt es zwar auch Literaturkritikär, aber sie bestimmen lange nicht was gelesen werden soll und sie haben längst nicht die Macht, wie ihre Michbriider in Muddiland. Nur in Muddiland ist das so und die Muddiländer schainen damit ganz glicklich zu sein. Nicht anders ist mit dem Antisemitismusbeauftragten und ährlich gesagt finde ich das nicht schlecht. Ich werde morgen gleich mal beim Ministerium fragen, ob ich das für einen Tag die Woche machen darf… sagen wir ein Jahr lang.
Ein Antisemitismus Beauftragter als Sozialarbeiter sollte ein Büro in Berlin Kreuzberg haben. Dort kann er den muslimischen Neubürgern helfen, die ein Problem mit Juden haben (Integrationshilfe). Der Besuch von Moschee Vereinen könnte auch Frieden stiftend sein. Das wäre ein Projekt für die heiligen Grünen in den Zeiten der von ihnen ausgerufenen allumfassenden Religionsfreiheit.
OOOH Arnd ,voll auf linkskurs getrimmt !!! Zuendler gibt es schon genug . Ueberleg mal , bisher wurden ALLE israelischen vorschlæge zur verbesserung der situation von den palestinensern bruesk zurueckgewiesen . Alle vermittlungs - versuche aus dem ausland wurden blockiert . Lass mal ein wenig die geschichte Israels und der Juden auf dich einwirken . Und stell sie zum vergleich dem verhalten der Araber gegenueber . Statt ideologie , geschichts - kenntnis ,versuchs mal.
Ps. diese Beauftragten kann man als Demokratieabgabe werten! Hauptsache die Posten werden mal geschaffen! Die können ja dann auch was sinnvolles machen - nachher. Z.B. mus die afd dringen beobachtet werden weil die ja die Wurzel des Metismus ist - sowieso! Läuft doch...